Beiträge von rspitz im Thema „Rechnung für Inbetriebsetzung vom VNB“

    Unabhängig davon, dass die Entscheidung zur zähneknirschenden Zahlung der Rechnung (ggf. unter Vorbehalt) bereits gefallen ist, bleibt noch die Frage offen, ob es durch den Eli einen (vielleicht im Kleingedruckten versteckten) Auftrag zur Inbetriebnahme durch den VNB gab.


    Der Eli hat die Anlage vermutlich nach dem Motto "machen wir immer so" über dieses Online-Portal angemeldet, und wir kennen ja alle die Checkbox "ich habe die AGB, die Datenschutzbestimmungen usw. gelesen und stimme zu", die 99% der User anklicken, ohne sich seitenlang durch irgendwelches juristisches Kauderwelsch durchgescrollt zu haben. Und wenn da irgendwo was von "Auftrag zur Inbetriebnahme" steht, dann kommst Du aus dieser Nummer nicht mehr raus. Selbst auf "für den Verbraucher überraschende Klauseln" kannst Du Dich dann nicht berufen, denn den Auftrag hat ja der Eli erteilt, den wiederum Du bevollmächtigt hast.


    Ich glaube, es täte allen hier gut, mal einen Gang zurückzuschalten. VNBs sind nicht grundsätzlich böse, auch der hier genannte hat halt seine Geschäftsprozesse, die bisher vermutlich niemand wirklich hinterfragt hat, "weil es eben so ist". Mal ehrlich, 175 Euro sind im Kontext der i.d.R. 5-stelligen Kosten einer durchschnittlichen Hausdach-PV nicht wirklich viel, schlaflose Nächte sind das m.E. nicht wert.


    Sagt einer, des selbst auch schon genug Lehrgeld bezahlt hat :|

    25 Seiten vollgespamt um dann klein bei zu geben.... :rolleyes:

    Kann man natürlich so sehen. Leider waren mir die Auswirkungen nicht gleich klar.

    Es wäre mir auch anders lieber gewesen. Tut mir leid für die vielen Seiten....

    Du musst Dich hier für gar nichts entschuldigen oder rechtfertigen. All die, die hier im Forum einen auf dicke Hose machen und "Abzocke", "Anwalt", "DAS GESETZ!!!" usw. schreien, nützen Dir rein gar nichts, wenn Du mit dem Fall vor Gericht landest. Da stehst Du ganz alleine da und die Auslegung der Gesetzeslage ist durchaus knifflig, es gibt hier im Forum auch Beispiele, dass das Amtsgericht gegen den PV-Betreiber entschieden hat, obwohl alle Forums-Experten die Lage anders gesehen haben.


    Deine Abwägung, lieber die 175 Euro zu zahlen als bei Deinem Bauantrag eine deutlich teurere Ablehnung zu riskieren, ist in Anbetracht der örtlichen Seilschaften absolut nachvollziehbar.

    Na dann. Wär ja schon wenn endlich ein VNB klagt und Abfuhr bekommt.

    Ist doch hier im Thread bereits beschrieben und der VNB hat leider Recht bekommen: RE: Rechnung für Inbetriebsetzung vom VNB


    Jeder Fall ist anders, weder "normale" Anwälte noch Amtsrichter sind in der Materie fit, so dass die Rechtsabteilungen der VNBs da eher leichtes Spiel haben. Die Streitwerte sind jeweils so gering, dass Rechtsmittel nicht möglich sind, daher obergerichtliche Klärung unwahrscheinlich.


    hagene : Bitte halte uns weiter auf dem laufenden, vor allem, wenn Du es auf eine gerichtliche Klärung ankommen lassen willst.

    Bei mir keine Neuigkeiten. Hintergrund: rechnung für zählertausch, kein Auftrag durch mich, Mahnungen widersprochen, Telefonat mit Abteilungsleiter beim netzbetreiber, mahmstopp vereinbart, bis die schiedsstelle die Frage nach Zahlung für zählertausch geklärt hat. Seither ist Ruhe.

    Diese Entscheidung in dem Verfahren bei der Clearingstelle ist ja jetzt gefallen. Hat sich Dein Netzbetreiber damit abgefunden und die Rechnung storniert?