SolarEdge - eure Meinungen dazu

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SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon Cobra427 » 10.10.2018, 18:23

Hallo Freunde,

ich versuche gerade eine 20kWp Anlage zu definieren. Keine Verschattung.
Nun bekomme ich von den Anbietern teils 100% entgegengesetzte Aussagen zu SE.
Reicht von super, machen wir schon viele und große Anlage bis völlig überflüssig, WR mit intelligentem Mppt genauso gut, warum machen die großen WR Hersteller das nicht - weils keiner braucht, anfälliger durch mehr Technik, Fa. soll in 3 Jahren in Konkurs sein, schlechtere Qualität, geringes Gewicht unterstützt die Aussage zur Qualität, usw usf.
Echt quer durch das Beet.... :juggle:

Was mich etwas stutzig macht ist, dass die Optimizer fix 700V einstellen, d.h. der Strom wird geregelt.
Nimmt man einen SE17k kann dieser 23A DC gesamt! wären also 16,1kW, das spricht für mich nicht gerade nach einer sauberen Geschichte. ein SMA 15k hat 33pro Strang.

Mich würden eure Meinungen interessieren und bitte nur von denen die SE auch im Einsatz haben :danke:
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Re: SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon Stenis » 10.10.2018, 19:09

Na, da bin ich mal gespannt, ob sich die anderen zurückhalten...

Aber wenn keine Verschattung vorhanden ist, macht SE nicht so viel Sinn - wenn es denn einen nenneswerten Preisunterschied gibt. Muss man sich halt mal die Komplett-Angebote anschauen. Unschlagbar ist jedoch das Modulmonitoring, auch wenn es Leute gibt, die sagen, daß das völlig unnötig ist. Der Aufbau ist insgesamt einfacher, da man sehr lange Strings bilden kann. Natürlich packt man sich damit auch mehr Technik aufs Dach, aber das macht man auch beim Auto und keinen stört's. VW Käfer will auch keiner mehr fahren. Sehr gut sind auch die Sicherheitsfunktionen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Dokumentationsphilosophie von SE, auch "normale" Kunden erhalten alle Dokumente, die man zum Einrichten und Betreiben benötigt. Da schotten sich andere Hersteller auch gern mal ab,.

Die 750V beziehen sich auf die Stringspannung und die ist fix, d.h. die Optimierer stellen sich so ein, daß insgesamt 750V zusammenkommen, in Abhängigkeit von der Leistung ergibt sich dann der Strom.

Ansonsten gibt es hier auch ellenlange Diskussionen über SE, einfach mal reinschauen :)
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Re: SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon Cobra427 » 10.10.2018, 19:19

Hallo Stenis,

ich möchte hier keine Diskussion und Kontroverse zwischen Gegner und Befürworter, mir geht um die Erfahrung der Leute die SE im Einsatz haben und entweder alles ist OK oder eben schlecht und nie wieder kaufen :wink:

750V, mir wurde von verschiedenen Seiten 700V gesagt.
Bei 750V und 23A wäre ein 16k mit 17,25kW unterwegs, die Doku sagt max. 21,67kW :roll:

Ich meinte den SMA 15k Tripower, der hat 2x 33A. Der SE15k hat 22A.

Preisunterschied +300€ zum Fronius.

Heute hatte ich einen Anbieter da, der SE zum kot... übergeben findet und ein komplettes No-Go ist. Wenn ich das will geht er gleich wieder. Wir hatten gleich mal ein kleine Streitgespräch, da auch Aussagen kamen die gar nicht gehen. Er erwies sich aber trotzdem als sehr kompetent und wissend, darum haben wir es durchgezogen. Das nagt natürlich an der schon gefassten Einstellung und bringt Unruhe.

Eine weiter bisher ungelöste Frage ist, es sind 320W Module in Planung 6x20 Halb-Zellen Mono. der 600er ist damit zu klein, der 700 wird mit 2x72 Zellen beschrieben, geht der dann ?
Dateianhänge
de_leistungsoptimierer_se_op_p600_700_datenblatt_pdf.pdf
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se-three-phase-inverter-extended-power-datasheet-de.pdf
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Re: SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon Stenis » 10.10.2018, 19:36

Cobra427 hat geschrieben:750V, mir wurde von verschiedenen Seiten 700V gesagt.
Bei 750V und 23A wäre ein 16k mit 17,25kW unterwegs, die Doku sagt max. 21,67kW :roll:

750V, steht auch in der Doku...
Die 23A sind max., er kann also kurz auch mal mehr als 16KW.
Die Doku sagt max STC - das bezieht sich auf die max. Modulleistung, die man anschließen kann, die aber dann
entsprechend runtergeregelt wird. Etwas verwirrend, ich weiß auch nicht, was die Angabe bringen soll.
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Re: SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon Stenis » 10.10.2018, 19:40

Cobra427 hat geschrieben:Eine weiter bisher ungelöste Frage ist, es sind 320W Module in Planung 6x20 Halb-Zellen Mono. der 600er ist damit zu klein, der 700 wird mit 2x72 Zellen beschrieben, geht der dann ?


