Beiträge von DidiD im Thema „Wasserstoff“

    Winfried Kretschmann hat heute ein Interview im SWR gegeben. Es ging oberflaechlich auch mal um Erneuerbare und Windkraft aber insbesondere haben offenbar staendig Hoerer angerufen, die wissen wollten, wann es endlich Wasserstofftankstellen gibt und wann man endlich entsprechende Autos kaufen kann

    Und anschliessend wurde ein FDP.ler interviewt, der tatsächlich äußerte, dass die Wasserstoffgewinnung und

    der Verbrenner mit Wasserstoff eine Zukunft hat.

    Die FDP´ler gelten doch als besonders Wirtschaftskompetent. Damit hat sich dieses Forum hier doch tatsächlich

    als inkompetent in Wirtschaftsfragen gezeigt. ;(


    Leute, die Zukunft ist Wasserstoff und AKW. Da könnt ihr machen was ihr wollt.

    Das hält doch keiner mehr aus. Zuerst wird die Energiewende vergeigt, dann die Impfstrategie vor die Wand

    gefahren und jetzt noch das. :shock:


    Sachen gibts aber auch. Ich glaub ich werde Einsiedler ohne TV,Radio,Internet und Telefon. <X


    :ironie: Vorsichtshalber noch der Ironie-Button, nicht dass das noch jemand glaubt. Man weiß ja nie. ;)


    vg Dietmar

    Hier ist ein Bericht zum Wasserstoff:


    https://www.tagesschau.de/wirt…ocket-newtab-global-de-DE


    und hier vom KIT was es bedeutet Wasserstoff einzusetzen:


    http://www.eti.kit.edu/img/con…tand%202019-10%20V1.5.pdf


    Der Ertrag meiner PV würde nicht ausreichen ein Wasserstoffauto zu betreiben.

    Der Jahresertrag würde einfach nicht ausreichen dafür.

    Da ich BEV´s fahre, kann ich beide betreiben + Haus mit WWWP und auch noch gute 8000kwh im Jahr einspeisen.

    Wenn Wasserstoff, dann müsste aber auch so richtig viel EE´s zugebaut werden.

    Ich denke die meisten können sich das nicht so richtig vorstellen.


    Aktuell lade ich übrigens beide BEV´s auf. Zusätzlich den kleinen Senec-Akku für die Nacht und betreibe

    noch mein Haus. Über Wasserstoff hätte ich keine Chance das alles mit meiner PV zu betreiben.


    vg Dietmar

    Die 5ct/Tag stimmen für das einlagern der kwh im Pumpspeicherkraftwerk. Daher wird das so wenig gemacht.

    Netzdurchleitungsgebühren stimmen auch sind von 2019. Wenn der Elektrolyseur an den WKA direkt hängt

    sieht es natürlich anders aus. Ich frage mich nur von welchen "Überschüssen" der dann gespeist werden soll ?


    Vermutlich werden wir in diesem Fall in irgendeiner Form das wieder bezahlen sollen wie sonst auch die

    Industrie subventioniert wird. Die Stromkosten sind nicht umsonst die höchsten in Europa.

    Es ist spannend. Wir können in der Zukunft ja sehen wie es ausgegangen ist.


    vg Dietmar

    Wasserstoff ist viel zu wichtig, als das wir es uns leisten könnten den mit unterirdischem Wirkungsgrad zum Autofahren zu verwenden... Erst Recht solange der zur Erzeugung nötige Strom aus EE viel zu knapp ist, wie in den nächsten 10 Jahren wohl noch der Fall.

    Das ist richtig. Dennoch wird eben fieberhaft daran gearbeitet, wie es gelingt diesen benötigten Wasserstoff

    durch die Allgemeinheit finanzieren zu lassen, da sonst die Industrie abwandert, die den benötigt, da zu teuer.

    Ist doch bereits beim Strom so. Daher kann die Wasserstoffproduktion ja auch nicht bei uns stattfinden.

    Der wäre schlicht zu teuer mit den ganzen EEG-Abgaben, Netzdurchleitungsgebühren, Steuern usw.

    Daran scheitert ja schon die Speicherung im Pumpkraftwerk, da bei Nutzung desselben die vollen

    Netzdurchleitungsgebühren aufgeschlagen werden.

    Das sind alleine durch die Netzdurchleitungsgebühren 15ct. dazu 5ct. Speicherkosten/Tag im Pumpspeicher.

    Und dann meint ihr, dass dann saisonal verschoben werden könnte ?


    Was würde bei uns die kwh Wasserstoff kosten ? ein Versuch - sehr vereinfacht:


    Stromproduktion 3ct/kwh PV-Großanlage im Süden Deutschlands

    Netzdurchleitung 7,39ct (stand 2019)


    lassen wir mal alles andere weg (Steuern und was sonst noch draufgeschlagen wird) sind das bereits

    ca. 10ct/kwh

    WG ca.17% entspricht 60ct/kwh

    Aktuell Benzin sind ca. 13-14ct/kwh


    Da kommt dann natürlich noch einiges drauf wie Steuern, Anlagekosten sonstige Abgaben usw.

    Das würde eine sofortige Abwahl bedeuten.

    Ist natürlich eine ganz grobe "Milchmädchenrechnung". Die Wirklichkeit dürfte erheblich teurer ausfallen.


    vg Dietmar

    Wie wird denn sonst Technologieoffenheit gefördert? Was ist denn deiner Meinung nach die (jetzt schon völlig offensichtlich) beste Technik? :/

    Wenn man etwas kritisiert, sollte man mMn zumindest ein Gegenargument bzw. eine Alternative nennen...


    Offtopic: Diese ganze Grundlagenforschung und alles, was die am CERN o.Ä. machen zB. ist dann jawohl auch totaler Quatsch deiner Meinung nach?

    Was ist denn die ECHTE Innovation bzw. könnte das sein?

    Dann sollte das auch als Grundlagenforschung ausgewiesen werden und nicht als die Lösung für unsere

    Probleme.

    Wer Ahnung von diesen Zyklen hat, weiß dass eine neue Technologie ca. 50 Jahre benötigt um sich zu

    etablieren.

    Uns bleibt schlicht zu wenig Zeit um irgendeine neue Technologie zu etablieren um die Klimakatastrophe

    aufzuhalten.

    Daher ist das was Herr Altmeier propagiert "werfen mit Nebelkerzen" um einer bereits "verschlafenen" Technologie

    scheinbare neue Lösungen entgegenzusetzen.

    In Wirklichkeit geht es ihm um die Stützung der vorhandenen Industrie. Dass Wasserstoff benötigt wird ist klar.

    Aber nicht zum aktuellen Zeitpunkt. Daher Grundlagenforschung ja - Nutzung im großen Stil

    womöglich noch um die Verbrenner(Auto)industrie zu schützen um diese Industrien dann querzusubventionieren

    def. nicht.

    Oder möchtest du das 4fache für die gegenwärtige Mobilität bezahlen ?


    vg Dietmar