Bi-direktionale Wechselrichter

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Re: Bi-direktionale Wechselrichter

Beitragvon einstein0 » 19.08.2018, 21:06

Dieser Thread erlebte in weniger als Monatsfrist >10'000 Zugriffe, also kann ich von einem gewissen Interesse ausgehen.
Doch eigentlich vermisse ich den hilfreichen Input von Mitgliedern zur Entwicklung der Steuerung!

Nun, in den Jahren habe ich viele Forummitglieder kennen gelernt. Diejenigen, welche ich persönlich getroffen habe
sind anständig, hilfsbereit und sogar Geschäftspartner geworden.
Andere treten völlig anonym auf, saugen alle Infos ab, stellen Forderungen, ohne selber irgendetwas beizutragen
und am Ende haben sie noch einen dummen Rüssel, anstatt sich zu bedanken.
Ich kenne User, welche nicht mehr beliefert werden und wenn jemand von einem Händler oder Hersteller keine Antwort bekommt, habe ich dafür volles Verständnis. Auch ich kann solche Leute einfach ignorieren!...
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Re: Bi-direktionale Wechselrichter

Beitragvon Retrerni » 19.08.2018, 23:09

einstein0 hat geschrieben:Um den Ripple am Gleichstromspeicher möglichst klein zu halten, werden z.B. auch grössere Gleichrichter
für die Telecom dreiphasig ausgeführt.

Das hat man vor xx Jahren so gemacht, inzwischen sind PFCs Pflicht, da wackelt dann vielleicht die PFC-Spannung ein bischen, ist aber irrelevant.
einstein0 hat geschrieben:So macht es Sinn, die Restwelligkeit in Batteriespeichern auch zum Ausspeisen so klein wie möglich zu halten und dreiphasig aufzuspeisen.
einstein0

Dafür hat man doch einen richtig dimensionierten Zwischenkreiskondensator und minimalen 50Hz-Strom kann fast jeder Akku...

Ciao

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Re: Bi-direktionale Wechselrichter

Beitragvon iot » 19.08.2018, 23:40

einstein0 hat geschrieben:Dieser Thread erlebte in weniger als Monatsfrist >10'000 Zugriffe, also kann ich von einem gewissen Interesse ausgehen.
Doch eigentlich vermisse ich den hilfreichen Input von Mitgliedern zur Entwicklung der Steuerung!

Nun, in den Jahren habe ich viele Forummitglieder kennen gelernt. Diejenigen, welche ich persönlich getroffen habe
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Andere treten völlig anonym auf, saugen alle Infos ab, stellen Forderungen, ohne selber irgendetwas beizutragen
und am Ende haben sie noch einen dummen Rüssel, anstatt sich zu bedanken.
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Trotz Deiner Fähigkeiten (oder vielleicht gerade deshalb), ist Dir leider die Kritikfähigkeit abhanden gekommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass Du zu viele Forenbeiträge geschrieben hast und sich eine gewisse Selbstherrlichkeit breitmacht.

Keiner will mehr Deine endlosen "Speicher ist nicht nötig." und "Ich bin Volleinspeiser."-Aussagen hören, weil die abgedroschen und nahezu jedem user bekannt sind. Mit permanenten Wiederholungen löst man keine Probleme - im Gegenteil - Du verkaufst die Leute für nicht selbst entscheidungsfähig.

Wenn Du mal sehen willst, wie heutzutage im Team höchst konstruktiv entwickelt und kommuniziert wird (mit Spass an der Sache), dann schau mal im GE-Forum bei openWB und EVSE-WIFI vorbei.

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Re: Bi-direktionale Wechselrichter

Beitragvon JBecker » 20.08.2018, 00:39

einstein0 hat geschrieben:........ und wenn jemand von einem Händler oder Hersteller keine Antwort bekommt, habe ich dafür volles Verständnis. Auch ich kann solche Leute einfach ignorieren!...
einstein0

???
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Re: Bi-direktionale Wechselrichter

Beitragvon iot » 20.08.2018, 15:21

Irgendwie hat der Solarinvert etwas Sonderbares. Kein offizieller Preis, keine integrierte ENS - nur ein Tester, der wenig Fakten preisgibt.

Wie soll man mit so einem Gerät planen, geschweige einen Speicher bauen?
Es macht sicher keinen Sinn, wenn sich noch 3 Leute so ein Gerät über Umwege (Firma) besorgen. Mir scheint der Preis hoch (keiner weiß genau - wie hoch - außer die Info von Budokan72 von um die 1000,-), um das in einem Prototypenprojekt einzusetzen.

@JBecker
Ich verstehe auch nicht, was einstein0 mit dieser Aussage bezweckt. Ich vermute, es könnte daran liegen, dass wir keine FACHHANDWERKER sind.

