Messkosten

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Messkosten

Beitragvon Pitt » 30.03.2005, 16:16

Hallo,

mein Netzbetreiber Zahlt nich die gewünschten Abschläge von 900kw pro KWp sondern nur 800Kw und will noch 12,24 Euro pro Quartal Messkosten.
Hat jemant einen eigenen Zähler und bezahlt keine Gebür??

Gruß

Pitt
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Beitragvon Walter » 31.03.2005, 02:58

900 kw wird dir kaum einer bezahlen. Eon Bayern bezahlt 850 kw. + Zählergebühren.

Ob sie bezahlen weis ich auch noch nicht.

Meine Anlage läuft seit 7.12.04. Bisher habe ich noch keinen abschlag erhalten. :(
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AW Messkosten

Beitragvon HarzSolar » 20.04.2005, 11:52

Hallo Pitt,

das klingt mir sehr nach Avacon. 800 kWh als Grundlage für Abschläge ist i. o., der Messpreis ist aber eine Frechheit. Aus Unerfahrenheit habe ich auch einen Zähler der Avacon genommen. Nun zahle ich, bei vierteljählichen Abschlägen, 42,00 € netto pro Jahr Zählermiete. Alternativ kann man nur einen eigenen Zähler verwenden. Man muss dann aber auf die Eichfrist achten. Das EVU muss einen eigenen, geeichten Zähler akzeptieren.

Grüße

Knut
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Beitragvon Walter » 26.04.2005, 18:26

Hier hab ich auch ein Problem.

Für März hat mein Sunny Beam 319,84 kw Ertrag errechnet.
Laut meinem Stromzähler waren es 308,2

Ergiebt einen Ertragsunterschied von 11,64 kw
Wäre wenn ich richtig gerechnet hab eine Zähldifferenz von 3,64%

SMA behauptet Ihre geräte haben eine max. Zähldifferenz von 3%. Maximal wie gesagt.
Dann bleibt dem EON Zähler immer noch mindestens 1,64%

Bin auch beim Überlegen ob ich einen eigenen Zähler kaufe.
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Beitragvon Elektron » 26.04.2005, 18:36

Orginal Aussage eines SMS Mitarbeiter auf der Messe:

Ein SunnyBoy ist kein Messgerät...!!!


Also ich glaub kaum dass Du durch einen eigenen Zähler die Differenz verkleinerst. Die Hersteller der WR messen gerne etwas mehr :!:.

Falls Du doch einen eigenen Zähler verbauen möchtes, kann ich Dir gerne mal einen Preis nennen.
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Beitragvon Walter » 26.04.2005, 21:29

Das kann nur Quatsch sein.

Wenn ein gerät ein Instrument zum Messen von Einheiten jeglicher Art besitzt muß das Gerät auch innerhalb bestimmter Toleranzen sein. In diesem Fall kenne ich die Toleranzgrenze leider nicht.

Wenn ich einen Zähler einbaue, dann gerne einen digitalen. Optimal wäre einer mit Aufzeichnung.
Ich korriegiere im Sunny web immer meine Daten auf Zählerniveau. Das drückt mein Ergebnis um diese 3,6 % aber ich fühl mich ehrlicher. Ich will mich ja net selber bescheißen. :D

Ich bin einfach zu Ehrlich für diese Welt :wink:
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Beitragvon Elektron » 26.04.2005, 21:38

Jede Messung unterliegt einer gewissen Toleranz.
Ich kenne im Augenblick zwar weder den Toleranzbereich des SunnyBoy weder die des Einspeisezähler.
Solltest du wirklich eine dritte Messung über einen elektronischen Energiemonitor einbauen, bin ich mir sicher du wirst ein drittes unterschiedliches Ergebnis haben :lol: Aber je mehr Messungen du machst desto eher ist der Mittelwert realistisch am richtigen Wert

Gruß Elektron
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Beitragvon Gast » 27.04.2005, 07:57

Mein SMA SB 3000 hat auch ein Display. Dieses hat innerhalb eines Jahres 70 kWh mehr Ertrag als der Zähler vom EVU angezeigt.

Der Wechserichter soll wechseln und nicht messen!

Maßgebend ist immer der Einspeisezähler, denn der ist geeicht.
Das man die Daten im Sunny Web dann manuell korrigieren muss ist zwar ärgerlich, aber nicht zu ändern.
Ich denke der generelle Einbau von geeichten Messvorrichtungen in Wechserichter ist nicht notwendig und würde nur dessen Preis erhöhen.

Sonnige Grüße

Knut
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Beitragvon Walter » 27.04.2005, 18:52

Das sehe ich nicht so !!!

Wenn ich eine Messvorrichtung abiete, dann sollte die auch stimmen.

Wenn ich mein Ziel erreiche, werde ich bei einer 3,2 KWp Anlage auch 100 kwh Abweichung haben.

Ist mir eigentlich zuviel.
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Beitragvon Hank » 28.04.2005, 08:22

... aber eben weil das EVU nur eigene oder geeichte Einspeisezähler akzeptiert macht es wenig Sinn einen Inverter mit einer sehr genauen und somit sehr teueren Messeinrichtung auszustatten - sowas ist eine nette aber auch recht überflüssige Spielerei. Und selbst geeichte Zähler ( Wasseruhren , Stromzähler , Messeinrichtungen an Heizungen ) haben ihre Abweichungen , wirklich exakte Messinstrumente würden nämlich ein Vielfaches mehr kosten als man durch die ungenauen Messungen draufzahlt.
Hank
 

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