Beiträge von BYDinSachsen im Thema „Dämmung vollzogen - wie weiter verfahren? - Wärmepumpe (noch) sinnvoll? Alternativen?“

    Kann man den Drehstromdreher hier aus diesem Faden mal entfernen?


    Es kommt nichts substanzielles was dem TE auch nur im entferntesten nutzen bringt. Verwirren, desinfomieren, Zwietracht säen... Und das in ellenlangen, unzusamnenhängenden Geschreibsel. Ist das jetzt die neue Diskussionskultur hier?


    Dem TE kann ich nur ans Herz legen, diesen Querulanten auszublenden. Alle anderen möchte ich bitten diesen unsinn nicht auch noch zu kommentieren um den Faden nicht vollends entgleiten zu lassen. Wenn das nicht schon passiert ist...

    Zuerst sollten wir mal die ideale Heizung für dich finden. Dazu braucht man daten. Von dir... Leider wird man diese nur im nächsten Winter gewinnen können. Oder "Mut zur Lücke": aufgrund meiner Erfahrungen würde ich die WP einfach neben den Öler stellen. Absperrschieber installieren und entweder WP oder Öler betreiben. "Wenn" dann im tiefsten Winter die WP doch nicht reichen sollte, kann man immer noch den Öler anwerfen... Und so auch die Tanks restlos leeren - auch ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor (Ölentsorgung kostet mehr als Einkauf, kein Witz...).


    Erst danach würde ich mir Gedanken um eine wie auch immer geartete Förderung machen und wie ich diese erhalten kann...


    Ich habe es damals so gemacht und war genau in der gleichen Situation. Öler, Dämmung neu, WP, PV, bev 1+2... Meine Reihenfolge...


    WP + ww-speicher + Neuaufbau Heizraum (war auch Jahrzehnte alt...) 12.000€ abzgl 30% Förderung. Um die Forderung hab ich mich allein gekümmert und den heizi auch drauf hingewiesen. Das hat Begehrlichkeiten verhindert.


    Beim anderen Haus habe ich eine Panasonic jeisha hingestellt. Ohne sonstige Umbauarbeiten da Haus grundsaniert werden muss. 3000€ die WP plus 1500€ für den Rohrverleger plus 500€ Materialkosten für E-Installation, Fundamente und gestell in Eigenregie. Ohne Förderung weil mit wäre teurer geworden.


    Und genau das würde ich dir auch empfehlen - aus meiner Erfahrung heraus. 9kW Jeisha in Augsburg bestellen. 4000€. Plus 300 Liter ww-speicher 800€. Plus evtl. Durchlauferhitzer als "Nachbrenner" wenn vermietet. 400€. Lass dann mal noch 5000€ für den Rohrverleger und dessen Material sowie den Elektriker dazu kommen. Und dann musst du den heizi nur noch überzeugen, die Fachunternehmererklärung zu unterschreiben und du kannst die Förderung beantragen. Und wenn er das nicht tut - so what?

    Aber evtl. gibt es ja noch einen Kostenvoranschlag eingestellt, was Licht in die Sache bringen würde)

    Das würde Chemnitz bei dem Preis überraschen.


    Dem TE bleibt nur, sich selbst mit der Materie zu beschäftigen und sich dann den Installateur zu suchen, der SINNVOLLE Angebote macht.


    Leider lehrt die Erfahrung nichts anderes. Die Installateure mit Ahnung brauchen keine Angebote schreiben. Die, die Angebote schreiben, haben keine Ahnung (und/oder wollen Förderung abzocken). Ein hartes und vielleicht auch überspitztes Urteil, aber die Erfahrung lehrt es leider nicht anders.


    90%/10% so sehe ich die Befähigung der Installateure zur WP-Eignung. Deswegen:selbst das Thema bearbeiten und dann nur einen "Rohrverleger" und "Strippenzieher" für die Umsetzung beauftragen.


    Oder das auch gleich noch selbst machen. Solange die alte Heizung läuft, hat man ja noch Zeit. Via Kleinanzeigen ein paar fittinge und Rohr-Reste kaufe dann erstmal üben bis alles dicht ist und bleibt... Und dann beherzt Ran ans Rohr im Keller...

