FAQ - wertvolle Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung uvm

Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Abkürzungsverzeichnis (Link)
  2. "Gold wertes" PV-Grundwissen - Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung und Einspeisezusage, Inbetriebnahme, Cloud-Community (Strom-Cloud), Beratung, Kosten Solarstrom u.v.m.
    1. Solaredge
    2. Leistungsoptimierer
    3. Abwasser-Belüftungen (Stutzen, Rohre) können oft gekürzt / überbaut werden.
    4. Netzanschlussbegehren (NAB)
    5. Zählerschrank
    6. "E-Check ist keine Pflicht! Reine Abzocke. Von den Innungen erfunden als Zusatzgeschäft." Danke pvtrue
    7. NAV gilt nicht für EE und Grubengas
    8. Messstellenbetrieb
    9. Einspeisevertrag ablehnen!
    10. Warnung: ASCANETZ versucht 2020 Einspeisevertrag zu erzwingen. Unzuläsig!
    11. Warnung vor Avacon Betreiberbestätigung. Aufwandspauschale / Kosten für Anschluss der Einspeiseanlage an das Netz der Avacon Netz GmbH, 127 EUR NICHT unterschreiben! Es ist auch keine "Baufreigabe" erforderlich!
    12. Warnung vor Bayernwerk: RSE nicht mittels Netzanschlussvertrag kaufen!
    13. Für Anlagen >30 kWp versucht Bayernwerk 102 EUR zu ergaunern. Unzulässig!
    14. Warnung: EAM Netz
    15. Warnung: ED Netze GmbH
    16. Warnung: ENSO Energie Sachsen Ost AG versucht 499 zu ergaunern
    17. Warnung: Gemeindewerke Bovenden
    18. Warnung: Gemeindewerke Halstenbek
    19. Warnung: Netze BW GmbH
    20. Warnung: Netze Duisburg GmbH
    21. Warnung: Schleswig-Holstein Netz (SH-Netz) versucht hartnäckig, mit Formular "Betreiberbestätigung für PV-Anlagen bis 30 kWp" abzuzocken. Kosten für "Anschlussinbetriebsetzung" nicht unterschreiben!
    22. SaFra hat sich erfolgreich gegen die (vom VNB erfundene) kaufmännische IBN gewehrt.
    23. Warnung: Stadtwerke Frankenthal im Auftrag der Elektrizitätsgenossenschaft Dirmstein
    24. Warnung: Stadtwerke Saarbrücken Netze AG
    25. Warnung: Stadtwerke Wolmirstedt GmbH
    26. Warnung: TWL Netze GmbH
    27. Warnung: Unterfränkische Überlandzentrale eG
    28. Warnung: Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke GmbH (vwew)
    29. Welches Datum ist für die Einspeisevergütung relevant?
    30. Mieterstrom oder Strom an Mieter / Dritte verkaufen
    31. Bsp. Schaltplan: Schemaplan PV -Anlage
    32. Marktstammdatenregister
  3. Steuern und Finanzamt (Link)
  4. Wirtschaftlichkeit, Finanzierung, Solar-Darlehen, PV-Kredit (keine Steuerberatung!)
  5. Details und nützliche Links
  6. Erfahrungen Solarstromspeicher und PV-Akkus (Link)
    1. Cloud-Community für Solarstrom-Anlagen (Link)
  7. Angebote von Strom-Riesen / Energiekonzernen / vom Möbelhaus, Erfahrung mit "Energieberatern"
  8. Solaranlage mieten
  9. Erfahrungsberichte zur Größe von PV-Anlagen
    1. X.2.20-31.1.21 = 12 aufeinander folgenden Kalendermonate
    2. Bis max. 10,0 kWp (je 12 zusammenhängende Monate, s.o.)
    3. Inbetriebnahme von mehr als 10 kWp innerhalb von 12 aufeinander folgenden Kalendermonaten
    4. Dächer reichen für mehr als 10 aber weniger als ca. 12 kWp?
    5. Mehr als 30 kWp (je 12 Monate!)
    6. Mehr als 100 kWp je 12 Mon
      1. Leitungsberechnung
  10. Schatten, Verschattung
  11. Solarmodule
    1. Module verschiedener Größe mischen
    2. Modulmaße
    3. Wechselrichter
    4. Montage - samt Produkthinweisen aus dem Forum
    5. Installateure - im Forum häufig gelobt
  12. Hausbau-Tipps, Neubau für PV vorbereiten
  13. Leistungsbegrenzung, Abregelung auf 70% hart / weich (=dynamisch) (Link)
    1. Benötigte Hardware / alternativ RSE samt anderer Hardware
    2. Verluste durch Abregelung
  14. Checkliste Papierkram
  15. Sonstiges
  16. Häufige Fehler / verbreitete Irrtümer rund um Fotovoltaikanlagen
  17. Balkonanlage, Guerilla-PV, Plug-in-Solaranlage, Plug&Play, Mini-PV, Balkonkraftwerk (Link)
  18. Echter Ökostrom, denn wir haben nur diese Erde!
  19. FAQ Teil 2
  20. Messkonzept, Zähler, moderne Messeinrichtung, intelligentes Messsystem
  21. Simple Eigenverbrauchs-Messkonzepte
    1. Zählerkaskade: 2 EEG-Anlagen mit nur 2 Zählern, auch bei Eigenverbrauchs-Vergütung
    2. unterbrechbare Wärmepumpe/Nachtspeicher
    3. Kaskadenmessung
    4. Klassische Überschusseinspeisung
    5. Kaskaden-Messkonzept 100 kWp mit nur EINER Wandlermessung und umlagefreie Altanlage mit Akku
    6. Kaskaden-Messkonzept mit Erzeugung (z.B. PV ODER BHKW) UND diversen einzeln gemessenen Verbrauchern wie Haushalt, Gewerbe, Mieter, Nachtspeicher oder Wärmepume (oder umgekehrt) UND Doppeltarif (HT/NT)
    7. kaufmännisch bilanzielle Durchleitung (Abkürzung kfm.bil.DL)
    8. Voraussetzung direkte Messung bis 100 A bei Avacon (Link)
    9. Direktmessung 100 A beim Bayernwerk
    10. Vergüteter Eigenverbrauch statt Volleinspeisung bei Anlagen die von 2009-30.06.2012 ans Netz gegangen sind!
      1. Vergleich Volleinspeisung vs. Überschusseinspeisung einer Anlage aus 2009
    11. Können mehrere Anlagen mit verschiedenen Inbetriebnahmedaten über eine gemeinsame Messeinrichtung abgerechnet werden?
  22. Immobilie mit PV-Anlage kaufen
  23. PV-Notizblock
  24. Betrieb
    1. Versicherung
  25. FAQ Teil 3 - Wissenswertes und Informatives über die reine Anlage hinaus.
    1. Zähler abgelesen, Schreck gekriegt und den Hintern bewegt...
    2. "Grundgebühr" gibt es nicht:
    3. Bonuslink: Vorsorgevollmacht

Bitte Petition zeichnen: Betrieb nach 20 Jahren

"Gold wertes" PV-Grundwissen - Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung und Einspeisezusage, Inbetriebnahme, Cloud-Community (Strom-Cloud), Beratung, Kosten Solarstrom u.v.m.

"heute morgen überflogen, und dabei in 15 min mehr erfahren als in 3 Terminen à 2 Std. mit sogenannten Experten." (Zitat  whiley85)


Willkommen im PV-Forum (Stand 30.11.2020). Ein Hinweis vorab: Viele Absatz-Überschriften enthalten Links, z.B. ins Speicher-Wissen.


eine maximal große Anlage - es gibt keine "10-kWp-Grenze"! - mit vergüteter Überschusseinspeisung OHNE Solarstrom-SPEICHER bringt den größten Nutzen und Gewinn! Das bestätigt die Verbraucherzentrale NRW.


Speicher "sind wie 100km Umweg fahren um beim Tanken 2ct/l zu sparen" (Zitat mdonau), vernichten und kosten Geld und ca. 20% Strom, sparen aber weder Geld noch Strom. Das gilt selbst für Förderprogramme der Länder die mit mehreren Tausend Euro Investitionszuschuss locken aber fiese(!) Haken haben.

Speichersimulation mit realen Daten - Wann lohnt ein Speicher?

(Ausnahme KFW40+ siehe LInk Speicher unten.)


Für PV ist bis Gewerbeertrag von 24.500 EUR pro Jahr(!) KEINE Gewerbeanmeldung erforderlich, nur die Meldung der gewerblichen Tätigkeit ans Finanzamt!


Eigenverbrauch ist kein Kriterium!

Kennst du Bäckereien die nur für ihren Eigenbedarf Backwaren herstellen? Im Sommer wäre deine Anlage für den Eigenbedarf zu groß, im Winter zu klein.

Siehe Prof. Volker Quaschning, HTW Berlin:


Auch Autarkiequote (Eigenverbrauch geteilt durch Gesamtverbrauch) ist eine Kennzahl OHNE BEDEUTUNG!


Angenommen auf deine Dächer passen 46 Module à 330 Wp:

Ca. 15 kWp * 900 kWh (je kWp ca. zu ernten) * 0,09353 € je kWh (Einspeisevergütung April 2020) * garantierte 20 Jahre ~ 25.250 EUR netto Umsatz.

+ Jahr der Inbetriebnahme

+ Vorteil durch Eigenverbrauch

Photovoltaik-Anlagen kosten je kWp ca. 900-1250 € netto.

("9 kWp sollten bei einem einfachen Dach all in unter €1200,-/kWp liegen, 15 kWp dann bei ca. €1050,-/kWp" Zitat  hgause)


Die ersten 10 kWp erhalten volle Einspeisevergütung, die nächsten 30 kWp einen geringfügig reduzierten Satz, der Teil über 40 kWp wird wiederum etwas reduziert.


"PV nach dem Verbrauch auszulegen ist sinnfrei. Genau wie einen Speicher zum Senken der Stromkosten anzubieten." ( hgause)

"Man 'verschenkt' den eingespeisten Strom nicht, sondern die Einspeisevergütung bezahlt die PV Anlage.

Wer das nicht kapiert, und immer diesen Idiotenspruch vom 'für 9 cent verschenken' rauslässt, dem muß es - einmal deutlich gesagt - im Hirn fehlen.

Man kann eine netzgegeführte PV nicht 'an den Eigenverbrauch anpassen' weil Erzeugung und Verbrauch zeitlich nicht gleich laufen.

In absoluten Zahlen kann eine kleine PV Anlage deshalb nur weniger Direktverbrauch abdecken als eine größere.

Eine größere PV ermöglicht mehr Direktverbrauch als eine kleinere, weil sie auch bei ungünstigerer EInstrahlung noch mehr Leistung bringt.

Und wenn die größere Anlage sich selbst durch die Einspeisevergütung bezahlt, dann ist es schlicht falsch wenn man vorsätzlich eine kleinere baut." (Zitat  jodl)


Magische Schwellenwerte


Weißt du wie viel Potenzial in deinen Dächern steckt? Gerne informieren wir erfahrenen Anlagenbetreiber unabhängig und ohne Verkauf.


Hast du weitere Dächer, Carports, Garagen, Nordseite, Schuppen, ...?

Wie ist deine Dachneigung, wie sind die genauen Maße? Bitte stell dazu auch ein Luftbild ein.


