5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon Ralf_21a » 24.04.2018, 12:24

@Ralf Hofmann vielen Dank, das habe ich nun gemacht.
STP 5000: bei 370 V 97% Wirkungsgrad, Maximum bei 580 Volt 98% ab ca. 40% der Ausgangsleistung.
Fronius Symo 5.0: eine Kurve für 390 V kann ich nicht finden, bei 265 V hat er wohl 96,2% Wirkungsgrad bei 50% der Ausgangsleistung und sein Maximum von ebenfalls 98% erreicht er bei 595 V / 75% Ausgangsleistung.
Einen deutlichen Unterschied kann ich da nicht sehen, vielleicht kann man das errechnen, wenn die strings bekannt sind. Zunächst einmal würde ich da nach dem Preis gehen.

@MBiker_Surfer
Ja, die Kosten sind ein Problem. Repowering? Ich wollte eigentlich die Vergütung von 2009 behalten. Ich glaube, ich kann keine defekten / degradierten Module nachweisen. Also gleich eine neue Anlage bauen? Da brauche ich noch ein Vergleichsangebot.
Anlagendetails stelle ich hier noch ein. Grüße!
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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon MBIKER_SURFER » 24.04.2018, 13:33

Ralf_21a hat geschrieben:@MBiker_Surfer
Ja, die Kosten sind ein Problem. Repowering? Ich wollte eigentlich die Vergütung von 2009 behalten. Ich glaube, ich kann keine defekten / degradierten Module nachweisen. Also gleich eine neue Anlage bauen? Da brauche ich noch ein Vergleichsangebot.
Anlagendetails stelle ich hier noch ein. Grüße!


Dann vergiss es - war nur so ein 'Schnellschuß' - bei den Kosten, die Dir da in Rechnung gestellt werden

Gruß
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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon seppelpeter » 24.04.2018, 13:49

Was spricht gegen alte Anlage am alten Standort lassen ... ggfs. bei Verkauf des Hauses die Anlage mit verkaufen ... und am neuen Standort abgestimmt auf die neuen Gegebenheiten eine neue EEG Analge bauen. Das ist heute immer noch mehr als nur auskömmlich und die Kosten sind deutlich geringer, könnten also vom Verkaufserlös locker finanziert werden.

Für die aufgerufenen Umzugskosten kann man schon 3KWp neu bauen :!: :idea:
Wenn dann noch Kosten für den neuen WR oben drauf kommen, kannst Du 4-5KWp neu bauen und hast alles NEU und vermutlich auch in Summe mehr Leistung auf dem Dach, als vor 10 Jahren.

Alternativ das Dach der 5,4KWp Anlage bis zum EEG Ende pachten und die Anlage danach an den Dacheigentümer verkaufen.
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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon Ralf_21a » 25.04.2018, 21:12

Das bisherige Dach habe ich gepachtet, muss es aber räumen. Um die Vergütung von 43 Cent zu erhalten, bin ich an die alten Module gebunden. Nun habe ich ein kleineres Dach (geht bis zur Mitte der DHH) mit den folgenden Abmessungen:
Höhe 6,94 / Breite 6,60 m, errechnet aus der effektiven Fläche der Dachpfannen. Wäre da nicht der Kamin, würden meine 30 Module gerade so draufpassen, so aber muss mind. ein Modul entfallen.

Das Modulfeld hat folgende Maße:
Höhe 6,80 / Breite 6,07 m
Ein ausreichender seitlicher Abstand ist dadurch gegeben.

Mein Problem mit dieser Belegung: kaum Abstand zum First und zur Traufe, es bleiben je 7 cm, die aber durch die Bauhöhe des Tragegestells verbraucht werden. Allerdings hat das Dach unten einen Überstand von 70 cm zur Hauswand, so dass es nicht ganz so schlimm ist, wenn die Regenrinne mal überläuft. Auf ihr könnte aber evtl. eine Schneelast liegen, ist hier selten.

Die obere Modulreihe endet nur ca. 10 cm unter Oberkante Dachfirst. Ich sehe hier ein Risiko bei Sturm aus Nord oder Nordwest. (Anmerkung: Die Anlage befindet sich in der Windlastzone 1). Mein Solarteur sagt, dass man so bauen kann und dass es der Norm entspricht. Ich brauche da Rat. Ist das Risiko vertretbar?

Eine horizontale Auslegung bringt nichts, es passen nur 6 x 4 Module und man verschenkt Platz. Man könnte höchstens nur die obere Modulreihe horizontal anbringen, dann passen in diese Reihe 3 oder evtl. 4 Module, in Summe also 27 oder 28. Dann braucht man noch ein paar zusätzliche Haken und Schienen und es sieht nicht so schön aus. Bin gespannt auf Eure Kommentare!
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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon Ralf Hofmann » 25.04.2018, 21:24

Hi,

Ralf_21a hat geschrieben:Mein Problem mit dieser Belegung: kaum Abstand zum First und zur Traufe, es bleiben je 7 cm, die aber durch die Bauhöhe des Tragegestells verbraucht werden. Allerdings hat das Dach unten einen Überstand von 70 cm zur Hauswand, so dass es nicht ganz so schlimm ist, wenn die Regenrinne mal überläuft. Auf ihr könnte aber evtl. eine Schneelast liegen, ist hier selten.