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Re: Bi-direktionale Wechselrichter

Beitragvon budokan72 » 29.08.2018, 08:21

iot hat geschrieben:
budokan72 hat geschrieben:Zur "Steuerung" noch was konstruktives:

1. Es darf keine pure Steuerung bleiben sondern eine Regelung der (AC-) Ausgangsleistung. Nichtlinearitäten in der 0-10V Ausgangsspannung spielen somit auch keine Rolle.

Wie? Ich muss dafür sorgen, dass die Leistung auf meinem Wunschwert verbleibt? Eine echte Regelung?

Bei einem Steuereingangs-frisierten GTIL2-inverter lege ich 0-5V an und diese AC-Outptleistung geht in die Steckdose. Ob das ins Netz geht oder in den direkt angeschlossenen Verbraucher ist erstmal egal.

Bist Du Dir da sicher, dass das bei einem Solarinvert-Batterie-WR so läuft?
VG iot


Hallo nochmal :-)
@iot: Ich kenne Dich nicht und Du hast keine Smilies o.ä. in Deinen Beitrag eingefügt. Ich gehe davon aus, dass Du Deine echten Gedanken hingeschrieben hast. Nicht böse sein, ich möchte nun nicht klugscheissen sondern etwas beitragen.
Um hier wieder etwas konstruktives 'reinzubringen:
Selbstverständlich muss man einen DC/AC-Wandler in einen Regelkreis einbinden. Bei jedem Wandler ist es so. Letztendlich möchte man ja die AC-Ausgangsleistung so einstellen wie Sie (möglichst auf den Punkt) gerade benötigt wird.
Man kann niemals immer davon ausgehen, dass bei einer Steuerspannung von 0-5V bei beispielsweise 50% (=2,5V) für einen gedachten 1kW Wechselrichter auch tatsächlich 500W rauspurzeln.
Folgende Faktoren verhindern dies:
- Ein 1kW Wechselrichter hat durch Serienstreuung auch mal 983W oder mal 995W Ausgangsleistung
- Ein Steuereingang beinhaltet fast immer Nichtlinearitäten.
- Manchmal ist die AC-Ausgangsleistung abhängig von der DC-Eingangsspannung.
-Leitungsverluste müssen AC-seitig vielleicht auch kompensiert werden
...(kann ergänzt werden ;-) )

Egal ob laden oder entladen: Eine gewünschte Regelgröße kannst Du nur durch ein Rückführsignal (AC-Istleistung) und einen Regler erreichen welcher Dein Stellglied (0-5V Eingang) bedient. Sonst stellst Du nur eine ca. Wunsch-Ausgangsleistung ein.

Selbstverständlich kann eine taktende Kaffeemaschine ausgeregelt werden. Die Qualität des Regelkreises bestimmt diese Fähigkeit und macht den Preis des Gerätes. Diese Regelkreise regeln eine stabile Ausgangsspannung bei Inselwechselrichtern. Deshalb ist ein IVT DSW2000 viel billiger als ein Studer oder Dometic.
Mit einstellen eines Steuereinganges wird das natürlich nichts sondern man muss direkt die MOSFET - Endstufen der Konverter bedienen. Ultraschnell.

Ob ich mit 3,3V oder 5V oder 10V Regel ist de facto sch...egal. Ströme werden mit Operationsverstärkern über Shunts gemessen mit Messwerten im mV-Bereich und sind hochpräzise.

@einstein: "Ich kenne User, welche nicht mehr beliefert werden und wenn jemand von einem Händler oder Hersteller keine Antwort bekommt, habe ich dafür volles Verständnis. Auch ich kann solche Leute einfach ignorieren!..."
-> Ich kann Dich in diesem Punkt voll verstehen. Leider gibt es in diesem Forum viele (ich sag's mal vorsichtig) Individualisten. Diese suchen nach Dingen die ihnen nicht gefallen und machen anderen Leuten das Leben schwer und bringen diese in stundenlange Diskussionen warum die Welt nicht so ist wie sie sie gerne hätten.
Mir wurde mal vorgeschlagen, einen Thread zur Vorstellung unserer Datenlogger zu eröffnen. Damit würden wir vermutlich den ganzen Tag in Beschäftigung schwelgen mit dem Ergebnis, die Farbe ist doof oder ein anderer kann "dies und das" und das müsse doch möglich sein und überhaupt habe ich schon immer meinen Lieblingshersteller und alles muss wie bei Apple sein weil nur das ist richtig so (sagen Apple User)...
Sonnige Grüße

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Herstellerunabhängiges Datenlogging mit Speicherwirkungsgradanalyse: EVA-LOG flex (http://www.eva-log.de)
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Re: Bi-direktionale Wechselrichter

Beitragvon einstein0 » 30.08.2018, 08:29

budokan72 hat geschrieben:@einstein: "Ich kenne User, welche nicht mehr beliefert werden und wenn jemand von einem Händler oder Hersteller keine Antwort bekommt, habe ich dafür volles Verständnis. Auch ich kann solche Leute einfach ignorieren!..."
-> Ich kann Dich in diesem Punkt voll verstehen. Leider gibt es in diesem Forum viele (ich sag's mal vorsichtig) Individualisten. Diese suchen nach Dingen die ihnen nicht gefallen und machen anderen Leuten das Leben schwer und bringen diese in stundenlange Diskussionen warum die Welt nicht so ist wie sie sie gerne hätten....

