Beiträge von Otti.S im Thema „Welchen Wert hat CO2? bzw, welche Kosten entstehen, wenn man es aus der Atmosphäre holen möchte?“

    Hallo zusammen,


    ich bin raus aus der Diskussion. Es kann nicht sein, dass man sich gegenseitig "Faslchaussagen" vorwirft und mit weiteren Halbwahrheiten zu belegen versucht.
    2 Beispiele als Beleg:
    Selbstverständlich wird z.B. Überschusstrom vernichtet oder gibt es die Kappungsgrenze bei Photovoltaik nicht. Und wie kommt der Windstrom nach Süden?

    Möglicherweise ist die Menge am Gesamtverbrauch klein aber es gibt sie.


    Wird eine Luftwärmepumpe eingesetzt, was bei bestehender Bausubstanz der Normalzustand sei wird, kommt man auf einen Wirkungsgrad 1:3 oder etwas darüber aber dann braucht man Flächenheizung und die ist eben nicht vorhanden. Und bei der WW -Erzeugung ist der Faktor in jedem Fall kleiner.

    Im Winter unter 0° Grad geht die Wirkung in Richtung 1:1 sprich elektrische Direktheizung.

    So kann man nichts zum ursprünglichen Thema beitragen und ist bis auf die recht teure und eigentlich utopische Aussage die ehemaligen Kohlegruben mit Holz zu verfüllen nichts dazu beigetragen worden.

    Gruß
    Otti

    Hallo Litholas,


    du hast Recht, die Mengen werden immer größer und sie treten nicht nur beim Waschen auf.

    Ich nehme an, eine Untersuchung dazu kenne ich nicht, dass der tägliche Gebrauch noch mehr als beim Waschen kleinste Teilchen erzeugt und in der Luft uns Allen beim Atmen zur Verfügung steht so wie der Feinstaub generell.

    Hast Du schon Mal nach ein paar Tagen ohne Staubsaugen unter dem Sofa nachgeschaut was da an Staub, Flusen /Fusseln und vielleicht sogar an Wollmäusen zu finden ist.

    Wie willst du das verhindern?

    Durch das Anwachsen der Bevölkerung und den modischen Zwängen steigt der Bedarf an Stoffen.

    Der ist schon lang nicht mehr durch Baumwolle oder Leinen zu befriedigen und würde immense Flächen an Ackerland und Wasser benötigen.

    Im Ernst, möchtest Du auf die kuschelweichen, knitterfreien Produkte verzichten?
    Kennst oder verwendest Du oder eher deine Frau Produkte denen Nanopartikel zugegeben werden, Soll bestimmte Eigenschaften verbessern.

    Diese landen auch im Abwasser und sind bestimmt noch schwerer zu entfernen.
    Du siehst, wir möchten das eigentlich nicht haben, es gibt aber keine Alternative dazu, außer wir laufen nackt oder in Tierfellen herum wie im Paradies. Das mit den Tierfellen würde bei der großen Weltbevölkerung auch nicht klappen.


    Gruß
    Otti

    Hab ich es hier nur mit Tagträumern zu tun, die Ihr eigenes Verhalten und oder Denken auf die ganze Menschheit übertragen wollen?
    Der meiste Müll der in D entsteht, landet nicht im Meer.

    In anderen Ländern ist es halt immer noch Sitte etwas was man nicht braucht einfach weg zu werfen oder wie in der Ex DDR zu vergraben. Es gibt auch heute noch Leute, vor allem in den Städten, da wird das "Wegwerfen" im kleinen Maßstab immer noch praktiziert.


    Es braucht eine gewisse Zeit des Umdenkens bzw. Bestrafungsmöglichkeiten um Fehlverhalten abzustellen. Es ist noch nicht lange her, da wurde z. B. Schweröl mit hohem Schwefelgehalt auf den Schiffen verfeuert, auf hoher See auch von den geliebten Luxusdampfern und alles was man nicht mehr brauchte wurde unterwegs entsorgt. Heute entstehen die ersten Luxusliner mit Erdgasantrieb (LNG) und jeder Abfall wird im Hafen entsorgt.

    "Sorry, das sollte man auch ohne Abi wissen, das da kein Zusammenhang besteht.

    Auf was beziehen sich die 100% und woher kommen die 226 kg Diesel?"


    Du scheinst keinen Rechner in Reichweite zu haben, ich dachte mit dem Methanbeispiel kommst Du zu eigenen Zahlen.
    Die 100% beziehen sich auf die Ausbeute, also das was Du nach dem Herstellungsprozess aus einer gegebenen Menge theoretisch erhalten kannst. Und die 226 g Diesel errechnen sich aus der Formel 16 CO2 (704 g oder kg) und Diesel C16H34 (226 g/kg)
    Ich rechne noch zu Ende, bei 1000 kg CO2 Einsatz entstehen 321 kg Diesel was etwa 390 Liter entspricht


    Mir brauchst Du die Vorteile einer Wärmepumpe nicht zu erklären (gut hast Du vorher nicht gewusst), habe schon seit 10 Jahren eine aber wegen dem Strommix ist der Vorteil (angenommene 1:5) viel geringer.
    Warum muss das Gasnetz weg bevor wir auch nur in die Nähe von 90% EE kommen? Ich finde auch dann sollte man die elektrische Versorgungssicherheit mit Erdgas, am Besten mit Biogas sichern. Alles andere bringt deutlich mehr CO2 in die Umwelt.
    Und noch eine Frage an Alle: Wie oft verreist Ihr womöglich mit dem Flugzeug? Da ist es nichts mit Strom, da braucht man Flüssig also weiterhin Kerosin.
    Gruß
    Otti

    Hallo PV-Berlin,


    ich wollte Dich damit nicht aufs Glatteis führen sondern eine deiner Fragen "wie viel wird erhalten" beantworten.

