Langerstring mit Schatten vs kurzer String mit Schatten


Ausgangslage: Ein String Richtung NNO mit 13 Modulen an einem SMA Tripower 10.0. Der String ist ab ca. 15Uhr im Sommer stark verschattet (im Winter ab 12Uhr, zur Sonnenwende sogar schon ab 11:30).


Im obigen Diagramm zeigt der schwarze Pfeil (links unten) auf die Ertragslinie des Strings mit nur 13 Modulen, der rote Pfeil (rechts unten) auf die neue Linie des verlängerten Strings (22 Module). Leider ist/sind beide Tage nicht optimal, aber um eine grobe Einschätzung zu geben:


An der Verschattung hat sich jetzt geändert: zwischen 15:30 und 16:45 sind einige Module mehr noch so gerade in der Sonne -> und es werden noch ca. 1,5kW (!) an Strom erzeugt.

Es ist "natürlich" kein Wunder dass bei mehr Modulen auch mehr Strom erzeugt wird, aber: Von den jetzt 22 Modulen sind zum Zeitpunkt der "Messung" auch nur knapp 7-8 mit Sonne beschienen. Das Schattenmangement funktioniert also und die Aussage manches Solateurs: "Ein Schattenmodul zieht den ganzen String runter"

kann endgültig als Humbug entlarvt werden.

Es ist sogar auf den Diagrammen zu sehen, wie der WR vorher anfängt die Spannung runter "zu ziehen", um die verschatteten Module zu überbrücken.

Um das vernünftig darzustellen bräuchte es aber einen Tag mit gleichmäßiger Sonneneinstrahlung.


In dem String sind übrigens unterscheidliche Module gemischt [ 265 FC mit 285 HC ] ja auch das klappt und es geht nicht plötzlich die Welt unter.

Optimierer kommen und kamen hier nicht zum Einsatz.

PV Anlage(n): 2x 9,9kWp und ein Energievernichter mit 7,6kWh von BYD