Wechselrichter zu groß?

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Wechselrichter zu groß?

Beitragvon Spackonet » 03.08.2017, 05:54

Ist es eigentlich ein Problem, wenn der neue Wechselrichter (Der alte hat's hinter sich) mit Blick auf eine künftige Erweiterung der String ein wenig überdimensioniert ist? Ich habe vor, meine inzwischen in die Jahre gekommene Anlage ( 1,2KwP bei 10 Modulen) mit einem Sunny Boy 2.5 auszustatten . . .
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Re: Wechselrichter zu groß?

Beitragvon Ralf Hofmann » 03.08.2017, 06:27

Hi,

Spackonet hat geschrieben:Ist es eigentlich ein Problem, wenn der neue Wechselrichter (Der alte hat's hinter sich) mit Blick auf eine künftige Erweiterung der String ein wenig überdimensioniert ist? Ich habe vor, meine inzwischen in die Jahre gekommene Anlage ( 1,2KwP bei 10 Modulen) mit einem Sunny Boy 2.5 auszustatten . . .

läuft dann halt mit etwas höheren Verlusten. Dem WR selbst macht`s nix.
Bei so kleinen Anlagen ist das aber eher egal, 1 oder 2% mehr Verluste von fast nichts halt relativ unwichtig.
MfG
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Re: Wechselrichter zu groß?

Beitragvon Spackonet » 03.08.2017, 08:43

Danke - mir war wichtig zu wissen, ob das überhaupt geht.
Nach Auslaufen der Förderung möchte ich halt die Kapazität erweitern, ohne einen neuen Wechselrichter zu kaufen.
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Re: Wechselrichter zu groß?

Beitragvon seppelpeter » 03.08.2017, 10:11

Spackonet hat geschrieben:Danke - mir war wichtig zu wissen, ob das überhaupt geht.
Nach Auslaufen der Förderung möchte ich halt die Kapazität erweitern, ohne einen neuen Wechselrichter zu kaufen.


Dann würde ich aber eher zum SMA SB3.0 raten.
Der kostet nur unwesentlich mehr als der 2.5 und Du hast einen 2. unabhängigen Mpp, kannst also eine 2. Ausrichtung (Garage, andere Dachfläche, usw.) mit Ziel hoher DV dazu bauen.
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Re: Wechselrichter zu groß?

Beitragvon Ralf Hofmann » 03.08.2017, 10:12

Hi,

Spackonet hat geschrieben:Danke - mir war wichtig zu wissen, ob das überhaupt geht.
Nach Auslaufen der Förderung möchte ich halt die Kapazität erweitern, ohne einen neuen Wechselrichter zu kaufen.

also 20 Jahre mit zu großem WR und dann erweitern??? Nicht Dein Ernst, oder?
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Re: Wechselrichter zu groß?

Beitragvon seppelpeter » 03.08.2017, 10:14

Die alte 1,2KWp Anlage des TS ist von 2001, also noch 5 Jahre.
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Re: Wechselrichter zu groß?

Beitragvon Unentschieden » 03.08.2017, 10:39

Spackonet hat geschrieben:Danke - mir war wichtig zu wissen, ob das überhaupt geht.
Nach Auslaufen der Förderung möchte ich halt die Kapazität erweitern, ohne einen neuen Wechselrichter zu kaufen.


Warum noch 5 Jahre warten in nicht gleich erweitern?
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Re: Wechselrichter zu groß?

Beitragvon Spackonet » 04.08.2017, 05:31

Die Förderzusage bzw. Vertrag ist meines Wissens an die Anlagengröße gebunden. Macht auch Sinn. Und die läuft halt noch 5 Jahre.
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Re: Wechselrichter zu groß?

Beitragvon Ralf Hofmann » 04.08.2017, 06:47

Hi,

Spackonet hat geschrieben:Die Förderzusage bzw. Vertrag ist meines Wissens an die Anlagengröße gebunden. Macht auch Sinn. Und die läuft halt noch 5 Jahre.

klar bekommst Du die hohe Einspeisevergütung nur für die Anlagengröße, die damals genehmigt war.
Einen Einspeisevertrag brauchst Du gar nicht, den kannst Du jederzeit ersatzlos kündigen.
Die Einspeiseverträge bringen i.d.R. nur Nachteile für den Anlagenbetreiber, im Gegensatz zu der gesetzlichen Regelung durch`s EEG, die völlig ausreicht.

Du kannst jederzeit weitere Module auf`s Dach bauen und kannst die auch zusammen mit der alten Anlage über nur einen WR laufen lassen und durch nur einen Zähler messen lassen, das ist kein Problem.

Du musst die neuen Module nur als neue EEG-Anlage beim Netzbetreiber mit allen notwendigen Unterlagen anmelden und auch bei der Bundesnetzagentur. Problem ist, dass die neuen Module dann nur wie auch schon die alten bis Laufzeitende der alten Anlage als Volleinspeiser laufen.
Erst nach diesen 5 Jahren kannst Du die dann als Überschusseinspeisung umklemmen und Eigenverbrauch machen.
MfG
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Re: Wechselrichter zu groß?

Beitragvon Spackonet » 13.08.2017, 11:38

Wenn alte Anlage und Erweiterung über einen Zähler laufen - wie soll dann eine getrennte Abrechnung erfogen???
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