Beiträge von alterego im Thema „Enpal GmbH“

    Die große Mehrheit hier ist der Meinung daß da (und zwar bei allen Mietmodellen; Außnahme sind höchstens "Bürgermodelle" in der Nachbarschaft, die das im wesentlichen ehrenamtlich machen) nur einer dran verdient udn das ist nicht der, bei dem sie am Dach liegt.

    Also, wieso eine Reperaturversicherung wenn Garantien auf der Sache sind??

    Weil man bei denen ohne das nicht mieten kann.

    Grundsätzlich gilt (beachte Garantie und Gewährleistung sind zwei verschiedene Dinge) Garantie umfaßt in der Regel nicht alle mit dem Defekt verbundenen Kosten bzw. Nichteinnahmen durch entgangene Einspeisevergütung, steht alles in den jeweiligen Garantiebedingungen. Selbst mit Versicherung bezahlt einem niemand die x Telefonate oder den Schriftwechsel, der ohne gar nicht anfallen würde. Ist ja meist nicht so wie in der Werbung, daß man den Schaden nur anzeigen muß (oder gar die Anlage fernüberwacht wird und die selbst merken, daß da ein Problem ist/sein könnte) und die sich ab da um wirklich alles kümmern.

    Wie bei jeder Versicherung muß jeder schauen, ob er sie braucht. Die meisten braucht man imo nicht ;) Diese Entscheidung sieht bei ein paar Hektar fremdfinanzierten Solarpark sicher anders aus, als bei ein paar kWp am Eigenheim.

    angebliche Reparaturkosten

    Ohne jetzt nachzusehen, geht das ja über eine Versicherung und die kostet halt, egal ob was anfällt. Daß die da jetzt eine Versicherung nehmen, bei der sie hinten rum Provision (die natürlich auch der Kunde bezahlt) bekommen, kann ich nur vermuten.

    Lebensversicherungen sind ja out, da müssen die Versicherer halt schauen, wie sie sonst an das Geld der Leute kommen.

    , dass hier beim Mieten von "Draufzahlen" gesprochen wird, beim Kredit aber nicht.

    Weil man bei allen mir bekannten Mietmodellen etwa doppelte wie bei einem Kauf zahlt. Dafür müßte man schon den kompletten Kaufpreis über die ganzen 20 Jahre mit gut drei Prozent verzinsen, das entspricht aber nciht dem aktuellen Zinsniveau, wenn die Bonität des Kunden nicht völlig im Keller ist (und ich bezweifle, daß so ein Kunde beim Mietmodell angenommen wird, die müssen das dem dahinter stehenden Geldgeber ja auch irgendwie darstellen).

    Was hier bisher ebenfalls noch wenig bis gar nicht thematisiert wurde, sind die tatsächlich steigenden Strompreise.

    Weil das völlig unabhängig davon ist, wie man die Anlage bezahlt/finanziert.

    über YouTube wird Enpal stark beworben.

    Man muß sich Werbung ja nicht ansehen. Bzw. ein Glück, daß ich gar keine Lust habe mir am Computer Filme anzusehen und der Fernseher nicht mit dme Netz verbunden ist, da sehe ich sowas gleich gar nicht.


    dem Hausbesitzer dann den Eigenverbrauch als Dachflächenmiete vergütet

    Das kann so nicht funktionieren, weil dann 100% EEG-Umlage dafür anfallen und das ganze sehr wahrscheinlich unwirtschaftlich wird.

    Natürlich mußt du zusätzlich dazu die Dachfläche zur Verfügung zu stellen noch eine monatliche "Rate" (wie auch imemr sie das formulieren) zahlen und bist Betreiber der Anlage, womit du auch die ganz normalen laufenden Papierkram zu erledigen hast. Da steht ja nur, was sie machen, nicht was sie nicht machen, wie etwa die Steuererklärung (dürfen sie auch gar nciht, da müßten sie Steuerberater sein).

    Natürlich, aber dazu muß man kein Gewerbe anmelden und wird seit neuestem bei Kleinanlagen nicht mal mehr Zwangsmitglied bei der IHK (damit die Pöstchen dort wieder an die G4 und Stadtwerke gehen, wie böse Zungen behaupten).

    wenn die Alternative ist keine PV Anlage zu Betreiben, sieht das nochmals anders aus.

    Warum sollte das die Alternative sein? Die Banken wissen nciht wohin mit dem Geld, die finanzieren dir die Anlage gerne, sofern du nicht schon über beide Ohren verschuldet bist (und ich wage zu behaupten, daß die "Vermieter" in dem Fall einen Rückzieher machen, wenn sie die Schufaauskunft sehen).