Blog-Artikel aus der Kategorie „Auslegung, Planung“

    Alte Wärmepumpen sind zumeist ohne smarte Ansteuerungsmöglichkeiten. Neue Wärmepumpen lassen sich eventuell nicht ansteuern, da keine Steuerung für ein SmartGrid existiert.

    Daher ist eine direkte Ansteuerung mit einer PV-Steuerung (z.B. SMA Homemanager) nicht möglich

    (Kategorie Speicher, da der beste und effizienteste Speicher eine gut angesteuerte WP ist).


    Zur Wärmepumpenansteuerung allgemein:

    Da die WP nicht direkt angesteuert werden kann und in die Steuerung auch nicht eingegriffen werden soll (Garantie, gefährliche Spannung etc.), werden einfach die Temperaturfühlerkreisläufe der Wärmepumpe künstlich verändert. Diese melden dann veränderte Temperaturen an die WP und die WP reagiert entsprechend.

    Zumeist sind in den Fühlerkreisläufen NTC Widerstände vom Typ (ähnlich wie) 5kOhm verbaut. Zumindest auf WP von IVT, die meisten von Bosch und Junkers etc. trifft dies zu.

    Die konkreten Widerstandsangaben beziehen sich daher auf diese Modelle und müssten bei anderen Modellen

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    Ich habe mich ein wenig mit Anlagenplanung beschäftigt und möchte hier nun etwas Wissen weitergeben:


    Angenommen Du hast ein Dach, darauf passen 3x18 Module, dann hast Du Dir vielleicht meinen Beitrag zur Wechselrichter Auslegung durchgelesen oder hast allgemein schon Erfahrung gesammelt und stellst fest, man da könnte ich doch einen SMA Tripower nehmen, der ist dreiphasig und 18 Module je Eingang ist genau das was ich brauche für die Auslegungsspannung von 580Volt! Dann liest Du Dir das Datenblatt durch und stellst entsetzt fest dass der ja nur zwei MPP-Regler hat (auch MPPT (T=Tracker genannt). Muss jetzt ein größerer Wechselrichter her? Nö!

    Da wir hier den (einfachen) Fall haben dass alle Module in der gleichen Richtung unterwegs sind und alle die gleiche Anzahl (und Leistung) haben, wird es einfach: Wir können parallel schalten. Das bedeutet, dass jetzt keine Spannungserhöhung mehr stattfindet, sondern eine Stromerhöhung.

    (Die Spannungen=Anzahl der Module je String müssen gleich

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    Viele stellen sich bei der Planung einer Photovoltaikanlage die Frage, ob sie die Anlage mit einem Batteriespeicher versehen sollen oder nicht. Wie so oft im Leben kann man diese Frage nicht so einfach mit ja oder nein beantworten. Die Erwartungen an eine solche Anlage und die Vorstellungen, was man damit bezwecken will, sind so verschieden wie die Menschen selbst. Um die richtige Entscheidung zu treffen, ist es wichtig, im Vorfeld alle Informationen, die eine solche Entscheidung beeinflussen zusammenzutragen. Einige Aspekte, die häufig bei der Entscheidung für oder gegen einen Batteriespeicher eine Rolle spielen, habe ich an dieser Stelle mal etwas näher betrachtet.


    Ökonomische Aspekte

    Ich bin davon überzeugt, dass sich bis heute kein einziges Batteriespeichersystem wirtschaftlich gerechnet hat und dass auch in den nächsten 10 bis 20 Jahren Batteriespeichersysteme wirtschaftlich ein Verlustgeschäft bleiben werden. Die Anschaffungskosten sind viel zu hoch gegenüber dem, was man

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    Der Wechselrichter ist das Herz der Anlage, egal, ob diese netzgekoppelt, eine Inselanlage ist oder "nur" 12-Volt-Akkus geladen werden sollen.


    Ein einzelnes PV-Modul liefert je nach Sonneneinstrahlung, Temperatur und Aufstellungswinkel eine Spannung und einen Strom. Die Spannung die Du an einem(!) Modul messen kannst, kann durchaus schon 40 Volt betragen. Wenn das Modul mit Verbrauch belastet wird sinkt diese Spannung.


    Als Beispiel hier die STC-Daten eines China-Moduls (JA! Solar JAM60S09-310/PR):

    Nennleistung: 310 Watt

    Leerlaufspannung: 40.3 Volt

    Spannung bei max. Leistung: 32.60 Volt


    NOCT-Daten:

    229 Watt

    Leerlaufspannung: 37.95 Volt

    Spannung bei max. Leistung: 30.67 Volt


    Die NOCT-Daten entsprechen hier einer etwas schwächeren Strahlung, aber viel wichtiger ist die Temperatur der Zelle. Bei STC liegt diese bei 25 Grad Celsius, bei NOCT bei ca. 45 Grad - deshalb nimmt die Spannung so stark ab.


    Der Wechselrichter hat mehrere Aufgaben: Zum einen versucht er dem Modul die maximal

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    Zum Datum einer Inbetriebnahme (IBN) hat sich die Clearingstelle in der Vergangenheit mehrfach eindeutig geäußert.


