Beiträge von TheRisingSun im Thema „Wasserstoff“

    da steht KANN, nicht muss oder sollte.


    Saisonspeicher mit "sonst abgeregeltem Strom" können nach massivem EE Zubau wirtschaftlich sein.

    Man kann ganz viel mit Wasserstoff machen. Man kann auch ganz viel Geld aus dem Fenster werfen. Man kann auch die Energiewende jahrzehntelang ausbremsen. Man kann auch nie etwas dazulernen.


    Dass die FDP sich das so sehr wünscht (Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe) ist ja nichts neues; pure ideologische Verblendung unter dem Deckmantel der "Technologieoffenheit" - und dabei anderen vorwerfen ideologisch zu agieren.

    Die sind der Bremsklotz der Ampelkoalition.


    Nein, man kann bzw wird nicht nur mit Strom der ansonsten abgeregelt werden würde Wasserstoff erzeugen, sondern die Anlagen werden möglichst hohe Vollaststunden erreichen müssen.

    Das mag so kommen - aber was machen wir dann mit den enormen EE-Überschüssen?

    Als erstes muss man die alte Denkweise über Bord werfen, und damit rechnen, dass nicht jede kwh genutzt werden kann, und dass das nichts schlimmes ist. Andererseits stelle man sich einmal die Situation vor: es wird fast ausschließlich mit e-Motoren gefahren, und Gebäude werden mit Strom beheizt. Dann haben wir die Situation, dass zuviel Energie vorhanden ist, und, sofern die Preise auch bei den Verbrauchern ankommen, extrem günstig getankt und das Haus ein paar Grad mehr erwärmt wird, weil gerade der Strom sehr wenig kostet. Im Land der Schnäppchenjäger gibt es sicherlich schlimmere Szenarien.


    Und: es ist ja auch dann nicht verboten, eine Elektrolyseanlage zu bauen, die vor allem in Überschusszeiten produziert. Die muss dann aber damit rechnen, dass andere Verbraucher bereit sind einen etwas höheren Preis zu bezahlen, und dann leer ausgeht.

    Wasserstoff wird eher nicht aus Überschüssen erzeugt werden, sondern aus dem anliegenden Strommix, mit möglichst hoher Auslastung der Anlage. Je grüner der Mix, desto grüner der Wasserstoff.

    Ich hab ja noch Hoffnung das das ein Übersetungsfehler ist....vielleicht kann das mal jemand mit französisch Kenntnissen versuchen rauszuhören.

    ab Min. 33:

    https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-9271.html

    Ist nicht gut zu hören, aber er scheint es genau so gesagt zu haben: eine große Badwewanne voll Wasserstoff reicht für 1 Jahr Autofahren. (gut, vielleicht mein er einen Swimmingpool, wer weiß...)


    Frankreich ist was Energie betrifft sehr "speziell", oder anders gesagt, man befindet sich quasi noch in einer Scheinwelt; da passen Wasserstoff und seltsame Aussagen in der Hoffnung dass es keiner merkt ganz gut ins Bild. Bzw man glaubt selber daran, genauso wie jetzt geglaubt wird es werden einfach neue AKW gebaut und somit muss man sich um nichts weiter kümmern. Es wird ja auch jetzt verhindert, dass eine alternative Pipeline russisches Gas ersetzen könnte, mit dem Hinweis Frankreich sei quasi autark.

    Richtig, zudem verteilt sich das Geld bei EE ganz anders, es geht sozusagen in die Fläche, während es sich bei den Fossilen an wenigen Stellen konzentriert anhäuft.