Rücklagenbildung Wechselrichter

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Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon inverter » 12.02.2015, 15:51

Hallo,

wie hoch müssen bzw. sollten eigentlich die Rücklagen (jährlich) für einen Wechselrichter sein?
Faustformel?

Gibt es da unterschiede bezüglich Anlagengröße?

Danke.
inverter
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Re: Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon einstein0 » 12.02.2015, 17:38

Ich würde dir die Anschaffung eines Kleinkompressors empfehlen, womit du notfalls auch die Autoreifen pumpen kannst.
Dann etwa alle 5 Jahre die Kiste trocken ausblasen....
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Re: Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon seppelpeter » 12.02.2015, 18:20

inverter hat geschrieben:Hallo,
wie hoch müssen bzw. sollten eigentlich die Rücklagen (jährlich) für einen Wechselrichter sein?
Faustformel? Gibt es da unterschiede bezüglich Anlagengröße?
Danke.


0,75-1,5% vom Anlagenpreis pro Jahr.
Willst Du das irgendwo als Ausgabe ansetzen?

"Bei der Gewinnermittlung über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist das Zufluss-/Abflussprinzip zu beachten"
"Ein weiteres Steuerspar-Instrument ist der Investitionsabzugsbetrag (IAB). Dabei handelt es sich nicht um eine Abschreibung im engeren Sinn, sondern um eine gewinnmindernde Rücklage, die bereits bis zu drei Jahre vor der Anschaffung gebildet werden darf."

Es ist davon auszugehen, dass der 1. WR länger als 3 Jahre hält, zumal der Garantiezeitraum länger als 3 Jahre sein dürfte.

PS.: Folgendes ist uralt dürfte aber immer noch Gültigkeit haben.
finanzen-steuern-f9/wie-verbuche-ich-die-ruecklagen-im-rahmen-der-e%C3%9Cr-t218.html
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Re: Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon inverter » 12.02.2015, 18:55

Danke für die Antworten.

Mir geht's eigentlich mehr um die Höhe der Rücklagen, nicht die steuerlichen Aspekte.

Wenn ich jetzt mal die 1% nehme dann wäre das für eine 1 MW-Anlage folgende Rücklagenhöhe:

ca. 1200 €/kWp (Annahme)

= 1200 €/kWp x 1000 kWp = 1200000 € (Investitionssumme)

1200000 € davon 1% = 12000€ Rücklagen für Wechselrichter im Jahr.

Das ist doch viel zu hoch, oder?
inverter
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Re: Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon didimausi » 12.02.2015, 19:10

Hallo Inverter,
ich gehe davon aus das ein guter WR 10 Jahre hält.
Faustformel wäre dann: Preis für WR /10 = Rücklage pro Jahr. :D
Grüße
Didi
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Re: Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon bauer stefan » 24.02.2015, 21:56

Was wieder zum gleichen Ergebnis führt.
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Re: Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon modila » 24.02.2015, 22:33

..,das kann man so pauschal nicht sagen, ich lege pro anlage 50.- pro Monat zurück, für anfallende kosten, das ganze mal 12 anlagen, die ich betreibe !!

mfg
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Re: Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon Uschi » 25.02.2015, 08:51

inverter hat geschrieben:
Das ist doch viel zu hoch, oder?


Ja, weil Deine Bemessungsgrundlage falsch ist. Der Preis für einen WR ist NICHT proportional zur Anlagengröße. Also muß die Bemessungsgrundlage der tatsächliche Preis des WR sein.
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Re: Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon Serin » 11.07.2018, 11:56

Naja, zu hoch ist relativ gesagt.

Wer bei einer 1 MW Anlage nach aktuellen Preisen 1200 €/kWp bezahlt, der hat sowieso zuviel Geld ;-)

Die ca. 1% der Anlagenkosten beziehen sich vorallem auf "normale" EFH Anlagen.
Wenn du größer baust, dann kommt es natürlich sehr darauf an, was du nun für den WR ausgegeben hast.

Also schau doch mal nach was de rWR gekostet hat und dann legst du im Schnitt 10% dieser Kosten pro Jahr weg, dann kannst du nach 10 Jahren einen neuen kaufen.
(Da WR so im EFH Schnitt 10% der Anlagenkosten ausmachen, kommst du damit dann so auf die 1% der Anlagekosten ;-) )
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Re: Rücklagenbildung Wechselrichter

Beitragvon machtnix » 11.07.2018, 12:33

inverter hat geschrieben:wie hoch müssen bzw. sollten eigentlich die Rücklagen (jährlich) für einen Wechselrichter sein?
Faustformel?


lege 10€ monatlich zurück, du wirst staunen was da in 10 Jahren zusammenkommt... :wink:
Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!
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