    Nachfolgende Quellenangaben/Links und Zitate - unkommentiert, da für sich selber sprechend:


    https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/node/2803

    Ist für die Inbetriebnahme im Sinne des EEG der Netzanschluss, das Setzen der Messeinrichtungen oder der Einbau von Einrichtungen zum Einspeisemanagement erforderlich?


    https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/votv/2014/29

    Leitsätze der Clearingstelle EEG: § 3 Nr. 5 EEG 2012 in der seit dem 1. April 2012 geltenden Fassung erfordert für eine rechtswirksame Inbetriebnahme weder den Netzanschluss noch das Setzen der notwendigen Messeinrichtungen.


    https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/beitrag/672

    Es ist nach dem EEG grundsätzlich zu unterscheiden zwischen dem Zeitpunkt, ab dem der Förderanspruch besteht, und dem Zeitpunkt, der für die Bestimmung des Fördersatzes (also der Vergütungshöhe nach Abzug der Degression) maßgeblich ist:

    I.

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    Zusammenfassung


    Gemäß EEG muss bei der Einspeisung eine der folgenden Varianten vom Betreiber umgesetzt werden (man darf auch zwischen den Varianten wechseln):


    Variante 1: "70%-Regelung": Die Einspeise-Leistung (nicht Energiemenge!) wird auf 70% der PV-Nennleistung begrenzt.

    Beispiel: Die PV-Module haben eine Nennleistung von 5 kWp, also darf der WR nur maximal 5 kW * 0,7 = 3,5 kW in das Stromnetz einspeisen.

    Da PV-Anlagen nur an wenigen Stunden im Jahr ihre Nennleistung erreichen, entstehen durch die 70%-Abregelung nur geringe Verluste von maximal 2-5% des Jahresertrages (Detailbetrachtungen siehe unten).

    Nicht verwechseln: Die maximale Leistung (5 kW) wird auf 70% begrenzt (3,5 kW). Aber der Jahresertrag (5000 kWh) sinkt dadurch nur um wenige Prozent (auf z.B. 4800 kWh).


    Variante 1.a: "70% hart": Die Begrenzung auf 3,5 kW ist fest im WR eingestellt (egal, wie hoch der Eigenverbrauch im Haushalt gerade ist). Es genügt ein kleiner, günstigerer WR, da er niemals mehr als 3,5 kW

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    Wolken-Gemeinschafts-Speicher sind gut gemachtes Marketing für ein meist teuren Stromvertrag mit Volumentarif OHNE Mehrwert. Sieht günstig aus, ist es aber nicht. Die Bezeichnung "Flatrate" ist irreführend. Ich lasse die Finger davon.


    "Eine Cloud-Lösung ist im Grundsatz nichts anderes als ein Tarifmodell für einen Stromliefervertrag. Da wird Einspeisung, Speicherung, Bezug, Flatrate, Grundgebühr und Vergütung miteinader verquirlt, bis am Schluss jede Transparenz weg ist."
    Das Einzige was bei PV "Erträge erzielt ... ist der PV-Generator mit dem notwendigen WR. Alles andere sind Zecken, die von diesem Ertrag saugen und ihren Anteil daran haben möchten. Dafür gibt man vernünftigerweise nicht auch noch viel Geld aus." (Zitat 1 und 2  Monsmusik )


    "ich kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwo die Aussage gelesen hätte, dass es eine Kombination mi[t] Speicher oder Cloud gäbe, die an die Wirtschaftlichkeit reiner PV-Anlage ran kommt." (Zitat @Ausmww)

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    Stromspeicher sind meist defizitär. Aus dem Akku kostet eine kWh Strom ca. 40 - 50 Cent (Stand Mitte 2019). Hochwertiger Ökostrom inkl. Förderbeitrag aus dem Netz für ca. 28 Cent je kWh ist wesentlich günstiger.


    "das war eine meiner dümmsten entscheidungen mir speicher anzuschaffen [...] allein für die anschaffungskosten hätte ich lässig zehn jahre lang entspannt strom vom netz beziehen können... plus die einspeiseverluste durch aufladen und erhaltungsladen des speichers... speicher kostet einfach noch viel zuviel [...] buche das einfach für mich unter lehrgeld ab weil ich zuwenig auf dieses forum gehört hatte damals... :x" (Zitat  hutschiwutschi )


    Nur wenige Systeme/Kombinationen können das Haus vom Stromnetz trennen (Inselbetrieb). Viele Systeme sind bei Stromausfall nutzlos!


    Spaßfaktor?

    Sachliche Speicher-Darlegungen

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    eine Auswahl häufig verwendeter PV-Abkürzungen



    Abkürzung auch Bedeutung
    1~ 1ph einphasig
    2RZ
    2T2RZ
    2R-Z

    Zweirichtungszähler
    Zweitarif-Zweichrichtungszähler
    3.HZ elektronischer Zähler mit Dreipunkt-Befestigung
    3-Punkt Zähler- Dreipunkt-Zähleraufnahme, veraltet. Wird abgelöst durch BKE
    3~ 3ph dreiphasig
    AAR Anlagenseitiger Anschlussraum, für Hauptleitungsabzweigklemmen und weitere Betriebsmittel nach Zähler. (Früher OAR = Oberer Anschlussraum)
    AC Wechselspannung, engl. alternating current
    afaik
    afair
    soweit ich weiß, engl. as far as I know
    ... erinnere, ... remember
    BKE
    BKE-A
    BKE-AZ
    BKE-I

    Befestigungs- und Kontaktiereinrichtung
    ... Aufbau
    ... Aufbau inkl. Raum für Zusatzanwendungen
    ... integriert
    (ermöglicht unterbrechungsfreien Zählerstausch)
    BNetzA BNA Bundesnetzagentur, siehe auch MaStR

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