Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

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Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon Mope999 » 01.03.2018, 13:36

Vorab:
Die AGBs der Elektronikversicherung sind ja überwiegend deckungsgleich, so dass ich hoffentlich keine AGBs meiner Versicherung durchforsten muss, damit ich hier im Forum Hilfe erhalte.

Die Grundfrage:
Habe ich im Rahmen der PV-Elektronikversicherungsschadens Anspruch auf Modultausch oder muss ich eine Modulreparatur dulden ?

Der Fall:
Mein auf einem angemieteten Dach installierte PV-Anlage hat einen Überspannungsschaden, bei dem einzelne Strings nach dem Schadensereignis nur reduzierte Leistung bringen.

Der Sachverständige der Versicherung hat festgestellt, dass augenscheinlich einzelne Module dahingehend defekt sind, dass einzelne Dioden durchgebrannt sind.
Die grundsätzliche Deckung durch die PV-Versicherung ist gegeben.

Man kann den Kunststoffdeckel zur Verkabelung an den einzelnen Modulen augenscheinlich gut öffnen und die defekten Dioden austauschen.

Um zu wissen welche Module betroffen sind, muss letztendlich jedes Modul auf dem Dach einzeln durchgemessen und ggf. ausgebaut, umgedreht, geöffnet, repariert und neu eingebaut werden.
Hätte ich keine PV-Versicherung wäre dies sicherlich durchaus ein wirtschaftliche Vorgehensweise mit Restrisiken.

Da ich eine PV-Versicherung habe, würde ich schon gerne wissen, ob die für die Versicherung wirtschaftlich günstige Minimallösung durchführen muss oder die Erneuerung der betroffenen Module verlangen kann.

Problematisch sehe ich durch die vom Sachverständigten empfohlene Reparatur:
- Wenn ein Modul einmal geschädigt war, könnte es eine kürzere Lebensdauer haben, die nicht mehr dem Schadensfall zuzuordnen ist. (z. B. könnte die Dichtung an dem Kunststoffdeckel der Modulverkabelungsbox Schaden genommen haben und nach einiger Zeit zu einem neuen Ausfall führen.)
- Durch die Reparatur entstehen eventuell Kratzer oder sonstige Beschädigungen an den Modulen, die die Anlage verschlechtern, ohne dass dies zunächst offensichtlich wird.
- Eventuell erlischt grundsätzlich die Herstellergarantie der Module, wenn eine Handwerkerfirma Reparaturen vorgenommen hat.
- Die Versicherung selbst könnte die Versicherung schon deswegen nach Abschluss des Versicherungsfalls kündigen, da diese weiß, dass die Module bzw. die Gesamtanlage eventuell eine Verschlechterung erfahren hat. Eine potentielle Neuversicherung bei einer anderen Gesellschaft wäre durch die Vorschädigung zusätzlich erschwert.

Umgekehrt würde durch ausgetauschte neue Module diese Risiken verhindert und die Anlage, die dann zu ca. 1/3 erneuert wäre, würde vermutlich sogar eine Aufwertung erfahren und einen Versicherungswechsel vereinfachen.

Wäre im Schadensfall ein Wechselrichter geschädigt gewesen, hätte man diesen durch einen neuen WR ersetzt, obwohl auch ein Wechselrichter reparierbar ist.
Warum soll dies bei Modulen anders sein ?

Wie ist also die Rechtslage bei einem solchen Überspannungsschaden mit reparierbaren Modulen im Rahmen einer Elektronikversicherung ?

Danke.

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Re: Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon Stenis » 01.03.2018, 14:53

Verlangen kannst Du viel...

Der Sachverständige hat doch schon ein Gutachten erstellt und das ist natürlich für die Versicherung die Basis der Abwicklung. Das zweckdienliche Mittel ist hier eine fachgerechte Reparatur. Da das hier offensichtlich ohne Probleme machbar ist, wird sich die Versicherung kaum auf etwas anderes einlassen. Ergibt sich aus den Versicherungsbedingungen etwas anderes? Da musst Du denn vielleicht mal reingucken, das ist ja individuelles Vertragsrecht und damit die Quelle für die rechtliche Lage...

