Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon fSV » 28.06.2018, 15:00

hallo roberti,

vielen dank für deine antwort.

du schreibst die versicherung hat dir den schaden vollständig entschädigt, d.h. auch den schaden an der dachhaut des gebäudes, was ja nicht bestandteil der pv-anlage ist und somit wahrscheinlich nicht zur pv-versicherung gehört?

was war eigentlich an der pv-anlage konkret beschädigt, ausser dass sie verrutscht war?

mwst hast du nicht bekommen, weil diese wahrscheinlich nicht mitversichert ist?

könntest du dir vorstellen, dass dein verhalten eine rolle spielt für die schadenfallkündigung durch den versicherer?

grüße, fSV
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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon Fritz49 » 28.06.2018, 15:23

Krist Waldembuger haben mir bis jetzt 2 Verträge die Beiträge erhöht.
Den einen habe ich vor geraumer Zeit gekündigt
und den Nächste werde ich auch kündigen
Das Sehe ich nicht ein.
Die Marktwerte der Objekte, sind drastisch gesunken !!
Und die wollen mehr "Knete"
Nein Danke ,.wenn ich dann tatsächlich einen Schaden habe, wird eben neu investiert.
Geht dann ja schließlich, auch von der Steuer ab !
''''
Gruß, Fritz
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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon Eisbaer » 28.06.2018, 18:15

Die Beitragserhöhungen flattern derzeit wöchentlich ein! :(
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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon roberti » 28.06.2018, 22:12

Janne hat geschrieben:Na dann hätte ich dich Mal sehen wollen, als meine Mutter bei der Provinzial mit fast allen Versicherungen da seit ca 45 Jahren Stress wg Schadenshäufigkeit (Rohrbrüche im Mietobjekt) bekam (da wurden dann sogar in der Argumentation verschiedene Objekte mit eigenen Verträgen angeführt). Die wollten sie auch kicken und dann hat sich meine Mutter den Spass gemacht und alle Beiträge der letzten Jahrzehnte überschlägig aufsummiert (fast sechsstellig). Nachdem sie dann damit in der Zentrale Rabatz gemacht hat, sind die zurückgerudert und haben sich mit nem Selbstbehalt von 1300€ die nächsten 3 Jahre zufrieden gegeben. Und was lernste draus? Auch bei den 'besseren' Versicherungen musst Du abwägen, ob Du irgendwelchen überschaubaren Schäden überhaupt meldest. Letzte Chance mit nem Hausverwalter gesprochen, der wägt das dann mit den Eigentümern auch ab...

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Auch ne nette Story. Die PV-Versicherung war auch meine letzte Online-Police. Am sinnvollsten erscheint mir z. Z. die Variante alle Versicherungen über ein Unternehmen und man glaubt es kaum, vor ca. 3 Jahren habe ich mir von einem Vor Ort Makler ein Bundleangebot (Volumen ca. 2500,- €) machen lassen u. der war in Summe günstiger als meine seinerzeitigen Online-Verträge (Vergleichsportale). Ich verwalte übrigens auch eine WEG mit 28 Einheiten und glaub mir, ich habe auch schon einige Schäden (Gebäudevers. ) nicht regulieren lassen. Bei einer Sonderkündigung wegen einer schlechten Schadensbilanz wird es bei der Suche nach einer neuen Versicherung richtig teuer, wenn die dann überhaupt noch gewillt sind ein Angebot zu machen.
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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon Solarstrom_Simon » 29.06.2018, 05:23

Schlechtes Beispiel für die Versicherungs Branche ist aber nicht nur bei PV sondern in allen Bereichen Auto usw.....
Allgemeines Problem....
Beiträge ja aber auszahlen nein.....

Schade eigentlich.....

beste Grüßen Solar Sepp 8)
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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon roberti » 29.06.2018, 06:39

Janne hat geschrieben:Na dann hätte ich dich Mal sehen wollen, als meine Mutter bei der Provinzial mit fast allen Versicherungen da seit ca 45 Jahren Stress wg Schadenshäufigkeit (Rohrbrüche im Mietobjekt) bekam (da wurden dann sogar in der Argumentation verschiedene Objekte mit eigenen Verträgen angeführt). Die wollten sie auch kicken und dann hat sich meine Mutter den Spass gemacht und alle Beiträge der letzten Jahrzehnte überschlägig aufsummiert (fast sechsstellig). Nachdem sie dann damit in der Zentrale Rabatz gemacht hat, sind die zurückgerudert und haben sich mit nem Selbstbehalt von 1300€ die nächsten 3 Jahre zufrieden gegeben. Und was lernste draus? Auch bei den 'besseren' Versicherungen musst Du abwägen, ob Du irgendwelchen überschaubaren Schäden überhaupt meldest. Letzte Chance mit nem Hausverwalter gesprochen, der wägt das dann mit den Eigentümern auch ab...