Die obere Modulreihe endet nur ca. 10 cm unter Oberkante Dachfirst. Ich sehe hier ein Risiko bei Sturm aus Nord oder Nordwest. (Anmerkung: Die Anlage befindet sich in der Windlastzone 1). Mein Solarteur sagt, dass man so bauen kann und dass es der Norm entspricht. Ich brauche da Rat. Ist das Risiko vertretbar?

kannst Du auf jeden Fall so bauen. Ich würde oben am First auf jeden Sparren einen sehr gut verschraubten Dachhaken setzen und dann tendentiell eher noch näher zum First gehen, damit an der Traufe sicher 10 cm Luft zur Dachrinne bleiben.
Falls kein Schneefanggitter notwendig ist, weil direkt darunter Parkplätze sind oder der Hauseingang, dann ist diese Montage kein Problem.

Das übrige Modul verliert die Vergütung übrigens nicht, wenn Du`s getrennt von dieser Anlage woanders mit einem Modul-WR montierst. Musst Du dem Netzbetreiber nur vorher so melden, dass Du die Anlage aufteilen musst.
MfG
Ralf Hofmann
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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon seppelpeter » 25.04.2018, 22:08

Ich würde mal mit dem Nachbarn sprechen, ob Du ein Modul einfach auf sein Dach legen darfst, so lange er selbst keine Anlage plant. Bezahlung kann in Naturalien erfolgen.

Alternativ kannst Du fragen, ob Deine Module 10cm auf sein Dach rüber ragen dürfen, ohne dass ein Dachhaken auf sein Dach gebaut wird. Dann baust Du 6*5 in quer und hast auch mehr Luft zur Traufe und First.
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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon Ralf_21a » 08.05.2018, 12:16

Auf eine langfristige Einigung mit den Nachbarn kann ich mich hier nicht verlassen. Es könnte ein Eigentümerwechsel eintreten. Ein Grundbucheintrag wäre für nur 1 oder 2 Module zusätzlich ein zu großer Aufwand.

Aber ansonsten gute Nachrichten:
Eine Voranfrage beim Netzbetreiber ergab, dass an diesem Standort wohl keine Einwände gegen den Anschluss einer so kleinen Altanlage in der bestehenden Konfiguration bestehen, d.h. auf den Konformitätsnachweis nach VDE AR-N 4105 kann verzichtet werden. Die schriftliche Genehmigung steht aber noch aus. Demnach kann ich voraussichtlich den SB 5000 TL-20 weiter verwenden. Damit erübrigt sich auch Repowering.
Außerdem fallen die Kosten niedriger aus, bedingt durch die Mehrwertsteuererstattung für die Umzugskosten.

Stringauslegung: bisher waren 2 strings mit je 15 Modulen angeschlossen.
Bei nur noch 29 Modulen ergeben sich 1 x 15 plus 1 x 14.
Ist diese Verschaltung auch OK, wenn der WR in seiner Leistung auf 4,6 kW begrenzt wird?
Dadurch würden die Spannungsgrenzwerte doch nicht verändert?

Andererseits muss ich auch hier wieder die Verschattung berücksichtigen:
in den Wintermonaten wirft der Giebel des Nachbarhauses, genau in SSO stehend, also um die Mittagszeit, Schatten auf die unteren beiden Modulreihen. Auch ein Baum genau in Süd, etwas weiter entfernt, aber höher als das Haus.
Von Frühjahr bis Herbst wird die Dachfläche südöstlich der Firstmitte nachmittags von 2 Kaminen verschattet. Jetzt Anfang Mai tritt die Verschattung ab 16:15 Uhr auf, dabei werden allmählich Teile der oberen beiden Modulreihen verschattet. Der Schatten wandert dann in Richtung der Diagonalen, die von links oben nach rechts unten verläuft (siehe Foto, aufgenommen um 17:30). Ich habe die Verschattung auch auf sonnenverlauf.de simuliert.

Die Aufteilung der Module auf die strings wäre in etwa diagonal: 15 Module unten links, 14 Module oben rechts, (oder umgekehrt), die mittlere 3. Modulreihe auf die beiden strings aufgeteilt. Oder sind auch noch andere Längen der strings denkbar?
Danke für Eure Hilfe, Ralf
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7.5.2018, 17:35
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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon MBIKER_SURFER » 08.05.2018, 13:56

Moin,

15 + 14 Module ist immer noch sehr gut und passt suppi am 5000 TL-20.
Wenn Du diesen WR tatsächlich weiter betreiben darfst - Glückwunsch. Ist natürlich für das Netz auch sowas von piepegal. Aber manche VNB sitzen eben auf den Vorschriften -und wiechen keinen mm ab!
Gruß
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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon hgause » 08.05.2018, 14:11

Nur mal so, wenn es diese Module sind database.php?dir_id=1&archive_status=1&mode=display&id=13882 passen auch 29 Stück in einem String an einen 1000V WR wie den STP 5000TL-20 oder den Fronius SYMO 5.0-3-M. Und wenn der SB jetzt doch zugelassen wird, hast Du bei einem späteren Defekt zumindest beste Alternativen.
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Re: 5,4 kWp Anlage - Umzug mit SB 5000 TL-20 möglich?

Beitragvon Ralf_21a » 08.05.2018, 15:23

Wenn das so läuft, lohnt sich der Umzug noch und ich bin auch super happy.

Ja, es sind genau diese Module (ich stehe ja auch als Besitzer in der Datenbank). Danke für den Hinweis.
Es sind Enfoton-Module aus Zypern, zwar nicht so bekannt, aber sie haben bis jetzt immer gut funktioniert.

Der ca. 2 stündige Schatten in einem string am späten Nachmittag ist wohl nicht so kritisch, ab ca. 18 Uhr liegt das Dach sowieso ganz im Schatten.
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