Beiträge von hfrik im Thema „around the world - Energiewende weltweit“

    Sie bauen daran - siehe oben - sie wollen aber verkaufen- sprich noch weiter ausbauen. Die 9GW Trasse hat es immerhin in den TynDP geschafft, und wohl auch in die von der EU geförderten Leitungen wenn ich das richtig verstanden habe. Das ist zwar noch keine Garantie für den Bau, steigert aber die Wahrscheinlichkeit.

    Daher will Griechenland ja die 9GW Leitung nach Deutschland und weiter nach Norden. Um die Leistungsspitzen zu verteilen, was dann in Kombination mit bestehenden Wasserkraftspeichern und neuen Batteriespeichern sicher gut gehen wird. Ein großes starkes Netz erlaubt ja auch für eine lokal hohe Erzeugung mehr Speicher zum speichern der Energie nutzen zu können. Und mehr Netzsstabilisierende Speicher erlauben wieder einen stabileren Netzbetrieb, und die Netzkapazitäten besser zu nutzen. Ich finde da immer noch den Gedanken bei genügend SpeicherLeistung an beiden Enden auf n-1 verzichten zu können mit am spannendsten.

    Ist aber so gemeint. Kann man in der Landwirtschaft mit dem Ausbringen von gewissen Urgesteinen in Gesteinsmehlform machen, düngt gleichzeitig den Acker bei Spurenelementen. Macht man da eine satte CO2-Gutschrift je Tonne kann sich das für den Bauern rechnen.

    Hab mir nochmal die Erzeugung für den Tag angesehen: https://www.energy-charts.info…ndItems=00111111111110000


    Da drücken PV+Wind ja ganz schön in die Laufwasser-Erzeugung rein. Das heißt es wird einfach Wasser ungenutzt über Schleusen durchgeleitet wenn genug Solar- und Windstrom da ist? Das scheint auch irgendwie nicht die beste Lösung zu sein wenn man damit genauso grünen Strom erzeugen könnte und den nun verschenkt.

    Über einige Stunden heben die Laufwasserkraftwerke einfach die Stauhöhe im Oberwasser an (Schwallbetrieb). Verschenkt ist da nix, da kommt über die größere Fallhöhe sogar ein paar mehr Wh raus. Nur über Tage und Wochen geht das dann nicht mehr, da müssen dann die Leitungen mehr transportieren können.

    Das in Finnland erinnert an den Dreckhaufenspeicher den ich hier mal als Saisonspeicher in TWh-Größe beschrieben habe, der aber erst in groß richtig Effizient funktioniert - mit Energieeinbringung oder Ausspeicherung über Förderband. Und Kilometer Höhenunterschied. Das war damals aber nicht ernsthaft, sondern nur eine Überlegung was geht und was nicht. Das Projekt in Finnland ist halt arg klein.

    Nun, die Luft-Luft-Wärmepumpen fehlen in der Statistik. Die schaufeln aber auch Wärme in immer mehr Häuser, oft Bivalent.

    Aber günstigere Strompreise wären sehr hilfreich, insbesondere günstigere Arbeitspreise. Weniger Abgabenseitige Subventionen für Gas, und mehr Netzkosten die je Anschluss anfallen in die Grundgebühr bei Strom wären da sehr hilfreich.

    Mehr als die Verschwendung würde aber die Substitution von Gas und Heizöl wirken wenn man die Stromsteuer reduziert.

    Und die Netzkosten absolut sind in den USA nicht wirklich niedriger als in D, man schickt nur durch ein gleich starkes Netz 3x so viele kWh. Für Klimaanlagen, Heizungen, Warmwasserbereitung, mehr und dickere Kühlschränke, etc. Das muss man nicht in Detail nachmachen, weist aber die Richtung was geschieht wenn in D massenhaft Wärmepumpen und E-Autos am Netz hängen. Man wird das Netz verstärken, aber durch die mehr kWh die durch das Netz fließen wird der Preis je kWh eventuell spürbar sinken.

    Wichtig ist, dass man zügig ausbaut und eher klotzt statt kleckert, damit man dieselben Elemente nicht 2 oder 3mal anfassen muss.

    In den USA gibt es dann aber noch verschiedene andere Kostenfaktoren, wie Umlagen für Netzausbau, Umlage für Kraftwerke, etc. die je nach Ort zusätzlich zu zahlen sind, neben der Grundgebühr.

    was in den USA niedriger ist sind die Netzkosten je kWh, weil je Anschluss 2-3 mal so viele kWh bezogen werden. Entsprechend sind die Kosten nur halb so hoch oder weniger.