Wenn nötig können Hoch- und Quermontage gemischt werden für mehr Module. Bevorzugt hochkant (weniger Material, Schnee rutscht weniger schlecht ab)

?thumbnail=1 Danke Krusader. Hier zwei Spalten quer (10 M) da hochkant nur drei Reihen (9 M) hochkant passen.

?thumbnail=1 Ausnahme: Quermontage auf einlagigen vertikalen Schienen, z.B. mittels Stockschrauben, braucht nicht mehr Material.

?thumbnail=1 vertikale Schiene (rechts ist unten)

?thumbnail=1 Kreuzmontage (zweilagig)

Danke yankee42 für die Bilder


Solaredge

nur wenn nötig, z.B. bei mehreren Himmelsrichtungen in einem Strang.

Es "ist ein eigenes, spezielles System wo auch ein SE-Wechselrichter statt des sonst üblichen Stringwechselrichters zum Einsatz kommt" (Zitat  smoker59). "Monitoring auf Modulebene wird auch relativ schnell langweilig" (Zitat Monsmusik).

Erläuterung Solaredge-Optimierer

Die an jedem Modul benötigten SE-Optimizer sind DC-DC-Wandler die Festspannung liefern. Für 3~ werden 750 V benötigt. "Einzeloptimierer (60V) und Doppeloptimierer (85V) dürfen NICHT gemischt werden."

Interessant bei vielen kurzen Strings, zB Zeltdach mit 4*9 Modulen. Was nicht da ist kann nicht kaputt gehen. Schöne SE-Anlage + Bilder | Tool SE Designer.

Leistungsoptimierer

Auch bei Schatten sind meist keine "Optimierer" nötig. Sie würden nur den Umsatz des Anbieters optimieren.

Abwasser-Belüftungen (Stutzen, Rohre) können oft gekürzt / überbaut werden.

z.B. mit Klöber Solarline (wird möglicherweise nicht mehr hergestellt?) o. Fleck. Für Bauherren: Durgo Innenventil
Gilt nicht für Küchen-Dunstabzug!


Solarmodule enthalten Solarzellen. Paneele gehören nicht aufs Dach.

Netzanschlussbegehren (NAB)

muss rechtzeitig erfolgen sonst gibt es anfangs max. Börsenpreis.
EEG 2017 § 21c Abs. 1: "Anlagenbetreiber müssen dem Netzbetreiber vor Beginn des jeweils vorangehenden Kalendermonats mitteilen, wenn sie erstmals Strom in einer Veräußerungsform nach § 21b Absatz 1 Satz 1 veräußern [...]." Mail genügt. VNB hat max. 8 Wochen (§ 8 Abs. 6) für die Zusage. Er darf keine Formulare/Unterschrift dafür fordern.

(Bsp: Für volle Vergütung ab Juni muss das Begehren im April beim VNB sein.)

Aus dem NAB resultiert die Einspeisezusage. (Wird von einigen VNB auf Wunsch bis zu 2x um 6 Monate verlängert.)

Leider antworten manche VNB nicht mit einer Zusage sondern der Forderung nach einem Berg an Formularen und technischen Details oder fordern Zahlungszusagen. Ablehnen und Klarstellung per Mail senden! Siehe auch Hinweis 2013/20 - Unentgeltliche Netzverträglichkeitsprüfung.

Besonders dreiste VNB senden "Angebot zur Netzeinbindung". "Nach Angebotsannahme erfolge die Terminvereinbarung zur Netzeinbindung". Ablehnen! (Siehe Warnungen zu div. VNB weiter unten)
EEG 2017 § 10 "(1) Anlagenbetreiber dürfen den Anschluss der Anlagen von dem Netzbetreiber oder einer fachkundigen dritten Person vornehmen lassen." Anschluss + Inbetriebnahme dürfen vom konzessionierten Elektriker durchgeführt werden - den VNB braucht es nicht! VNB darf folglich keine Kosten für Anschluss / Inbetriebnahme erheben - gMSB keinen Preis für den Zählertausch. IBN darf ohne Anwesenheit des VNB erfolgen! Dies gilt für alle Anlagengrößen. Eine Pauschale >30 kWp ist nicht rechtmäßig!


Zählerschrank

Nötig sind Überspannungs-Ableiter (ÜSA, engl. SPD; darf außerhalb des Schranks) und "selektive Leitungsschutz-Schalter" vor dem Übergabezähler.

Anständiger VNB ist bei nicht extrem alten Zählerschrank mit Nachrüstung SLS-S und ÜSA zufrieden. Neuer Schrank ist oft übertrieben:
Darf ein vorhandener Zählerschrank weiterverwendet werden / Änderungsvarianten / DIN 43853, 43870, VDE 0603

"Für den Netzanschluss für EEG-Anlagen ist ausschließlich das EEG mit der VDE-AR-N 4105 zustädig."


Zählerplatz nachrüsten


?thumbnail=1

Nachrüstsatz für weiteren Zählerplatz (Steckzähler) für den gezeigten Schrank (danke Ironside für Bild; @Broadcasttechniker für Link)

Belastungstabelle Einfachbelegung, Doppelbelegung, Aussetzbetrieb, Dauerbetrieb (Auszug aus Hager Tipp 32)

"bei eHZ, wenn beide Plätze in einem Feld genutzt werden ist bei 2 * 35 A SLS Schluss" (Zitat michaell) im Thread neuer Zählerschrank - eHZ und Dauerbetriebsstrom

Welche Leistung kann über 5*10qmm übertragen werden; TN-C-S, TT

"E-Check ist keine Pflicht! Reine Abzocke. Von den Innungen erfunden als Zusatzgeschäft." Danke pvtrue

NAV gilt nicht für EE und Grubengas

(Die 'Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung' "gilt nicht für den Netzanschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas.")


Wer ist mein VNB? Postleitzahl auf stromausfall.de eingeben


Messkonzepte, Haushalt UND Wärmepumpe mit ökologischem PV-Strom bei gemeinsamer und/oder getrennter Messung usw. siehe FAQ Teil 2.

(WP zu PV-Zeiten laufen lassen, Haus/Estrich als Wärmespeicher 2 Grad überheizen - so als günstigen Speicher für Zeit ohne PV-Strom nutzen. Vorteile: günstiger PV-Strom wird verwendet; tagsüber meist mehr Umweltwärme, ggf. höherer COP)

Fehler: Speicher wegen Wärmepumpe?

Vorlauf-Soll, Rücklauf-Soll

Messstellenbetrieb

Als Messstellenbetreiber ComMetering ansehen!

"Deshalb kann ich nur meine Empfehlung für ComMetering geben! Selbst mein Elektriker war begeistert von dem Konzept." (Zitat Juwei)


Keine Rechtsberatung:

Temporär eigener Zähler

Zählerstand mit Datum jetzt + bei Inbetriebnahme dokumentieren, Solaranlage nach Fertigstellung einschalten + laufen lassen, obwohl Zähler rückwärts dreht bis der Zweirichtungszähler kommt, denn § 18 Abs. 2 MsbG (verweist auf § 71 Abs. 3) erlaubt dem gMSB die Schätzung von Verbrauchswerten! Vergütung bei vorübergehend rückwärts drehendem Zähler ist möglich! MSB zur Ersatzwertbildung verpflichtet laut Clearingstelle.

Siehe z.B. VNB ist dein KUNDE.

Ingoriere es wenn Installateur / VNB sagen es sei verboten sei. Niemand konnte eine Rechtsgrundlage dafür nennen, wertvollen Strom über Wochen und Monate zu vergeuden. Energiewende liegt auch in deiner Hand!

  • "Ich kann diese Obrigkeitshörigkeit und treudeutsche Gefolgsamkeit einfach nicht mehr ertragen ... Das sind die letzten verzweifelten Versuche der Dinosaurier" (Zitat  seppelpeter zum Thema Guerilla-Anlagen und VNB).
  • "Rückblickend war gut, dass ich mich nicht vom Einschalten der Anlage habe abhalten lassen. Mir scheint die Schikane hat System." (Zitat  Energiesparer51)

Einspeisevertrag ablehnen!

Er ist unnötig und oft nachteilig, für die 20 Jahre gesetzliche Vergütung, deren Höhe an der Inbetriebnahme hängt, NICHT nötig und sollte NIE abgeschlossen werden! Einspeise-Verträge sind auch bei Sondermesskonzepten nicht nötig.

EEG 2017 §7 "(1) Netzbetreiber dürfen die Erfüllung ihrer Pflichten nach diesem Gesetz nicht vom Abschluss eines Vertrages abhängig machen."

Dies gilt auch für die Inbetriebnahme! Viele VNB versuchen eine Pauschale für die "Abnahme" zu erpressen. Das ist unzulässig. Nicht unterschreiben bzw. deutlich streichen!


Es folgen einige Warnungen vor dreist handelnden VNB. Dies soll dich nicht verunsichern. Das EEG ist auf deiner Seite. Die Fantasie-Wünsche der VNB spielen keine Rolle!

Warnung: ASCANETZ versucht 2020 Einspeisevertrag zu erzwingen. Unzuläsig!

Warnung vor Avacon Betreiberbestätigung. Aufwandspauschale / Kosten für Anschluss der Einspeiseanlage an das Netz der Avacon Netz GmbH, 127 EUR NICHT unterschreiben! Es ist auch keine "Baufreigabe" erforderlich!

Avacon Netz GmbH ist besonders dreist, suggeriert, dass eine "Baufreigabe" erforderlich sei bevor der Elektriker tätig werde. Abzock-Versuch um die vorgenanten 127 EUR (zu unrecht!) abzugreifen.

Warnung vor Bayernwerk: RSE nicht mittels Netzanschlussvertrag kaufen!

Für Anlagen >30 kWp versucht Bayernwerk 102 EUR zu ergaunern. Unzulässig!

Warnung: EAM Netz

- versuchte unnötige Wandlermessung zu erzwingen (Einsicht folgte)

- versucht für Inbetriebsetzung 118,50 bzw. für vergbliche Inbetriebsetzung 61 netto zu ergaunern. Nicht unterschreiben, nicht darauf einlassen! Z.B. auf deren Formular "Anlagenspezifikation" den Abschnitt streichen.

Warnung: ED Netze GmbH

Behauptet, bei Inbetriebnahme gegen Bezahlung anwesend sein zu müssen, ansonsten sei keine Einspeisevergütung möglich.

Warnung: ENSO Energie Sachsen Ost AG versucht 499 zu ergaunern

Warnung: Gemeindewerke Bovenden

"es gab keine Vereinbarung, dass der VNB zur INB kommen soll. Er hat sich quasi selber eingeladen" (Zitat inkoFa) und versucht wortreich, für "Inbetriebsetzung PV-Anlage ohne Prüfung [sic!]" 100 EUR netto zu ergauern.

Warnung: Gemeindewerke Halstenbek

weigern sich rechtswidrig, die gesetzliche Einspeisevergütung zu leisten wenn sie nicht für 180 € mit der Abhame beauftragt werden. Unzulässig!

"wirklich sehr engagiert ... in seinen Antworten. [...] („Bitte unterlassen Sie das Zitieren von Paragrafen aus diesem Internet!“)" (ZItat falkhamburg)

Warnung: Netze BW GmbH

versucht spätestens bei einer zweiten Anlage unnötige Zähler vorzuschreiben und für Betreiber nachteiligen Vertrag zu erwirken.

