Beiträge von RolandD im Thema „around the world - Energiewende weltweit“

    Die Kurve ist hochgradig nichtlinear - die hat nahe voller Leistung einen kleinen schmalen Schwanz nach oben, und bei ganz wenig Leistung einen schmalen Schwanz nach unten und ist im mittleren Bereich recht flach. Da ist dein Modell etwas zu einfach.

    Der mittlere Teil wird um so breiter und flacher je grösser das Netz ist das betrachtet wird.

    Das ist die Betrachtung in der Jahresdauerkennlinie. Welcher meiner Abschätzung nicht entspricht.


    In deiner Form liegt der Punkt bei dem die 50% Linie geschnitten wird, also Überschussmenge_ = Defizit_menge_, bei ca 2800 Jahresstunden und bei ca 30% P/Pinstalliert. Bei einer 30% Überkapazität verschiebt er sich Richtung 4000 h - erreicht die 4370h aber noch nicht einmal.

    Dein Ansatz bringt also auch keine Bestätigung für deine Aussage ... ?


    Könntest du deine Graphik mal verlinken - ich habe nur eine Kurve von 2014 - in einer Google-Books Vorschau auf die schnelle gefunden.

    Nun, wenn man von einem "überbau" der EE ausgeht - konventionell hatten wir meist so 30% Kraftwerke "zu viel" wird man irgendwann einmal durchaus Kapazitäten haben um Rohstoffe zu erzeugen, die 80 oder 90% der Zeit laufen.

    Nicht wirklich. Die H2-Elektrolyse ist ein zusätzlicher Verbraucher der Strom haben will - selbst wenn es zu wenig gibt.

    Packst du 30% Überkapazität drauf - schiebt man die 50% Linie nur um 15% nach oben - also erhöht sich die Mittlere Betriebsstundenzahl um 7,5 %.

    RolandD: Es ging mir nur darum aufzuzeigen, was maximal möglich ist an Wasserstoffmengen um das in Relation zu den möglichen Abnehmern zu setzen. Darum 8760h.

    Und ich will klar machen, das 8760 h um Größenordnungen falsch sind. Statistisch gesehen wären 4380h Betriebstunden *möglich*. Für exakt 1 Anlage ... im Schnitt würden die Anlagen die Hälfte der Zeit laufen - 2190 h.


    Der Preis für den Wasserstoff hat sich gerade vervierfacht und damit der Bedarf reduziert

    Wie definierst du den Zubau-Tempo?

    Wir schaffen grade mal nur jämmerliche 3GW/a... Die Jahre davor eher weniger, haben aber einen doppelt so hohen pro Kopf Verbrauch als China.


    Oder meintest du die Zunahme des Zubaus pro Jahr... Die hat sich wohl tatsächlich nun eher auf diese 30GW/a eingepegelt, nachdem das bis 2016 rasant anzog. Ist aber nicht unbedingt weniger geworden, wie das bei uns nach 2013 der Fall war...

    Steigerung des PV Anteil.

    China 6000 TWh 180 gw 30 gw/a

    Dtl 600 TWh 50 gw 3 gw/a


    Natürlich hat china noch Nachholbedarf beim Energieverbrauch pro Kopf - also

    12000 TWh 180 GW 30 gw/a


    Im Moment hält China nur die Distanz - bestenfalls.


    Bei der Windkraft dürfte es besser aussehen.

    2016 waren das noch 80GWp... https://de.wikipedia.org/wiki/Solarenergie_in_China

    Sieht schon nach Aufholen aus, wenn man in 2-3 Jahren doppelt soviel zubaut wie wir insgesamt haben. Der jetzige Zubau ist wohl auch mehr als 10x so hoch wie unserer...

    Naja - wenn 10x soviel Strom verbraucht und der Verbrauch auch noch steigt, ist das dann nicht mehr so prickelnd.


    Man rechnet mit ca 30+GW Zubau. Sprich das Zubau-Tempo liegt inzwischen nicht mal mehr höher.