Beiträge von KamikazeFox im Thema „around the world - Energiewende weltweit“

    Darüber berichtete der Youtube-Kanal "Technology Connections" (den ich übrigens jedem, der englisch kann, wärmstens empfehle) schon vor über einem Jahr.

    Hast du zufällig einen Link dazu? Schaue die meisten Videos die er veröffentlicht aber das hab ich offenbar irgendwie verpasst und kann es jetzt auch über die Suche nicht finden.

    Hmmm... ich finde das Video auch nicht mehr.
    Scheint als wäre das nicht länger verfügbar.

    Fairerweise muss ich dazu sagen, dass das relativ kurz und für die Verhältnisse dieses Kanals nicht besonders tiefgängig war.
    Möglich, dass er das aktuell überarbeitet.

    Das ist ein interessantes Konzept, ein Herd mit Batteriespeicher:


    https://electrek.co/2024/02/29…s-solve-lots-of-problems/

    Darüber berichtete der Youtube-Kanal "Technology Connections" (den ich übrigens jedem, der englisch kann, wärmstens empfehle) schon vor über einem Jahr.


    In den USA mit ihren 120V wird die zunehmende Elektrifizierung zunehmend ein Problem für die Leitungen, die dank halber Spannung die doppelten Ströme für die gleiche Leistung führen müssen.
    Dazu scheinen Stromausfälle aufgrund mieserabler Netzpolitik (mangelnde Wartung, quasi kein Ausbau) auch zu zu nehmen.
    Aber auch bei uns gibt es Leute, die panische Angst davor haben im Falle eines Stromausfalls nichts kochen zu können. (Meine Mutter ist da so ein Beispiel - obwohl der letzte ernsthafte Stromausfall (>12h) in meiner frühen Kindheit stattfand. Scheint ein tiefes Trauma hinterlassen zu haben. Vielleicht kann ich ihr mit so einem Ofen irgendwann den Holz-Küchenherd, der seit Jahrzehnten nur ungenutzt vor sich hin oxydiert, ausreden...)

    Dafür, dass du "nur Denkfehler ansprichst", reagierst du ganz schön persönlich. Hast du noch Sachargumente?


    Und Förderbänder laufen alleine mit Luft und Liebe? Die Beschickung der Bänder läuft wie genau, ohne sehr viel Volumen durch z.B. Schütttrichter zu verlieren?
    Wie stellst du dir die Energieauskopplung (d)eines "Schüttgut-Speichers" vor? (Einfach nur Dreck ins Loch kippen erzeugt ja keinen Strom - auch wenn da ggf. viel potentielle Energie umgesetzt wird.)

    Also sind Pumpspeicherwerke energetischer Irrsinn und Akkus besser? Auch mit Betrachtung von Zyklenzahl, Aufbau, Wartung, Abbau? Offene, ernst gemeinte Frage. Praktischer sind Akkus auf jeden Fall. Und intuitiv ist ein Akku vermutlich auch effizienter.

    Schau dir mal die Skalen an.
    Hier geht es um einen Minenschacht.
    Pumpspeicherwerke nutzen idR. entweder extreme Höhenunterschiede, oder gigantische Wasserreservoirs - oft genug beides gleichzeitig.

    Also: Pumpspeicherwerk wäre so klein vermutlich wirtschaftlich nicht tragfähig - wenn auch immernoch um Faktoren wahrscheinlicher als ein "Schüttgut-Pumpspeicherkraftwerk", wie es Wade vorschlägt.

    Und auch diesen Transport gibt es nicht geschenkt (auch nicht energetisch) - womit wir bei meinem letzten Punkt wären. ;)
    Da wäre ja Wasser noch sinnvoller, und sogar das wäre schon ziemlich bescheiden.
    mMn. wäre ein Druckluftspeicher dort das einzig sinnvolle, wenn man unbedingt Energie durch Massetransport speichern will.

    Ich bleibe dabei: Eine dicke Akkubank wäre da effizienter, kostengünstiger, leistungsstärker, hätte mehr Kapazität und wäre weniger wartungsintensiv.

    So ein Gewicht von 12000t 500 Meter rauf- und runterzufahren ist bestimmt viel weniger aufwändig als ein Akku von 400t :ironie:


    Das eine ist simpelste Technik die schon seit Jahrhunderten Jahren bekannt ist, einfachste Mechanik. Das Gewicht ist kein einzelner Block der 12.000t wiegt sondern einfach nur Dreck, Sand, Steine.

    Hast du eine grobe Ahnung, welche Größenordnungen hier mal eben als "einfachste Mechanik" bezeichnet werden?


    Zur Verdeutlichung:
    Der größte Schwimmkran der Welt - Sleipnir - hat zwei Kräne mit zusammen ca. 15.000t Hebekraft.
    Dafür braucht das Teil eine Besatzung von 400 Personen.
    https://www.verkehr.co.at/sing…t-erstmals-nach-rotterdam

    Nun gehen wir mal davon aus, dass die Hälfte der Besatzung nur für den nautischen Teil zuständig ist - dann bleiben noch je Kran 100 Mann, um diese Lasten gebändigt zu bekommen.


    2017 war der Hub von 12.000t um nur 11m eine Sensation.

    Webcam: Spektakulärer 12.000 t Pressenhub am Projekt „ARENA“ von adidas
    Willkommen! Hier finden Sie Medienmitteilungen und Bilder der Ed. Züblin AG.
    newsroom.zueblin.de

    Hier soll das gleiche über Jahrzehnte immer wieder über 500m Hebestrecke gemacht werden.


    Nur zur Klarstellung:
    > Dass das technisch machbar wäre, ist mir völlig klar.
    > Dass das "simpelste Technik" ist, ist völlig falsch.
    > Dass das wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden kann zweifle ich an.
    > Dass das verlustarm funktioniert halte ich für ausgeschlossen.


    Wieviel Energie könnte man eigentlich speichern, wenn man den Schacht stattdessen mit LTO-Akkus (die sollten auch viele Jahrzehnte halten) oder LFP-Akkus (sind billig) oder Redox-Flow-Flüssigkeit (vmtl. am einfachsten handhabbar in solchen Größenordnungen) füllt?

    Interessant.


    Zitat

    einen 530 Meter tiefen Nebenschacht

    [...]

    soll bis zu 20 Megawattstunden speichern können


    Nach meiner pi-mal-Daumen-Rechnung bedeutet das, dass das Gewicht im Schacht etwa 146.938,9t Masse mitbringen muss.
    Natürlich ohne die Energieverluste durch Rollwiderstand, Verformung, Reibung (insb. im Seil), etc. zu berücksichtigen.
    Das entspricht etwa der 3,5fachen Masse des Schlachtschiffs Bismarck bzw. 66.790,4m³ Beton.


    Muss ein echt großer "Nebenschacht" sein... :/

    Naja Thermoelemente ... haben einen ganz schlechten Wirkungsgrad. Ich hab den Beitrag auch gesehen, und als mir die riesige kahle solarmodulfreie Fläche 6 Grad nördlich des Wendekreises auffiel wusste ich nicht, ob ich Tränen lachen oder aus Verzweiflung aus dem Fenster springen sollte. 200 Watt Erdwärme vs 2 Gigawatt Solarstrom.

    Das Eine schließt das Andere doch nicht aus. (Oder doch?)
    Die Thermoelemente brauchen eine möglichst geringe Außentemperatur. Da sollte der Schatten von PV-Modulen (und die darunter evtl sprießende Vegetation, die ja ebenfalls kühlende Wirkung hat) doch gerade recht kommen, oder?