Warnung: Netze Duisburg GmbH

will für einen nicht nötigen "gemeinsame[n] Termin zur Netzeinbindung ... eine Netzparallelnahme ohne unsere Anwesenheit ist nicht gestattet ... 80 EUR netto". Nicht unterschreiben!


Hinweis: Oldenburger Solarstrom-Check

"Hab den Papierkram von ihm wohl schon entsorgt. War nett von ihm gemeint, aber wenn ich seine Beratung mit dem Wissen hier im Forum vergleiche, kommt er nicht gut weg. Alleine schon, dass er nur unser SW-Dach belegen wollte." Zitat Dr.Angelika

Warnung: Schleswig-Holstein Netz (SH-Netz) versucht hartnäckig, mit Formular "Betreiberbestätigung für PV-Anlagen bis 30 kWp" abzuzocken. Kosten für "Anschlussinbetriebsetzung" nicht unterschreiben!

134970-anerkennung-widerspruch-jpg?thumbnail=1 SaFra hat sich erfolgreich gegen die (vom VNB erfundene) kaufmännische IBN gewehrt.

Warnung: Stadtwerke Frankenthal im Auftrag der Elektrizitätsgenossenschaft Dirmstein

Es wird für gesetzlich nicht erforderliche "Leistung des Netzbetreibers nach NAV und den ergänzenden Bedingungen zur NAV eine pauschale Abrechnung nach dem Preisblatt für Netzdienstleistungen (Pos. 1.4) herangezogen. Näheres auch auf der Homepage der Elektrizitätsgenossenschaft Dirmstein nachzulesen." NAV gilt nicht für EE, siehe oben! Ablehnen und keine Inbetrieb-Setzung durch die Genossen beauftragen!

Warnung: Stadtwerke Saarbrücken Netze AG

behauptet, inhaltlich völlig falsch, "die Inbetriebname einer Einspeiseanlge erfolg[e] immer durch den Netzbetreiber; .... nicht durch ein Fachunternehmen". Aus den Folgen dieser Desinformation wollen sie einen unberechtigte Vergütung von ca. 168 für "Abnahme vor Inbetriebsetzung von Spezialanlagen Strom" herleiten. Nicht darauf einlassen!

Warnung: Stadtwerke Wolmirstedt GmbH

"kleines Stadtwerk wo Betriebsführung durch großen VNB durchgeführt wird, der das Stadtnetz abgeben musste vor paar Jahren" versucht gar, 400 EUR zu ergauern.

Warnung: TWL Netze GmbH

beendet die unberechtigte Forderung erst nach Widerspruch gegen Mahnbescheid

Warnung: Unterfränkische Überlandzentrale eG

Legt Einspeise- und Netzanschlussvertrag vor. Möchte für Inbetriebsetzung min. 72 EUR berechnen, teilweise nach Anlagengröße gestaffelt. All dies ablehnen!

Wird Strom vom EVU ÜZ bezogen so steigt der Grundpreis um ca. 2 EUR für Eigenversorger, begründet mit erhöhtem Beschaffungsaufwand. Mein Rat: Auf Ökostrom vergleichen und wechseln.

Warnung: Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke GmbH (vwew)

Legt der "Anschussgenehmigung" eine "Anlage Preisinformation" bei in der "Abnahmepauschale inkl. Zählertausch" für ca. 230 benannt wird. Nicht unterschreiben!


Welches Datum ist für die Einspeisevergütung relevant?

Mieterstrom oder Strom an Mieter / Dritte verkaufen

Bsp. Schaltplan: Schemaplan PV -Anlage

Technische Daten für Anmeldung KOSTAL PIKO IQ / PLENTICORE plus

Marktstammdatenregister

"Jegliche PV-Anlage die mit dem Netz verbunden ist muss im MaStR gemeldet werden." (Zitat  didimausi). Der Netzbetreiber darf die Zahlung der Vergütung nicht von der Vorlage der Registrierungsbestätigung der Bundesnetzagentur abhängig machen.

"Alle Module, die von demselben Betreiber gleichzeitig am selben Standort in Betrieb genommen werden, werden in einem Schritt registriert." (Zitat MaStR)


"Wirklich Gold wert. Vielen Dank!" (Zitat  Dr.Looping)

Wirtschaftlichkeit, Finanzierung, Solar-Darlehen, PV-Kredit (keine Steuerberatung!)

  • Maximal große PV-Anlage steigert Autarkiegrad (Anteil PV-Strom am Verbrauch) bei geringfügig kleinerer Rendite (%) als kleine Solarstrom-Anlagen mit hoher Eigenverbrauchsquote (Anteil selbst genutzter Strom an der Erzeugung).
    Rendite ist ein relativer, rechnerischer Wert.
    Absoluter Gewinn dagegen landet auf dem Konto.
    Bsp. Lieber 3% Gewinn aus 15.000 EUR oder lieber 3,5% aus 5.000 EUR pro Jahr?

    "Es gibt ja immer wieder Leute, die selbst ein Süddach nicht voll machen, weil sie irriger Weise glauben, es wäre sinnvoll, sich am eigenen Verbrauch und nicht am verfügbaren Dach zu orientieren. ... Wichtig ist das Prinzip der Wirkungen, damit PV-Neulinge verstehen, dass man sich bei der Anlagengröße nicht am eigenen Verbrauch sondern an der Größe des Dachs orientiert." (Zitat Koelner-Sueden)
  • Umweltinstitut: Wirtschaftlichkeitsberechnung
    Viele Rechner setzen die Betriebskosten zu hoch (Festfaktfor auf den Kaufpreis) an! Ich hatte in 10 Betriebsjahren 0 Betriebskosten.
  • Sogar Finanzierung rentiert, denn große PV gibt es unterm Strich geschenkt und das eingesetzte Geld kommt ungefähr 1,5- bis 1,8-fach zurück!
    Möchtest du ein kleines oder ein großes Geschenk?
    Falls Kredit: Eigenes Darlehen für PV empfehlenswert, denn zweifelsfrei zugeordnete Zinsen / Finanzierungskosten sind absetzbar.
  • Bank nach KfW 270 oder eher Modernisierungsdarlehen fragen, Zinssatz je n. Bonität ca. 1,03-2,5%. Siehe auch Darlehen für PV. Aber: Geld aus KfW 153 nicht für PV verwenden!
  • Land SH


"Ein wahrer Augenöffner" (Zitat Waldbewohner)

Strom gewonnen wird durch Sonne auf Modulen, nicht im Speicher im Keller. Je mehr Module desto besser!


Grenzkosten-Beispiel / Nord-Dach belegen?

Nord-Dächer sind bis ca. 25° Dachneigung (je nach Region bis 30 Grad) rentabel! Sie dienen auch zum Aushebeln der Abregelung auf 70% der installierten (Modul-)Leistung.

Bitte auf die Überschrift klicken. Fälschlicherweise oft als "Batteriespeicher" bezeichnet. Kurfassung: Finger weg! Rentiert in den allermeisten Fällen nicht (defizitär) und schafft zusätzlichen Aufwand! PV-Akkus spülen ihren VERKÄUFERn viel Geld in die Tasche. Hybrid-WR für späteren Akku vorsehen ist wie Handy oder Laptop auf Vorrat für Nutzung in 5-10 Jahren zu kaufen.


Es beginnt "fast immer damit, dass der Neuling ein Angebot vorlegt, in dem ein Verkäufer ihm irgendwie hinrechnet, wie wahnsinnig viel Geld man damit sparen kann. Widerlegt man dann diese unzweifelhafte LÜGE mit ein paar einfachen Beispielrechnungen, dauert es nicht lange, bis einer ums Eck kommt, der diese Rechnungen anzweifelt, weil da ja dieses und [jenes] nicht berücksichtigt ist. 5 Seiten später hat man dann immer noch dasselbe Ergebnis (es lohnt sich finanziell nicht), aber auf den Euro genau." (Zitat  passra)

Anfangs "wollte ich 9,75kWp mit 6kW BYD Speicher" (Zitat Uwe_D_aus_D_bei_B). Es wurden 20,4 kWp ohne Speicher.

Wolken-Gemeinschafts-Speicher sind gut gemachtes Marketing für ein meist teuren Stromvertrag OHNE Mehrwert. Sieht günstig aus, ist es aber nicht. Ich rate, die Finger davon zu lassen.

  • bestehen meist aus 25-30 Seiten kompliziertem Vertragswerk das dem Anbieter zahlreiche Rechte und Vollmachten einräumt. Intransparent!
  • "Strom in einer 'Cloud' gibt es nicht und diese Angebote sind nichts anderes als 'normale' Stromlieferverträge." (Zitat  Vize)
  • "Mit dem Cloud Strom machen gerade neben mir noch so einige andere Leute hier ihre negativen Erfahrungen." (Zitat  wolfirr)
  • Übrigens: Community-Beitrag genannter Grundpreis (20-70 EUR monatlich) wird steigen!

Angebote von Strom-Riesen / Energiekonzernen / vom Möbelhaus, Erfahrung mit "Energieberatern"

  • "E.ON - möchte ihre Cloud an den Mann bringen! Aber immerhin mit dem Hinweis, dass Speicher im Moment nicht rentabel sind." (Zitat  Noob-Solar)
    "Der von EON damals war ein Griff ins Klo...?" (Zitat Stromsparender)
  • IKEA / Solarcentury
    Vorsicht bei einphasigem WR (Kleinanlagen bis ca. 5 kWp)
    Da es (Juli 2019) "zu dem einphasigen Solax X1 WR keinen passenden Energymeter gibt der alle 3 Phasen messen kann" (Zitat  Clubber1000) greift der Vorteile der "weichen" Bauweise, den ansonsten abgeregelten Ertrag oberhalb von 70% Erzeugung für den Verbrauch (bzw. Versorgung des Hauses) zu nutzen, nur auf dem Leiter, an dem der WR angeschlossen ist. (Verbrauch auf den anderen 2 Leitern wird von der vergüteten Einspeisung abgezogen!)
    Klares Defizit!
    Also einen 3~ WR nehmen? Nein, das geht bei Kleinanlagen meist zulasten des Wirkungsgrades.
  • "Ich habe leider eine PV-Anlage von Innogy, aus meiner Erfahrung kann ich nur abraten." (Zitat  andreb)
  • "Bei mir war das Angebot von Vattenfall vertane Zeit" (Zitat duncan02)
  • "Die VBZ NRW war für die Katz!"(Zitat Noob-Solar)

Solaranlage mieten

ernährt und stärkt Parasiten. Miete kostet über die Laufzeit oft ein Vielfaches des Kaufpreises. Keep it simple: Dein Haus, deine Anlage.

Enpal hilft dir, dein Konto zu leeren.

NaturStrom Sonnendach ist ebenso dreist. Deren Rechner macht den grundlegenden Fehler, Anlagengröße an Anzahl der Bewohner zu bemessen. Eine Ost-West-Anlage mit "9,9 kWp und 7.700 kWh" Ernte würde dort 130*12*18 Jahre = 28.080 EUR brutto kosten. Dazu können "zusätlich einzelne Leistungen wie etwa ein spezielles Gerüst oder Material bei der Montage" kommen. FINGER WEG!

