Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Hausanschluß, Einspeisezähler, TAB, Anschlussbedingungen, Netzbetreiber, etc.

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Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon Bento » 07.12.2016, 17:42

Hier mal eine ganz gute Übersicht, was uns in den kommenden Jahren erwartet: http://www.verbraucherzentrale.nrw/einbau-von-smart-meter-geraeten?pk_campaign=NW-161207-einbau-von-smart-meter-geraeten#wasisteinsmartmeter

Ich frage mich ja nach wie vor, was ein PV-Anlagenbetreiber davon hat (außer Kosten), wenn er die Daten garnicht bekommt bzw. keinen Zugriff auf den Zähler bzw. die übertragenen Daten erhält?
Und was haben Volleinspeiser davon?
Wer trägt die Kosten der Internetverbindung?
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Re: Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon KKoPV » 07.12.2016, 17:53

Bento hat geschrieben:Wer trägt die Kosten der Internetverbindung?

Ab Zähler ist Powerline, also Stromnetz, um die Daten dann rauszufischen und zu verarbeiten...
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Re: Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon MBIKER_SURFER » 07.12.2016, 17:54

Moin,

da fällt mur nur Eines ein:

Es lebe der Schwachsinn. Hauptsache, uns PV Betreibern kann man Geld aus der Tasche ziehen. 100 € bei 'ner 10 kWp Anlage bei 12,3 ct/kWh - aber sind ja alles Peanuts.
Es war klar, dass dieser Schwachsinn auf uns zu kommt. Gutes ist von der Politik schon lange nicht mehr zu erwarten.

Gruß
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Re: Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon Bento » 07.12.2016, 18:04

Was bedeutet denn "Neu- und Bestandsanlagen mit > 7 bis 15 kW Nennleistung"? Heisst das, dass Anlagen >15 kWp nicht mit Smart-Metern ausgerüstet werden müssen?

Unser Ralf wird sich freuen mit seinen 9 Zählern :!: :shock:
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Re: Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon MBIKER_SURFER » 07.12.2016, 18:14

Bento hat geschrieben: Heisst das, dass Anlagen >15 kWp nicht mit Smart-Metern ausgerüstet werden müssen?


Wahrscheinlich können die Messstellenbetreiber da einfach noch mehr kassieren :evil:

Gruß
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Re: Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon alterego » 07.12.2016, 18:26

Bento hat geschrieben:Was bedeutet denn "Neu- und Bestandsanlagen mit > 7 bis 15 kW Nennleistung"? Heisst das, dass Anlagen >15 kWp nicht mit Smart-Metern ausgerüstet werden müssen?

Doch, aber die Preisobergrenze ist da höher (warum auch imemr, die Hardware wird ja erst teurer, wenn man Wandlermessung braucht und die Datenverarbeitung ist immer die selbe), dazu gibt es schon mehrere Threads :roll:

Welche Technik für die Datenübertragung genutzt wird entscheided der gMSB selbst, das kann Powerline sein, wird es imo auch in den meisten Fällen, muß aber nicht.

was ein PV-Anlagenbetreiber davon hat (außer Kosten), wenn er die Daten garnicht bekommt

Das schlicht falsch, der Nutzer des Anschlusses ist neben z.B. dem VNB und dem Energieversorger eienr der Berechtigten die Daten zu erhalten. Standard ist aber Datensparsamkeit, es wird nur übertragen, was gebraucht wird und das sind bei Standardlastprofilkunden nur Jahreswerte (plus evtl. bei unterjährigem Anbieterwechsel zusätzliche Werte).
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Re: Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon Stefanfischl » 07.12.2016, 18:40

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Re: Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon Bento » 07.12.2016, 18:59

alterego hat geschrieben:
was ein PV-Anlagenbetreiber davon hat (außer Kosten), wenn er die Daten garnicht bekommt

Das schlicht falsch, der Nutzer des Anschlusses ist neben z.B. dem VNB und dem Energieversorger eienr der Berechtigten die Daten zu erhalten. Standard ist aber Datensparsamkeit, es wird nur übertragen, was gebraucht wird und das sind bei Standardlastprofilkunden nur Jahreswerte (plus evtl. bei unterjährigem Anbieterwechsel zusätzliche Werte).

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Re: Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon JanR » 07.12.2016, 21:54

Hi,

ein sehr wichtiger Punkt fehlt immer noch in der ganzen Darstellung:

Das Gateway ermöglicht die Datenübertragung in beide Richtungen – das System kann also auch Signale empfangen. Auf diese Weise könnten in Zukunft zum Beispiel elektrische Geräte in einem Smart Home automatisch an- oder ausgeschaltet werden.


Bislang hatte man ja die Wahl zwischen RSE und der Abregelung bei 70% am Einspeisepunkt. Da RSE teuer sind, haben die meisten kleinen Anlagen die Variante mit 70% umgesetzt. Wenn nun diese zwangsweise verordneten Dinger zwangsweise in beide Richtungen kommunizieren können müssen, dann sollten sie doch (ohne zusätzliche Kosten über die unverschämten 100 Euro hinaus!) doch eigentlich auch die Funktion eines RSE mit deutlich feinerer Abstufung übernehmen können.

Weiss dazu jemand was? Das wäre ja dann zumindest ein ganz kleiner Mehrwert für den Anlagenbetreiber und könnte vielleicht sogar einen kleinen Nutzen für die Energiewende bringen...

Viele Grüße,

Jan
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Re: Smart-Meter-Zähler: Wer, wann, wieviel?

Beitragvon MBIKER_SURFER » 07.12.2016, 23:53

JanR hat geschrieben:dann sollten sie doch (ohne zusätzliche Kosten über die unverschämten 100 Euro hinaus!) doch eigentlich auch die Funktion eines RSE mit deutlich feinerer Abstufung übernehmen können.

Weiss dazu jemand was? Das wäre ja dann zumindest ein ganz kleiner Mehrwert für den Anlagenbetreiber und könnte vielleicht sogar einen kleinen Nutzen für die Energiewende bringen...

Viele Grüße,
Jan


Hm - was nützt Dir ein RSE, wenn der WR auf 70% hart ausgelegt ist! Wo soll dann der Zusatznutzen herkommen?
Außerdem müsstest dann ja theoretisch einen neuen Einspeiseantrag stellen (bei genügend großem WR), da am Netzverknüpfungspunkt mehr Leistung anliegen könnte!

Gruß
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