Beiträge von Maria1959 im Thema „SMA STP7000TL-20 mit verminderter Leistung“

    Hallo Seppelpeter,


    Energetisch wäre es vielleicht das Gleiche. 10,60kWp zu 10.64kWp.


    Die großen Unterschiede waren:

    -       dass es um das Flachdach ging, wie es optimiert werden sollte.

    -       Zwischen Dach voll mit 12 Module nach Süd und nicht anfasse oder 24Module O/W auf die gleiche Fläche, würde ich dann auch als kleinen Unterschied sehen.

    -       13 Modul auf ein Spitzdach nach Osten zu legen, ohne dass es Bebauungen gibt, sieht auch etwas Sch…. aus!

    -       Das zusätzliche Dach sollte eigentlich nicht belegt werden.


    Das ist hier jedoch OT. Es ging in diesem Thema ja um die Frage des WR, die hier sehr gut beantwortet wurde.


    Das grunsätzliche Problem bleibt jedoch unberändert: Es werden viele Antworten gegeben, die nicht ansatzweise was mit der eigentlichen Fragestellung zu tun haben und das Thema damit meist nur aufblasen und unüberschaubar machen.


    Dennoch vielen Dank für die Unterstützung!

    Aber wenn Du einen Akku hast, wäre es doch sinnvoller, das was nicht eingespeist werden darf (>60%) in den Speicher zu laden. Da sollte sich doch ein größerer WR lohnen...


    Stefan

    Wie kommst Du auf diese theoretische Aussage. Kannst Du diese mit Zahlen untermauern?


    Gemäß meiner historischen Daten (siehe Anlage) könnte ich es in der Spitze auf 7,5kW Erzeugung schaffen. Das wären mit meine WR in der Spitze ca. 1kW verschenkt. Die Überschreitung kann max. 4h am Tag erreicht werden. Damit könnten es verschenkte 4kWh am Tag werden. Optimistisch könnten es 50Tage am Tag werden. In der Summe wären es 200 verschenkte kWh/a. Bei 0,11€ Einspeisevergütung wären es in 20 Jahren im günstigsten Fall ca. 440€ Vergütungsverlust (eher weniger). Welchen 8kW-WR bekomme ich dafür, Monatgekosten mit berücksichtigt?


    seppelpeter

    Stimmt, die 45° Module der alten Anlage sind nicht nach Süden sondern nach W ausgerich. Die Südmodule sind auf einem Flachdach. Dennoch sah Dein Rat auch etwas anders aus!;)

    Eure Meinung zum PV-Umbau

    Hallo große PV-Glaubensgemeinschaft,


    die Anlage war ursprünglich völlig verplant. 7kWp PV-Leistung wurden an den 7kW SMA-WR geklemmt. Dabei wurden 13 Module mit 280W mit 45° nach Süden und 12 Module mit 12° nach Süden montiert und getrennt an jeweils einen MPPT angeschlossen. Mit meiner Akku-Förderung lag die Einspeisebegrenzung bei 60%.

    In der Historie lag die Max.-Leistung am WR bei ca. 5kW Erzeugung an außergewöhnlichen Tagen (kaltes Wetter) ging es auch mal leicht darüber. Die Ausbeute lag bei 920kW/a


    Mit der ganzen Anlage war ich insgesamt unzufrieden und hatte ja vor über einem Jahr hier im Forum nach einer Alternative angefragt. Weit verbreitete Meinung war ja: Alte Anlage nicht anfassen und weitere Dachflächen belegen, was mein eigentliches Problem nicht gelöst hätte.


    Also habe ich mich nach eingehender Prüfung zu einer Lösung entschieden, die nicht so populär ist und nur von sehr Wenigen - wenn überhaupt - als sinnvoll betrachtet wird.


    Ich habe die 12 Module die nach S ausgerichtet waren mit 15° nach W aufgestellt. Damit wird die Ausbeute dieser Module natürlich schlechter. Ich konnte jedoch auf die gleiche Dachfläche 12 weitere Module mit 300W mit 15° nach O aufstellen. Diese wurden parallel zu W an den gleichen String angeschlossen. Besonderes Augenmerk bei der Auswahl der Module war die Spannung. Somit sind jetzt an meinem WR 10,6kWp angeschlossen. Die neuen 3,6kWp laufen mit 70% Einspeisebegrenzung.