Naturstrom Sonnenduo vereint überteuerte Anlage mit Verlust bringendem Speicher. In der Schönrechnung werden die erheblichen Speicherverluste unterschlagen. Für einen Speicher nicht benannter Größe, in den 1830 kWh geladen werden, bei 220 Vollzyklen UNREALISTISCHE 8,3 kWh je Zyklus (Stichwort geringer Verbrauch von 1-3 kWh in kurzen Sommernächten), geschätzt 10 kWh Akkugröße werden ZUSÄTZLICH 83*12*18 = stolze 17.928 EUR brutto aufgerufen.

Selbst nach Abzug der MwSt, wodurch aber für ca. 5 Jahre Steuer auf uWA anfällt, bleiben die Preise DEUTLICH zu hoch.

Nord-Dächer werden nicht erwähnt. Die Ausrichtung von Flachdach ist anzugeben, dies beeinflusst den Ertrag... Programmierung des Rechners nicht durchdacht. Kein Wunder, dass vermeintliche 6000 EUR Ersparnis rauskommen. FINGER WEG! Schämt euch NaturStrom!

Erfahrungsberichte zur Größe von PV-Anlagen

  • "Juni 2020 PV Anlage 5,94 kWp mit Speicher 5,5 kWh gebaut. [...] :( Möchte es nicht nochmal vermasseln. Habe jetzt vor bestehende Anlage auf Nebendach zu bauen und das Scheunendach voll zu belegen." Cinie drei Monate später
    ?thumbnail=1 wird zu ?thumbnail=1 ?thumbnail=1 so würde er heute bauen.
  • "Was ich überhaupt nicht kapieren kann ist: Das[s] so viele extrem kleine PV Anlagen gebaut werden und offensichtlich viele bewusst < 10 kWp bleiben." (Zitat  PV-Berlin)
  • "Meine PV-Planung hat ... mit 9 kWp begonnen [und ich bin] bei 26kWp angekommen. ... Ich würde mich heute ärgern, wenn ich zu klein gebaut hätte." (Zitat Olli-jwd. Bild seiner schönen Anlage | Bericht nach einem Monat)
  • "ich hätte es am Anfang in einem Rutsch bauen sollen! Hab ich versemmelt. Wollte nicht so viel investieren und war mit der EEG Umlage nicht belesen genug etc...." (Zitat hitz_fritz, nach einem Monat)
  • "Wie es kommen sollte und im Übrigen auch von einigen in der Runde Prophezeit: Ich würde meine seit April betriebene Anlage gerne erweitern. :-) Bitte keine Diskussion zu 'hättest du doch gleich alles gemacht'... Ja!! hätte ich am besten" (Zitat _th, nach einem Monat)
  • "happy, dass ich mich nicht für die 30 kWp Anlage entschieden habe, sondern dank euch und dem anderen Anbieter gut 44 kWp draufbaue."
  • "Ich habe eine Anlage mit 10 kWp und einen Speicher mit 7,5 [kWh] von BYD.
    Wenn bei mir die Frage gewesen [wäre] 'Dach vollmachen und kein Speicher' oder 'Speicher und nur 10KWp' hätte ich mich für 'Dach vollmachen' entschieden. Dummerweise hatte ich in der Bauphase des Hauses nicht die Zeit mich mit der '10KWp' Grenze zu beschäftigen sondern habe mich auf meinen Solarteur verlassen."
    Zum Speicher: "Bilanziell gesehen werde ich aber eher drauf zahlen" (Zitate andreb)
  • "Am Anfang meiner PV Überlegungen suchte ich immer nach dem Haken an der Sache. [...] Ich fand aber keinen und ärgere mich heute, damals nicht alle Dächer vollgemacht zu haben..."
    "EEG-Vergütung bezahlt einem die Anlage. Deshalb die Anlage so groß bauen wie möglich, damit der Eigenverbrauch lediglich als Sahnehäubchen on top kommt und gar nichts mit der Wirtschaftlichkeit zu tun hat." (Zitate PV-Express)
  • "Der Grundgedanke hier im Forum, die Dachflächen so vollständig wie möglich auszunutzen, hat mich spontan überzeugt. Es macht doch keinen Sinn, Sonnenenergie ungenutzt verpuffen zu lassen bzw. damit nur die Ziegel aufzuheizen. ... Aufwand mit Gerüst, Verkabelung, Zählerkasten etc. ... nur um schließlich 'halben Kram' zu haben.
    Deshalb verstehe ich nicht, warum mir die meisten Solarteure, die ich bis jetzt kontaktiert habe, nur eine Anlage in der Größenordnung des Eigenverbrauchs empfohlen haben ('mehr würde sich nicht rechnen'), also ca. 4 kWp". (Zitat LogoSol)
  • "Der wichtigste Grund heute so groß wie möglich zu bauen ist ganz einfach - die Chance kommt nie wieder!" (Zitat Stenis)
  • Auch durch diesen Beitrag "hat sich meine initiale Idee von 'etwas PV auf dem Süddach mit einem Speicher' nun geändert und ich möchte gleich das Dach vollmachen und auf den Speicher verzichten." (Zitat  Andreas.)
  • "Die Anlage soll, nach den vielen hilfreichen Wortmeldungen in diesem [seinem] Thread, nun auch möglichst groß werden." (Zitat  P-A-L-A-D-I-N)
  • "für die Planung meiner 2. PV Anlage (...ja richtig, habs vergeigt und nicht direkt alles voll gepackt ;( [...]" (Zitat  sirrocool)
  • "Meine - konservative - Wirtschaftlichkeitsberechnung ergab [...] für das Südost-Dach eine Rendite von ca. 5 % und für beide Dächer von ca. 4 %. Von daher fiel mir die Entscheidung einfach: beide Dächer. ... 39 Module auf der Südost-Seite, 40 Module auf der Nordwest-Seite, insgesamt also 79 Module mit insg. 24,49 kWp" (Zitat  JimRockford)
  • "Tipps aus eigener Erfahrung [...] - bau die Dächer voll mit soviel Leistung wie geht" (Zitat  wolfirr)
  • "dank den fleißigen Aufklärern hier im Forum habe ich meine geplante 10kWp Anlage umgeplant auf maximale Dachausnutzung, und werde demnächst um die 50kWp installieren" (Zitat  PVDotsch)
  • derBo hat sich für 20,48 kWp à 945 € netto (Juli 2019) "von einem Solarteur ums Eck entschieden. [...] Alleine wie viele Anbieter behauptet haben, dass über 20 kWp total unwirtschaftlich sind oder man gar nicht über 10 kWp gehen dürfte - schon sehr seltsam... Daher zum Abschluss noch mal ein großes Dankeschön an alle hier ins Forum!!!"
  • "Meine erste Idee eine 10 kWp Anlage + Akku habe ich dann aufgrund der vielen Hinweise verworfen. Geworden ist es jetzt eine 18 Kwp Anlage. [...] Ohne das Forum hätte ich sicher für die falsche Produkte deutlich mehr Geld ausgegeben" (Zitat  mesh)
  • "Nochmal danke an alle, die hier Anregungen und Vorschläge gebracht haben (z.B. was ich hier im Forum gelernt habe: "Lass die Batterie weg!!!" und "Mach das Dach voll!!!" )" (Zitat  Metalomaniac)
  • "Ein 310Wp Modul ... liefert zwischen 20-300W. Tendenziell immer zu wenig. Nach einem Monat waren die Zweifel verstummt und wir haben eine 30kWp Anlage aufs Haus gebaut. ... für die Wärmepumpe wird auch noch was übrig bleiben. Jetzt werden ... die Gewerbehallen mit jeweils etwa 130kWp belegt" (Zitat  DiabloMiles)


"Danke übrigens für die tolle Einstiegshilfe, hat gerade am Anfang viel zur Aufklärung beigetragen!" (Zitat  elektronator)


2,5 Minuten sehenswertes Video zum Tagebau Garzweiler (in der Nähe von Aachen, NRW)

Für mich ist größtmögliche Ernte ein Argument - wer aus optischen Befindlichkeiten Teile seiner sonnigen Dächer ungenutzt lassen möchte möge mit Menschen sprechen die keine Chance hatten Zwangsumsiedlung und Abriss ihres Hauses zu verhindern.

Zeit den Zerstörern die Kohle abzudrehen!
Zeit zu handeln und auf echten Ökostrom umzustellen! JETZT!
Gerne auch Nachbarn, Freunde, Fremde fragen wo sie ihren Strom kaufen - dann zwei Anbieter aus der Liste empfehlen.

X.2.20-31.1.21 = 12 aufeinander folgenden Kalendermonate

Bis max. 10,0 kWp (je 12 zusammenhängende Monate, s.o.)

  • entfällt der Erzeugungszähler, WENN nicht mehr als 10.000 kWh Eigenverbrauch gegeben sind. Haushalt der seinen Gesamtbedarf von 3.000 kWh ca. zur Hälfte selbst deckt hat keine 10 MWh EV. Die von vielen VNB genannte Schwelle von 7,69 kWp ab der ein EZ gewünscht wird kann zB durch bisherigen Verbrauch widerlegt werden.
  • Bei mehreren Anlagen à max. 10,0 kWp die außerhalb von 12 zshg. Monaten in Betrieb genommen werden fällt KEIN EZ und keine EEG-Umlage an. Wegen drohendem Deckel Überlegungen Richtung "Prosumer-Modell der BNA" und sinkender Vergütung ist davon abzuraten in Teilschritten à 10 kWp zu bauen.
    Bei gemeinsamer Messung (zulässig trotz verschiedener Vergütungssätze! Ausnahmen für Altanlagen (um 2014) die dem MIM unterliegen ausgenommen) wird anteilig nach installierter Leistung vergütet.

Inbetriebnahme von mehr als 10 kWp innerhalb von 12 aufeinander folgenden Kalendermonaten

  • Ab 2021 wird diese Schwelle voraussichtlich bei 20 kWp liegen, evtl. gar 30.
  • Erzeugungsmessung vorgeschrieben. Kann im virtuellen Zählpunkt (in Kaskadenmessung) erfolgen.
    Gesetzliche Preisobergrenze Erzeugungszähler 20 EUR inkl. MwSt pro Jahr (für Betrieb , Einbau und Tausch), Betriebsausgabe, EZ benötigt Zählerfeld im Zählerschrank ODER Schränkchen | Spelsberg Zählergehäuse
    Generatorzähler darf laut AR-N 4105 dezentral (z.B. im Nebengebäude)
    installiert sein. (Rein technisch können, wenn nötig, mehrere Erzeugungszähler oder - messungen verwendet werden.)
  • Reduzierte EEG-Umlage auf Eigenverbrauch: 40% von 6,756 Cent je kWh (Stand 2020) ~ 2,7 Cent je kWh. (1000 kWh EV = 27,02 €). 2021 6,5 => 2,6 Cent; 2022 6 => 2,4 Cent.

    "EU hat die Umlage eh gekippt... Nur ne Frage der Zeit bis unsere Schnarchzapfen sprich Lobbypolitiker das realisieren (müssen)." (Zitat  ragtime) => Die Umlage könnte f. Anlagen bis 30 kWp (vermutl. je Flurstück?) entfallen.
  • Vergütung für Aufdachanlagen (Inbetriebnahme April 2020) am Beispiel von 15 kWp
    • 10 kWp à 9,44 Cent je kWh
    • 5 kWp à 9,18 Cent je kWh
    • = rechnerisch 9,3533 Cent je kWh
    • Vergütung anteilig nach installierter Leistung. Ausrichtung der Module unerheblich.