    Übrigens braucht man für diese Berechnung kein Abi (habe ich auch nicht), max. eine Tabelle wo die Atomgewichte aufgeführt werden (zu finden bei Wickie oder einer Schülerhilfe). Für Diesel ist die Summenformel 16 CO2 + 33 H2 = C16H34 +16 H2O
    Dann erhält man bei 100 % Ausbeute (was utopisch ist) 226 kg Dieselkraftstoff. Bei heutigen Preisen allenfalls Laborerfahrungen suchen.

    Natürlich gibt es heute noch Stromüberschüsse da die Leitungskapazität in den Süden zu gering ist und natürlich weiß ich, dass heutzutage der Wasserstoff wirtschaftlich nur aus Methan hergestellt wird.

    Da ich keine Beziehung zu Großprojekten der Chemie habe, verweise ich an einen heute zufällig in der Morgenpost erschienenen Artikel zu diesem Thema und einer Antwort auf die Anfangsfrage.
    Morgenpost vom 30.3.19 Seite 23 "Wenn der Strom in den Tank fließt" und da steht auch, dass mit einem Preis von 4,50 € an der Tankstelle gerechnet werden müsste. Ich denke, dass hier schon größere Anlagen als nur Pilotanlagen zur Preisfindung gedient haben.
    Und noch etwas, wer heute ein E-Auto kauft und nicht an der eigenen PV Anlage auflädt (so er denn tagsüber zu Hause ist), verbraucht den üblichen Strommix und nicht EE. Man kann also mit ruhigem gewissen weiter einen Diesel 6 fahren. Bis der Aufpreis für ein E-Auto drin ist, kann ich viel Diesel verfahren.

    Auch der Ratschlag eine Wärmepumpe anzuschaffen macht nur Sinn bei einem Niedrigenergiehaus und wer hat das schon?


    Gruß
    Otti

    Hallo PV-Berlin,


    die Kosten sind doch im Augenblick der Erforschung vollkommen egal.

    Man geht von nicht verkaufbarem Windstrom aus und CO² kann man unterschiedlich gewinnen. Heute noch aus Kraftwerksabgasen später eventuell durch Kondensation in sehr kalten Gebieten zum Trockeneis.

    Der einfachste Einsatz wäre direkt den Wasserstoff zu benutzen, das ist Transport technisch nicht einfach zu gestalten.


    Die zweitbeste Methode ist die Umwandlung in Methan. Dieses kann in beliebiger Menge in die vorhandenen Gasleitungen eingespeist oder in Kavernen unterirdisch gelagert werden.


    Bei gibgas z.B. wird unter Power to X die Funktionsweise für Methan erklärt. Über die genauen Kosten ist nichts bekannt.


    Der Chemiker arbeitet mit Molekulargewichten und kann die theoretische Menge einer zu erzeugenden Verbindung angeben. In diesem Fall C =12, O = 16, H= 1 macht das bei CO² 44 g oder kg , Methan hat bei CH4 also 16 g/kg.

    Setzt man das ins Verhältnis ergibt das bei Einsatz einer Tonne und angenommener 80 % iger Ausbeute etwa 290 kg Methan.

    Die Summenformel für Benzin ist C8 H18 für Diesel C16 H18 , da kannst Du/Sie es selber errechnen. also von 8 bzw 16 CO2 ausgehen.


    Mein CNG Zafi verbraucht im Schnitt 5,6 kg CNG (die gängige Bezeichnung an den Tankstellen für Erdgas) was für etwa 5000 km reicht. Im Augenblick kostet Erdgas etwa 1,20 € wobei ich im Schnitt eher bei 1,10 € bin.

    Biogas aus Gülle oder anderem biologischem Abfall ist, vermutlich wegen der Förderung, im allgemeinen etwas billiger.


    Grundsätzlich kann man sagen, dass der/die Verbraucher zum günstigsten Angebot greifen und das wird wegen dem fortlaufend geringeren Einsatz fossiler Brennstoffe noch lange der ach so geliebte Diesel sein.

    Ohne Dieselskandal würde das vermutlich noch weit in die 2040 er so sein.

    In der heutigen Versuchsphase für alle flüssigen Erzeugnisse aus CO² ist eine wie auch immer gestaltete Preisfindung reine Spekulation. Wird das Elektroauto im laufe der Jahre billiger, wird sowieso das E-Auto nach und nach die Überhand gewinnen. Unklar ist nur der Zeitpunkt.


    Gruß
    Otti