Beiträge von bensel32 im Thema „Wasserstoff“


    Das lässt aber genau das Gegenteil der obigen Einschätzung erwarten. Das ein "Rückgang" der Bevölkerung (man schätzt hier vorsichtig eine Halbierung der Bevölkerung) mit einem "Zuwachs des Verbrauchs auch noch sehr sehr viele Jahre" lang einhergeht, ist doch sehr unwahrscheinlich.

    Sonst müssten wir im Osten der Republik seit der Wende ja ein Dutzend Braunkohlekraftwerke und AKW neu gebaut haben...

    Wie kommt man auf diese Aussage?


    Mal ne einfache Aufgabe(Achtung: sind Extrembeispiele zur leichten Veranschaulichung): In Afrika wohnen 10 kindereiche Familien(je 8-10 Kinder) in ihren 10 Lehmhütten und versuchen sich mit Ziegenhaltung über Wasser zu halten. In Deutschland wohnt ein Single ohne Nachwuchs in seiner 50m² Wohnung und tippt gerade irgendwelchen Müll ins Netz.

    Wer verbraucht mehr Strom?



    :/ :/ :/ ich würde fast tippen, der Single verbraucht deutlich mehr.

    Ich sehe Wasserstoff nirgends in der Beheizung von Wohnraum. Ein "hoher" Strompreis wird als Ausrede genutzt um weiter Gas zu verbrennen und dann will derjenige teuren Wasserstoff verfeuern?

    Das kommt heraus wenn man solch eine Umfrage nicht einordnen kann.


    Frage: Welche der folgenden Themen bereiten dir Sorgen? Mehrfachnennung möglich.


    1.xxx

    2.xxx

    3.xxx

    usw.


    Ich kann mir da gut vorstellen, das etwas naheliegendes wie Krieg, Spaltung der Gesellschafft, knapper Wohnraum, Inflation da jetzt durchaus vorn sind. Einfach weil sie greifbarer und aktuell bedrohlicher empfunden werden als der Klimawandel.

    Aber das jetzt nicht mal die Hälfte der 2042 Befragten Klimawandel als schlimm empfinden, sagt diese Umfrage überhaupt nicht aus.

    Sie stellt nur die Priorisierung heraus.


    Man könnte auch sagen alle Jugendlichen machen sich Sorgen um den Klimawandel. Aber halt nicht nur! Es gibt aktuell Sachen vor denen sie sich noch größere Sorgen machen.


    Gut 100% sind es nicht. Wenn man in die Studie schaut, sieht man das auch. Leider kostet die Studie eine ganze Ecke Geld, wenn man sie lesen möchte.

    Aber zumindest deutet eine Frage/Aussage die öffentlich ist darauf hin, das Klima- und Umweltschutz doch einen etwas größeren Stellenwert haben als man gerade suggeriert.


    Aussage: Mir ist es sehr wichtig, persönlich zum Schutz von Klima und Umwelt beizutragen.


    Dort geben nur 8% an "stimme überhaupt nicht zu" und 14% "stimme eher nicht zu".

    Den Rest würde ich mal unterstellen das sie zumindest zum Teil bewusst was tun. Und das machen die nicht, weil sie sich keine sorgen um das Klima machen.




    Aber zurück zum Wasserstoff. Darum ging es ja hier.

    findest Du? ich denke knapp um 50% sind weit entfernt von "Arsch auf Grundeis".

    Meine Aussage bezog sich übrigens auch die Gesellschaft als Ganzes und nicht exklusiv die Jugend.

    Die Gesellschaft besteht nun Mal auch aus Menschen für die gilt "nach mir die Sintflut". Also Hauptsache ich! Denen ist es einfach egal.

    Die Jugend muss es aber erleben. Ich denke übrigens weit über 50% geht der "Arsch auf Grundeis". Kannst ja gerne deine "Denke" begründen.


    Nicht alle. Die verlassen sich teils darauf, dass FW oder HTW mit der NEA kommen.

    Jedes Krankenhaus hat Notstrom. ALLE! Für 24h ist das verpflichtend! Gesetz!

    1) Der Vermieter muss in jeder Wohnung die Heizung erneuern lassen = steigende Mietkosten.


    2) Der Strom für WP + DLE ist teurer als das Gas.

    Warum sollte Strom teurer als Gas sein? Hast du dir die aktuellen Gaspreisvergleiche mal angeschaut?

