Blog-Artikel von andreb

    Im Beitrag String, String und PolyString habe ich meine SüdWest Seite vorgestellt. Hier sind 2 Strings à 12 Module als PolyString verschaltet.

    Also 12 Module in Serie (Spannung erhöht sich) und dann parallel.


    Je nach Verschattung ist der PolyString im Nachteil, weil fällt in String 1 ein Modul wegen Verschattung aus, dann regelt der Wechselrichter die Spannung entsprechend herunter und "irgendein" Modul in String 2 fällt mit aus. Wenn also ein Modul zu diesem Zeitpunkt 30Watt liefert, dann fallen 60Watt weg.


    :ironie:Um das in der Praxis zu vergleichen muss ich "nur" zwei annähernd gleiche Tage finden und diese mniteinander vergleichen.


    Ein Kurve aus 2019 eines nahezu perfekten Tages. Zwischen 09Uhr und 12 Uhr sieht man in der Spannungskurve einiges "gekrisel" dass ist Schatten vom Schornstein, der langsam über die Module wandert. Der Sprung sind 381Volt zu 296 Volt, etwa 86Volt, wenn wir die Daten der Module zu Grunde legen werden hier gerade 2,8-3,0 Module "ausgeblendet". Zur

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    Ich habe eine (zu teure) NordWest/SüdOst Anlage mit 9,805kWp und eine selbst gebaute 6,6kWp Anlage - Carpot nicht aufgeständert.


    Die NordWest/SüdOst Anlage ist auf einem Hausdach mit 20°/22° montiert, die kleinere Zahl ist die NW Zahl.

    NW hat 13 Module x 265Watt und somit = 3445Watt

    SO hat 24 Module x 265 Watt und somit = 6360 Watt


    Wegen eines "kleinen" Verschattungsproblems läuft der Nordwest-String nicht optimal.


    Diese Anlage ist von einem Solateur geplant worden und hat im Jahre 2017/18 ca. 15800Euro gekostet.


    Die Anlage auf dem Carport ist selbst geplant" hat 18 x 340Wp HC Module von JA! Solar. Laut PV Sol hat die Anlage mit ca. 10% Einstrahlungsverlusten durch Verschattung zu kämpfen.


    Daten vom 28. März 2020, spezifischer Vergleich beider Anlagen:


    Die grüne Kurve ist der "kleine" Wechselrichter. Der Wechselrichter der großen Anlage startet mit der Produktion etwas eher, als der kleine WR. Laut Dokumentation hat der kleine WR (SunnyBoy 5.0 AV-41) einen Eigenverbrauch von

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    Zuerst mal die gute Nachricht: Wenn Licht auf die Module kommt wird Strom erzeugt, entsprechend: mehr Licht, mehr Strom.

    Ausgangslage: Ein Modulfeld 2x9 dachparallel vor einer weißen Hauswand. und Sonne.

    Der Effekt tritt seit Inbetriebnahme im Januar auf und lies mich zuerst an einen Modul defekt glauben. Warum? Siehe Diagramm:




    Der Effekt war im Januar teilweise noch deutlicher zu sehen, allerdings könnten hier andere Umstände, wie Verschmutzung in den Ecken oder an den kurzen Kanten, deshalb hier ein Bild vom 28. März 2020. [Kurzer Einschub: Im Januar waren die Stringspannungen noch stark unterschiedlich, teilweise bis zu 30Volt]


    Die Strings liegen auf der gleichen Fläche, sind gleich ausgerichtet, die Module sind gleich (bis auf die Flash-Toleranzen). Um 08:45 sieht man einen Leistungsunterschied von 45 Watt der bei der Ausrichtung der Anlage irgendwie "magisch" zu Stande kommt. Da "Magie" nichts anderes ist, als unverstandene Technik habe ich mir die Mühe der Anlayse

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    Ich habe mich ein wenig mit Anlagenplanung beschäftigt und möchte hier nun etwas Wissen weitergeben:


    Angenommen Du hast ein Dach, darauf passen 3x18 Module, dann hast Du Dir vielleicht meinen Beitrag zur Wechselrichter Auslegung durchgelesen oder hast allgemein schon Erfahrung gesammelt und stellst fest, man da könnte ich doch einen SMA Tripower nehmen, der ist dreiphasig und 18 Module je Eingang ist genau das was ich brauche für die Auslegungsspannung von 580Volt! Dann liest Du Dir das Datenblatt durch und stellst entsetzt fest dass der ja nur zwei MPP-Regler hat (auch MPPT (T=Tracker genannt). Muss jetzt ein größerer Wechselrichter her? Nö!

    Da wir hier den (einfachen) Fall haben dass alle Module in der gleichen Richtung unterwegs sind und alle die gleiche Anzahl (und Leistung) haben, wird es einfach: Wir können parallel schalten. Das bedeutet, dass jetzt keine Spannungserhöhung mehr stattfindet, sondern eine Stromerhöhung.

    (Die Spannungen=Anzahl der Module je String müssen gleich

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    Der Wechselrichter ist das Herz der Anlage, egal, ob diese netzgekoppelt, eine Inselanlage ist oder "nur" 12-Volt-Akkus geladen werden sollen.


    Ein einzelnes PV-Modul liefert je nach Sonneneinstrahlung, Temperatur und Aufstellungswinkel eine Spannung und einen Strom. Die Spannung die Du an einem(!) Modul messen kannst, kann durchaus schon 40 Volt betragen. Wenn das Modul mit Verbrauch belastet wird sinkt diese Spannung.


    Als Beispiel hier die STC-Daten eines China-Moduls (JA! Solar JAM60S09-310/PR):

    Nennleistung: 310 Watt

    Leerlaufspannung: 40.3 Volt

    Spannung bei max. Leistung: 32.60 Volt


    NOCT-Daten:

    229 Watt

    Leerlaufspannung: 37.95 Volt

    Spannung bei max. Leistung: 30.67 Volt


    Die NOCT-Daten entsprechen hier einer etwas schwächeren Strahlung, aber viel wichtiger ist die Temperatur der Zelle. Bei STC liegt diese bei 25 Grad Celsius, bei NOCT bei ca. 45 Grad - deshalb nimmt die Spannung so stark ab.


    Der Wechselrichter hat mehrere Aufgaben: Zum einen versucht er dem Modul die maximal

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