Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon bt.mail » 03.06.2018, 08:55

Das glaube ich auch nicht. Wir betreiben insgesamt 10 Wechselrichter aus 2007 und 2012, noch kein einziges Problem damit gehabt bisher. In zwei Servicefällen hat bei einer Meldung SMA den WR absolut problemlos binnen 2, 3 Tagen getauscht. Es stellte sich dabei im Anschluß heraus, daß nichtmal der WR das Problem war, sondern PID und die WR einwandfrei waren!
Also ich persönlich kann bisher über SMA nur Gutes berichten, daher werde ich auch immer wieder SMA kaufen sollte sich daran nichts ändern.
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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon MBIKER_SURFER » 03.06.2018, 09:22

Eisbaer hat geschrieben:So nebenbei: Meine SB 3000 aus 2004 laufen immer noch störungsfrei! :)


Meine SB2500 aus 2003 auch :D

Aber bzgl. Ertragsausfall habt Ihr dann definitiv die falsche Versicherung :idea:
Habe bisher jeden € bzgl. Ertragsausfall bezahlt bekommen - selbst bei einem 1 J. alten WR, der natürlich Garantie hatte!
Gruß
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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon fedorow » 03.06.2018, 13:41

Eigentlich hatte ich von der Oberösterreichischen Versicherung nur gutes gehört und die hat mir damals auch mein Elektriker empfohlen.

Bekam dann aber kürzlich diese Begründung als Ablehnung :

Gemäss § 2 Nr. 5 e bzw. § 2 Nr. 7 der ABE zählen Vorfälle aus dem Bereich der Garantie oder Gewährleistung nicht zu den versicherten Ereignissen. Somit kommt auch die Zusatzleistung der Ausfallvergütung nicht zur Anwendung, da diese ein versichertes Ereignis voraussetzt.

Da war ich dann schon negativ überrascht, dachte eigentlich der Stromausfall wird problemlos zu 100 % von der Versicherung übernommen wenn mein Elektriker die Ausfallzeit bestätigt.
Das ist nach 7 Jahren der erste Versicherungsfall den ich bei denen einreiche.

Jetzt im nachhinein wäre es sicher besser gewesen eine andere Versicherung zu wählen die trotz der 10 Jahre Wechselrichtergarantie auch den Stromausfall bezahlt.
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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon MBIKER_SURFER » 03.06.2018, 14:50

Moin,

ist wie immer im Leben: Hinterher ist man immer schlauer - oder sollte es zumindest sein :roll:

Ich habe bei einem unserer ersten Versicherungsschäden auch mit angepackt und einiges reapiert. Genau dieses eine Mal(Kosten werden gemäß Versicherungsbedingungen nicht erstattet bei Eigenleistung) - seither rühre ich keinen Finger mehr - nur noch administrativ (was auch bezahlt wird).
Gruß
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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon bt.mail » 03.06.2018, 15:04

Hallo zusammen,

das ist genau DAS, was ich in einer anderen Diskussion meinte. Ich schrieb:
"Versichern würde ich heutzutage eine solche Anlage meist nicht mehr. Lieber die Beiträge aufsparen für den Fall der Fälle. Wenn es ums Zahlen geht, winden sich die Versicherungen sowieso, wo sie nur können. Meine Meinung.

Ich sagte ja "in den meisten Fällen". Kann auch anders sein, kommt auf die Umstände an.
20 Jahre x 60 sind auch 1200 Euro, da kannst Du schon sehr viel damit abdecken und brauchst Dich mit keiner Versicherung rumzuärgern. Eine Versicherung will halt auch leben und immer nur das Beste - unser Geld. Hat halt wie alles seine Vor- und Nachteile.

Eine einzige unserer Anlagen habe ich (noch) versichert seit 2007 für 80,09 Euro im Jahr. Eine weitere aus 2007 habe ich dieses Jahr gekündigt, zwei Anlagen aus 2012 habe ich erst gar nicht versichert. Einige weitere Kleinanlagen erst Recht nicht. Bei allen Anlagen nie einen Schaden gehabt und werde sehr wahrscheinlich kaum einen haben. Wie gesagt, ist immer eine Einzelfallentscheidung. Meine Devise ist, Versicherungen immer möglichst kurz zu halten und nur sehr große oder gar existenzbedrohende Risiken abzusichern.".

Gruß Torsten
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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon MBIKER_SURFER » 03.06.2018, 15:39

bt.mail hat geschrieben:Hallo zusammen,

das ist genau DAS, was ich in einer anderen Diskussion meinte. Ich schrieb:
"Versichern würde ich heutzutage eine solche Anlage meist nicht mehr. Lieber die Beiträge aufsparen für den Fall der Fälle. Wenn es ums Zahlen geht, winden sich die Versicherungen sowieso, wo sie nur können. Meine Meinung.

