Beiträge von Sol97 im Thema „48xxx Anlagenplanung / Sanierung Haus“

    Über 30kWp brauch ich ne EZ und zahle dann EEG Umlage

    Nur solange der Altmaier oder sein Nachfolger die EEG-Umlage noch nicht gänzlich abgeschafft hat.

    Wenn sie, wie der Altmeier vorschlägt, in 5 Jahren ganz abgeschafft werden sollte, mit schrittweiser Senkung bis dahin, rechne vll 2,4 ct/kWh auf 5 Jahre EV + 20 €/a EZ vs etwas höherer Einspeisevergütungssatz der ganzen Anlage auf 20 Jahre.

    Damit käme es dann auf die EV-Quote an, was finanziell besser wäre. Mehr finanzielle Planungssicherheit hat das Zustecken nach 12 Kalendermonaten, es ist aber eigentlich schon schade :/


    Fällt wem da noch was auf?

    Diese Axitec Module sind für maximal 1000 V ausgelegt. Deshalb meckert PV*SOL auch bei der Systemspannung auf MPP 1.


    Zur besseren/gleichmäßigeren Hitzeverteilung im WR dem Anschlussschema aus dem Benutzerhandbuch folgen, bei dir:


    MPPT1: 2 x 23

    MPPT2: 1 x 17

    MPPT3: 1 x 22

    MPPT4: 2 x 16

    Studium nicht ganz, aber etwas Physik-/Elektrotechnik-Grundwissen. Grundsätzlich richtig verstanden. Dann lass SO auf 2 Strings pro MPPT, wenn die dort besser sind, und probier auf NW jedoch eher 2x17, 1x18 o.ä.


    Hintergrund: Die Module haben 34,2 V @ STC / 31,9 V @ NMOT. Das macht rechnerisch ~18-19 Module pro String optimal, um insgesamt ~600 V Nennspannung (üblich bei 3ph-WR) zu erreichen. Da bei Verschattungen ein Modul seine volle Spannung nicht mehr (voll) liefern kann, sollten Verschattungen möglichst auf längeren Einzelstrings liegen, oder bei parallelen String zeitgleich auf die parallelen Strings verteilt sein, sodass Verschattung auf einem nicht die anderen "ausbremst". Noch dazu sinkt die Effizienzkurve des WR <600V steiler ab, als >600V. Beim 30KTL-M3 haben 540 V und 800V nahezu gleiche Effizienz.



    Ich kann mit dem Tipp in der Situation auch falsch liegen, aber rein theoretisch müsste das effizienter sein.

    Die Frage wäre jetzt, mitmachen oder doch lieber rausnehmen.

    Tendenziell würde ich sagen die schwächsten 1-4 Module weg, wenn die "Löcher" in der Belegung nicht optisch stören. Ich würde die Szenarien einfach als kopierte Projektdatei durchsimulieren und mit Datei -> Projektvergleich schauen was am Ende rauskommt. Andererseits: Module die man hat, kann man später nicht vermissen.


    Bei der Verstringung wären mMn zumindest auf NW drei statt vier Strings besser. Weniger Mismatch-Verluste, sowie bessere Stringspannung und damit bessere Schattentoleranz und Effizienz. Auf SO sollten auch drei Strings möglich sein, da kann es aufgrund der bereits super Spannungslage aber wohl besser oder schlechter ausfallen, weil man dann die Nennspannung, an der der WR am effizientesten ist, ordentlich übersteigt. Geht aber nur um etwa ~0,5% Effizienz laut Kurve auf dem Datenblatt.

    Über 30 kVA Anlagenscheinleistung, nicht kWp, brauchst du einen (teuren!) zentralen NA-Schutz. U.a. deshalb gibt es ja diese Wechselrichter, dass man diese Grenze eben nicht überschreitet. Willst du auch nicht. Beim 33 KTL-A braucht man ggf. den Gutwillen des Netzbetreibers, dass er eine softwareseitige Begrenzung auf 30 kVA akzeptiert. Aber wenn man sich's mal überlegt: Die 70% akzeptiert der VNB doch auch softwareseitig, wieso soll es dann hier nicht gehen? Ist ja nicht so, als dass du die 30 kVA überhaupt jemals mit deiner Anlage erreichen wirst, abseits von ein paar Spitzen vielleicht.


    Ein zentraler NA-Schutz besteht aus einem Schutzrelais (Beispiel) im ZS ("zentral") und Bedarf zweier in Reihe geschaltener Trennschalter (Einfehlersicherheit). Einer dieser Trennschalter darf elektrisch sein. Hier darf man dann den Schalter im WR nehmen. Spart ein ganz kleines bisschen Geld, und hat den Vorteil, dass der Wechselrichter das Auslösen mitbekommt, und entsprechend aufzeichnen / melden kann. Wie gesagt: Brauchst du nicht, und willst du nicht. Bei <= 30 kVA reicht nämlich der im Wechselrichter integrierte NA-Schutz aus.