    Nur mal so nebenbei, 9,5-10 Cent sind mittlerweile in meiner Gegend nur noch von den üblichen Billiganbietern zu bekommen. Der örtliche Versorger nimmt 15,72 Cent/kWh Gas. Und soweit ich weiß könnte ich als Mieter da kaum wechseln, weil der Vermieter das Gas einkauft.

    Beim Strom zwar ähnlich. Aber wenn der Vermieter dann natürlich auch noch Wärmepumpenstrom zum Heizen nutzt......was sich ja in dem Fall regelrecht anbieten würde. Der örtliche Versorgung nimmt da 31,23 Cent/kWh. Das wäre schon gerade Mal das Doppelte. Also mit einer JAZ 2 ausgeglichen.

    Nutzt er die Billigangebote egal ob Gas oder WP-Strom liegt er bei 9,5Cent/Gas zu 19 Cent/Strom. Reicht auch eine JAZ 2. Alles darüber macht es günstiger.


    Naja, irgendwie hinkt da deine Rechnung gewaltig.

    Gestern hat irgend so ein europäischer Stahlkonzern verlauten lassen das Wasserstoff für die Produktion von Stahl zu teuer

    wäre. Für den kleinen Mann werden 70k+ Autos auf den Markt geschmissen "kopfschüttel" Irgendwie lande ich immer wieder bei dem Lied "Kinder an die Macht"

    Die Frage ist deshalb: kann ich die bestehende Infrakstruktur für die neue Verwendung ertüchtigen? Und da lautet die Antwort sowohl bei Gasleitungen als auch beim Zählerschrank eindeutig: Ja!

    Ertüchtigen Ja. Nutzen wie sie jetzt ist: Nein.


    Nichts anderes wurde behauptet ->

    Vor allem ist keine der aktuellen Pipelines H2-tauglich. Die müssten alle in großen Teilen erneuert werden.


    Einfach mal die Wasserstoff-Diffusion durch verschiedene Stoffe anschauen und dann berücksichtigen, aus welchen Stoffen die vorhandenen Netze bestehen.


    Selbst in deinem Link steht es nicht anders. Und ich glaube kaum das rw.23.02.1976 von 5, 10 oder gar 30% Zumischung geschrieben hat. Wenn ich seine Beiträge so lese, gehe ich von 100% aus.

    Und dann schaue ich mir das an was, was die Betreiber der Anlagen so sagen:


    Wasserstoff im Erdgasnetz | EnBW
    H2-Transport in der Erdgasleitung? Unter welchen Voraussetzungen das möglich ist, zeigen zwei Projekte in Baden-Württemberg. Mehr erfahren.
    www.enbw.com


    Zitat: "Dennoch muss vor der Umstellung jeder Rohrkilometer auf seinen aktuellen Zustand geprüft werden. Bei terranets bw sind das mehr als 2.750 Kilometer Transportnetz – Rohre, die Gas über weite Strecken befördern und an regionale Netzbetreiber übergeben. So werden große Abnehmer wie Kraftwerke oder Industrieunternehmen ebenso versorgt wie Haushalte in Baden-Württemberg. „Wasserstoff beansprucht das Material Stahl deutlich stärker als der Erdgastransport. Deshalb untersuchen wir jeden Zentimeter ganz genau. Wenn erforderlich, setzen wir Reparaturen um oder tauschen Rohrstücke aus“, sagt Ruoff."

    chris0001

    Du liest schon, was du verlinkst?

    Zumindest würdest du dann sehr schnell feststellen, das rw.23.02.1976 nicht so verkehrt liegt mit seiner Aussage!


    Zitat:

    "Wie verändern denn die spezifischen Eigenschaften des Wasserstoffs die Anforderungen an die Leitungen und den Betrieb dieser?

    Hüwener: Die gute Nachricht: Die Gasleitungen können genutzt werden. Es sind allerdings Anpassungen nötig. Die Herausforderungen liegen vor allem in der Dichtheit des Systems – insbesondere bei den Armaturen für die Leitungen. Zwar besteht noch Forschungsbedarf, allerdings scheint das beherrschbar zu sein. Bei Zumischungen von Wasserstoff über fünf bis zehn Prozent wird man jedoch ein neues Verdichter-Design benötigen."


    Grundsätzlich ist zwar ein Wasserstofftransport möglich. Aber nicht mit dem aktuellen Leitungsstand. Es muss umgebaut werden.