Beiträge von blue thunder im Thema „Kabelführung unter Modulfeld“

    giga0069


    Ich stimme Dir zu, dass es im Bedarfsfalle leichter ist Module noch einmal anzuheben, wenn deren Anschlusskabel nicht fixiert sind. Dies insbesondere dann, wenn ein solches Modul mittig in einem großen Modulfeld liegt.


    Aber das dürfte hier nicht der Fall sein




    Aber auch wenn man die Kabellänge benötigt, sollte man doch die aus dem Modul herausgeführten Kabel zumindest so am Modulrahmen befestigen, dass eine Zugentlastung für den Anschluss gegeben ist. Auch dürfte es besser sein, wenn man das Kabel so abwickelt, dass der Drall aus dem Kabel raus ist - sonst ergeben sich diese Spiralen.


    Was bei meiner Anlage der Hintergrund für diese Kabelführung ist



    magst Du selber beurteilen.


    Für mich ist es entweder Unvermögen oder Schlamperei.


    Gruß in die Runde

    Wo wir gerade bei den (Problem)-Optimierer sind; wie fängt man eigentlich die Stecker mit einem Kabelbinder ab, wenn absolut nichts bis auf die Dachhaut vorhanden ist, um überhaupt die Stecker sauber und dauerhaft fest zu machen ?

    Da die Optimierer nun einmal an den Schienen der UK montiert werden, ist zumindest immer eine dieser Schienen auch in unmittelbarer Nähe zu den Steckern.


    Wenn ich mich da richtig erinnere, hatten die Optimierer jeweils ein längeres Kabel und drei kürzere Kabel. Das längere Kabel und eines der kürzeren Kabel war für die Verbindung der Optimierer untereinander und in die beiden anderen Kürzeren Kabel wurden die Kabel der Module eingesteckt. So habe ich zumindest die Erklärung der Monteure verstanden.


    Ohne großen Aufwand kann man dann doch die Kabel in einem leichten Bogen zur Montageschiene zurückführen und an dieser befestigen. Schon sind 3 Steckverbindungen fixiert und gleichzeitig erfolgt eine Zugentlastung. Gleiches gilt für das längere Kabel.

    Da es sich m.M. nach um ein Versäumnis bzw. um einen Fehler bei der Montage handelt, ist die Anlage halt mangelbehaftet. Ein Mangel, welchen die Firma zu verantworten und somit zu beseitigen hat.


    Damit stellt sich die Preisfrage für mich nicht.

    Ich habe das Gefühl, dass Du nocht nicht verstanden hast, dass die installierte nicht ohne Moduloptimierer arbeiten kann. Es wird technisch nicht funktionieren.


    Es müßten dann auch der WR gegen ein Model mit MPPT Funktion getauscht werden. Ebenso müßte die komplette Verkabelung modifiziert werden, damit mehr als ein String angeschlossen werden kann.


    Es ist auch müßig an dieser Stelle noch einmal eine Entscheidung neu diskutieren zu wollen, die vor Monaten getroffen und zwischenzeitlich umgesetzt wurde.


    Bleiben wir doch bitte einfach beim Thema - die Art und Weise, wie sich die Verkabelung darstellt.

    Mach doch sonst ein Deal, "wenn ein Stecker wirklich nach einem Schneefall/Rutsch" auseinander gehen sollte, übernimmt das der Solateur innerhalb der EEG-laufzeit seine Kappe.

    Ein Ansatz, über den es sich nachzudenken lohnt. Werde das mal in aller Ruhe tun und die Pro und Contra abwägen. AdHoc habe ich da so im Sinn:


    Problem dabei sehe ich in der Frage, ob die Firma so lange existiert.



    Auch mit der Garantie des Modulherstellers sind da Fragen offen. Wer übernimmt z.B den Fall, wenn das Anschlußkabel aus diesen herausgerissen wird, weil die Zugentlastung fehlt und eine abrutschende Schneescholle das nicht ordentlich befestigte Kabel mitgerissen hat.



    Was bewegt den Solarteur dazu mir auch in ein paar Jahren kostenlos eine Dienstleistung zu erbringen. Aktuell geht es für ihn um Geld - noch ist die Anlage nicht bezahlt. Und im Sinne einer Ersatzvornahme könnte ich eine andere Firma davon bezahlen die Arbeiten jetzt zu erledigen



    Das wird eine lange Liste …



    Gruß in die Runde

    Sollte man aber doch alle Platten hochnehmen, dann würde ich lieber auf die "Optimierer" verzichten und dafür dem ganzen eine schöne Kabelführung spendieren.

    Der Vorschlag läßt vermuten, dass Dir die Funktionsweise des SolarEdge Systems nicht hinreichend bekannt ist.


    Bei SolarEdge besitzt der WR keine MPPT Funktionalität. Alle Module werden ungeachtet der Ausrichtung der Dachflächen und unterschiedlicher Dachneigungen einfach in Reihe geschaltet und bilden damit genau einen „ String“.


    Neben den Modulen auf östlichen Dachfläche und den Modulen auf der westlichen Dachfläche könnte ich damit einfach noch ein paar Module auf das Garagendach legen. Diese dann einfach in die bestehende Modulkette einschliefen - fertig.


    Dafür bedarf es halt der Moduloptimierer, die einen Arbeitspunkt für das Entsprechende Modul berechnen und sich wenig an den anderen Modulen stören


    Um auf diese verzichten zu können, müßte ich das Konzept der gesamten PV-Anlage ändern und den WR tauschen. Auch die gesamte Verkabelung vom Dach zum WR müßte verändert werden.


    Ich müßte die Anlage so aufteilen, dass es mindestens 2 eigenständige Strings ergibt. Damit hätte ich dann wieder das Problem die je String die erforderliche Startspannung eines WR zu erreichen, sind halt nur wenige Module, die eine gleiche Ausrichtung und Dachneigung aufweisen.


    Gruß in die Runde

    Volker

    Bevor wir hier nun weiter über sich durchscheuernde Kabel austauschen …


    Es geht mir auch mehr um die Gefahr, die von unter den Modulen durchrutschendem Schnee oder Eis ausgehen. Die Gefahr welche von dem Gewicht, welches dann auf die Anschlusspunkte der Modulkabel oder die Steckverbindungen wirkt, ausgeht. Nicht dass die Kabel dadurch scheuern, nein einfach die Gefahr, dass die Kabel z.B. rausgerissen werden.


    Auch kann sich in diesen Kabeln z.B. Laub ansammeln, welches dann den Wasserfluß behindert. Damit steigt die Gefahr für einen Wassereintritt ins Dach.



    Warum soll ich als Kunde das Risiko tragen, wenn man dieses durch eine ordentliche Arbeit doch minimieren bis ausschließen kann?