Beiträge von obihoernchen im Thema „Solaredge wegen Nord-Dachbelegung? -Alternativvorschlag?“

    Also nur mal als Anmerkung. Ich habe auch ein Walmdach und eben die 56 Module. Sprich bei mir gehen 1. String O/W 41 Module à 375 Watt mit P850 (15.375 W in Summe) und 2. String S/N 15 Module à 375 Watt und 340 Watt mit P404/P505 ohne Probleme. Sprich der Designer meckert nicht bzw. erst wenn ich beim 1. Strang über 15.500 W komme. Liegt dann wohl an der O/W Ausrichtung.

    In meinem Modell sind ja auch 41 Module mit 15.200Wp, im String <13.500W. Passt also gut zu dir 😀

    Sooo... jetzt kann ich endlich auch selber spielen.

    Folgendes habe ich mir ausgedacht, Beweggründe für die Auswahl sind:

    • Süd möglichst alles mitnehmen, Nord und Ost Nebengebäude liegen lassen da die Anlage unterm Strich dadurch auf 20 Jahre gerechnet nicht wirtschaftlicher wird. Auch bleibt das Dach dadurch noch zugänglicher.
    • Damit lande ich bei knapp >13500kWp was heißt: entweder


      • a) ein String und etwas drunter bleiben -> das habe ich getan, denn es erlaubt mir auf Süd und Nord etwas Platz zum Schneefang zu lassen. Dafür sind die Module nun aber auch 400er statt 380er, was unterm Strich heißt dass ich ca 0,8kWp auf Nord und 0,4kWp auf Süd "verschenkt" habe.
        Der Designer lässt nun kein weiteres Modul mehr auf den String zu.
      • b) knapp drüber gehen und zwei Strings bilden -> das habe ich nicht getan, ich hoffe ein langer String stabiler läuft als 2 kurze.
    • Das Verbrauchsprofil basiert auf einem der Standardprofile für den Lichtstrom das ich in den Wintermonaten um den Verbrauch der LW-Wärmepumpe angereichert habe. Also Glaskugel :)
    • Unklar ist mir ob ein extrem langer String neue Nachteile bietet oder b) generell schlauer wäre.

    Hier die Screenshots aus dem Designer und ein Paket Kies.







    Maxh nicht den Fehler und wähle den SE WR zu klein! Ich finde fast nix schlimmer als ein SE system nach dem Jahr zu erweitern und dann einen zweiten/größeren WR zu brauchen.

    Man legt das gleich entsprechend aus und bildet aus dem Nebengebäude einen separaten String der mit den entsprechenden Optimierern (p404?) An einem freien Eingang eines ausreichend dimensionierten WR laufen kann.

    Ich verstehe deine Wirtschaftlichkeitsdenke - aber Suchtis denken nicht (mehr) so. Warte es ab.

    Irgendwie sträubt sichs in mir für ~1000€/kWp netto das Nebengebäude (die schlechteste Lage) zu belegen und das vmtl größtenteils nur zum Einspeisen... aber evtl tut es ja wirklich nicht weh den WR ggf erstmal größer zu nehmen.


    Übrigens in #18 hattest du bzgl Piko keine Bedenken (da warens aber auch noch mind 10er Strings) und hättest nur S auf Nebengebäude belegt. Das soll jetzt kein Gemecker sein, sondern mich würde interessieren was für dich nun den Unterschied macht?


    Zitat

    Ja, aber der Designer berücksichtigt nach meinen Erfahrungen nicht unbedingt die sinnvollsten Belegung auch in Hinblick auf Voltage Blocking. So ist z.B. ein langer Ost/West Strang mit 41 Modulen und DO plus ein Süd/Nord mit 15 Modulen an EO besser als zwei DO Stränge mit je 28 Modulen.

    mac.bill , PVnewbie7898


    Wäre es wohl sinnvoll 36 Module auf dem Haupdach mit SEK16 und P850 zu betreiben? Muss ein Doppeloptimierer immer mit 2 Modulen gleicher Ausrichtung laufen (vermute mal ja)? Dann könnte ich evtl 10/10/8/8 belegen und hätte noch Luft. Ausserdem wärens weniger Optimierer.

    Hier einmal die Planung im SE Designer. Fraglich ist natürlich, ob der Solarteur es so baut bzw. bauen kann.

    Erst mal ganz lieben Dank dass du dir die Zeit genomen hast.


    Zur Planung:

    • Belegung Haupdach entspricht dem was ich bisher ungefähr geplant hatte.
    • Belegung Nebengebäude ist schwierig - hier herrschen neben dem Schatten des Hauptgebäudes auch weitere Verschattungssituationen durch umstehende Bäume und Gebäude
    • Darf ich dich bitten das Nebengebäude mal wegzulassen? (Das wird meine einzige Sonderanfrage sein :) ). Wieviel erlaubt der Designer in einen Sting zu packen (siehe Post #27), insbesondere mit einem SE10K?

    Kann ich bestätigen SE Designer geht ohne Ust. ID und WR Seriennummer.