Dringend angeraten ist wegen ungewisser Zukunft der noch lukrativen Einspeisevergütung, die für 20 Jahre gesetzlich garantiert ist, alle (rentablen) Flächen JETZT zu belegen und dafür ca. 65 EUR an Kosten pro Jahr wie vorgenannt in Kauf zu nehmen.

Dem dem gegenüber steht in obigem Beispiel ein jährlicher Umsatz von ca. 450-500 EUR. Auch sinkt der Preis je kWp mit steigender Anlagengröße!

Dank EU-Vorgaben wird die EEG-Umlage auf Anlagen bis 30 kWp hoffentlich in wenigen Jahren auch in Deutschland entfallen - mit ihr hoffentlich auch die nur deshalb vorgeschriebene Erzeugungsmessung.


Papierkram + steuerliche Aspekte (Steuererklärung) sind bei 5 kWp genauso wie bei 100 kWp!

Bei mehr als 10 kWp ist ein Zähler mehr pro Jahr abzulesen und es kommt lediglich eine(!) simple Plusrechnung dazu:

Die reduzierte EEG-Umlage wird vom VNB auf der Jahresabrechnung ausgewiesen und einbehalten. Dieser Posten wird in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung zum als Sachentnahme zu buchenden Eigenverbrauch addiert.


Mehr als 10 kWp auf einmal in Betrieb zu nehmen rentiert sich bereits ab ca. 12 kWp!

Dächer reichen für mehr als 10 aber weniger als ca. 12 kWp?

(Ab 2021 vsl. 20-22 kWp)

Jetzt 10 kWp in Betrieb nehmen und die restlichen 1-2 kWp nach ca. einem Jahr (s.o.) als neue Anlage. (Mit Installateur/Elektriker vorher Konditionen vereinbaren da Abregelung auf 70% bei der "Zweitanlage" softwareseitig angepasst wird + Module dazugestöpselt werden sowie neue Anlage beim VNB gemeldet wird. Wechselrichter schon jetzt passend auslegen, Strings bis zum WR führen oder Verbindungsstelle auf Dachboden so vorbereiten, dass nächstes Jahr OHNE Baumaßnahmen nur noch umgestöpselt wird.)

VNB bitten, neue Anlage über das bestehende Lieferanten-/Vertragskonto abzurechnen. Übersichtlicher, weniger Papier.

(Theoretischer Exkurs zu obigen 15 kWp: Würde im März 2021 eine Anlage mit max. 10 kWp hinzugefügt müsste diese nicht an die Erzeugungsmessung angeschlossen werden, es würde für deren Anteil auch keine Umlage anfallen. Messkonzept = Kaskadenmessung mit nur zwei Zweirichtungszählern, bei der die erste Anlage mit 15 kWp nachrangig (zwischen die beiden Zähler) geschaltet und vorrangig der umlagefreie Strom aus der Anlage mit 10 kWp genutzt wird.)

Praktisch baut man sofort 25 oder mehr kWp um die jetzt gültige, lukrative Einspeisevergütung, die durch Inbetriebnahme für 20 Jahre festgesetzt wird, zu sichern. Wer jetzt in Betrieb geht sichert sich die EEG-Vergütung für dieses und die darauf folgenden 20 Jahre!


Wenn keine Erzeugungsmessung (zB mit Erzeugungszähler) nötig ist (max. 10 kWp je ca. 12 Monate) können Wechselrichter an einen Unterverteiler dezentral im Hausnetz angeschlossen werden.

Das kann z.B. eine bisher einzelne CEE-Dose oder ein Endstromkreis sein.

Zuleitung->UV, darin parallel RCD und Sicherung(en) für WR. Am RCD wird der Bestand mit neuer Sicherung angeschlossen.

Absicherung der Zuleitung ggf. reduzieren, Selektivität beachten => Kompetenter Elektriker!

Mehr als 30 kWp (je 12 Monate!)

Nach AR-N 4105:2018-11 können bis zu 50 kWp bei 30 kVA Einspeiseleistung angeschlossen werden (Umgehung zentraler NA-Schutz). "Voraussetzung: Anlagemanagement, das die max. Einspeiseleistung unter Einhaltung bestimmter Bedingungen sicherstellt." (Zitat  eba)

Sind Hausanschluss, Zuleitung und Netz stark genug können auch mehr als 50 kWp angeschlossen werden.

  • RSE erforderlich, Preise variieren je nach VNB. Stand Sommer 2019, ca € netto einmalig:
    - Bayernwerk Netz: 330-375
    - E.DIS GmbH 298
    - ED-Netze 440
    - Main-Donau Netzgesellschaft (MDN; N-ERGIE): 355; beinhalte Ansteuerung für 10 Jahre. (Danke shartelt)
    - Netze BW 250
    - Stadtwerke Rheine 12,17 jährlich. (Danke Sonnenmatrose)
    RSE kann günstiger sein als 70% weich.

Mehr als 100 kWp je 12 Mon

EEG-Direktvermarktung über Strombörse. Welcher Direktvermarkter?


P = U * I * √3 * cosφ | Wirkleistung (kW), Scheinleistung (kVA), Strom (A) anhand cos phi berechnen

Leitungsberechnung

Bildergalerie Solarstromanlagen (Link)

PV-Simulation und Auslegung Fotovoltaik-Anlage

  • PVGIS zeigt erwartbare Ernte. Anleitung
  • stromrechner.ibc-solar.de für simple, grobe Vorplanung.
  • Die hochwertige PV-Simulations-Software PV*SOL premium kann 30 Tage gratis getestet werden um Anlagen, Verschattungen, Auslegungen zu simulieren.
    Kurzanleitung PVSOL samt Video.
    "Tutorial, dass wirklich beim 'Hausbau' hilft" (danke Sabbelheini)

    (Oft gefragt: ggf. Multistring aktivieren. Module makieren, rechte Maustaste, MODULVERSCHALTUNG. Zwerchgiebel erstellen).
    Bsp.
    ?thumbnail=1 hochkant vs. Treppe, NNO wegen DN 35° frei. Danke 0000
    W nicht versetzt 19 (22 wären mit Versatz + Quermodul am First möglich), Ost 21. Quer braucht mehr Schienen, Dachhaken und Zeit, bringt aber oft (hier nicht) mehr Module auf Dreiecke.
  • Sunnydesignweb von SMA, "ganz tolles Spielzeug" (Zitat  DieselFahrer)
  • PV-Module mit Sondermaßen
  • In Windzone 1 und 2 kann meist sehr nah an Traufe, Ortgänge und First gebaut werden.
    Sintfluten/schießendes Wasser tritt bei Starkregen eher nicht auf da viel Wasser zwischen den Modulabständen aufs Dach fließt und Wasser der Schwerkraft folgt.
  • Schneelast, Dachhaken sh. auch zusätzliche Bügel bei hoher Schneelast
  • Indachanlagen sind meist teurer / komplizierter als ein klassisches Dach, in Einzelfällen aber denkbar: Dachsanierung, Indach oder normale PV-Anlage
  • Stringlänge (Stand Juli 2020) bei heute üblichen 60-Zellern an Standard-String-WR max. 21-22 Module (gilt nicht für SolarEdge) wegen der Leerlaufspannung bei Kälte. Überspannung kann den WR zerstören. (Überstrom dagegen ist in geringer Menge harmlos, er wird einfach nicht geerntet indem der WR aus dem MPP fährt.)
    Auf derselben Fläche oder ähnlich geneigten Flächen derselben Ausrichtung ist 1*22 besser als 2*11 - auch bei Schatten. -> Ggf. Schattenmanagement (s.u.) aktivieren. Vgl. auch 2*10 oder 1*20 Module
    'Für die maximale Stringlänge ist die Leerlaufspannung bei -10° Celsius entscheidend,' (das Auslegungstool von E3DC rechnet gar mit -20°C) 'die ermittelt man mit Hilfe des im Datenblatt enthaltenen Temperaturkoeffizienten. Minimalspannung ist theoretisch die Startspannung des Wechselrichters. Aber: Aus Effizienzgründen Stringspannung anstreben die im Normalbetrieb möglichst nahe an der Bemessungseingangsspannung des Wechselrichters liegt, denn die MPP-Spannung ist bei Wärme aufgrund des negativen Temperaturkoeffizienten niedriger als bei STC.' Danke smoker59. Die max. Systemspannung liegt bei vielen Modulen und vielen WR bei 1000 V. Vgl. Datenblätter.
    Bei 60/120-Zellern bis 325 Wp liegt die Stringlänge wegen max. Stringspannung meist bei 22 Modulen. Darüber hinaus meist bei 21 Solarmodulen. 72/144-Zeller: bis zu 18 Module in Reihenschaltung.
  • Parallelschaltung bei Strings GLEICHER Länge (nahezu gleicher Spannung) am selben MPPT wenn erforderlich (z.B. Walmdach), hat kaum Verlust. Auch geeignet für unterschiedlicher Ausrichtung, z.B. Zeltdach Ost-West und Süd-Nord an nur EINEM WR. Ost-West-Anlage an EINEN Tracker: kaum Verlust! | SMA: Effizienz Polystring (PDF) | Fronius: OST/WEST-AUSGERICHTETE PV-ANLAGEN MIT NUR EINEM MPP-TRACKER (PDF)
    Sind beidseitig nahezu unverschattet z.B. 33 Module möglich sind 2*16 + 2*17 ertragreicher als auf ein Modul je Seite zu verzichten (was für 'Parallel-Schaltung pro Seite' nötig wäre).

    Wenn vorhanden mehrere MPPT nutzen: Beispiel Pultdach 3 Reihen à 11 Module: 1 MPPT mit 15 Modulen, zweiter MPPT mit 16 Modulen.
    Siehe auch Abschnitt Wechselrichter, dort Huawei für häufigen Anschlussfehler bei mehreren Anschlusspaaren je MPPT.
  • Satellitenschüssel wartungsfreundlich + zugänglich an die Wand setzen! Coax-Kabel kann recht einfach verlängert und unter den Ziegeln an einen anderen Ort geführt werden. EIN PV-Modul liefert ca. 600-700 EUR Umsatz in ca. 20 Jahren! (Stand Sommer 2019)
    Nur in seltenen Fällen ist Versetzen nicht möglich - dann Umbau des Sat-Empfängers für weniger Schatten / Bild
  • Flachdach vollständig mit ca. 15° Aufständerung (wegen Selbstreinigung nicht weniger) zickzack-belegen, Ost-West bzw. Süd-Nord geben ähnlichen Ertrag. Bei Attika ist ı\/\/ı meist besser als ı/\/\ı
    Danke @bussar
    Ballastierung | Flachdach-Montage: Wagner Solar: tric f box
  • Spannung sinkt mit steigender Temperatur, Strom hängt von Helligkeit ab. Strom (A) * Spannung (V) = Leistung (W)
    43 x 320 Wp, OW, DN 45°:
    ?thumbnail=1 danke 'hawk'
  • Tagesprofile aus dem Portal von ComMetering, ca. 25,5 kWp Ost-West in Berlin. Januar bis Ende August. Blau Januar bis inkl. März. Gut erkennbar ist die Zeitumstellung und die große Streuung von PV.
    ?thumbnail=1 Danke @mibu86
  • Walmdach, Zeltdach, Stadtvilla, L-förmiges Haus
    alle vier Seiten (auch Nord!) belegen. Meist können die gegenüberliegenden Flächen (mit Strings gleicher Modulzahl) parallel auf einen MPPT gelegt werden - dann genügt EIN handelsüblicher WR (mit 2 MPPT) für die gesamte Anlage
    Ggf. einen WR mit 3 MPPT verwenden falls nur zwei Dachseiten gleich belegt werden.
    In einigen Fällen kann SolarEdge sinnvoll sein.
  • Garage, Carport, Schuppen etc. einbeziehen!
  • Belegungsplan

Schatten, Verschattung

am morgen und Abend verunsichert viele Anfänger. Er kann und sollte ignoriert werden!