Kann ich Dir adhoc nicht sagen, auf der SE-Seite gibt es aber einen Designer, da kannst Du die Daten eingeben und dann macht das Programm eine Empfehlung für die Optimierer und WR => https://www.solaredge.com/de/products/i ... designer#/
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Re: SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon mdonau » 10.10.2018, 20:01

Das System ist etabliert und bewährt. SE liegt je nach Rahmenbedingungen etwas über oder etwas unter
einem StringWR. Man kann damit Problemdächer
z.T. besser/einfacher lösen und bekommt ein gutes
Monitoring, legt sich aber auf SE fest und hat einen teil mehr Verbindungsstellen (potentielle Fehlerquellen)
Von Problemen hört man wenig, daher kann man
davon ausgehen dass vernünftig geplante und gebaute Anlagen kaum auffalliger sind als normale.

Bei der Planung und Ausführung kann man beide Systeme vergeigen.

Ich habe abgewogen und heute einen Symo 12,5
bekommen, im Endausbau mit
2*16(320Wp, Süddach) und 1*12(360Wp WiGa/Garage)

Für deine Anlage wird es kaum Vorteile bieten.
30x P700 kosten halt noch mal ca. 600€ netto, dafür
ist der Wechselrichter um etwa diesen Betrag günstiger.
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Re: SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon eba » 10.10.2018, 20:25

750Vx23A= 17.250W also kann der SE17K diese Leistung bei cos phi 1 auch umsetzen. Die kommerziellen Anlagen sind trotz Optimizer preislich mit SMA und Fronius konkurrenzfähig. Hinzu kommen die Sicherheitsfeature und das Monitoring auf Optimizerebene.
Ich habe an einem SE17K knapp 14kW Leistung in einem einzigen String am laufen, mit Modulen von 250W-325W gemischt an mit 3 verschiedenen Ausrichtungen und viel Schatten.
Läuft für mich perfekt.
Es ist eher eine Philosophische Frage,
für manche Einsatzfälle ein Muss, für die Meisten ein Kann. Nicht jeder mag Mercedes fahren und ich liebe meinen Tesla.


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Re: SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon Retrerni » 10.10.2018, 23:12

eba hat geschrieben:Ich habe an einem SE17K knapp 14kW Leistung in einem einzigen String am laufen, mit Modulen von 250W-325W gemischt an mit 3 verschiedenen Ausrichtungen und viel Schatten.

Genau dafür ist SE ja auch gemacht, viele Dachneigungen, unterschiedliche Module und viel Schatten etc.
Bei nur einer Ausrichtung und geringer Verschattung kann ich bis heute noch keinen Vorteil auf der Ertragsseite für SE sehen, hier werden aus meiner Sicht in der Werbung noch immer alte Kamellen aufgeführt, die seit locker 10 Jahren überholt sind...
Das modulbasierte Monitoring befriedigt zwar den ein oder anderen Spieltrieb, String- und Moduldiagnosen lassen sich mitunter aber auch anders realisieren...

Ciao

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Re: SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon Cobra427 » 11.10.2018, 07:18

Retrerni hat geschrieben:
eba hat geschrieben:Ich habe an einem SE17K knapp 14kW Leistung in einem einzigen String am laufen, mit Modulen von 250W-325W gemischt an mit 3 verschiedenen Ausrichtungen und viel Schatten.

Genau dafür ist SE ja auch gemacht, viele Dachneigungen, unterschiedliche Module und viel Schatten etc.
Bei nur einer Ausrichtung und geringer Verschattung kann ich bis heute noch keinen Vorteil auf der Ertragsseite für SE sehen, ...

So sehe ich das auch, das ist der Einsatzbereich und dort hat es seine Vorteile, nicht ohne Verschattung.

Retrerni hat geschrieben:Das modulbasierte Monitoring befriedigt zwar den ein oder anderen Spieltrieb, String- und Moduldiagnosen lassen sich mitunter aber auch anders realisieren...

Darum geht's mir, ich möchte die Moduldiagnose egal von wem, der Gesamtpreis ist dabei ausschlaggebend. SE bietet hier das bisher mir bekannt beste Preis/Leistungsverhältnis.
Welche wären das aus deiner Sicht?

@Stenis, danke, habe das Tool registriert, werde ver. heute damit zu spielen. In welcher Doku stehen die 750V ?
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Re: SolarEdge - eure Meinungen dazu

Beitragvon Chl » 11.10.2018, 07:27

Ich habe mich für SE entschieden und bin sehr glücklich damit.
Habe die Anlage komplett eigenständig installiert und habe mit verschiedenen Verschattungen zu leben.
Durch die Einzelmodulüberwachung kann ich aber genau sehen wo ich Verluste habe und kann diese dann angehen.
Bin derzeit gerade dabei die Anlage zu optimieren.
Der Ertragsverlust hält sich aber in grenzen. Mit einen herkömmlichen System wäre er immens.
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