Abkürzungen, erste Schritte, FAQ, Übersicht

    Nach meiner persönlichen Erfahrung, klappt der Härteausgleich nicht immer automatisch,
    da im Inland keine Lohnsteuer abgeführt wird, folgende Informationen sollten dabei helfen:

    (Zitat)

    Quelle:
    https://www.rechtslupe.de/steu…er-haerteausgleich-397848

    Also selbst wenn ich bei einem Arbeitgeber im Ausland keine Lohnsteuer zahlen würde,
    wäre der Härteausgleich analog anzuwenden, denn:

    (Zitat)

    Quelle:
    https://www.iww.de/pistb/steue…-bei-grenzgaengern-f85872

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    Ausgangslage: Ein String Richtung NNO mit 13 Modulen an einem SMA Tripower 10.0. Der String ist ab ca. 15Uhr im Sommer stark verschattet (im Winter ab 12Uhr, zur Sonnenwende sogar schon ab 11:30).

    Im obigen Diagramm zeigt der schwarze Pfeil (links unten) auf die Ertragslinie des Strings mit nur 13 Modulen, der rote Pfeil (rechts unten) auf die neue Linie des verlängerten Strings (22 Module). Leider ist/sind beide Tage nicht optimal, aber um eine grobe Einschätzung zu geben:

    An der Verschattung hat sich jetzt geändert: zwischen 15:30 und 16:45 sind einige Module mehr noch so gerade in der Sonne -> und es werden noch ca. 1,5kW (!) an Strom erzeugt.

    Es ist "natürlich" kein Wunder dass bei mehr Modulen auch mehr Strom erzeugt wird, aber: Von den jetzt 22 Modulen sind zum Zeitpunkt der "Messung" auch nur knapp 7-8 mit Sonne beschienen. Das Schattenmangement funktioniert also und die Aussage manches Solateurs: "Ein Schattenmodul zieht den ganzen String runter"
    kann endgültig als Humbug…

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    Ich habe - um es mal auszuprobieren und: weil ich es kann - die Verstringung an meinem Wechselrichter geändert.
    Der Grund dafür ist folgender: Verstringt sind 2x12 Module - also 12 Module in Serie parallelgeschaltet zu (noch) einmal 12 in Serie.

    Es ergibt sich dadurch eine Verzwölffachung der Modulspannung und eine Verdoppelung des Stromes (Die Srienschaltung erhöht die Spannung und der Strom bleibt gleich, durch die Anschließende Parallelschaltung verdoppelt sich dann der Strom).
    Die Module sind alle gleich ausgerichtet, also alle nach SSW.

    Im Sommer ergibt sich folgendes Problem:

    12 Module(siehe unten) liefern so ungefähr 360Volt unter Last, bei Wärme etwas weniger. An warmen bis heißen Tagen geht die Spannung dann auf 300-320Volt zurück und der Wechselrichter bekommt erkennbar Schwierigkeiten noch einen Arbeitspunkt zu finden, außerdem fällt auf einen Teil der Module Schatten vom Schornstein, zumindest in der Theorie sollte das Ergebnis von 1x24 Modulen besser sein, als von 2x12…

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    Im Beitrag String, String und PolyString habe ich meine SüdWest Seite vorgestellt. Hier sind 2 Strings à 12 Module als PolyString verschaltet.
    Also 12 Module in Serie (Spannung erhöht sich) und dann parallel.

    Je nach Verschattung ist der PolyString im Nachteil, weil fällt in String 1 ein Modul wegen Verschattung aus, dann regelt der Wechselrichter die Spannung entsprechend herunter und "irgendein" Modul in String 2 fällt mit aus. Wenn also ein Modul zu diesem Zeitpunkt 30Watt liefert, dann fallen 60Watt weg.

    :ironie:Um das in der Praxis zu vergleichen muss ich "nur" zwei annähernd gleiche Tage finden und diese mniteinander vergleichen.