Flächen die fast IMMER im Schatten sind, z.B. hinter einem BREITEN Schornstein besser frei lassen.

Schatten durch Pflanzen, z.B. Grashalme vermeiden!

FALSCH: "etwas Schatten, Modul weg lassen" oder "etwas Schatten, da muss ein Optimierer dran".

"Normalen" S. regelt das je nach Hersteller global peak, global maximum, SMA OTGP, [...] gen. Schattenmanagement indem es beschattete Moduldrittel in der Länge (Substrings per Bypass-Diode) ausschaltet/überbrückt. Siehe Erklärung Schatten-Management.

(Ausnahme: Es gibt Viessmann-Module mit nur 2 Bypass-Dioden. Es fällt die beschattete Hälfte aus.)

SM ist bei Kostal im WR zu aktivieren (zB per Weboberfläche).

Solarmodule

"25 Jahre Garantie kannst du in der Pfeife rauchen. Auch andere Module gehen nicht kaputt, und wenn sie das täten, wäre die Garantie sowieso nichts wert, weil der Hersteller dann sofort pleite wäre." (Zitat  Monsmusik)


Schwachlicht-optimierte Module = Schwachsinnsargument. Bei schwachem Licht gibt es wenig zu ernten. Wenige Prozentpunkte mehr von wenig sind vernachlässigbar.


Polykristalline Zellen sind blau und schwächer als aktuelle monokristalline schwarze Zellen gleicher Größe.

"All Black Module haben darüberhinaus schwarze Rahmen", schwarzen Hintergrund, werden heißer, dadurch sinkt der Wirkungsgrad etwas. "Dazu kann man schwarze Modulklemmen nehmen, schwarze Schienen ... Perfektionismus" (Zitate Green_Pirate)


Module verschiedener Größe mischen

Bei (nahezu) gleicher Stromstärke, "Werte für Impp und Isc sollten in etwa übereinstimmen" ( kalle bond) können ausgewählte Module mit unterschiedlicher Zellzahl in Reihe geschaltet werden. Beispiel: Longi Solar LR6-60PE-320M (60 Zellen, Imp 7,64 A) und LR6-72PE-380M (72 Zellen, Imp 7,66 A). Jinko, Ja-Solar und Trina könnten auch mischbare Module haben. Rahmenhöhe beachten.


Alle gängigen Module sind (Stand heute) in Ordnung.

Modulmaße

  • Standardmaße im mm. Stand Juli 2019 Liste unvollständig, aktuelle Produkte können abweichen
    • 60-Zeller, 120-Zeller - häufig 1,70-1,75 m * 1,03 m
    • Ca. 18 kWp (Juli 2019), Bild danke Drexta
      ?thumbnail=1
    • AEG, Viessmann 1640 * 992
    • Aleo 1650 * 990 [Entwicklungsstandorte DE]
    • AUO BenQ 1696* 1022
    • Axitec, Luxor 1675 * 992
    • Heckert 1670 * 1001 [Wertschöpfung in DE]
    • IBC 1650 * 992, 1654 * 989
    • LG 1686 * 1016
    • QCELLS Q.PEAK DUO-G6 340-355 Wp 1740 * 1030
    • REC 1675 * 997
    • Solarfabrik [DE]
    • Suntech 1650 * 992,
      Neue Sunpower Module: 400Wp u. 320Wp 1690 * 1046 * 40
    • 72-Zeller, 144-Zeller, ca 2-2,15*1,05m². Ab 390 Wp. 400-410 sind Standard. Aufpreis Bifacial nur bei hellem Dach erwägen
    • Axitec 2008 * 1002
    • Ja Solar
    • LG 2064 * 1024
    • Solarfabrik [DE]
    • Trina
  • PV-Module mit Sondermaßen
  • Zwischen den Modulen ist je ca. 2 cm Abstand zu lassen. Module dürfen sich nicht berühren, aber über dem First fast "küssen" (beidseitige Belegung)
  • Wie viel Platz muss unter den Modulen (Glas) gelassen werden? Besteht bei mir ein Montagemangel?
  • Teils geringer Abstand zum Dachrand je nach Windzone. Oft reicht 1/2 Pfanne.

Halbzellen-Module, geteilte Module erklärt mit Fehlern memodo.de/blog/halbzellenmodule/ - sie sind evtl. bei Teil-Schatten interessant.

Module derselben Charge je Fläche verwenden um Farbabweichungen zu reduzieren.


"Lass die Finger von Dünnschicht-Modulen... Das ist Sonder-Müll der dazu noch spezielle kaum noch erhältliche Wechselrichter braucht." (Zitat  ragtime)

Dünnschichtmodule sind z.B. CdTe, GaAs, CIGS.

Wechselrichter

  • Gängige Hersteller sind (alphabetisch) Fronius, Huawei, Kostal, SMA, Steca
  • Hintergrundwissen: Wirkleistung + Blindleistung = Scheinleistung. Detail zu Blindleistung, Q(P), Q(U), cosφ (cosPhi), Leistungsfaktor
    Bei Bayernwerk häufig cos phi = 1, d.h. dort ist keine WR-Kapazität für Blindleistung vorzusehen da keine Blindleistung erforderlich.
  • In Lauter Lüfter Fronius Symo 10.0-3-M berichten Betreiber über Lärm ab Fronius "Symo 10". 20.8.19: Problem wurde durch Update entschärft. Bei hoher Last weiterhin laut. Lüftertausch.
  • HUAWEI SUN2000-29,9KTL ist ein WR mit 2 MPPT und 29,9 kVA Leistung der für Australien vorgesehen ist.
    HUAWEI SUN2000-33KTL-A kVA hat 4 MPPT und kann auf 30 kVA Einspeiseleistung am Netzverküpfüungspunkt limitiert werden, z.B. für 40 kWp (z.B. 19 Ost und 21 West, Dachneigung 30°) mit RSE, ohne zentralen NA-Schutz (> 30 kVA vorgeschrieben). Manche VNB tun sich schwer damit, dass 33 kVA auf 30 kVA am NVP begrenzt werden und wünschen zNAS. Ablehnen und den WR ohne Kuppelschalter und ohne Wandlermessung [>44 A (ca. 30,5 kVA); vgl. aber Direktmesung bis 100 A in FAQ Teil2!] betreiben! Bayernwerk ist mit der Abregelung einverstanden.
    gut zu kombinieren mit Plexlog Datenlogger | mit Huawei-Loggern sind einige weniger zufrieden. bauerkiel ist Profi in Sachen Huawei und bietet diese an.
    Manche WR haben je MPPT zwei bis drei Anschlusspaare. Nicht selten wird dies beim Anschluss übersehen und so Strings, die separat betrieben werden sollen unerwünscht parallel geschaltet:
    ?thumbnail=1 Hier hätte das zweite Anschlusspaar frei bleiben müssen; der 2. String am dritten oder vierten Anschlusspaar (MPPT 2) angeschlossen werden müssen. Danke dr.koloso
  • Bei Paralellverschaltung DC-Sicherungen nicht vergessen!
  • ALLE Admin-Passwörter aushändigen lassen!
  • Wechselrichter-Standort: DC samt WR draußen lassen empfiehlt bauerkiel

Montage - samt Produkthinweisen aus dem Forum


Bitte verlinke diese Seite von extern und auch im Forum (statt nur "die FAQ" zu nennen) - so hilfst du anderen Anfängern. Adresse lautet

Code
https://www.photovoltaikforum.com/wissen/entry/2-faq-wertvolle-informationen-zu-pv-anlagengröße-stromspeicher-wirtschaftlichkeit/

3-btn-donate-sm-gif an das PV-Forum (geht nicht an mich. Bin dankbar für dieses Forum in dem ich, wie du, Nutzer/in bin.)

Installateure - im Forum häufig gelobt

Solarzentrum 10623 Berlin Beratung und evtl. Vermittlung von Installateuren

Gexx aeroSol GmbH 15745 Wildau

bauerkiel aus 24214 Neudorf / pvservice.net - überwiegend Industrieanlagen, Logger, Direktvermarktung - deutschlandweit. Derzeit ausgelastet.

Hinweis auf Existenz: 33154 Salzkotten

Perlutec GmbH 37124 Rosdorf (Kr. Göttingen)

SolarEnergie Netzwerk, 50226 Frechen

SunForFree aus 53842 Troisdorf / sunforfree.de - teilw. überregional tätig. Überlastet. Geduld!

Solar 3000 GmbH 53881 Euskirchen

BAUER Energiekonzepte GmbH 55278 Selzen

Enerix Landshut 84539 Ampfing

solareffekt.de 93055 Regensburg

Clen-Solar | Enviria (jeweils) bundesweit


Nicht gelobt wurden


daheim-solar eness GmbH

EKM-Solar aus Mitteldeutschland

Enerix Aachen(?), Berlin und Passau. Franchise, andere Standorte können in Ordnung sein.

INEK aus Bischofsheim "Gespräch vor Ort wirklich sehr enttäuschend. Ich hatte das Gefühl, dass davon ausgegangen wurde, dass eine (hochschwangeren) Frau kein Photovoltaik Background-Wissen hat" (Zitat Hannah.b)

SolteQ

Sonnenkraftspeicher

Hausbau-Tipps, Neubau für PV vorbereiten

Siehe auch hart oder weich? (Spaßige Erklärung: weich oder hart?)

Weitere Erklärung: photovoltaik-web.de/photovoltaik/wechselrichter/vergleich-70-regelung-und-einspeisemanagement

Weiche bauweise benötigt einen Sensor am Netzverkünpfungspunkt (bei nur einem Übergabezähler im ZS der Einfachheit halber hinter dem Zähler) oder im Verbrauchspfad. Bei mehreren Zählern im Haus (z.B. Mieter den man nicht einbinden möchte) darf der Sensor für 70% weich vor ALLE Zähler. Das ist aber nur sinnvoll, wenn durch den Verbrauch des Mieters mehr "weicher" Strom eingespeist werden kann.
Ermöglicht / bringt Verbrauchskurven. Beispiel einer Anlage mit 6,6 kWp an einem lichtarmen Tag:

134772-pasted-from-clipboard-png?thumbnail=1 (SMA. Danke seppelpeter)

An den wenigen hundert Euro für den Sensor sollte man nicht geizen. Sie können sich schnell refinanzieren da sie helfen Verbrauch zu identifizieren und zu reduzieren. Was wirklich Geld spart ist Verbrauch senken! Grundlast macht mehr aus als angenommen. 10 W * 24 h * 365 Tage sind 87,6 kWh! 20-30 Jahre alte Heizungspume unbedingt ersetzen!