    Noch nirgends öffentlich, sollte eigentlich schon im Dez. vorbestellbar sein und diesen Januar geliefert werden ;(.


    Ich hab schon deine Einstellung bzgl. "Vorankündigungen & so" irgendwo im Forum gelesen und muss als Endkunde, der die Vertriebsprozesse nicht kennt, und zum ersten mal so wartet, langsam sagen, ich hätte vielleicht lieber schon im Dez mit dem 33KTL-A bauen sollen. Durch den EEG-Gesetzgebungsprozess, mein "Einschießen" auf den neuen WR und meine, im Vergleich zum Forum, für 40 kWp eher teureren Angebote, sowie die aktuelle Lage, war es mir/uns lieber zu warten... die letzten Wochen sind dann noch schneller vergangen als erwartet. Diese oder nächste Woche ein aktualisiertes Angebot von meinem lokalen Solarteur, dann schlagen wir denke ich zu. Blindheit/Unsicherheit durch Forumsblendung, aber naja, um mich geht's hier ja nicht.



    Wenn der OP im März IBN machen will kriegt sein Solarteuer hoffentlich einen Liefertermin bis dahin. Ansonsten 33KTL-A mit SmartLogger eben, für mich dann auch.

    plentman Genau. Bei dem M3 den günstigen SmartDongle; beim 33KTL-A wäre es ein teurerer SmartLogger. Optional einen Leistungsmesser wie beschrieben.


    Zur Schnittstelle:


    Zugegebenermaßen bin ich mir nicht 100%-g sicher, wo Modbus TCP/IP läuft, auf dem internen WLAN-AP des WR, oder auf dem WLAN-Client / Ethernet-Anschluss des SmartDongles. Beim SmartLogger wäre man auf bekanntem Terrain. Irgendwo muss es exponiert sein.


    Abregelung 200 kWh * 20 a * 0,079 €/kWh = 316 € kann man noch gut verkraften. Mich würde es wahrscheinlich stören, wenn ich sehe, dass der WR länger in die Abregelung läuft. Mit cos φ nahe 1 hättest du bei SMA hoffentlich eh deutlich weniger.



    JschulzeP


    Für den 33KTL-A kann er definitiv nicht reichen, weil der ja keinen RSE-Anschluss hat (und ich glaube der 33/36KTL(-A) ist gar nicht mit dem Dongle kompatibel − könnte vll. als Slave zu einem M3-Master mit Dongle laufen).

    Für den 30KTL-M3 würde das Dongle anstelle des SmartLoggers reichen, weil der neue Anschlussblock direkt am WR schon umfangreich genug ist (RS458 Kaskadierung, Leistungsmesser, RSE, NA-Schutz):

    Aus dem Benutzerhandbuch: Entweder man benutzt das Smart Dongle, oder den SmartLogger, nicht beides.

    Genau, das ist nur ein Wechselrichter. Das SmartDongle WLAN-FE ("SDongleA-05") zum Logging in die Cloud (gibt zwei: FusionSolar oder NetEco − es wird im Forum von einigen NetEco (der Thread hat Screenshots von beiden) vom deutschen Distributor Wattkraft, in DE gehostet, bevorzugt) und Anbindung ans Hausnetzwerk, sowie ein unterstützter Leistungsmesser (siehe Anleitung Kapitel 5.3) vor dem Übergabezähler sollten dazu. Überwachung somit per App, Cloud oder auch selbst programmiert.



    E-Auto/Wallbox hat bspw. openWB bereits Integration mit Huawei angekündigt. Die warten noch auf das SunSpec-Firmware-Update, das dieses Jahr für viele Huawei-WR rauskommen soll, und mit dem der 30KTL-M3 wohl schon ausgeliefert werden soll. Damit fragt openWB dann über Ethernet per Modbus TCP/IP die Einspeisung ständig ab, und regelt den Ladestrom entsprechend. Die openWB braucht dann bei so einer Integration keine(n) separaten Leistungsmesser zum PV-Überschussladen und dynamischen Lastmanagement am Hausanschluss.