    Ein Kurve aus 2019 eines nahezu perfekten Tages. Zwischen 09Uhr und 12 Uhr sieht man in der Spannungskurve einiges "gekrisel" dass ist Schatten vom Schornstein, der langsam über die Module wandert. Der Sprung sind 381Volt zu 296 Volt, etwa 86Volt, wenn wir die Daten der Module zu Grunde legen werden hier gerade 2,8-3,0 Module "ausgeblendet". Zur Erinnerung:…

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    Ich habe eine (zu teure) NordWest/SüdOst Anlage mit 9,805kWp und eine selbst gebaute 6,6kWp Anlage - Carpot nicht aufgeständert.

    Die NordWest/SüdOst Anlage ist auf einem Hausdach mit 20°/22° montiert, die kleinere Zahl ist die NW Zahl.
    NW hat 13 Module x 265Watt und somit = 3445Watt
    SO hat 24 Module x 265 Watt und somit = 6360 Watt

    Wegen eines "kleinen" Verschattungsproblems läuft der Nordwest-String nicht optimal.

    Diese Anlage ist von einem Solateur geplant worden und hat im Jahre 2017/18 ca. 15800Euro gekostet.

    Die Anlage auf dem Carport ist selbst geplant" hat 18 x 340Wp HC Module von JA! Solar. Laut PV Sol hat die Anlage mit ca. 10% Einstrahlungsverlusten durch Verschattung zu kämpfen.

    Daten vom 28. März 2020, spezifischer Vergleich beider Anlagen:


    Die grüne Kurve ist der "kleine" Wechselrichter. Der Wechselrichter der großen Anlage startet mit der Produktion etwas eher, als der kleine WR. Laut Dokumentation hat der kleine WR (SunnyBoy 5.0 AV-41) einen Eigenverbrauch von 65Watt, bevor…

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    Zuerst mal die gute Nachricht: Wenn Licht auf die Module kommt wird Strom erzeugt, entsprechend: mehr Licht, mehr Strom.
    Ausgangslage: Ein Modulfeld 2x9 dachparallel vor einer weißen Hauswand. und Sonne.
    Der Effekt tritt seit Inbetriebnahme im Januar auf und lies mich zuerst an einen Modul defekt glauben. Warum? Siehe Diagramm:




    Der Effekt war im Januar teilweise noch deutlicher zu sehen, allerdings könnten hier andere Umstände, wie Verschmutzung in den Ecken oder an den kurzen Kanten, deshalb hier ein Bild vom 28. März 2020. [Kurzer Einschub: Im Januar waren die Stringspannungen noch stark unterschiedlich, teilweise bis zu 30Volt]

    Die Strings liegen auf derselben Fläche, sind gleich ausgerichtet, die Module sind gleich (bis auf die Flash-Toleranzen). Um 08:45 sieht man einen Leistungsunterschied von 45 Watt der bei der Ausrichtung der Anlage irgendwie "magisch" zu Stande kommt. Da "Magie" nichts anderes ist, als unverstandene Technik habe ich mir die Mühe der Anlayse gemacht (vor allem…

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    Anlagenplanung? Zuerst PV-Handbuch lesen!

    Mieterstrom

    ist etwas anderes als die einfachere Variante - ich nenne sie

    Strom an Mieter / Strom an Dritte verkaufen

    Messkonzept

    Anlage ist auf dem Dach, das Netz ist unten.
    Anmerkung: Meist werden Messkonzepte grafisch umgekehrt dargestellt (Netz / HAK oben)!


