Beiträge von notaus im Thema „Kaskadenmessung“

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Erzeugungsanlage von 2010 und derzeit ausschließlich Einspeisung über einen separaten Zähler.


    D.h. ich habe aktuell einen Verbrauchszähler und einen PV-Zähler, die beide direkt mit dem Versorger-Netz verbunden sind.


    Nun möchte ich auf Überschusseinspeisung umstellen und im Herbst bekomme ich ein Wärmepumpe eingebaut. Nach allem was ich da gelesen habe, wäre das dann die Kaskadenschaltung. Bei der Netze-BW wäre dies das Messkonzept Nr 40? (https://assets.ctfassets.net/x…7-40_V4.3_27012022-PW.pdf)

    Bzw. 5.5 bei 2020_07_NetzeBW_TMA_Netzdienliche_Steuerung_Version_2_2.pdf


    Was mir da nicht ganz klar ist: Z3 wird da eigentlich nur bei Anlagen >30kw benötigt. Dann kann auf den Zähler verzichtet werden?

    Ich habe noch einen alten EEG-Vertrag, und da wird der Eigenverbrauch ebenfalls vergütet. Wie wird diese Vergütung dann festgestellt?


    Z1 ist ja ein Zweirichtungszähler, da sehe ich ja nur das Delta aus Gesamtbezug inkl. WP und Einspeisung.

    Am Z2 sehe ich nur den Verbrauch der WP. Zur Ermittlung des Haushaltsbezuges wird von Z1 das Saldo von Z2 abgezogen.

    Soweit, so gut, aber wo wird ermittelt, wieviel ich von meinem Strom selbst verbraucht habe für die Vergütung? Das wäre ja die Differenz aus PV-Erzeugung und Haushaltsbezug, wenn da kein offizieller Z3 mehr drin ist, wie wird die Erzeugungsleistung ermittelt?


    Ich habe die Befürchtung, dass es dann auch ein wenig eng wird mit WP und Kaskadenmessung und PV Zähler. Was meint ihr, passt das da alles rein? Derzeit habe ich noch eine HT/NT Messung, das würde ich dann abbauen lassen, da kann dann dieses Ding in der Mitte raus?


    Viele Grüße