Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Hausanschluß, Einspeisezähler, TAB, Anschlussbedingungen, Netzbetreiber, etc.

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Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon doppeldecker1678 » 27.05.2018, 13:08

Hallo zusammen,

Da mein Netzbetreiber grundsätzlich Antworten gibt, die einem den Spaß vermiesen, möchte ich mich hier vor informieren.
Mehrere direkt nebeneinander befindliche Reihenhäuser, beziehungsweise den Eigentümer, erwägen den Bau von Pv.
Eingespeist werden soll dass in einen Hausanschluss der Reihe.
Dazu gehört auch ein Garagenhof. Die Dächer der Garagen bieten ebenfalls Potenzial für Pv. AC-Anbindung der Garage einfach, die Wohnhäuser würden wohl über DC verbunden. Alles zusammen bleibt aber unter 30 kW.

Ist die zentrale Einspeisung der auf verschiedenen Grundstücken verteilt befindlichen PV Anlage möglich?

Welches ist die gesetzliche Grundlagen zur Beantwortung dieser Frage?

Gruß
Dd
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Re: Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon jodl » 27.05.2018, 14:28

doppeldecker1678 hat geschrieben:Welches ist die gesetzliche Grundlagen zur Beantwortung dieser Frage?


das EEG?

versuchs mal mit dem § 8 Abs. (2)

ansonsten verstehe ich dein Problem nicht genau: es soll "eine" PV Anlage auf mehrere Häuser und Garagen gebaut werden und über den Hausanschluß "eines" der beteiligten Grundstücke angeschlossen werden?
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Re: Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon doppeldecker1678 » 27.05.2018, 18:23

Ja, „eine PV“ über Grundstücksgrenzen hinweg, richtig.

EEG als Rechtsgrundlage war schon klar, aber die Clearingstelle erlässt ja bisweilen Interpretationen als „Hinweise“, ggf. gibt es dazu was.

Gruß
DD
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Re: Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon remag » 27.05.2018, 19:35

Ich vermute mal es geht nicht, daß mehrere Flurstücke mit verschiedenen Eigentümern in einen Anschluss einspeisen.
Das dürfte dir der Netzbetreiber vermutlich auch so gesagt haben 8)

Dürfte auch brandschutztechnisch ein Problem sein weil du an Dächern nicht einfach weiterbauen kannst.
Du darfst nichtmal ein Kabel über den Brandabschnitt legen ohne Brandschottung.
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Re: Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon doppeldecker1678 » 27.05.2018, 20:45

Danke Remag, aber eine Vermutung bringt mich nicht weiter.

Der Hinweis von jodl auf eeg 8.2 lässt mich eher hoffen.

Das mit dem Brandschutz ist ein Thema, aber lösbar. Module müssen tatsächlich hinreichend Abstand zur Brandwand haben, aber die Kabel müssen ja nicht übers Dach....
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Re: Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon jodl » 27.05.2018, 21:51

remag hat geschrieben:Ich vermute mal es geht nicht, daß mehrere Flurstücke mit verschiedenen Eigentümern in einen Anschluss einspeisen.
Das dürfte dir der Netzbetreiber vermutlich auch so gesagt haben 8)


worauf stützst du bzw. womit begründest du deine Vermutung ?
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Re: Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon Janne » 28.05.2018, 06:11

Und wie soll das mit dem Eigenverbrauch laufen? Oder Volleinspeisung?
Warum keine Einzelanlagen?


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Re: Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon remag » 28.05.2018, 06:34

jodl hat geschrieben:
remag hat geschrieben:Ich vermute mal es geht nicht, daß mehrere Flurstücke mit verschiedenen Eigentümern in einen Anschluss einspeisen.
Das dürfte dir der Netzbetreiber vermutlich auch so gesagt haben 8)


worauf stützst du bzw. womit begründest du deine Vermutung ?


wie gesagt nur eine Vermutung
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Re: Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon remag » 28.05.2018, 06:35

doppeldecker1678 hat geschrieben: Das mit dem Brandschutz ist ein Thema, aber lösbar. Module müssen tatsächlich hinreichend Abstand zur Brandwand haben, aber die Kabel müssen ja nicht übers Dach....


Wie willst du dann die Module verbinden ?

W-Lan Kabel :ironie:
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Re: Mehrere Grundstücke, eine Anlage

Beitragvon alterego » 28.05.2018, 10:20

Normal ist man ja in so einem Fall aufs Gegenteil aus nämlich unter allen Umständen zu verhindern, daß (über 10kWp) zusammengefaßt wird. Dazu gibt es Hinweise der Clearingstelle, vereinfacht gesagt, kommt es auf den Einzelfall an, wenn es um ein "gemeinsames" Dach geht. Bei Reihenhaus oder DHH, bei dem unterschiedliche Flurstücke und unterschiedliche Eigentümer vorliegem, sollte das kein Problem sein.

Für deinen Fall ist mit §8 Abs. 2 EEG alles gesagt was der VNB wissen muß.

Brandschutz muß beachtet werden, wurde ja auch schon gesagt. Macht es nicht einfacher/billiger aber nicht unmöglich/unbezahlbar.

Außerdem ist natürlich eien erstrangige Dienstbarkeit auf den "Pachtdächern" sehr zu empfehlen bzw. eigentlich ein Muß.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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