Beiträge von e-zepp im Thema „Biogas“

    Django, warum so aggressiv? Ich lese das in dem Blog auch nicht anders als hfrik:

    "Kühlt der Fermenter nun auf z.B. 44 °C ab, kann die Zieltemperatur von 52 °C nahezu beliebig schnell wieder eingestellt werden, ohne dass die Biologie beschädigt wird"

    Ich denke auch dass ab dem Moment wo Leistung doof rund um die Uhr nicht mehr so gefragt (gut bezahlt) ist ziemlich

    schnell Möglichkeiten gefunden werden.


    lg,

    e-zepp


    p.s. auch Smileys kosten Energie, also vielleicht mal ein wenig sparsamer mit ihnen umgehen : )

    Die Heizleistung des Gasmotors auch??:lol:

    Wenn die Abwärme des Motors genutzt wird geht das in der Regel gar nicht, weil die Heizleistung zumindest im Winter dauernd gebraucht wird

    Das war doch Dein Argument warum eine BGA nur für doofe Grundlast taugt

    Deshalb ist Biogas mit Abwärmenutzung eigentlich nur zur Deckung der Grundlast sinnvoll

    :roll:

    e-zepp

    pvx, das ist nicht nur Dir klar aber Du hast nunmal von der Regelung der Leistung gesprochen = kW :roll:

    Vom Abblasen war bisher gar nicht die Rede und habe ich bei meinem Nachbarn auch nur ein einziges Mal gesehen

    und zwar als die Fackel installiert wurde - für den Funktions-Test!

    Was ich aber eigentlich aufzeigen wollte: Obwohl die Anlage so wie sie ist innerhalb von sehr kurzer Zeit

    zw. 20% und 120% geregelt werden "könnte" und mit ein wenig Voraussicht ein Gasvorrat für max. 8 Std. Nennlast

    bereits verbaut ist wird laut Aussage des Betreibers nur minutenweise max. + - 5% geregelt- zur Netzstabilisierung.

    Eben doofe Grundlast mit ein wenig Regelenergie.

    Das ohne jegliche Umbauten/Erweiterungen vorhandene Potenzial wäre doch wesentlich größer!

    lg,

    e-zepp

    Mein Beitrag sollte jetzt auch überhaupt nicht Biogasanlagen favorisieren sondern die - vorsichtig ausgedrückt - nicht ganz richtigen Aussagen von pvx zurechtrücken:mrgreen:

    Außerdem braucht es in meinem Beispiel keine stärkeren Motoren, die Nennleistung beträgt 500kW,

    die Spitzenleistung (auch über Stunden!) 600kW und die Mindestleistung 100kW (damit den Bakterien nicht kalt wird)

    Die mit Fernwärme versorgten Nachbarn haben alle einen großen Puffer und zusätzlich eine fossile Notheizung.

    Wenn die Gasmotoren Regelenergie liefern,in hohen Verbrauchszeiten die Spitzen glätten und nur nachts die

    Grundlast bedienen würden wäre im doch eher windschwachen und PV-starken Bayern schon viel gewonnen.

    Das wäre bei den meisten Anlagen schon heute nahezu ohne technische Veränderungen möglich!

    lg,

    e-zepp

    Die Leistung von Biogasanlagen lässt sich nur relativ langsam durch die Fermentertemperatur regeln


    Also die Biogasanlage in der Nachbarschaft lässt sich viel schneller regeln als ich diesen Beitrag schreiben kann:roll:

    Theoretisch von 100-600kW je nach Bedarf. Schon seit 2012, ich glaube von Leipzig aus.

    Praktisch wird natürlich nur für kurze Zeit und nicht in diesem Ausmaß geregelt.


    Deshalb ist Biogas mit Abwärmenutzung eigentlich nur zur Deckung der Grundlast sinnvoll.


    Die anfallende Wärme wird nur im Herbst zur Maistrocknung vollständig verbraucht obwohl noch der ganze Weiler

    per Fernwärme versorgt wird und nebenbei noch eine Holztrocknung läuft.


    Gas speichern ist teuer

    Durch die Abdeckung der 2 Gärbehälter mit EPDM-Folie lässt sich ein Gasvorrat für 8Std. *500kW elektrische Leistung

    speichern. Kosten der Folie ca 3000€/Behälter, Gebrauchsdauer(Versicherung) ca 10-12Jahre :roll:


    Die Infos hab ich soeben von genau diesem Nachbarn an der Schulbushaltestelle bekommen...


    lg,

    e-zepp