Beiträge von Maddin77 im Thema „Kaskadenmessung“

    Alles klar!
    Waren die eigentlich plombierten Bereiche zugaenglich?


    Gruss,
    PNT

    Nach kurzem Schnipp mit dem Seitenschneider ja.

    Die am Zähler blieben dran.


    Wie soll man sonst alles vernünftig vorbereiten damit später die Zähler einfach getauscht werden können?


    Zum Hintergrund: vorher hatte ich zwei Zähler parallel und Überschusseinspeisung und nach dem Umbau zwei (neue) Zähler in Reihe für Teileinspeisung. Das geht nicht ohne Umbau im verplombten Bereich. Ein SLS musste rein und bei der Gelegenheit auch noch ein Überspannungsschutz und der Rest ist halt Verdrahtung vorbereiten damit der Monteur einfach die Zähler tauschen und anschließen kann.

    Du hast selbst den Zählerschrank umgebaut?

    Ohne eigenen Elektriker?

    Ja und Nein


    Selbst umgebaut, aber ein zugelassener Elektriker hat mir den Antrag gestellt und fühlt sich auch für die korrekte Umsetzung zuständig.

    Smartmeter werden direkt nach dem ersten Zähler angeschlossen (Z1---Smartmeter--x--Z2---Haus)

    Vor der Wärmepumpe nicht, da die zwar zwischen den Zählern (siehe x) aber im Stich angeschlossen ist, sonst müsste man ja noch ne Leitung zurück legen.


    Ich habe selbst vor einigen Monaten auf Kaskade umgestellt:

    Zählerschrank hatte ich selbst vorbereitet und dabei auch Smartmeter und den Abgang (x) in den verplombten Bereich gelegt.

    Einmal weil es mir logisch erschien und zum anderen, weil da genug sonst nicht nutzbarer Platz war.

    Beim Zählertausch hat der Monteur darauf bestanden, dass alles in den nicht verplombten Bereich kommt, da das auch kein Problem war habe ich das einfach schnell so gemacht. Plomben fehlen allerdings bis heute, da hätte der Gute nochmal ans Auto müssen...

    ... Die alte Anlage produziert ca. 10.000 kwh pro Jahr zu 39 Cent ... Allerdings ist meine Alte Anlage von 2008. Die Einspeisevergütung läuft also in 5 Jahren aus.

    irgendwie passen die 39ct nicht zu 2008 eher zu 2011, wie du weiter oben geschrieben hattest? Dafür bekommst du dann auch den Eigenverbrauch vergütet, bei Anlagen vor 2009 ja nicht. Und dann auch 8 Jahre... (?)


    Jedenfalls sehe ich keinen Grund, warum es nicht mit Kaskadenmessung gehen würde oder du gezwungen wärst einen dritten Zähler zu setzen bzw nach obigem Konzept umzusetzen.


    Bin selbst gerade am Umstellen (Zählerwechsel in 2 Wochen) und kenne inzwischen auch mehrere Leute die erfolgreich Kaskade in gleicher Konstellation bzw in Verbindung mit WP betreiben, alles jeweils bei Netze-BW.

    Aber wenn du mit der alten Anlage einspeist bekommst du doch etwa 40ct/kWh.

    ....

    Oder hab ich jetzt einen Gedankendreher?

    Sind sogar 43,01ct Vergütung, Bezug erhöht sich ab 1.6. auf gerade mal 31,1ct, da hab ich noch Glück gehabt.


    Ich glaub ich hab selbst einen Gedankendreher, bin die Sache gedanklich andersrum angegangen und dabei hängen geblieben. Werd mir das Ganze nochmal in Ruhe anschauen.

    Danke für den Denkanstoß

    Aber ist es nicht sinnvoller den Strom der Neuanlage bevorzugt zu verwenden? Bei der bekommt man für die Einspeisung doch nur ca. 8ct/kWh.

    Ich bekomm bei der Bestandsanlage für jede selbst verbrauchte kWh 25,01ct (plus das was mich die kWh kosten würde).

    Da die Neuanlage aber Ost/West und teilweise Nord Ausrichtung hat decke ich im Tagesverlauf hierrüber auch einiges an Eigenverbrauch ab, wenn die Altanlage (rein Süd) noch/wieder schläft. Zudem hat die Neue ca 2,5 fache installierte Leistung. Dann würde ich von der Bestandsanlage so gut wie nix selbst verbrauchen. Aus Sicht des Geldbeutels also schelchter. Theoretisch würde sich evtl auch lohnen die neue Anlage vorerst als Volleinspeisung zu fahren, allerdings baue ich derzeit schon Stück für Stück auf Heizen über Klimaanlage und Warmwasser-Wärmepumpe um. Ich möchte nicht in 2-3 Jahren schon wieder das MK umstellen.


    Daher interessiert mich, ob ich hierfür einen dritten Zähler benötige oder es eine geschicktere Lösung gibt.

    Mein Zählerschrank ist auf 2 Dreipunktzählerplätze beschränkt und einen weiteren Schrank möchte ich mir sparen...

    2011 gab es vergüteten Eigenverbrauch. Dafür ist es notwendig, die selbst genutzten kWh von exakt dieser Anlage zu ermitteln. Dazu muss das Zählerkonzept passen…

    Das heißt, wenn ich die Bestandsanlage (nach EEG2009) haushaltsnah, also nach dem zweiten Zähler zur optimalen Ausnutzung des vergüteten Eigenverbrauchs betreiben möchte benötige ich einen dritten Zähler.

    (Neuanlage, dann zwischen Z1 und Z2)

    Korrekt?