    Anderweitige Steuerung/Home Automation wie SMA mit dem extra Sunny Home Manager bietet Huawei selbst nicht. openWB hat etwas rudimentäre Home Automation, aber ioBroker ist umfangreicher und kann genau so per Modbus TCP/IP eingebunden werden. Alternativ Modbus RTU über RS485-USB-Adapter direkt zwischen WR und bspw. einem Raspberry PI haben hier auch schon einige gebastelt. Es gibt neben ioBroker ja auch noch andern Home Automation Systeme, ich schreibe das nur nur weil du es schon genannt hattest.



    Man kann es natürlich auch anders lösen, mit direkter Einbindung eines oder mehrerer Leistungsmesser in die Home Automation / WB, sei es per Modbus, KNX, S0, oder sonst was, ohne über den WR zu gehen. Dann braucht man auch nicht unbedingt den Leistungsmesser am WR. Oder auch wechselt zu Discovergy, und greift über deren API die Messwerte der MSB-Zähler über's Internet ab. Ist dann halt abhängig von einer Internetverbindung und deshalb mMn eher "eklig". Kann aber sowohl openWB als auch evcc (noch ein anderer beliebter Open-Source EV-Ladekontroller), weil: "wieso nicht?".


    Also bezüglich WB hat man genauso die Qual der Wahl.

    Genau das hatte ich mir beim SMA schon gedacht. Das puzzeln ist es Wert, es ist sieht immer etwas sch...ade aus, wenn Dachfenster 2, 3, oder gar 4 Module kosten, erst recht auf einer guten Südfläche. So wird das ein echter Hingucker!


    Keller ist prima geeignet, die ganzjährig recht konstante Temperatur beugt Alterung der Komponenten vor. 12m ist nicht viel, überleg dir mal wie viel auf den Dächern im nächsten Gewerbegebiet liegt. Die 6mm2 die heutzutage bei PV DC-Leitungen Standard sind haben über die Länge vernachlässigbare Verluste. Hier ist ein schöner Rechner.

    Ja, sieht tatsächlich so aus, als ob der SMA ganz knapp mit ein wenig Abregelung ausreichen würde, wenn das Modell stimmt. Tendenziell sagt die Forumserfahrung, dass zumindest die PVGIS-Werte in der Praxis öfters mal übertroffen werden. Weiß nicht, wie es PV*SOL Simulationen aussieht. 25/37 sind 67,5% "hart", und das fühlt sich einfach schon echt knapp an. Leider gibt es im Bereich > 25 und < 30 kVA nichts wirklich anderweitig geeignetes, höchstens den Goodwe GW25K-MT (hat 27,5 kVA und drei 25A/1100V MPPTs, die Modellreihe heißt "SMT" − Bedienungsanleitung), aber da weiß ich nicht, wie es bei dem mit RSE und Software/Logger/Modbus aussieht... Gibt auch wenig Forumserfahrung zu Goodwe. DC- und AC-seitig würde er recht gut passen.



    Sind bei der Belegung die "Löcher" neben den Fenstern auf SO geschlossen? 22,5544 kWp sind doch 66 * 340 W Module, nicht die 68 die maximal möglich wären? Mit dem 33KTL-A oder 30KTL-M3 hättest du vier MPPTs, und könntest somit SO bspw. 23∥23 + 22 verstringen. Wenn 22 Module bei dem 1000 V SMA in einen String passen, sollten auch 23 oder gar 24 in einem String beim 1100 V Huawei gehen. Muss man noch schauen ob der Modulhersteller das erlaubt, üblicherweise braucht man dann entsprechend geeignete Stecker und -Buchsen statt normalen MC4. Ich glaube die Trina 340W erlauben standardmäßig 1500 V.



    Alles in allem mit dem SMA sind das denke ich die Optionen die du hast. Jede hat ihre (kleinen) Vor- und Nachteile − ich persönlich würde zum Huawei tendieren, einfach weil ich ihn bei mir verbauen werde, und mich am besten damit auskenne. Deine Planung und deine Einstellung sind äußerst vorbildlich, da hilft man gerne ;).

    Das ist erstaunlich wenig. Ist das mit Blindleistung, also einem cos φ von bspw. 0,9 (pessimistisch) in den Projektdaten/AC-Netz und minutengenauer Simulation?


    Kann durchaus sein, dass ich die Auswirkungen von Gleichzeitigkeit / Steile des NO-Daches im eher nördliche DE unterschätzt habe. Und je nachdem, wie gut bei euch die Netzspannung mittags im Sommer ist, und wenn der Netzbetreiber dynamisch spannungsabhängige Blindleistungsregelung via Q(U)-Kennlinie nach VDE-AR-N 4105 erlaubt muss der WR schlimmstenfalls, bei schlechter Spannungslage, etwa cos φ = 0,93 fahren, wenn ich mich recht erinnere. Manche VNBs erlauben auch mal einen festen cos φ von 1.