Süd sollte man grundsätzlich immer weich bauen nennenswert >70% geerntet wird.

Benötigte Hardware / alternativ RSE samt anderer Hardware

  • Fronius Smartmeter oder S0-Zähler (ca 50 €).
    [Ergänzung: Loxone und Fronius]
  • Huawei siehe Kommentare im Abschnitt Wechselrichter
  • Kostal
    KOSTAL Smart Energy Meter, ca 400 netto. KSEM benötigt exklusive RS485-Verbindung (Kabel) zum Master-WR. Zusätzlich LAN. Wenn nötig Kabel splitten: "Pin 1,2,3,6 als LAN und Pin 4,5,7,8 für RS485-Kommunikation" danke DerGraf.
    MichaO schreibt "dass nach aktuellem Stand eine dynamische Regelung mehrerer Plenticore (mit Batterie) praktisch nicht vernünftig funktioniert."
    oder für ältere Anlagen
    Piko BA-Sensor [= ASRD 14 Stromwandler 3x50/1A 1VA KL.1 von MBS -
    kostet oft nur die Hälfte, vgl. auch E...Kleinanzeigen, dort z.T. 60-80 EUR, Hersteller-ArtNr. 96230] (erfasst keinen Nachtverbrauch, benötigt 6 Drähte zwischen Sensorposition (meist Zählerkasten) und WR; nur bis WR bis Firmware-Version < 06:00 - somit für Neuanlagen obsolet. Falsche Werte / Verpolung / Verdrahtung umgekehrt: k und i tauschen.)
    Anderes Thema: Kostal mit FHEM
  • SMA Energy Meter oder Elgris für 70% weich. Prüfen ob gewünschter WR dazu kompatibel ist.
    SMA Home Manager 2= SHM 2.0 (ca. 500 netto) kann DARÜBER HINAUS noch Steuer- und Schaltaufgaben übernehmen, z.B. die Wärmepumpe ansteuern
    Powercontrolmodul (PWCMOD-10 ~100 EUR) bei Verwendung eines RSE
  • Solarlog Pro380
  • SolarEdge: S0-Zähler+Adapter, ca 40 € + 25 €

Bei 70% hart kann abgeregelter Strom NICHT genutzt werden. Hart kann gebaut wenn kein nennenswerter Ertrag über 70% entsteht UND keine Verbrauchsvisualisierung gewünscht wird. (Z.B. Ähnlich belegte Ost-West-Dächer mit ca. 35° Dachneigung; Anlagen mit großem ertragschwachem Nord-Anteil.)

Verluste durch Abregelung

laut "Strategien zur dezentralen Energieversorgung mit PV bis 2050 (Günther Brauner, TU Wien)" (enthält ab S. 12 einige informative Grafiken), danke RolandD

70% - 3%

60% - 7,5%

50% -15%

30% - 37,5%

Checkliste Papierkram

  • Zur Planunung der Solarstromanlage im Forum kostenfreie kompetente Beratung einholen!
  • NAB an VNB sobald klar ist, dass PV gebaut werden soll.
  • Zugang Elster.de (falls nicht vorhanden; Tipp: samt Abrufcode) erstellen, Finanzamt nach vereinfachtem PV-Fragebogen fragen, ansonsten Fragebogen zur steuerlichen Erfassung in Elster ausfüllen zwecks Steuer-Nr. für PV. Frühestmöglich für zügigie Erstattung der Vorsteuer. (StNr. zudem auch bei einigen Großhändlern erforderlich [Selbstbau]).
  • Mit Installateur schriftlich vereinbaren, dass große Induktionsschleifen vermieden werden und Kabel am Gestell befestigt werden, d.h. NICHT lose auf dem Dach liegen (durchscheuern durch Witterung)! Bei Montage überwachen.
  • Zähleraustausch anmelden durch Elektriker beim Messstellenbetreiber. Wegen oft mehreren Wochen Vorlauf möglichst früh.
  • Zähler, legen aber keine Kabel. Die Zählerplätze müssen fertig sein wenn der Mensch erscheint. Zählerstände bei Tausch dokumentieren. Kosten für Betrieb UND Einbau / Tausch sind durch die Preisobergrenze für den Messstellenbetrieb abgegolten. Sh. auch iMS: Kosten/Leistungen - Wie hoch sind die Kosten
  • Inbetriebnahme direkt mit Installation der Anlage, auch wenn der Zähler noch fehlt. Zählerstände dokumentieren. Anlage laufen lassen!
  • Anlagendokumentation, Stringplan vom Installateur bekommen
  • Eintrag Marktdatenstammregister muss innerhalb eines Monats nach IBN erfolgen. Kurz vorher als "geplante Inbetriebnahme" vorbereitbar.
  • Anmeldung der Anlage beim VNB durch Elektriker. Sollte bald nach Inbetriebnahme erfolgen.
    Den Satz "Die Anlage kann gemäß NAV und TAB in Betrieb gesetzt werden" in der "Anmeldung zum Netzanschluss" streichen. Siehe Warnungen oben.
  • Versicherung (wenn gewünscht). Separat (ggf. besseres Leistungspaket (z.B. Ertragsausfall), zudem einfacher in EÜR absetzbar) oder Wohngebäude erweitern, Wohngebäudeversicherung aber informieren.
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen, siehe Hinweise im Steuerwissen.
Zitat von EEG 2017 §71

Anlagenbetreiber müssen dem Netzbetreiber (1.)bis zum 28. Februar eines Jahres alle für die Endabrechnung des jeweils vorangegangenen Kalenderjahres erforderlichen Daten anlagenscharf zur Verfügung stellen

Das sind m.E. die Steuerdaten, falls sich Änderungen ergeben haben und die Zählerstände. (Die Punkte in 2 und 3 sind für Haushalte nicht relevant.)

Danke nevs77 für die Vorlage.

Sonstiges

Energie-Einheiten rund um Photovoltaik (zB kWh, kWp)


Kann ich meine PV-Anlage zu früher gültigen Vergütungssätzen erweitern oder »repowern«?

Siehe auch PV-Erweiterung für WW-Bereitung, (autark vs. netzgekoppelt)


Wallbox, Ladestation, Elektromobilität, E-Auto

Gefahr und Sondermüll bei Unfall - lesen vor Kauf E-Auto

Wandladestationen für mehrere Tausend Euro werden als Selbstverständlichkeit hingenommen. Es lohnt sich sie zu hinterfragen! Für Spülmaschine oder Backofen braucht es keine Wandkisten. Beim E-Auto nehmen Anbieter gerne paar tausend € zusätzlich. Da geht Strom rein - und raus. Angebliche Notwendigkeit basiert auf viel Marketing.

Bei durchschnittlichen PV-Anlagen genügt häufig eine geringe Ladeleistung mittels In-Kabel-Kontrollbox ("Ladeziegel").

Camping-Drehspannung-Kombidose | openWB (die modulare Wallbox)

Ehrliche und kostenfreie Bewertung und Prüfung von Angeboten für Solarstromanlagen: Vergleich von Photovoltaik-Angeboten. Bitte keine unnötigen Vollzitate im Forum:!:

Häufige Fehler / verbreitete Irrtümer rund um Fotovoltaikanlagen

  • FALSCH: Auf Einspeisung sei EEG-Umlage zu zahlen
  • FALSCH: Auslegung der Solarstromanlage auf Eigenverbrauch
  • FALSCH: Mehr als 10 kWp rentiere sich nicht / dürfe man nicht bauen
  • FALSCH: Einspeisen rentiere sich nicht. Richtig: Wahrer Wert der Einspeisevergütung
  • FALSCH: Mit Stromspeicher würde man Geld sparen; PV-Akkus würden sich rentieren; Sonnenstromspeicher seien ökologisch
  • FALSCH: Speicherförderung der Bundesländer rentiere sich
  • FALSCH: Verschattete Module gehörten in einen eigenen / kurzen String
  • FALSCH: Man dürfe nicht zu einem Ökostromversorger wechseln
  • FALSCH: Man müsse ein Gewerbe anmelden und/oder bräuchte einen Einspeisevertrag
  • FALSCH: Für eine allseitige Belegung eines Walmdachs benötige man zwingend zwei Wechselrichter
  • FALSCH: Bei Vorsteuer-Erstattung könne man keine Gutschrift durch den VNB erhalten
  • FALSCH: KUR und Abschreibung würden sich ausschließen
  • FALSCH: Abschreibung sei mit/ohne Vorsteuer-Erstattung nicht möglich
  • FALSCH: PV-Strom könne entweder nur für den Haushalt ODER nur für die Wärmepumpe bzw. Nachtspeicher genutzt werden
  • FALSCH: Wärmepumpe und Stromspeicher seien eine gute Kombination
  • FALSCH: Bei Anlagen die 2009, 2010, 2011 u bis ca. Mitte 2012 in Betrieb genommen wurden rentiere sich vergüteter Eigenverbrauch wegen der hohen Einspeisevergütung nicht
  • FALSCH: Stromcloud sei innovativ. Mit Cloud-Community würde man sparen
  • FALSCH: "einen Energieberater von EON ([...] der so schlecht über Solarenergie geredet hat, dass er [der Kunde] auch die Meinung bekam, dass es keine gute Idee ist, sich detaillierter mit dem Thema zu beschäftigen") (Zitat  ranger1801)
  • FALSCH: 70% weich/dynamisch rentiere sich bei Süd-Anlagen nicht
  • FALSCH: Jede Dachseite bekomme grundsätzlich einen eigenen Wechselrichter
  • FALSCH: Abnahme durch den VNB sei erforderlich, VNB dürfe dafür eine Pauschale fordern / Zählertausch dürfe berechnet werden.
  • RICHTIG: "Jetzt kapiere ich, warum man alles voll machen soll. ... Ich bin echt begeistert. Seit heute kann ich die Leute hier im Forum,
    die viel Dach haben, aber erst einmal nur klein bauen wollen überhaupt nicht mehr verstehen. Man muss echt erst selbst erlebt haben. Ich bin so froh, dass ich nicht die 12,1 KWp vom ersten Angebot gebaut habe." ( mac.bill)

"Dank Euch haben wir statt 9,9 kWp im Frühjahr 2021 jetzt 19,04 kWp Ende 2020." (Zitat Hannah.b)

Balkonanlage, Guerilla-PV, Plug-in-Solaranlage, Plug&Play, Mini-PV, Balkonkraftwerk (Link)

Große PV, siehe oben, bevorzugen! Mini-PV mit vereinfachtem Anmeldeverfahren (bis 0,6 kVA WR) nur, wenn große Anlage unmöglich.


Hr "Laudeley heißt in Wirklichkeit Gundel Gaukeley" (Zitat  kalle bond)


?thumbnail=1


Echter Ökostrom, denn wir haben nur diese Erde!

Schon gewechselt? robinwood.de/schwerpunkte/ökostrom-wechsel
Meine langjährigen EVU: naturstrom (Energie mit Zukunft) und EW Schönau


JA: Dach voll machen, Abrechnung VNB überlassen, jährliche Zahlung, Förderprogramm für Neu-Anlagen

NEIN: Einspeisevertrag, Speicher, monatliche Abschläge in geringer Höhe, Rechnung an VNB schreiben, Strom+Gas aus fossilen Quellen


Dir gefällt dieser Beitrag? Bitte unten "reagieren" und "Daumen hoch". Danke!


