Kontrolle der 70% Regelung

Hausanschluß, Einspeisezähler, TAB, Anschlussbedingungen, Netzbetreiber, etc.

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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon Ralf Hofmann » 07.04.2018, 11:46

Hi,

ich würde nicht im Traum auf die Idee kommen, die 70% nicht einzuhalten und meinen Arsch zu riskieren.
Alle meine drei Anlagen, wo das vom EEG verlangt wird laufen selbstverständlich auf 70% und das bleibt auch so.

Sowas wirft auch nur ein schlechtes Bild auf die Community und schreit nach weiteren kostenpflichtigen Schikanen für uns durch die EE-Gegner.
MfG
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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon roox » 07.04.2018, 11:57

Stenis hat geschrieben:
argo hat geschrieben:Wie gesagt einfach TUN und nicht viel reden, da die Hosenscheißer gerne diskutieren und reden!

Es machen mehr die 100% wie man allgemein denken kann... Nur redet halt keiner gerne öffentlich darüber!


Na, vom Hosenscheißer zum Klugscheißer ist offensichtlich nicht weit...


Klugscheißer, na ja, da gibt es hier mehrere, aber hier kommt kri....elle Energie ans Licht. :mrgreen:
Währe ein Fall für den "Boss"
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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon roox » 07.04.2018, 12:30

storno
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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon DerFranke » 07.04.2018, 16:15

Interessant wäre auch mal zu diskutieren, was eigentlich 70% sind.
70,0000?
70,49, weil dann auf 70 abgerundet würde?
74,9? um dann auf die letzte Dekade abzurunden?
oder???
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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon Ralf Hofmann » 07.04.2018, 16:49

Hi,

DerFranke hat geschrieben:Interessant wäre auch mal zu diskutieren, was eigentlich 70% sind.

das ist die Frage nach den zulässigen Toleranzen. Imho ist das noch nie Thema gewesen, zumindest nicht hier im Forum und von der Clearingstelle ist mir da auch nix bekannt.
Da werden sicherlich gängige Toleranzen aus dem Messwesen oder der Eichgesetzgebung herangezogen.
MfG
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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon Energiesparer51 » 07.04.2018, 16:50

DerFranke hat geschrieben:Interessant wäre auch mal zu diskutieren, was eigentlich 70% sind.
70,0000?
70,49, weil dann auf 70 abgerundet würde?
74,9? um dann auf die letzte Dekade abzurunden?
oder???

Zumindest wird für die Abregelung auf 70% kein geeichtes Messequipment verlangt. Der Messtellenbetreiber misst allerdings mit solchem.
Hienach:
https://www.bundesnetzagentur.de/Shared ... poster&v=3
werden als kleinste Zeiteinheit Viertelstundenwerte gespeichert.

Nach §9 EEG (2017) muss der Netzbetreiber die Ist-Einspeisung bei Verwendung der technischen Einrichtung zur ferngesteurten Leisungsreduzierung abrufen können, nicht aber bei Verwendung der 70%-Regelung.
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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon Elektro-Michel » 07.04.2018, 21:32

Hmmmm......

argo hat geschrieben:@jodl wenn du meinst dass die Erzeugung von 100% EE eine Straftat ist, dann musst deine Anlage auf 70% ganz brav einstellen ;-)


Offenbar ist Dir der Gesetztestext nicht geläufig.... :juggle:
Und ja, diese 70% Regelung macht Sinn.... so kann Dein Nachbar wenn das Netz knapp wird
immer noch mit seiner in 5 Monaten geplanten einspeisen, da Netze dann nicht auf die
Maximalleistung ausgelegt werden müssen. Es sei denn irgendwelche Möchtegernschlauköpfe
blockieren das Netz.....dumm nur das dann nicht nur Dein Wechselrichter wegen Übersannung (253Volt(
aussteigt, sondern auch die Deiner Nachbarn..........dann wird nachgeforscht.

Und ganz sicher ist der Verstoss gegen das Gesetz (EEG §6 Absatz 2) eine Straftat.

argo hat geschrieben:Zur Mess-Kontrolle muss der VNB mein Grundstück betreten. Er kann sonst an keinem Punkt im Netz die 70% überprüfen!
Er könnte noch meine Stichleitung aufs Grundstück anzapfen und dort messen. Muss aber genau den Zeitpunkt erwischen wo ich mehr als 70% ins Netz einspeise. Sehr unwahrscheinlich, dass ich das nicht mitbekomme.

Und dann kann ich immer noch sagen: Software-Fehler :mrgreen:

Mit Softwarefehler kommst Du bei SMA nicht weit, ohne ein Gridgardpasswort
ist eine nachträgliche Änderung nicht möglich, und solltest Du eins erhalten,
so wird jede Deiner Änderungen u.a. auch mit Zeitstempel und verwendetem
Password mitgeloggt.

Da bei unseren Verteilnetzbetreiben sowohl de Installateur als auch der
Betreiber für die Einhaltung der 70% Regel unterschreiben MÜSSEN....
sonst keine Inbetriebnahme.
In wie weit Änderungen bei anderen Wechselrichtern mitgeloggt werden
entzieht sich meiner Kenntnis.......kann mir aber durchaus vorstellen das
es in z.B. den Normen und Vorschriften festgelegt ist.

Argo hat geschrieben:Wie gesagt einfach TUN und nicht viel reden, da die Hosenscheißer gerne diskutieren und reden!

Es machen mehr die 100% wie man allgemein denken kann... Nur redet halt keiner gerne öffentlich darüber!


Das ist mehr oder weniger die Aufforderung zu gesetzeswidrigem Verhalten.....
Es macht mich nicht traurig wenn solche Leute wie Du einer bist,
ihre erhaltene Einspeisevergütung komplett zurückzahlen müssen :mrgreen:

Denk mal an andere Einspeisewillige.......und den relativ geringen Verlust den Dir
durch die Einhaltung der 70% Regel droht - der bewegt sich bei ca. 3-4%
verteilnetzbetreiber-vnb--f17/70-regelung-oder-netzmanagement-verluste-bei-70-ka-t79307.html

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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon MatteHor » 07.04.2018, 21:59

Und die netten Herren stehen schneller da als gedacht. Da meine Anlage vor 2 Jahren mehr eingespeist hat als je zuvor und die umliegenden Anlagen ( Nachbarn ) nicht überdurchschnittlich mehr hatten, stand sofort jemand auf der Matte.
Fazit: sofort aus dem Kopf streichen.
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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon Energiesparer51 » 07.04.2018, 22:11

Elektro-Michel hat geschrieben:.......

Und ganz sicher ist der Verstoss gegen das Gesetz (EEG §6 Absatz 2) eine Straftat.

...


Da wäre ich mir nicht so sicher.

https://www.juraforum.de/lexikon/straft ... widrigkeit
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Re: Kontrolle der 70% Regelung

Beitragvon jodl » 07.04.2018, 22:19

gesetzeswidrig ist es auf jeden Fall.
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