Beiträge von Farmjanny im Thema „Fenecon Home zieht permanent Strom aus dem Netz“

    Sonstige Erkenntnisse:...

    Es ist bekannt, dass der Goodwe-WR sehr träge regelt. Das FEMS hat zwar auch einen festen Regelungsintervall, aber ich glaube, hier liegt das Problem am Wechselrichter selbst. Das war wohl auch ein Grund, warum Goodwe bei der Stromspeicherinspektion abgewertet wurde. Das ist natürlich in der von Dir beschriebenen Konstellation extrem ungünstig gewählt.

    Ja, ist echt ungünstig. Ich hätte auch nicht gedacht, dass er über so lange Zeit so verzögert. Nach 12 Sekunden den neuen Wert schaffen wäre ja noch gut. Aber das funktioniert wohl nur im Haus, wo ein zusätzlicher Verbraucher nur max 1300W statt 3500 W, wie bei uns der Kompressor, hat.

    Um die PV Kurve abzufahren funktioniert er aber echt gut. Da brauchte ich am 4.9. z.B. nur 5,9 kWh aus dem Netz. An dem Tag war komplette Flaute.

    Moin!...

    Kannst du mal einen Screenshot von der FEMS Historie machen wo das mit dem Windrad auftaucht? Hat die Windkraftanlage einen eigenen Zähler (Socomec)?

    Ja klar:

    Am letzten Donnerstag beispielsweise war morgens Wind und dadurch ständiges Laden/Entladen mit Strombezug aus dem Netz. Abends war es durch Flaute (Windmühle braucht beim Mitlaufen noch 800 Watt Bereitschaftsstrom, danach bei Stillstand nur noch 120 W für Schütze und Elektronik) deutlich ruhiger und besser ausgeregelt.

    Moin!

    Habe für unseren Bauernhof das System mit 66 kWh, also 3 vollen Türmen.

    Seit Freitag nimmt er keinen Strom mehr aus dem Akku. Ich hab als einzige Idee, dass GoodWe ein Update automatisch auf den WR installiert hat (der ist auch im WLAN, nicht nur die FEMS im Netz) und da die Akkuparameter (Self define) überschrieben hat und nun nicht klar kommt. Werde Fenecon gleich mal anschreiben. Ich dachte immer, dass die FEMS nach einem Neustart dem WR die Parameter neu eintrichtert. Aber Neustart hat nicht geholfen.


    Sonstige Erkenntnisse:

    Wir haben eine Windkraftanlage mit 30 kW und einen Milchviehbetrieb mit Melkroboter.

    Wenn gut Wind weht: Katastrophe. Der GoodWe lagert Überschuss erst ein, wenn die Böe weg ist und zieht dann aus dem Netz. Kurz darauf sieht er den Bedarf und verkauft teuer gekauften Netzstrom bei der nächsten Böe für 7 Cent.

    Bei Flautetage lief das System relativ gut. Der Druckluft-Kompressor der Melkanlage springt etwa alle 10 Minuten für drei Minuten an mit einem Verbrauch von 3,5 kW. Der GoodWe schaffte es nicht, innerhalb dieser Zeit sich auf den höheren Verbrauch einzustellen. Das finde ich extrem lahm. (Siehe Bild). Etwas Abhilfe schaffte die Umstellung von unsymmetrischer auf symmetrische dreiphasenregelung. Dadurch wurde er gefühlt 3x so schnell im Ausregeln des Lastsprungs.


    Wenn großer Wechsel zwischen AC-Laden und Entladen (10 kW Sprung) braucht er manchmal sehr lange (Minute und mehr), um anzufangen zu reagieren. Und dann auch nur mit linearer Rampe von etwa 300W in 10 Sek . Fast, als wenn er es nicht glauben will, dass nun soviel Last mehr ist.


    Ohne Wind habe ich täglichen Mismatch von etwa 12 kWh Bezug. Mit Wind sind es auch mal 24 und mehr. Bei einem Tagesverbrauch von etwa 140 kWh. Maximale Last bis 24 kW wenn durch vollen Speicher geschaltete Verbraucher (goE Charger, el Radlader (3,5 kW) und Boiler 6kW) zugeschaltet sind. Sonst durch den Melkbetrieb in der Nachtruhe 3 bis 9 kW.


    Frage an Euch:

    regelt der GoodWe mit eigener Logik den Nullbezug oder macht das die FEMS?

    (Ich meine, bei dem Blueplanet damals war es so, dass die FEMS das viel langsamer machte, als wenn das System ohne FEMS solo aufgestellt wurde)