Beiträge von Sol97 im Thema „Rechnung für Inbetriebsetzung vom VNB“

    Puh, noch eine weitere Behörde...


    Ich denke am einfachsten telefonisch oder mit einer Mail an die eeg@BNetzA.de fragen, ob Sie für deinen Sachverhalt zuständig wären, bzw. welche Behörde zuständig ist.


    Andererseits habe ich gerade noch im EEG nachgelesen, dass die Clearingstelle u.a. für § 7 EEG zuständig wäre, aber bei dir geht es ja nicht um einen Vertrag, sondern um eine (unzulässige) Rechnung... die würden dich denke ich auch an die richtige Stelle weiterleiten.

    Die BNetzA hat die Aufsicht über gewisse Vorgaben des EEG und bestimmte Unternehmen; das ist von Land zu Land unterschiedlich, da die / Teile der Aufsicht (v.a. für regionale VNBs) stattdessen standardmäßig von der Landesregulierungsbehörde übernommen werden, bzw. per Organleihe wiederum der BNetzA zufallen; hier auch ausführlich erklärt.


    Hier sind die Aufgaben & Zuständigkeiten der niedersächsischen Landesregulierungsbehörde. Diese Seite schlüsselt das alles auch schön klar auf, aber leider wird dort nicht das EEG erwähnt... Normal muss auch irgendwo auf den Rechnungen / Schreiben / der Internetseite die zuständige Regulierungsbehörde veröffentlicht sein.



    Dass sie den Zählerwechsel als gMSB, der eh schon von der POG gedeckt ist, mit einer Rechnung von ihrer Position als VNB abgleichen wollen, entspricht auch nicht gerade den Entflechtungsregulierungen / getrennter Kontoführung.

    Ja, Minderung wäre das einzige, und auch den Aufwand wahrscheinlich nicht wert.


    Allerdings wäre es vielleicht Gold Wert für eine Beschwerde bei der Verbraucherzentrale, bzw. bei der BNA, das es ein konkreter Angriffspunkt gegen die Pauschale ist.

    Wahrscheinlich Lehrgeld, aber der VNB hat sich mit dem Brief an dich selbst ins Bein geschossen:

    Zitat von SH Netz AG

    sowie einer Netzverträglichkeitsprüfung

    Dagegen steht aber eindeutig in der Rechtsauslegung des Clearingstelle EEG Hinweis 2013/20 Zusammenfassungs-Punkte 2-6 / Kapitel 4.1 (insbesondere Absätze 40 und 74-76):


    40 Unentgeltliche Durchführung der Netzverträglichkeitsprüfung

    Die Netzverträglichkeitsprüfung ist unentgeltlich vom Netzbetreiber durchzuführen,53weil sie seiner Pflicht zum effizienten und sicheren Netzbetrieb entspricht und diesen gewährleistet. Die Netzverträglichkeitsprüfung ist Ausfluss der Systemverantwortung des Verteilnetzbetreibers nach §§ 11 Abs. 1 Satz 1 und 14 Abs. 1 EnWG, weshalb die Netzbetreiber die mit ihrer Pflichterfüllung verbundenen Kosten zu tragen haben.54Dies spricht dafür, die Netzberechnung auch wegen der „Datenhoheit“ und des Kenntnisvorsprunges55des Netzbetreibers dessen Verantwortungsbereich zuzuordnen.