Beiträge von Bento im Thema „verpflichtender selbstverbrauch“

    Zitat von tigerlion

    1) also ich weiss, dass die kosten fuer die direktvermarktung ziemlich klein sind - klar die kosten werden aufgebauscht von den vermarktern und wegen den entwicklungskosten die man schnell zurueckhaben will...


    Irgendwo weiter oben hattest du geschrieben, dass du mit größeren Anlagen Direktvermarktung machst.
    Was zahlst du denn dafür und welchen Direktvermarkter hast du?
    Next würde allein für den laufenden Betrieb für die 26 kWp-Anlage z.B. 60,- €/Monat nehmen, also 720,- €/a.
    Ich kann mir nicht im Ansatz vorstellen, dass sich das rechnen soll!?

    Zitat von tigerlion

    gibts noch einen verpflichtenden selbstverbrauchs-anteil? dachte die verpflichtenden 10% waeren abgeschafft?


    Es gibt keinen verpflichtenden Selbstverbrauch; den gab es nie. Zu Zeiten des EEG 2012 gab es das sog. Marktintegrationsmodell (MIM), nach dem nur 90% des erzeugten Stroms vergütet wurden. Auf die Vergütung der verbleibenden 10% musstest du als Volleinspeiser wohl oder Übel verzichten oder eben als Überschusseinspeiser irgendwie selbst nutzen bzw. mit der Pacht verrechnen. Die Zeiten sind aber schon lange vorbei.


    Zitat von tigerlion

    na direktvermarkten kann man auch machen mit nem guten bonus oben auf's EEG drauf. bonus 1-2 euronen pro MWh ist glaub ich schon drinn - is net viel aber warum net, wenn seine anlage gesteuert werden kann und er dran spass hat an dem zirkus mit netzbetreiber/direktvermarkter = bei mir laeuft das gut, aber ich hab halt groessere anlagen, in dem bereich 26kWp und 2018 kenn ich mich nicht aus, deshalb frag ich so...


    Für eine 26 kWp-Anlage wirst du bei den Direktvermarktern ein müdes Lächern erhalten.
    Wenn du das selbst mit größeren Anlagen machst, weißt du ja was die Ersteinrichtung und die laufende Durchführung kostet. Und das lege jetzt mal um auf eine 26 kWp-Anlage. Von den -sonst nicht erforderlichen - Kosten eines Lastgangzählers mit registrierender Leistungsmessung spreche ich jetzt mal garnicht.


    Der anzulegende Wert liegt 0,4 Cent/kWh (= 4 €/MWh) über der EEG-Vergütung. Dein Kumpel hätte also einen satten Mehrerlös von ca. 25 MWh x 4 €/MWh = 100,- €/a! Das würde nicht einmal die Kosten für den neuen Lastgangzähler von ca. 350,- €/a abdecken, geschweige denn die Zusatzkosten der Direktvermarktung.


    Bist du dir sicher, dass du Direktvermarktung machst?