    Vielleicht haben sie den Registrierungsprozess geändert. Man hat die Auswahl zur Registrierung als

    • Installateur: hier folgt nach Eingabe der persönlichen Daten eine weitere Seite zur Eingabe von Firmendaten mit verpflichtender UStId. WR Seriennummer kann umgangen werden.
    • Systembesitzer: gar keine Registrierung möglich, Verweis auf die Android/iOS Apps

    genau denn DAS wäre das sinnvolle Layout.


    Ja wer weiß, vielleicht wirds das ja am Ende auch. Die Meinungen gehen da ja stark auseinander ("nur wenn wirklich nötig bei Verschattung")...


    Bei SE ist mEn die Frage: wieviele Module dürfen in einen String? Zwei Strings zu bilden die je 10+8 unteschiedlich ausgerichte Module haben scheint mir fragwürdig - die 8 Module laufen solo nicht da sie je 93,75V bringen müssten?

    Einen langen String zu bilden ist vmtl nicht zulässig?


    Zulässige Generatorleistung in den Datenblättern nicht eindeutig

    https://www.solaredge.com/sites/default/files/se-p-series-add-on-power-optimizer-datasheet-de.pdf

    (8) Für das 230/400V-Netz: Es dürfen bis zu 13.500W pro Strang installiert werden, wenn die maximale Leistungsdifferenz zwischen den einzelnen Strängen 2.000W beträgt.


    In anderen (älteren) Datenblättern bezieht sich diese Fußnote explizit auf bestimmte Wechselrichter wie zB


    (6) Für SE27.6K, SE55K, SE82.8K: Es ist möglich, bis zu 13,5kW in einem Strang zu installieren wenn drei Stränge mit dem Wechselrichter verbunden sind und wenn die maximale Leistungs-Differenz zwischen den Strängen höchstens 2.000W beträgt; Maximale DC Leisung des Wechselrichters/der Leisungseinheit = 37,250kW


    Ist diese Einschränkung hinfällig geworden (da sie im aktuellsten Datenblatt fehlt), sprich ist es möglich an einem SE10K mit P404 13500kWp an Generatorleistung bei Verwendung von exakt einem String zu installieren?


    Berücksichtigung der Dachneigung bei der Bestimmung der der STC Generatorleistung


    Ist es zulässig bei der Auslegung die Dachneigung zu berücksichtigen? Verteilt sich die Generatorleistung auf unterschiedliche Ausrichtungen bei Dachneigung phi, so kann nie die gesamte Generatorleistung erbracht werden, sondern nur der Anteil cos(phi) der maximalen STC Generatorleistung. Gilt dies auch bei Verwendung von Moduloptimieren? Damit ergäben sich folgende beispielhafte Auslegungsgrenzen bei Berücksichtigung einer Dachneigung von 22°:

    • 13500kWp / cos(22°) = 14560 kWp
    • 11250kWp / cos(22°) = 12133 kWp



    Bzgl Kostal:

    Ich hab mal ne Piko 12 Kopie mal mit 265V Mindestspannung angelegt. Selbst die kommt immer noch super raus. Hier der Vergleich Piko 12 Original und Kopie.

    Q.Cells ist gefühlt der am meisten angebotene Modulhersteller. Das gerade bei dir die keiner Anbieten kann, ist echt Pech. Haben sie die ML gar nicht, oder nur nicht mit 395W?

    Ich habe in den vergangen Wochen nochmal ringsum nachgefragt. QCells allgemein so gut wie nirgends im Angebot, selbst wenn noch auf der Homepage als Partner gelistet. Einer von ~10 angefragten Solateuren würde sie anbieten (sogar in 395Wp), aber der ist insgesamt deutlich zu teuer.



    Zitat von pflanze

    Alternative Belegung immer planen - zu.B mit 177*105cm oder eben den was der Solateur hat. Sich auf ein Modul einzuschießen ist der sichere Weg KEINE PV zu bauen.


    Sieht so aus als läuft doch alles auf Trina Honey/Vertex raus, was leider bedeutet das auf Nord und Süd bestenfalls (!) nur 9 Module machbar sind. Nachdem ich immer wieder nach ähnlichen Situationen (3-4 kurze Strings von 8-10) im Forum gesucht habe bin ich desöfteren drüber gestolpert dass a) explizit von Kostal abgeraten wird (erhöhte Mindestspannung bei aktiviertem Schattenmanagement) und b) bei kurzen Strings manchmal von dreiphasigen WR generell abgeraten wird.


    Daher habe ich eine Simulationsreihe in PVSol durchgeführt, bei einer N/S/O/W Belegung von 8/8/10/10. Unerwartet ist für mich dass dabei dass alles recht nah beieinander liegt. Und natürlich dass die Pikos doch so gut abschneiden.


    Sind die Ergebnisse wohl realitätsnah oder gibt es Aspekte in denen das Modell in der Konstellation bekannterweise signifikant Fehler macht? Oder evtl sogar falsche WR-Daten in der Datenbank? Insbesondere der Verlust durch "Unterschreitung der DC-Startleistung" sind vollig insignifikant, sogar bei den Pikos (180V) und STP15 (188V). Ginge ich rein nach den Zahlen würde ich in der Konstellation mit dem Piko 12 am besten fahren (SolarEdge mal ausser Konkurrenz mit dabei).


    (Die Simulation ist bewusst ohne Garage um den Einfluss eines 8er Strings besser verstehen zu können.)


    PVSol - AC Output