Beiträge von seppelpeter im Thema „Neuling - PV-Anlage mit Verschattung durch Edelstahlkamin“

    Monsmusik

    Kannst Du mal Eckwerte nennen, wie Du das gerechnet hast?
    Das klappt so glaube ich nur, wenn man mit Klimaanlage an im Sommer bei offener Tür vor der Elektroheizung sitzt. :lol:


    Wenn man nur 2000-3000KWh im Jahr verbraucht, sind Spüli und Co merkliche Großverbraucher, die in den Tag geschoben werden sollten.


    Die kleinen bösen versteckten Verbraucher ... die alte Heizungsumwälzpumpe mit 24/7 und 70W ... sind natürlich nette Abnehmer über das Jahr.

    Hab‘ mir schon fast gedacht das jetzt eine Grundsatzdiskussion zum Thema Speicher kommt. Da scheint es echt zwei Lager zu geben...


    Das verstehst Du falsch.

    Du kannst mit Deinem Geld machen was Du willst.

    Wenn man allerdings nüchtern rechnet, dann kommt man unweigerlich zu dem Ergebnis, das der Speicher nix spart.

    Nette Technik, schönes Hobby, aber teuer.



    Mein Thema ist halt das ich bisher tagsüber kaum Strom verbrauche. Von 6:30 bis 18:00 Uhr ist kaum einer zu Hause. Da läuft maximal das Grundrauschen Kühlschrank etc. Richtig los geht’s dann erst später.


    Es ist sicher günstiger, mal das Handbuch der Wama in die Hand zu nehmen bez. Startzeitvorwahl oder eine Zeitschaltuhr für 2,99 an die Spüli zu hängen. Abends Spüli auf PLAY stellen, Tür auf, Rest vom Frühstück rein und Tür zu. Bis 11 Uhr gibt es dann halt keinen Strom und dann rennt sie los. Simpelst und funktioniert ... gespült werden muss an dem Tag eh.


    Daher die Idee mit dem Speicher. Bei den immer steigenden Strompreisen denke ich, das es nicht sinnvoll sein kann fast den kompletten Ertrag einzuspeisen (zu 11 Cent) und dann meinen benötigten Strom für 30 Cent (Tendenz stark steigend) wieder einzukaufen...


    Hast Du es gelesen ... die KWh aus dem Speicher kostet >30 Cent?
    Vielleicht nimmst Du mal einen Taschenrechner in die Hand anstatt zu denken und gehst mit den Eckwerten 220 Vollzyklen, 20% Speicherverlusten und den Werten für Einspeisung und Bezug ran, wobei 30 Cent für Bezug einfach teuer sind, Stromanbieter wechseln.

    BTW: Mein Strom ist die letzten 2 Jahre jeweils von Jahr zu Jahr günstiger geworden ... ich liege unter 25 Cent die KWh, grüner Graustrom und dasbei sehr niedrigem Verbrauch und unvermeidbarer GG.


    Bezüglich Deiner These "Tendenz stark steigend" ... wer sagt das denn ... etwa die schöne Wirtschaftlichkeitsberechnung, die diese kühne These für ihre schwarze Null nach 20 Jahren braucht?

    Mir geht es mit der PV darum meinen eigenen Verbrauch (gerne inkl. der Klimaanlage) zu decken (mit gut dimensioniertem Speicher) und nicht mehr viel einzuspeisen bzw. zuzukaufen. Dabei möchte ich mir keine Sorgen um die Verschattung durch den Schornstein machen. Das ich dadurch Einbußen habe ist klar, aber wie gesagt, bei mir steht nicht die Ertragsmaximierung im Vordergrund.

    Wenn Geld scheißegal ist, dann kannst Du den Plan mit dem Speicher weiter verfolgen ... Tipps werden gerne geliefert und auch das Angebot mit Speicher kannst Du hier einstellen.


    Sollte Geld eine Rolle spielen, so wie Du auch den Strompreis beim Bezug sicher im Auge hast, dann rechne mal die Stromkosten für eine KWh aus dem Speicher aus. Da liegst Du im Bereich von 30-50 Cent pro KWh. Das Ding spart also nichts, falls das die Hoffnung sein sollte.

    Hinzu kommt, es gibt keine Erfahrungswerte zu der Haltbarkeit von BMS oder dem Speicher selbst. Es gibt aber erstaunlicherweise keinen Anbieter, der 20 Jahre Garantie auf den Speicher bis z.B. 80% gibt.


    Klimaanlage läuft im Sommer, passt also prima zu PV.


    Im Winter stehen Speicher gerne mal leer, teuer und nutzlos rum; bei zu kleiner PV erst Recht.

    DN45 und -120 ... da gehört schon etwas Leidenschaft dazu, um auch PV aud NO zu bauen.

    Laut PVGis sind da noch 630KWp/KWp zu erwarten.

    Auf der anderen Seite startet das SW Dach auch im Sommer bei DN45 erst sehr spät, weil es vorher einfach keine Sonne sieht.


    Ich würde es zumindest mal anbieten lassen und dann auch in Richtung eines WR mit 3 Mpp Eingängen denken.

    Auf SW sollten 36 abzüglich Thermie passen.

    Auf NO dann nochmal 20-22 Stück legen oder auch "voll" bis 19KWp machen, damit der 15KVA WR in 70-hart voll ist.

    NO dann mit 2 parallelen Strings bauen, da NW keinen Schatten hat.


    32 SW und 22 NO mit 320Wp wären 17,3KWp ... passt auch am 15er mit 3 Mpp Eingängen.

    Mit Klempner in der Familie setzt Du die Thermie runter direkt hinter den Kamin und machst den Rest mit PV voll.


    Kamin kürzen wäre eine Überlegung, aber wegen Zug muss der wohl eine gewissen Mindestlänge haben.

    Ich würde mal ein Modul weg nehmen lassen und einfach testen.


    Ansonsten ... wie weit nach West schaut das Dach denn?
    Steil ist es ... wie sieht Ost aus ... gibt es da eine Dachgaube o.ä.?

    Am besten wäre ein google Luftbild.


    SE ... Moduloptimierer ... brauchst Du nicht wirklich.

    Dach voll machen, WR mit Schattenmanagement dran und laufen lassen.

    SMA oder Fronius würde ich da nehmen und zumindest SMA hätte das auch schon 2012 gekonnt.

    Schade um die fürstliche Vergütung von damals, jetzt hast Du nur den tronenden Kamin auf dem Dach. :(


    Ziel sollte die 10KWp sein ... mit Ost maximal groß bauen, sofern der Ertrag dort stimmt.


    Bei Deiner PLZ solltest Du mal in Troisdorf suchen und finden.