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Auch eine nette Story...
Und glaub mir als Verwalter eine WEG (Objekt Bj. 1972 / 28 Einheiten) habe ich auch schon so manchen Wasserschaden nicht gemeldet. Denn mit einer Kündigung seitens Versicherung und einer bescheidenen Schadensstatistik kann es im Endeffekt noch teurer werden., bzw. die Versicherer winken direkt ab.

Das war im Übrigen einer meiner letzten Online-Verträge. Vor ca. 3 Jahren habe ich ein Makler vor Ort beauftragt mir mal ein Bundleangebot für sämtlich Versicherungen zu machen (Volumen ca. 2500,- € p.a.) und erstaunlicherweise konnte er in Summe unter dem Preis, für die über Vergleichsportale zusammen gesuchten Verträge bleiben. Die Strategie erscheint mir z. Z. am sinnvollsten, falls die Versicherung mal von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen möchte, stelle ich natürlich die Frage ob Sie mich noch als Kunden behalten möchten. Man sollte die Schadensstatistik natürlich immer im Auge behalten, denn schließlich ist es ja nun mal eine kaufmännische Mischkalkulation für die Versicherer.
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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon MBIKER_SURFER » 29.06.2018, 07:11

roberti hat geschrieben:
duncan02 hat geschrieben:Welcher Schaden in € ist noch offen?


Offen ist jetzt bis auf die MwSt nix mehr, aber wegen ca. 500,- € so ein Drama muss ich nicht haben....


Nee, nee - Versicherungen bezahlen die Mwst. grundsätzlich nur an Privatpersonen aus. Also das passt schon.
Die Umst. bekommst ja übers FA - da braucht man auch keine Rücksprache mit dem FA! :idea:
Gruß
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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon roberti » 29.06.2018, 08:50

fSV hat geschrieben:hallo roberti,

vielen dank für deine antwort.

du schreibst die versicherung hat dir den schaden vollständig entschädigt, d.h. auch den schaden an der dachhaut des gebäudes, was ja nicht bestandteil der pv-anlage ist und somit wahrscheinlich nicht zur pv-versicherung gehört?

was war eigentlich an der pv-anlage konkret beschädigt, ausser dass sie verrutscht war?

mwst hast du nicht bekommen, weil diese wahrscheinlich nicht mitversichert ist?

könntest du dir vorstellen, dass dein verhalten eine rolle spielt für die schadenfallkündigung durch den versicherer?

grüße, fSV


Bei einer Allgefahren-Police sind bis auf grobe Fahrlässigkeit, zumindest in meinen Vertragsbedingungen, so ziemlich alle Schäden die an oder durch die PV-Anlage verursacht wurden mitversichert. Beschädigt war an der Anlage nichts aber den letzten String schräg stehen lassen ist denke ich auch keine Option (Verschattung).

Was meinst Du mit Verhalten eine Rolle gespielt hat?
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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon roberti » 29.06.2018, 08:52

Fritz49 hat geschrieben:Krist Waldembuger haben mir bis jetzt 2 Verträge die Beiträge erhöht.
Den einen habe ich vor geraumer Zeit gekündigt
und den Nächste werde ich auch kündigen
Das Sehe ich nicht ein.
Die Marktwerte der Objekte, sind drastisch gesunken !!
Und die wollen mehr "Knete"
Nein Danke ,.wenn ich dann tatsächlich einen Schaden habe, wird eben neu investiert.
Geht dann ja schließlich, auch von der Steuer ab !
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Gruß, Fritz


Ganz Deiner Meinung!
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Re: Erfahrungen mit Krist / Waldenburger Vers,

Beitragvon Bento » 29.06.2018, 20:47

Hallo roberti,

das ist wirklich nicht gut gelaufen. Ich wäre auch sauer.
Eigentlich sollte man in solchen Fällen auch Unterstützung vom Makler erwarten können!

roberti hat geschrieben:Drei Wochen nach dem alle Rechnung und Unterlagen eingereicht habe kam dann ein Schreiben das man nun eine Rechnung ohne MwSt erstattet, da man davon ausgeht das ich Vorsteuerabzugberechtigt sei....was allerdings nicht der Fall ist.

Du bist also Kleinunternehmer !?

Dann frage ich mich allerdings, wie das funktioniert:
roberti hat geschrieben:so nach Rücksprache mit dem zuständigen Finanzamt, kann ich den MwSt-Anteil der Schäden, dann wohl über die USt-Erklärung 2018 nächstes Jahr ansetzen.

Willst du nachträglich auf die Kleinunternehmerregelung verzichten?

Einige noch nicht gegebene Antworten auf bereits gestellte Fragen würden mich auch interessieren:
fSV hat geschrieben:könntest du dir vorstellen, dass dein verhalten eine rolle spielt für die schadenfallkündigung durch den versicherer?

fSV hat geschrieben:du schreibst die versicherung hat dir den schaden vollständig entschädigt, d.h. auch den schaden an der dachhaut des gebäudes, was ja nicht bestandteil der pv-anlage ist und somit wahrscheinlich nicht zur pv-versicherung gehört?
Viele Grüße
Bento

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