    Strom-fluss Kaskadenmessung
    (exemplarisch)
    kurz Zählerstand
    Jahresanfang
    kWh

    Zählerstand
    Jahresende
    kWh

    Differenz kWh
    Jahresende minus J.anfang

    bzw. kWh des virtuellen Zählpunkts
    bzw. Kommentar

    PV-Anlage 20 kWp
    Ernte sei 1010,1 kWh je kWp
    | (ggf.) Erzeugungszähler
    EZ 2.8.X 0
    2.8.X 20202 2.8.X 20202 Erzeugung

    Verbrauch Anlagenbetreiber (Vermieter)
    virtueller Zählpunkt 1700 Netzbezug
    1202 (Eigen-)Verbrauch PV-Strom
    |

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    Alte Wärmepumpen sind zumeist ohne smarte Ansteuerungsmöglichkeiten. Das heißt sie haben eine feste, nicht regelbare hohe Stromaufnahme.
    Auch manch neue Wärmepumpe hat keine Steuerung für ein SmartGrid und lässt sich ebenso nicht ansteuern.
    In diesen Fällen ist eine direkte Ansteuerung mit einer PV-Steuerung (z.B. SMA Homemanager) nicht möglich.
    => Bereits in der Planung prüfen, ob die angedachte WP intelligent steuerbar ist und modulierend betrieben werden kann.

    Der beste und effizienteste Speicher ist eine gut angesteuerte und eingestellte WP. Je nach Wärmequelle kann die tags meist höhere Umweltwärme mit PV-Strom zum Wärmen genutzt werden. Der Umweg über einen Stromspeicher ist nicht zu empfehlen.

    Zur Wärmepumpenansteuerung allgemein:
    Wenn eine WP nicht direkt angesteuert werden kann und in die Steuerung auch nicht eingegriffen werden soll (Garantie, gefährliche Spannung etc.), werden einfach die Temperaturfühlerkreisläufe der Wärmepumpe künstlich verändert. Diese melden dann…

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    Ich habe mich ein wenig mit Anlagenplanung beschäftigt und möchte hier nun etwas Wissen weitergeben:

    Angenommen Du hast ein Dach, darauf passen 3x18 Module, dann hast Du Dir vielleicht meinen Beitrag zur Wechselrichter Auslegung durchgelesen oder hast allgemein schon Erfahrung gesammelt und stellst fest, man da könnte ich doch einen SMA Tripower nehmen, der ist dreiphasig und 18 Module je Eingang ist genau das was ich brauche für die Auslegungsspannung von 580Volt! Dann liest Du Dir das Datenblatt durch und stellst entsetzt fest dass der ja nur zwei MPP-Regler hat (auch MPPT (T=Tracker genannt). Muss jetzt ein größerer Wechselrichter her? Nö!
    Da wir hier den (einfachen) Fall haben dass alle Module in der gleichen Richtung unterwegs sind und alle die gleiche Anzahl (und Leistung) haben, wird es einfach: Wir können parallel schalten. Das bedeutet, dass jetzt keine Spannungserhöhung mehr stattfindet, sondern eine Stromerhöhung.
    (Die Spannungen=Anzahl der Module je String müssen gleich…

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    Der Wechselrichter ist das Herz der Anlage, egal, ob diese netzgekoppelt, eine Inselanlage ist oder "nur" 12-Volt-Akkus geladen werden sollen.

    Ein einzelnes PV-Modul liefert je nach Sonneneinstrahlung, Temperatur und Aufstellungswinkel eine Spannung und einen Strom. Die Spannung die Du an einem(!) Modul messen kannst, kann durchaus schon 40 Volt betragen. Wenn das Modul mit Verbrauch belastet wird sinkt diese Spannung.

    Als Beispiel hier die STC-Daten eines China-Moduls (JA! Solar JAM60S09-310/PR):
    Nennleistung: 310 Watt
    Leerlaufspannung: 40.3 Volt
    Spannung bei max. Leistung: 32.60 Volt

    NOCT-Daten:
    229 Watt
    Leerlaufspannung: 37.95 Volt
    Spannung bei max. Leistung: 30.67 Volt

    Die NOCT-Daten entsprechen hier einer etwas schwächeren Strahlung, aber viel wichtiger ist die Temperatur der Zelle. Bei STC liegt diese bei 25 Grad Celsius, bei NOCT bei ca. 45 Grad - deshalb nimmt die Spannung so stark ab.

    Der Wechselrichter hat mehrere Aufgaben: Zum einen versucht er dem Modul die maximal mögliche Leistung…

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