Natürlich kannst Du Dich mit Deinen Bedenken an die Versicherung wenden, aus meiner Sicht hören die sich aber reichlich konstruiert an. Eine fachgerechte Reparatur ist eben genau das, nämlich fachgerecht und stellt den ursprünglichen Zustand wieder her, es gibt aber natürlich keinen Anspruch auf eine Besserstellung. Wenn sich durch die Reparatur konkrete Schädigungen durch Kratzer etc. ergeben, dann kannst Du da natürlich für diese konkreten Schäden einen Ausgleich oder Nachbesserung verlangen. Aber eben erst dann und nicht auf eine bloße Vermutung hin...
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Re: Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon seppelpeter » 01.03.2018, 14:57

Worte eines Laien ... Du und die Versicherungen sind verpflichtet den günstigsten Weg zu gehen.
Das kann die Reparatur sein.
Einen Anspruch auf Neuware hast Du mMn nicht (da wäre halt doch mal die AGB deines Vetrages zu lesen).

Dein Anspruch ist alleine, dass der Schaden behoben wird.

Da könnte es Probleme geben, wenn z.B. nicht alle Dioden gefunden werden.
Messprotokolle aller Module solltest Du erhalten.
Es müssen wirklich alle Module angepackt werden!

Nach der Aktion kannst Du nur über Stringspannungen am WR, Erträge an perfekten Tagen, Monatserträgen usw. versuchen irgendwie zu prüfen, dass wirklich alle Module zu 100% ok sind.
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Re: Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon Stenis » 01.03.2018, 15:34

Hab wohl kaum was anderes geschrieben...
Du und die Versicherungen sind verpflichtet den günstigsten Weg zu gehen.

So selbstverständlich sich das auch anhört, woraus ergibt sich das konkret?

Aber immerhin, Du legst den Finger in die Wunde der Abnahme. Die fachgerechte Reparatur muss natürlich vom Versicherungsnehmer abgenommen werden und damit auch, ob wirklich alle Module angefasst und alle Probleme behoben wurden. Protokolle wären eine Massnahme, dabei zu sein, eine andere, insbesondere wenn man ein Beweissicherungsverfahren durchführen will, um ggf. Folgeschäden durch die Reparatur zu dokumentieren. Aber das geht an der eigentlichen Frage vorbei.
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Re: Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon seppelpeter » 01.03.2018, 15:41

Ich wollte dich nicht korrigieren oder was anderes schreiben.
Zustimmung und Ergänzung ist doch auch mal schön, oder?

Bekomme es gerade nicht sauber zusammen, das müsste sich aber aus dem BGB - Teil Schuldrecht, den AGB der Versicherung und Urteilen zum Thema Neu oder Reparatur ergeben.

Dabei sein würde ich auf jeden Fall.
Um wie viele Module geht es eigentlich? ist Gegenstand die 8,3KWp Anlage des TS?
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Re: Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon Serin » 01.03.2018, 15:59

Ich bin kein Jurist, aber hier ist was (interpretiert) der §254 des BGB zu sagen hat.

Der § ist im übrigen sehr kurz, allerdings ist die daraus abgeleitete "Schadensminderungspflicht" das, um was es dir geht denke ich:

Nach dem Gesetz (§ 254 BGB) trifft den Geschädigten, also denjenigen, der einen Schadensersatzanspruch geltend machen kann, eine sogenannte „Schadensminderungspflicht“. Danach ist der Geschädigte verpflichtet, den Schaden nach Möglichkeit abzuwenden bzw. so gering wie möglich zu halten. Bei der Frage, ob der Schadensminderungspflicht genügt wurde, kommt es darauf an, was ein verständiger, wirtschaftlich denkender Geschädigter zum Zwecke der Schadensbeseitigung aufwenden würde. Dabei ist auch der Zeitfaktor von Bedeutung.

Die Schadensminderungspflicht besteht in Bezug auf alle Schadenspositionen. Von dem Geschädigten wird also allgemein verlangt, unnötige Kosten im Zusammenhang mit der Schadensbeseitigung zu vermeiden. Schon bei der Frage, ob ein Schadensgutachten in Auftrag gegeben werden sollte, ist die Schadensminderungspflicht zu beachten. Danach ist ein kostenträchtiges Sachverständigengutachten nur dann erstattungsfähig, wenn ein Sachschaden von mindestens ca. 700 Euro entstanden ist. Für Bagatellschäden, die mit einem geringeren Reparaturaufwand verbunden sind, wird ein im Vergleich zum Sachverständigengutachten günstigerer Kostenvoranschlag als ausreichend erachtet. Ein Kostenvoranschlag ist nach der durch die Schuldrechtsreform 2002 neu eingeführten Vorschrift des § 632 Absatz 3 BGB im Zweifel nicht zu vergüten. Sofern also keine Vereinbarung darüber getroffen wurde, dass der Kostenvoranschlag bezahlt werden soll, braucht der Kostenvoranschlag vom Kunden auch nicht bezahlt zu werden



