Abrechnung EEG-Vergütung

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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon Bento » 23.06.2018, 19:51

Energiesparer51 hat geschrieben:Ich lese da nichts von einem Anspruch auf die üblichen monatlichen Zahlungen nach gemessener Einspeisung bei viertelstunden-leistungsgemessenen Anlagen.
:?: :?: :?:
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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon jodl » 24.06.2018, 00:12

Energiesparer51 hat geschrieben:Ich lese da nichts von einem Anspruch auf die üblichen monatlichen Zahlungen nach gemessener Einspeisung bei viertelstunden-leistungsgemessenen Anlagen.


ich lese da nichts das darauf schließen liesse das dieser Anspruch auf monatliche Abschläge für solche Anlage nicht gelten würde. Woraus meinst du das schließen zu können?
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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon alterego » 24.06.2018, 08:16

Eben, wenn sie nicht nach den übermittelten Zahlen abrechen, müssen sie mindestens einen angemessenen Abschlag bis zum 15. zahlen.
Auf jeden Fall ist die Forderung fällig und dann ist die Mahnung das Mittel der Wahl um den Schuldner in Verzug zu bringen. Das ist aber hier nach §286 BGB https://dejure.org/gesetze/BGB/286.html nicht nötig, weil
für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist

Man könnte also sofort einen Mahnbescheid beantragen.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon Energiesparer51 » 24.06.2018, 11:12

jodl hat geschrieben:
Energiesparer51 hat geschrieben:Ich lese da nichts von einem Anspruch auf die üblichen monatlichen Zahlungen nach gemessener Einspeisung bei viertelstunden-leistungsgemessenen Anlagen.


ich lese da nichts das darauf schließen liesse das dieser Anspruch auf monatliche Abschläge für solche Anlage nicht gelten würde. Woraus meinst du das schließen zu können?


Diesen Schluss habe ich gar nicht gezogen.
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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon Bento » 24.06.2018, 12:18

Energiesparer51 hat geschrieben:Diesen Schluss habe ich gar nicht gezogen.

:?: :?: :?:

Eine tolle Art sich auszutauschen. :roll:

Vielleicht könntest du mal etwas weniger kryptisch antworten? Dann würden wir vielleicht verstehen, was du uns sagen willst.
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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon Energiesparer51 » 24.06.2018, 14:55

Ich habe gegenüber Jodl klargestellt, dass ich die Schlussfolgerung, die er aus meinem Beitrag herausgelesen hat, gar nicht gezogen hatte. Was ist daran unverständlich?
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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon Bento » 24.06.2018, 18:15

Vielleicht bin ich ja etwas langsam in der Verfolgung bestimmter Gedankengänge, aber ich hatte diesen Beitrag von dir

Energiesparer51 hat geschrieben:Ich lese da nichts von einem Anspruch auf die üblichen monatlichen Zahlungen nach gemessener Einspeisung bei viertelstunden-leistungsgemessenen Anlagen.


ähnlich wie @jodl so verstanden, dass du der Meinung bist, die EEG-Zahlungsregelung würde nicht für leistungsgemessene Anlagen gelten.

Bitte kläre uns auf, was du mit deine Aussage wirklich ausdrücken wolltest, wenn @jodl (und damit auch ich) dies missverstanden haben sollten!
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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon Energiesparer51 » 24.06.2018, 20:29

Im EEG ist doch offenbar der Anspruch auf Abschlagszahlungen geregelt und die Pflicht des Anlagenbetreibers die für die Jahresabrechnung erforderlichen Daten bis 28.2. des Folgejahres zu melden. Die Meldung wiederum bringt möglicherweise wieder eine Zahlungspflicht oder Rückzahlung überzahlter Beträge. Eine Unterscheidung nach Anlagengröße oder Art der Messung sehe ich im Gesetz nicht.
In der Praxis werden nach meiner Erfahrung und auch bei dir leistungsgemessene Anlagen aber monatlich nach erfasssten Ist-Werten vergütet. Hierzu finde ich im EEG keine Regelung, die das so vorgibt.

Aus deinem ersten Beitrag konnte ich nicht entnehmen, dass es bei der bei dir ausgebliebenen Abrechnung um eine monatliche Abrechnung nach Ist-Einspeisung handelt und war deshalb von einer noch nicht erfolgten Endabrechnung für 2017 ausgegangen.

Ausführlich genug?
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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon Bento » 25.06.2018, 20:07

Energiesparer51 hat geschrieben:Im EEG ist doch offenbar der Anspruch auf Abschlagszahlungen geregelt und die Pflicht des Anlagenbetreibers die für die Jahresabrechnung erforderlichen Daten bis 28.2. des Folgejahres zu melden. Die Meldung wiederum bringt möglicherweise wieder eine Zahlungspflicht oder Rückzahlung überzahlter Beträge.

Wieso möglicherweise?
Du kannst doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass es lt. EEG eine Zahlungspflicht bzw. Terminierung für Abschläge, aber nicht für konkrete, nach Strommengen aufgestellte Rechnungen gibt.

Man kann auch so argumentieren:
Jeder Anlagenbetreiber hat einen Anspruch auf Zahlung von Abschlägen bis zum 15. des Folgemonats. Das gilt natürlich auch für leistungsgemessene Anlagen. Wenn der VNB die monatlichen Gutschriften nach Istwerten erstellt, geschieht das nicht auf Veranlassung des Betreibers, sondern auf Wunsch des VNB. Dies kann aber nicht dazu führen, dass er kein Geld mehr bis zum 15. zahlen muss, denn er wäre ja nach EEG auf jeden Fall verpflichtet Abschläge zu zahlen.

Ich glaube, kein VNB würde sich auf die Rechtsauffassung zurückziehen, dass er nur verpflichtet wäre, bis zum 15. Abschläge zu zahlen und eben gerade keine Zahlungen nach Istwerten. Denn dann müsste er ja tatsächlich bei leistungsgemessenen Anlagen Abschläge zahlen..........und da wird sein Abrechnungssystem bestimmt Alarm schlagen.
Bei mir schlägt das VNB-System ja schon Alarm, wenn ich eigene Rechnungen schreibe. :wink:
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Re: Abrechnung EEG-Vergütung

Beitragvon Energiesparer51 » 25.06.2018, 22:35

Das"möglicherweise" sollte nur die Zahlungspflicht betreffen und von der alternativen Rückforderung bei Überzahlung trennen. Das war wohl nicht gut formuliert. Ich sehe gar keinen Widerspruch zu deinen Ausführungen.
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