Beiträge von PV Ndh im Thema „Neuling - PV-Anlage mit Verschattung durch Edelstahlkamin“

    Eine ältere Kühl-Gefrier Kombination braucht ~ 30Watt, dazu ein Router mit 15Watt macht ~45-50Watt. Moderne Unterhaltungselektronik braucht im Standby unter 1W (eher <0,5) macht für 20 Geräte noch mal 10-20Watt. Ohne Heizung sollte die Grundlast demnach < 70Watt sein. Moderne Heizungen (Gas) liegen mit Umwälzpumpen bei <50-70Watt.

    Die 250 Watt erscheinen mir damit recht hoch für eine durchgehende Grundlast die auch im Sommer vorhanden sein soll.

    Für die zur Verfügung stehenden ~21000€ gibt es statt Puzzle Dach mit mini PV (Verglichen mit dem was geht) und Speicher alternativ ein sauber aufgeräumtes Dach mit PV Modulen auf beiden Seiten, und nur noch einem System das man beobachten/warten muss.

    Das macht sich auch für die evtl. kommende WP Heizung(Stichwort CO2 Abgabe) positiv bemerkbar.

    Das ist wahrscheinloch das war er mit dem folgenden Satz meinte, oder?


    - Was noch fehlt wären ein paar wenige "SolarEdge"-Module für die von der Verschattung betroffenen Bereiche. Wären aber lediglich ein paar hundert Euro mehr sagte er. Das würde die Technik nach Veschattungsanalyse berechnen. -

    Ich hatte an was anderes gedacht, aber die Optimierer könne ja auch an nicht Solaredge Wechselrichtern betrieben werden. Die werden dann irgendwie freigeschaltet, das geht also auch so wie der das gesagt hat.

    Du solltest evtl. auf Null Einspeisung gehen, dann hast du weniger Arbeit mit der Anlage. Kannst ja mal den Solarteur danach fragen.

    Nichts zu danken, für die Module um den Kamin kannst du noch einen extra WR von Solaredge setzen lassen (1Phasig) da gibt es auch welche mit 4 MPP Trackern an die jeweils 2 Module (also bis 8 insgesamt) angeschlossen werden können. Dann gibt es auch kein Problem mit dem Schatten.

    Vielen Dank für die lustigen Antworten, hoffe ich kann noch auf konstruktive Antworten warten (ohne mein Dach umzubauen...) ^^

    Deine ST sorgt für 6 Module(PV) weniger. Das sind so 170-180€ pro Jahr weniger Vergütung, die gerade mal ~1100€(Brutto) an zusätzlichem Investment in die Module kosten würden, da die Fixkosten (Gerüst, Anschluss, WR Anfahrt) auch so anfallen.

    Wenn du den verschatteten Bereich des Kamins umgehen willst kostet dich das an der Stelle dann sicher auch noch mal ähnlich viele Module, die auch nur ~1100€ für 170-180€ Jahresertrag kosten würden.

    In Summe dann halt ~340-360€ zusätzlich im Jahr für etwa 2200€ Investition. Dazu kannst du dann noch die Wartungskosten für Kamin und Solarthermie sowie die Kosten für den Schornsteinfeger addieren. Abziehen musst du den Ertrag der Thermie, den du aber vermutlich nicht mal kennst da bestimmt kein Wärmemengenzähler an der Richtigen Stelle verbaut ist.

    Mit Thermie und Kamin wirst du auf der Dachseite auch nicht um zwei kürzere Strings(21-22 Module[60z] sind optimal) herum kommen, wodurch auch noch mal der Wechselrichter mit 0,x% niedrigerem Wirkungsgrad arbeitet.