Gruß Torsten


Moin,

kontra - das kann ich so einfach nicht stehen lassen. Wer bei Maklern mit erweiterten Versicherungsbedingungen abgeschlossen hat, wird nicht im Regen stehen gelassen.
Oder bei Versicherern, die über Rahmenverträge des Modulherstellers laufen.

Bis jetzt - 3 X Holz klopf - einfach nur sehr gute Erfahrungen.
Letzter Fall: Vom Einreichen des Schadenberichtes bis zur Regulierung (Geld auf dem Konto) - sage und schreibe.....

weniger als 24 Stunden - ehrlich :D
Gruß
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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon ndorphin » 03.06.2018, 17:07

Die Frage ist wie sich Schadensregulierungen in der Zukunft auswirken. Soweit ich weiss wird jede zentral gespeichert. Kann also bei späteren Neuverträgen Probleme oder Aufschläge geben. Deshalb schliesse ich die meisten Versicherungen lieber mit hohem Selbstbehalt ab, mindestens 1.000 Euro oder mehr wenn es geht. Leute die jeden pillepalle Schaden der Versicherung übergeben kann ich nicht verstehen. Wie schon erwähnt, es sollen eigentlich nur existenzbedrohende Situationen abgesichert werden.
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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon wschmeiser » 03.06.2018, 17:15

@ndorphin
Wie schon erwähnt, es sollen eigentlich nur existenzbedrohende Situationen abgesichert werden.


Vollkommen korrekt. Ich käme gar nicht auf die Idee, meine PV-Anlage zu versichern oder für länger laufende Garantien zu bezahlen. Einfach von vornherein bei der Planung auf preiswerte Komponenten, mehrere WR-ter und einigermaßen Zugänglichkeit achten.

Und eigentlich hat die Versicherung nach jedem Schaden halt ein Sonderkündigungsrecht. Das wird sie aber nur ziehen, wenn sie meint, dass das Risiko eines weiteren Schadens ihr zu hoch erscheint oder sie an dem Schaden und der Schadensursache als solchem zweifelt. Denn mit jeder Kündigung verliert die Versicherung einen Kunden und verursacht eine schlechte Presse. Niemand wird eine Versicherung empfehlen, die gekündigt hat.
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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon Bento » 03.06.2018, 17:26

bt.mail hat geschrieben:20 Jahre x 60 sind auch 1200 Euro, da kannst Du schon sehr viel damit abdecken und brauchst Dich mit keiner Versicherung rumzuärgern. Eine Versicherung will halt auch leben und immer nur das Beste - unser Geld. Hat halt wie alles seine Vor- und Nachteile.

So einfach würde ich es nicht sehen!

Auf eine Versicherung kann man verzichten, wenn einem der worst case nicht wirklich weh tut. Wenn also jemand zwar kurz zucken muss, wenn seine EFH-PV-Anlage Totalschaden erleidet, aber ansonsten ansonsten die 15.000,- € für Entsorgung und Neuerrichtung ohne ganz große Verrenkungen aufbringen kann, dann könnte er durchaus auf eine Anlagenversicherung verzichten (auf eine Haftpflichtversicherung m.E. nie).
Denn eins ist sicher: mit der eingesparten Prämie von 1.200,- € wird der Schaden nicht zu begleichen sein.

Hast du schon mal von jemanden gehört, der sein eigenes Haus nicht versichert mit dem Argument: "Mit der über 50 Jahre eingesparten Versicherungsprämie von 50 x 400 = 20.000,- € kann mal schon den einen Sturm- oder anderen Wasserschaden beseitigen?" Die Versicherung schließt man eigentlich ab, um vor den großen Schäden abgesichert zu sein. Die kleinen Dinge sind Beifang.

Von daher kann ich gut verstehen, dass Anlagen auf dem eigenen Dach über die eigene Privathaftpflichtversicherung und die Gebäudeversicherung (sofern es nichts oder nur wenig mehr kostet) abgesichert werden.
Viele Grüße
Bento

Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
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Re: Versicherung bezahlt Stromausfall nicht

Beitragvon PV-Express » 03.06.2018, 17:29

hmm
ich habe auch eine Versicherung, aber meine Gewichtung liegt darauf, dass im Schadensfall Ansprüche/Forderungen ggü und von Dritte abgedeckt sind. Sprich, dass der Schaden den meine PV anderen anrichten kann (Elektrisch wie mechanisch), abgedeckt ist. Eine Haus- und Hof PV wird einem bei einem Ertragsausfall oder Defekt nicht in den Ruin treiben, aber Schäden bei anderen schon. Deshalb finde ich es schon leichtsinnig zu raten, dass man gar keine Versicherung braucht.

Und das eine normale "private" Gebäudeversicherung, Hausrat oder Haftpflicht in unternehmerischen Dingen gerade so bezahlt ist auch fraglich. Da gibt es vielleicht Auflagen, die im privaten Bereich gar nicht nötig sind.

Kurzum, ohne Versicherung würde ich nicht richtig schlafen können....
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