    Einen Selbsteinbau schließe ich bei Wasser/Heizung aber aus. Das ist mir wirklich zu heikel, auch da ich davon absolut keine Ahnung habe.

    Auch das ist kein wirkliches Problem: Gib deinen Klempner vor, welche Rohre er wohin zu verlegen hat.


    Diese Vorgehensweise machst du auch beim Elektriker: 16A-Sicherung einbauen lassen. FI dazu. Kleiner Stromzähler auf die hutschiene daneben und ein Kabel bis vors Haus gelegt.


    Die WP stellst du dann mit Panzerschläuchen angeschlossen vor das Haus wenn diese beiden wieder weg sind.


    Dieses vorgehen sichert dir halbwegs reele Preise - zumindest solange, wie du das Wort Wärmepumpe nicht in den Mund nimmst...

    Könnt ihr diese sinnlosen Grabenkämpfe nicht einfach unterlassen?


    Aktuell kennt niemand die Hydraulik und die Eignung für Wärmepumpe. Selbst wenn der TE hier Hinweise geben kann, will und wird - es bleibt raten und schätzen.


    Deswegen: Test im nächsten Winter. Bis dahin Vorbereitung. Mischer einbauen lassen (falls nicht sowieso schon vorhanden) um die Vorlauftemperaturen auf unter 45°C zu bringen. Bedienungsanleitung des Ölers und vor allem der Steuerung beschaffen. Heizkreispumpe(n) überprüfen, ob die ordentlich Durchsatz schaffen, und ggf. auch auswechseln.


    Im nächsten Winter dann die Vorlauftemperaturen schrittweise absenken. Heizung 24/7 durchlaufen lassen. Pumpen auf max. Förderleistung stellen. Wenn man damit an den kältesten Tagen unter 45°C kommt, ist der Drops schon fast gelutscht. 35°C wäre noch besser, kann man ja gleich noch testen bei der Gelegenheit... Wenn man dann noch täglich den Ölverbrauch und die durchschnittliche Außentemperaturen in einer Tabelle erfasst hat man auch die Ermittlung der Heizlast und damit der Größe der WP zweifelsfrei geklärt.


    @TE: aufgrund des Ölverbrauchs und der Hausgröße sowie der Tatsache, dass deine Hydraulik auch VOR der Sanierung die Bude warm bekommen hat, sehevichbes fast als sicher an, dass du mit einem simplen Tausch des Wärmeerzeugers aus kommst. Hybrid ist in deinem Fall das verkehrsteste, was du machen kannst...

    Vie allem brauchen wir hier DATEN um das mal auf Stimmigkeit abzuklopfen! Wie groß? Wie beheizt? Wie hoch der Verbrauch nach der Dämmung? Warmwasser inkludiert? Für wie viel Personen?


    Mein Beispiel: Bauernhaus 115m2 mit 3000L Öl inkl. WW. Nach Dach und Fassade noch 5000kWh Wärmebedarf + 2500kWh WW. Das vorherige Heizkörper-System mit FBH im Rücklauf würde nicht angefasst - war schon vorher "gut" nach heizi-gefühl dimensioniert, nach der Dämmung viel zu groß ausgelegt.


    Entgegen dem Rat des heizi (min 9kW, besser 12kW) wurde aufgrund des Verbrauches nach schweizer Formel eine Heizlast von max. 4kW ermittelt. Montiert wurde dann 6kW da kleiner damals nicht lieferbar.


    Fazit: selbst bei -20°C vollkommen ausreichend. Kosten inkl. kpl. Neuaufbau des gesamten Heizraumes und der WW-Strecke 12.000€ für eine Dimplex-Split-WP.


    Dein Preis ist vermutlich ein Abwehr-Angebot. Ich kann mir (außer in Neuschwanstein) keine WP im EFH vorstellen, die derart hohe Kosten verursacht. Vor allem nicht NACH einer energetischen Sanierung...