Beiträge von lolari im Thema „Inselanlage in Kenya“

    danke für den Input, ich denke, ich werde in diese Richtung gehen


    kannst Du mir evtl. noch kurz runterbrechen wo der Vor-/Nachteil einer 12V, 24V und 48V Batterie besteht?


    Mir ist klar, dass je höher die Spannung ist, bei gleicher Leistungsabgabe der Strom niedriger ist und dadurch der Kabelquerschnitt niedriger werden kann.


    Was sollte ich mir noch dazu überlegen?

    So wie ich das verstehe, brauchen Mikrowechselrichter eine AC mit der sie synchronisieren. Die liefert der Multiplus und die Spannung der Mikrowechselrichter lädt sowohl die Batterie und versorgt die AC Verbraucher. Ist die Batterie voll, schafft der Multiplus es, die Batterie abzuregeln und die AC der Multiwechselrichter versorgt "nur" die Verbraucher.

    Wenn die AC-Leistung des Muliplus negativ wird, lädt er die Batterie mit der Energie. Wenn die Batterie voll wird und dann weniger Leistung abgenommen wird als der Microwechselrichter liefert, verändert er die Frequenz. Auf diese Frequenzänderung muss der Microinverter allerdings auch reagieren. Es reicht nicht, dass er dann abschaltet. Er muss die Leistung analog zur Frequenzänderung drosseln. Ob Microinverter das können, muss man in Erfahrung bringen. Stichworte sind "frequenz-shifting" und "power control". Grundsätzlich ist die Idee, die 220V Leitungen zur Übertragung zu nehmen gut. Ich würde auch auf 48V Systemspannung gehen und einen Victron RS48/6000 nehmen. Der hat eine geringe Stromaufnahme im Leerlauf, verfügt über Laderegler mit über 3kW und kann mindestens 3kW abgeben, wenn hohe Temperaturen herrschen.

    danke für Dein Feedback

    danke,

    für all die Tipps.


    So wie ich das verstehe, brauchen Mikrowechselrichter eine AC mit der sie synchronisieren. Die liefert der Multiplus und die Spannung der Mikrowechselrichter lädt sowohl die Batterie und versorgt die AC Verbraucher. Ist die Batterie voll, schafft der Multiplus es, die Batterie abzuregeln und die AC der Multiwechselrichter versorgt "nur" die Verbraucher.


    Und soweit ich das verstehe, ist der Vorteil von Mikrowechselrichtern, dass über jeden nur eine relativ kleine Leistung fließt und alle Panels mit ihren Wechselrichtern parallel hängen.

    danke,


    ich bekomme Victron Geräte in Kenia, sie sind nur rund doppelt so teuer wie in Europa.


    Sowie ich das verstanden habe, gibt es die genannten Probleme beim Abregeln nicht, da gerade das der Multiplus mit AC Coupling uns frequency shifting hinbekommt.


    und wenn ich Mikrowechselrichter benutze sind meine Panels halbwegs unabhängig voneinander, ich bewege mich bis auf die Batterie nur im 220V Bereich, für mich klingt das alles ein wenig simpler.


    Ich habe den RS gesehen, mir erschien der andere Ansatz einfacher, ich lasse mich aber gerne eines besseren Überzeugen, deshalb bin ich ja hier.


    Hättest Du einen Tip für einen chinesischen Hybrid Wechselrichter?

    Hallo,

    ich habe ein Grundstück bei Mount Kenya, mehr oder weniger direkt am Äquator und möchte bis auf die Solarpanels gerne alles für eine Inselanlage in Deutschland beziehen und dann exportieren. Das ex- und importieren ist kein Problem, darin bin ich mehr oder weniger geübt.


    Dach bzw. Fläche für die Panels ist kein Problem. Mein Grundstück ist in der Savanne, es ist ein Hektar groß, wenn ich irgendein Dach oder eine Halterung brauche, baue ich sie mir einfach. Verschattungen gibt es nicht. Bei mir sind nur die Bäume, die ich anpflanze.


    Anfangen möchte ich eher klein, momentan reicht mir 1kw locker aus, da ich nur ein paar mal im Jahr dort bin und dann maximal ein paar Handies, Laptop und Bosch Akkus aufgeladen werden. Später, wenn ich ganz umziehe würde ich gerne auf 5kw peak aufstocken.


    So wie ich das verstanden habe, ist ein Multiplus wohl ganz sinnvoll, was ich nicht ganz verstanden habe, brauche ich für meine reine off grid Anwendung einen Multiplus oder Multiplus II?


    Die Solarpanels würde ich nach meinem Verständnis über Microconverter an den AC Ausgang des Multiplus hängen. Microvonverter würde ich bevorzugen, weil ich das ganz gerne so modular wie möglich halten würde. Bei den Microconvertern habe ich an Hoymiles gedacht, ich bin mir nicht ganz sicher ob ich welche mit WLAN brauche, da ich den Sinn vom WLAN in den Microconvertern nicht so richtig erkenne.


    Im Anhang ist eine schematische Zeichnung. Vielleicht kann mir hier jemand einen Tipp geben ob das prinzipiell so geht. Ich denke einen Cerbo GX benötige ich noch.


    Danke.