Nun, meine Idee, aus einer Batterie über einen Wechselrichter ins HH-Netz aufzuspeisen ist älter als meine Anmeldung
im Forum. Doch erst der SolarInvert schafft dies -sogar über mein Vorhaben hinaus, weil er auch kontrolliert laden kann.
So gesehen hat mich der Bi-direktionale Batterie-Wechselrichter technisch eingeholt.
Ich versuche eine Steuerung zu erarbeiten, um einen Speicher nach meinen Eckdaten und Vorgaben testweise zu betreiben. Doch dies kann ruhig noch ein paar Monate dauern.
Die Detektion Import/Export kann mein entwickeltes USI übernehmen. Seine Analogsignale werden von einer SPS verarbeitet, aufbereitet und den Bi-WR steuern. Der Vorteil ist halt die ausgesprochen flexible Mutation der SPS,
bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit. Weitere Geräte wie schnelles Bi-Wattmeter habe ich bereits dazu entwickelt.
Gerne nehme ich auch Empfehlungen von Betreibern entgegen und behalte mir vor, weitere Testergebnisse zu publizieren.
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Re: Bi-direktionale Wechselrichter

Beitragvon iot » 07.09.2018, 00:11

budokan72 hat geschrieben:...
@iot: Ich kenne Dich nicht und Du hast keine Smilies o.ä. in Deinen Beitrag eingefügt. Ich gehe davon aus, dass Du Deine echten Gedanken hingeschrieben hast. Nicht böse sein, ich möchte nun nicht klugscheissen sondern etwas beitragen.
Um hier wieder etwas konstruktives 'reinzubringen:
Selbstverständlich muss man einen DC/AC-Wandler in einen Regelkreis einbinden. Bei jedem Wandler ist es so. Letztendlich möchte man ja die AC-Ausgangsleistung so einstellen wie Sie (möglichst auf den Punkt) gerade benötigt wird.
Man kann niemals immer davon ausgehen, dass bei einer Steuerspannung von 0-5V bei beispielsweise 50% (=2,5V) für einen gedachten 1kW Wechselrichter auch tatsächlich 500W rauspurzeln.
Folgende Faktoren verhindern dies:
- Ein 1kW Wechselrichter hat durch Serienstreuung auch mal 983W oder mal 995W Ausgangsleistung
- Ein Steuereingang beinhaltet fast immer Nichtlinearitäten.
- Manchmal ist die AC-Ausgangsleistung abhängig von der DC-Eingangsspannung.
-Leitungsverluste müssen AC-seitig vielleicht auch kompensiert werden
...(kann ergänzt werden ;-) )

Egal ob laden oder entladen: Eine gewünschte Regelgröße kannst Du nur durch ein Rückführsignal (AC-Istleistung) und einen Regler erreichen welcher Dein Stellglied (0-5V Eingang) bedient. Sonst stellst Du nur eine ca. Wunsch-Ausgangsleistung ein.
...

Nichts für ungut Budokan72, aber Deine oben aufgeführten Punkte, die einen Regler bedingen sollen, halte ich für übertrieben.
Ein ordentlicher WR muss zunächst bei konstant U_in und konstant U_Steuerspann eine konstante Ausgangsleistung entspr. Steuersp. liefern.

Der Regelkreis muss sein, um variable Lasten, von mir aus auch noch Leitungsverluste, auszuregeln, aber wo kämen wir hin, wenn der Anwender sich noch mit Instabilitäten des Gerätes herumschlagen müsste. Das ist mal schön die Aufgabe des Gerätes, sich um konstantes P_out zu kümmern. Der user kümmert sich dann um den großen Lastregelkreis.

So läuft das z.B. auch bei den GTIL2-Invertern. Freilich variiert dort P_out leicht, wenn U_in schwankt, aber nicht viel. Durch die Strommessung am EVU-Punkt werden kleine Schwankungseffekte gleich mit ausgeregelt. Wenn die internen Geräteschwankungen groß wären, läge etwas ganz im Argen.

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Re: Bi-direktionale Wechselrichter

Beitragvon iot » 07.09.2018, 00:12

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