Beiträge von tigerlion im Thema „verpflichtender selbstverbrauch“

    Zitat von Energiesparer51

    Ein Lastgangzähler macht schon Sinn. Ein Direktvermarker wird dir häufig für jede Viertelstunde eine am Börsenpreis orientierte Vergütung zahlen wollen. Dazu gibt es dann vom Netzbetreiber die Marktprämie, die die Differenz zwischen einem nach bestimmten Regeln monatlich zu ermittelndem Marktwert und dem anzulegenden Wert ausgleicht.


    ja ja verstehe, geht aber auch z.b. mit dem sma data manager plus internem zaehler, und das fuer 'n appel und e'n ei...


    was kostet beides zusammen? 1.0kE 1.2 kE? also wenig bezogen auf sagen wir mal 8-10 jahre laufzeit

    Zitat von smoker59


    Das sind die Module, genauer gesagt deren Nennleistung in kWp.


    Wenn der VNB lediglich die Abschläge mit 20 %. Für den Ev und 80% für die Einspeisung berechnet ist doch alles okay, wieviel es dann tatsächlich ist wird am Jahresende beim Zähler ablesen ermittelt und dann gibt's eine Jahres Endabrechnung.
    I'm ersten Jahr muss man eben schätzen, 20/80 dürfte aber schon recht realistisch geschätzt sein.



    jo des is scho ok, dachte nur ich haette was verpasst...

    Zitat von alterego


    Warum fragst du das den nicht selbst?
    Ich halte das für typische Werte, irgendwas muß man ja bis zur ersten Ablesung annehmen. Wenn es gar nicht paßt, sollte man sich da aber auch einige werden. Wobei es ja wohl eher um ca. 10 Euro im Monat gehen wird, davon wird man nciht gleich Pleite gehen, da sind die Unterschiede zwischen ertragsstarken und schwachen Jahren größer.



    weil ich erst mal wissen wollte wie die regelung aussieht, bevor ich meinem kumpel rate einen zirkus zu veranstalten...

    Zitat von Bento


    Für eine 26 kWp-Anlage wirst du bei den Direktvermarktern ein müdes Lächern erhalten.
    Wenn du das selbst mit größeren Anlagen machst, weißt du ja was die Ersteinrichtung und die laufende Durchführung kostet. Und das lege jetzt mal um auf eine 26 kWp-Anlage. Von den -sonst nicht erforderlichen - Kosten eines Lastgangzählers mit registrierender Leistungsmessung spreche ich jetzt mal garnicht.


    Der anzulegende Wert liegt 0,4 Cent/kWh (= 4 €/MWh) über der EEG-Vergütung. Dein Kumpel hätte also einen satten Mehrerlös von ca. 25 MWh x 4 €/MWh = 100,- €/a! Das würde nicht einmal die Kosten für den neuen Lastgangzähler von ca. 350,- €/a abdecken, geschweige denn die Zusatzkosten der Direktvermarktung.


    Bist du dir sicher, dass du Direktvermarktung machst?



    vielen dank fuer den input bento


    1) also ich weiss, dass die kosten fuer die direktvermarktung ziemlich klein sind - klar die kosten werden aufgebauscht von den vermarktern und wegen den entwicklungskosten die man schnell zurueckhaben will...


    2) also wieso ein lastganzaehler? Du musst doch nur die last messen koennen, und dazu brauchst keinen lastgangzaehler...


    3) bisher waren die hauptkosten die abregelung. aber mit z.b. dem SMA daten manger kannst alles machen und ne anlagenueberwachung brauchst eh = wenn man dann noch einen internen zaehler reinhaengt, kann man doch alle relevanten daten auslesen, die fuer die direktvermarktung notwendig sind...? oder versteh ich was falsch...


    4) ansonsten machen die direktvermarkter alle einen fehler: die sollten in die masse gehen um ihre preise zu senken, wenn das system naemlich aufgesetzt ist, faellt der preis fast linear mit der teilnehmerzahl (klar a'bisserl groesser server und abrechnung brauchst schon, aber das sind peanuts gegenueber dem vermarktungs und steuerungspotential)...

    Zitat von duncan02

    Die 70% Regelung gibt es, aber er sollte wissen wie oft er da rein rennt, mit EV wahrscheinlich kaum.


    ach ich glaub der rennt da praktisch gar nicht rein, aber nochmal zum verstaendnis:


    70% generatorleistung: was ist der generator? die PV module oder der WR weil 26kWP*0.70= 18.2, der WR hat 20 kWp, also ich mein wann kommst ueber 18 bei einer nord-ostdachanlage mit 40grad neigung? ich glaub das ist vernachlaessigbar.


    aber ich weiss der meister kann soft regeln, weil er den einspeisezaehler ausliest, d.h. er wird sehen wie oft er da reinlaeuft...

    Zitat von duncan02

    Warum Direktvermarktung das sollte weniger bringen als EEG. Ich denke mal wenn der Versorger die echten Daten der Anlage am Ende des Jahres erhält wird er entsprechend ohne Selbstverbrauch auszahlen / nachzahlen.


    vielen dank duncan02,


    also richtig, verpflichtender selbstverbrauch ist abgeschafft, was ist mit den 70% abregelung bei der anlagengroesse?


    ansonsonsten: na direktvermarkten kann man auch machen mit nem guten bonus oben auf's EEG drauf. bonus 1-2 euronen pro MWh ist glaub ich schon drinn - is net viel aber warum net, wenn seine anlage gesteuert werden kann und er dran spass hat an dem zirkus mit netzbetreiber/direktvermarkter = bei mir laeuft das gut, aber ich hab halt groessere anlagen, in dem bereich 26kWp und 2018 kenn ich mich nicht aus, deshalb frag ich so...


    :danke:

    hallo allerseits,


    gibts noch einen verpflichtenden selbstverbrauchs-anteil? dachte die verpflichtenden 10% waeren abgeschafft?


    hintergrund bekannter hat ne neue anlage 26 kWp, Juli 2018


    netzbetreiber berechent den monatlichen-abschlag mit einem 20% selbstverbrauch und 80% einspeisung. aber wie kommt der auf diese zahlen?


    mein bekannter will eh in die direktvermarktung -> auch da frage muss er einen anteil selberverbrauchen und kann er einen anteil nicht direktvermarkten?


    oder kann es sein, dass sich die zahlen aus einer begrenzung der spitzenleistung/erzeugung ergeben? wie war das 70% regelung? aber ist ne ost-nord-dachanlage ziemlich steil 40%, der kriegt doch sowieso nie mehr als 80% raus bezueglich sonnenstand (weshalb er auch nur einen 20iger WR hat)...


    also mit der bitte um input...


    :danke:


    liebe gruesse,


    tigerlion