da du ja oben schon gesagt hast
"wenn du selbst bezahlen müsstest, würdest du die Reparatur durchführen"
ist das auch das einzige, was du von der Versicherung "verlangen" darfst.
Oder zumindest die Kosten zu übernehmen, die dafür angefallen wären,

wenn z.B. die Reparatur 2.000 € kostet und das Austauschen der Module 2.500, dann kann man sich einigen auf "Die versicherung zahlt 2.000 und du bezahlst den Rest aus eigener Tasche" so als Kompromiss.

Wenn du GUT argumentierst warum ein Austausch notwendig ist, dann kannst du das der Versicherung mitteilen (wie schon oben gepostet), allerdings dafür brauchst du GUTE argumente
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Re: Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon Mope999 » 01.03.2018, 16:49

Danke für das erste Feedback, aber aus anderen Versicherungsbereichen habe ich gelernt, dass es hier vertraglich wirklich Unterschiede gibt, ohne dass man sich mit Bereicherungsvorwürfen auseinandersetzen muss.

Echter Fall aus einem anderen Lebensbereich (der auch so abgerechnet wurde):
Mieter hat einen Wasserschaden in der Mietwohnung verursacht. Mieter hat eine private Haftpflicht und Vermieter hat eine Gebäudeversicherung inkl. Leitungswasserschäden.

Die Gebäudeversicherung ersetzt zunächst den Schaden komplett neuwertig, d.h. alle nur minimal betroffenen Räume wurden komplett neu tapeziert und neuer Laminat wurde verlegt.

Die Gebäudeversicherung hat aber Ersatzanspruch gegen die Haftpflichtversicherung des Mieters; dieser ersetzt nur gemäß AGB die Reparatur des festgestellten Schadens im Rahmen der gesetzlichen Haftung, also nur den Austausch von feuchten Teilen der Tapeten und feuchten Teilen des Laminats, ca. 1/4 der tatsächlich abgewickelten Reparaturen.
Hätte der Vermieter keine Gebäudeversicherung gehabt, hätte er sich mit den minimalen Reparaturleistungen der Haftpflicht des Mieters begnügen müssen.

Zurück zur PV-Anlage:
Ist diese von der Schadensabwicklung wie die private Haftpflicht zu sehen oder erbringt diese die umfassende Regulierung vergleichsweise einer Wohngebäudeversicherung mit Neuteilen, was ich übrigens vermute.
Die Elektronikversicherung zahlt übrigens auch für den Ertragsentgang einen festen Tagessatz je kWp, was im Winter sogar zu Mehrerlösen gegenüber dem störungsfreien PV-Betrieb führt und ersetzt nicht nur einen gerechneten Ertragsverlust auf Basis der Durchschnittseinspeisung multipliziert mit dem Einspeisesatz, was dem tatsächlichen Schaden entspräche.
Dies ist halt so im Versicherungsvertrag bzw. den AGBs so festgelegt, reich wird davon trotzdem niemand.

Dass ein von der Versicherung bezahlter Sachverständige den Schaden im Sinne der Versicherung klein hält und nur die minimal erforderliche Reparatur vorsieht, ist logisch. Heißt aber nicht, dass man keine weitreichenderen Ansprüche hat.
Wenn der Versicherungsnehmer dies dann so akzeptiert und nur die einfache Reparatur beauftragt ... ist er vielleicht selbst Schuld.
Er hätte ja in einem guten PV-Forum zunächst mal fragen können, wie die Rechtslage/Versicherungsabwicklung üblicherweise ist, um dann zu entscheiden. :?:

Ich sehe im Rahmen der Modulerneuerung übrigens keine Bereicherung, auch wenn diese Lösung ungleich teurer wie ein Austausch der Dioden ist.
Es gibt 20 Jahre die Einspeiseförderung, dann läuft auch der Pachtvertrag aus.
Module haben üblicherweise, wenn kein Überspannungsschaden eintritt, eine Lebensdauer weit über 20 Jahre, ob dies für geöffnete und reparierte Module gilt, weiß ich nicht, werden diese erneuert, glaube ich aber schon, dass die durchhalten.