    Letztlich liegt meine Einspeisegrenze bei 63,XX% auf die 10,6kWP. Das wären 6,68kW, Außerdem liegt am Tage meine Grundlast bei ca. 400W. Somit läge bei gleichmäßiger Erzeugung und Verbrauch die max. Erzeugungsleistung (??weich??) bei etwas über 7kW. Damit erscheint der Austausch des WR nicht wirtschaftlich darstellbar.


    Es gibt noch eine weitere Betrachtung: Wenn die alte PV mit 7kWp nur eine Max-Leistung um 5kW erreichte, dürfte der 10,6kWp-Kollektor auch nur auf 7,5kW kommen. Unter Berücksichtigung einer schlechteren Ausrichtung – da S nach W wechselte, wohl eher weniger! Auch diese Betrachtung würde den finanziellen Mehraufwand für den Austausch des WR nicht rechtfertigen.


    Mich hat jetzt nur irritiert, warum der WR die angegebenen 7kW nicht bringt. Hätte er die 7kW gebracht, so gäbe es an kalten sonnigen Tagen ca. 1-2kWh mehr an PV-Leistung. An wärmeren Tagen komme ich wohl an diese Leistungsgrenze nicht ran. An den 30-50 kalten Tagen im Jahr - wenn überhaupt - kann ich damit ohne erneute WR-Ausgabe gut lebe. Dann weiß ich jetzt, dass es kein Defekt am WR ist, sondern mit den technischen Werten zusammen hängt.


    PS: Das eigene Gebastel hat weniger als die Hälfte gekostet, als hiesige Solateure für meine „Optimierung“ aufgerufen hatten. Damit bin ich so schon recht zufrieden! Die Stromerzeugung im April2019 liegt recht genau 50% über den Werten der Vorjahre. Ich denke das passt schon mit der Erzeugungsausbeute.


    Weidemann

    Mit der Blindleistung habe ich nicht recht verstanden. Könnte man die abschalten? Allerdings liegt mein Hausanschluss nur ca. 50-70m vom Netzverteiler entfernt. Damit wäre das wohl weniger sinnvoll, so ich es richtig verstanden haben.


    Danke für die Unterstützung!

    Hallo große Fachgemeinde,


    mein Wechselrichter bringt nicht seine vorgegebene Leistung. Kennt sich jemand mit der SMA-Technik aus?


    Meine Anlage hat aktuell 10,6kWp an PV-Leistung und hängt an einem SMA STP7000TL-20. Da jetzt ein Teil der Anlage nach „W“ und ein zweiter Teil nach „O“ ausgerichtet ist, kam der WR bisher noch nie an seine Leistungsgrenze. Allerdings wurde die Anlage erst im März in der PV-Leistung erweitert.


    Leider muss ich feststellen, dass der WR bereits bei 6,680kW hart abregelt. Es ist für mich nicht erkennbar, warum der WR das so früh macht. Da mein Solateur nicht mehr greifbar ist und SMA nicht mit Endkunden kommuniziert, brauche ich mal Eure Unterstützung.


    Im WR wurde die Wirkleistungsbegrenzung gelöscht und auf 100% gesetzt, um mögliche Einstellfehler auszuschließen. Damit müsste doch der WR seine 7kW Leistungsgrenze ansteuern und dürfte auch erst über 7kW Generatorleistung abregeln.Er regelt jedoch schon früher ab.


    Weiß jemand

    -       woran die verfrühte Abregelung liegen könnte?

    -       Ob es so vielleicht doch normal ist

    -       Wie man den WR auf seine 7kW Leistungsgrenze bringt?

    -       Wie man den Hersteller in die Verantwortung bekommt, wenn der Solateur nicht mehr verfügbar ist


    Wie würdet Ihr vor gehen?


    Danke vorab für Eure Unterstützung.

    Gruß Maria1959