FAQ Teil 2

GEPLANTE THEMEN:

Messkonzept, Zähler, moderne Messeinrichtung, intelligentes Messsystem

Phasensaldierende Zähler sind Standard. Durch die Saldierung werden die drei Außenleiter fiktiv als ein Leiter (ugs. Phase) betrachtet.

Mess-Anordnungen vom VNB sind "Serviervorschläge", keine ausschließliche, zwingende Messweise.

Energiesparer51 hat die "Erfahrung gemacht ..., dass VNBs sich lieber auf die Rechtsauffassung des BDEW als auf die der Clearingstelle berufen. Wobei BDEW und VDEW Seminare anbot[en], deren Titel auch hätte lauten können: 'Wie schikaniere ich EEG-Einspeiser optimal'". Oft resultiert dies in unnötigen, zusätzlichen, technisch nicht erforderlichen Zählern.

Das EEG schreibt keine Zähler vor sondern Messung, z.B. Erzeugungsmessung. Zwischen 2 geeichen Zählern kann die Differenz ermittelt werden (virtueller Zählpunkt) - et voilà - valide Messung.

?thumbnail=1 (hier eine große Anlage an einer Zweirichtungs-Wandlermessung (Z1 oben) und simpler Verbrauchszähler ohne Wandler (Z2 rechts) für Verbrauch. Ertrag wird aus Überschüss (Z1) plus Sofortverbrauch (Bezug Z2 minus Bezug Z1) berechnet. Danke 'burgenlaender'.

Simple Eigenverbrauchs-Messkonzepte

Zählerkaskade: 2 EEG-Anlagen mit nur 2 Zählern, auch bei Eigenverbrauchs-Vergütung

Anteilige Vergütung (falsch Mischvergütung) mehrerer Anlagen an Z1&Z2 möglich:
17413-messkonzept-pv-2017-png schwarzer Text vom VNB und teilw. fehlerhaft, denn auch >30 kWp möglich; Z4 idR erst > 10 kWp.

"Energis Netzgesellschaft" schlägt dieses MK von sich aus vor. Manche MSB stellen sich leider dumm. Einfach bauen und dann mitteilen.

unterbrechbare Wärmepumpe/Nachtspeicher

Kaskadenmessung

Bild Zählerkaskade samt Beschreibung
Keine Kaskadenschaltung: Haushalt mit PV; WP (Mitte) eigenständig:
?thumbnail=1

Haushalt mit separatem WP-Tarif, WP nutzt PV nachrangig:
?thumbnail=1
(WP könnte auch ein Mieter sein. Oder beides, in dem ein Segment hinzugefügt wird.)
Z2 bevorzugt als Zweirichtungszähler ausführen. So kann der PV-Anteil am WP-Verbrauch und damit der Gesamtverbrauch der Wärme-Pumpe gerechnet werden!
Z3 im Bild ist der nicht immer nötige Erzeugungszähler. Danke donnermeister1 für die Illustration. Grün im Bild ein Meteorit vom ComMetering.

Klassische Überschusseinspeisung

  • Der DC-String um die Module sollte aber NICHT als Leiterschleife gebaut werden. Sensor für 70% weich nicht enthalten. 85103-übersichtsschaltplan1-jpgdanke bootcamper

Kaskaden-Messkonzept 100 kWp mit nur EINER Wandlermessung und umlagefreie Altanlage mit Akku

(Klick aufs Bild für vollständige Ansicht)


Netz

Z1 (einzige) Wandlermessung

|- Z2 Haus, nur Verbrauch

| (Kabel durch den Hof)

|- 100 kWp neu im virtuellen Zählpunkt

|- Z3 2RZ mit Verbrauch + 10 kWp Bestand samt Akku


Lieferung, Bezug


Relevanter EV aus beiden Anlagen: Z2 + Z3B - Z1B

(EV aus Altanlage ist umlagefrei und interessiert hinter Z3 nicht.)

Erzeugung Neuanlage 100 kWp, gemessen im vZP = Z1L +relevanter EV - Z3L = Z1L + Z2 + Z3B - Z1B - Z3L

Kaskaden-Messkonzept mit Erzeugung (z.B. PV ODER BHKW) UND diversen einzeln gemessenen Verbrauchern wie Haushalt, Gewerbe, Mieter, Nachtspeicher oder Wärmepume (oder umgekehrt) UND Doppeltarif (HT/NT)

technisch möglich. Es können in der Kaskadenmessung

  • * nahezu beliebig viele Erzeuger und EIN Verbraucher
    => Netz - 2RZ - Erzeugung 1 - 2RZ - Erzeugung 2 - 2 RZ Erzeugung n (ggf. 2RZ bzw. Bezugszähler) - Vebrauch

oder

  • * nahezu beliebig viele Verbraucher und EIN Erzeuger (mehrere PV-Anlagen mit gemeinsamer Messung ODER BHKW)
    => Netz - 2RZ - Nachrangigster Verbrauch - 2RZ - nachrangiger Verbrauch - 2 RZ - Erzeugung samt vorrangigem Vebrauch

anlagen- und verbrauchsscharf abgegrenzt werden.

Hierbei kommt es auf die Anordnung der Stufen an.

(Akademisch: Sollen mehrere Erzeuger UND Verbraucher segmentscharf abgegrenzt werden wird, zumindest teilweise, RLM benötigt. => Im Haushalt irrelevant.)


HT/NT beibehalten setzt Zweitarif-Zweirichtungszähler in den meisten bzw. allen Stufen der Kaskade voraus. Diese Zähler sind selten. Perspektivisch werden sie durch iMS ersetzt (dabei soll der RSE / das TSG entfallen) wodurch die Ströme ausgewertet und dynamisch abgerechnet werden können.

Oft rentiert sich ein separater WP-Tarif mit PV nicht mehr. PV-Strom deckt einigen Bedarf, die verbleibende Ersparnis ist kleiner als GrundPREIS Wärmetarif.

kaufmännisch bilanzielle Durchleitung (Abkürzung kfm.bil.DL)

Eine Form der Kaskadenmessung in der ein Zählpunkt, das kann auch ein virtueller Zählpunkt wie eine Wärmepumpe sein, herausgerechnet und abgerechnet wird, als hätte sie einen eigenen Zähler ohne PV-Strom.

Direktmessung 100 A beim Bayernwerk

aus deren ab 27.04.2019 gültigen TAB: "Sofern eine Herstellererklärung für eine Niederspannungs-Schaltgerätekombination nach DIN EN 61439 (VDE 0660-600) vorliegt sind auch Direktmessungen bis 100 A möglich".

Vergüteter Eigenverbrauch statt Volleinspeisung bei Anlagen die von 2009-30.06.2012 ans Netz gegangen sind!

Kurz: Eigenverbrauch/Direktverbrauch ist dank Vergütung(!) günstiger als Volleinspeisung. Umstellung einer Anlage aus 2011 von Einspeisung auf Eigenverbrauch

(Vgl. auch minimaler Betriebstrom für PV bei Volleinspeisung)

Vergleich Volleinspeisung vs. Überschusseinspeisung einer Anlage aus 2009

Jeweils 1 kWh. Angaben in Cent Volleinspeisung Überschusseinspeisung



Verkauf
+43
0
Bezug Ökostrom
-29,2 0
Vergüteter Eigenverbrauch +25
-3,42 MwSt [(+43-25) => 18 * 0,19]
Realer Kontostand auf der Bank
13,8 21,58


Durch Selbstnutzung ergibt sich ein wirtschaftlicher Vorteil von ca. 7 Cent je kWh! Die MwSt. auf die fiktive Rücklieferung wird von VNB berechnet.

Können mehrere Anlagen mit verschiedenen Inbetriebnahmedaten über eine gemeinsame Messeinrichtung abgerechnet werden?

Immobilie mit PV-Anlage kaufen

Keine Rechtsberatung

  • PV-Anlage getrennt vom Haus erwerben => keine Notarkosten auf PV; klare Anschaffungskosten (für die Buchhaltung)
  • Gesamte Anlagendokumentation sowie auch Buchhaltung vorher einsehen
  • Anlagen von 2009-2012 sollten trotz hoher Vergütung nicht in Volleinspeisung betrieben werden. Umstellen auf Überschusseinspeisung, da auch Verbrauch vergütet wird (sh. oben).
  • Wertermittlung: Wechselrichter halten ca. 10 Jahre (können auch 20 Jahre halten) - Rückstellung für WR-Ersatz abziehen
  • VORSICHT bei Dünnschicht-Modulen (siehe Teil 1 oben)

PV-Notizblock

zahlreiche Anregungen, die ich innerhalb eines Jahres aus dem Forum notiert habe warten auf Ausarbeitung. Manches ist hier notiert.

Verstringung: 31 Module => 1x 11 und 1x20? => Nein. Im Endausbau 15 und 16

Abstand / Einbindung Blitzschutz

Abstand zum Nachbarn laut Landesbauordnung (LBO) beachten. BB, BY, HE, NW erfordern ca. 0,5-1,25m Abstand, je nach Material der Module. In BW keine Vorgabe.

WR

Überbelegung: Laienhaft formuliert: Kann der WR die Leistung der Module (den Strom) nicht aufnehmen bleibt er auf dem Dach liegen / wird gar nicht erst gewonnen. Leichte Überbelegung ist für den WR unschädlich. Es liegt auf der Hand, dass ein steiles Ost-West-Dach weniger Strom liefert als ein Süddach - entsprechend kann mehr Leistung installiert werden. [Bild OW-Ertrag einfügen]

Betrieb

"hatte 28 jahre keinen grund mich mit der technik zu bechäftigen, lief einfach..." (ZItat willkomm2000)


Elektrik

SLS: L2 löst aus: Abstand zu L1 und L3 setzen wegen Kühlung.

Versicherung

FAQ Teil 3 - Wissenswertes und Informatives über die reine Anlage hinaus.

- es ist leichter Strom zu sparen als zu erzeugen

- es ist leichter Strom zu erzeugen als zu speichern

seit ich meine Micropv selbst gebaut u angeschlossen habe, den Ertrag täglich überwache hat sich bei mir ein neues Bewusstsein zum Energieverbrauch entwickelt


! Aluminium ist ein wertvoller Rohstoff der Rotschlamm in der Gewinnung hinterlässt :( Bitte spare im Alltag Alu! Deckel von Bechern und anderen Verpackungen ganz abziehen - Sortieranlagen können es so vom Plastik trennen. NICHT in den Becher drücken ! Besser Mehrweg verwenden!

Zähler abgelesen, Schreck gekriegt und den Hintern bewegt...

Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme: Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland

"Grundgebühr" gibt es nicht:

Eine Gebühr (veraltet Gebührnis) ist eine öffentlich-rechtlich erhobene Geldleistung, die als Gegenleistung für die besondere Inanspruchnahme der Verwaltung erhoben wird.

Mögliche Begriffe für die monatlichen Fixkosten von Stromzählern ist z.B. Grundpreis, Monatspauschale, Grundkosten


Bild: PV-Modulfeld auf Betonstütze

lesen, ausfüllen. Nicht aufschieben - denn "wir sind nur zu Gast auf dieser Welt"!


Dir fehlt etwas oder du kannst es besser schreiben? Schreibe mir.

Dir gefallen meine Beiträge? Teile es anderen unten rechts mittels "reagieren" und "Daumen hoch" mit.