Im Gegensatz dazu hätte ein Wechselrichter, der bei einem Überspannungsschaden problemlos gegen ein Neugerät auf Kosten der Versicherung getauscht wird, nur eine übliche Lebensdauer von ca. 8 bis 10 Jahren. Hier liegt bzw. läge schon einen Besserstellung vor, wenn man diese Diskussion führen will.

Es wäre also toll, wenn Forumteilnehmer WISSEN, in welchem Umfang einen Elektronikversicherung Reparaturleistungen erbringen muss.
Klar kann ich selbst 100 Seiten AGBs lesen und hoffen, dass ich finde und verstehe, was ich suche. Einfacher wäre es, dass jemand weis, wie es sich verhält.
Die AGBs je Versicherungsart sind sehr ähnlich, da diese vom Dachverband genehmigt werden müssen. Nuancen kann man zur Fragestellung vernachlässigen.

Ob, wenn keine Elektroversicherung abgeschlossen wäre, ich dann auch so umfassend repariert hätte oder eine risikoreichere aber kostengünstigere Lösung gewählt hätte, ist dabei unerheblich.

„Schadensminderungspflicht“ bedeutet meines Erachtens auch nicht, dass man die die billigste Reparaturlösung wählen bzw. akzeptieren muss, sondern dass man alles dafür tut die Schadensausweitung, soweit es geht, zu vermeiden, also bei einem Wasserrohrbruch den Haupthahn zudreht und anfängt das Wasser aufzuwischen bis die Feuerwehr kommt.
Die billigste Reparatur zu beauftragen, die eventuell nicht nachhaltig ist, ist keine Schadensminderungspflicht.

Danke für Hilfe bei der Fragestellung.

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Re: Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon Serin » 01.03.2018, 17:03

Hi Mope,


klar ist dies von den Versicherungsbedingungen abhängig, sonst bräuchte man diese ja nicht.

Allerdings bedeutet eine Schadensminderungspflicht genau das, was es heißt:
"Den schaden so gering wie möglich zu halten"
darunter fällt sowohl das "zudrehen des Hahns" als auch das "nicht bereichern an den Ersatzleistungen".

Diese Pflicht hast du generell, EGAL was in den AGBS steht.

Ob allerdings der Modulaustausch schon unter bereichern fällt (also du "nur" anspruch auf eine Reparatur hast um den ausgangszustand wieder her zu stellen), oder ob das alles in den Bedingungen inkludiert ist, das kannst du nicht mithilfe eines Forums klären da wir deine Versicherungsbedingungen nicht kennen.

Wie in deinem Beispiel gesagt:
Der Vermieter hat eine Gebäudeversicherung. Diese hat bestimmte Dinge, die Sie ersetzt solange du deiner Schadensminderungspflicht nachgekommen bist. Welches Ausmaß diese dinge haben über das absolute Minimum hinausgehend, steht in den Bedingungen.
Im "Defaultfall" reagiert mit hoher Wahrscheinlichkeit jede Versicherung so wie die des Mieters. Mach das nötigste und dann reichts.


Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, allerdings haben die meisten Ausnahemn gemeinsam, dass die Schadenshöhe für die Versicherung nur "peanuts" sind, so dass es mehr kosten würde zu diskutieren als direkt zu bezahlen. daher kommt man bei Schäden im "normalen" bereich des privaten Lebens auch mal mit Neubeschaffung davon
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Re: Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon Stenis » 01.03.2018, 17:15

Mope999 hat geschrieben:Danke für das erste Feedback, aber aus anderen Versicherungsbereichen habe ich gelernt, dass es hier vertraglich wirklich Unterschiede gibt, ohne dass man sich mit Bereicherungsvorwürfen auseinandersetzen muss.
...


Sorry, das ist jetzt langsam wirklich nur Bla, Bla - in der Zeit, wo Du das niedergeschrieben hast, hättest Du Deine AGBs schon zehnmal lesen können. Du konstruierst von einer Ecke zur anderen, ohne überhaupt zu wissen, was Du mit Deiner Versicherung überhaupt konkret vereinbart hast und ziehst Paralellen mit anderen Versicherungen, obwohl das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Bereicherungsvorwürfe hat hier auch keiner gemacht und insofern - ich bin raus, das ist mir zu doof...
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Re: Modultauschanspruch oder Reparaturduldung ?

Beitragvon Mope999 » 01.03.2018, 17:24

Serin hat geschrieben:ich bin raus, das ist mir zu doof...


Gute Idee, dann bleibt mehr Raum für inhaltliche Beiträge.
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