Beiträge von Mackson im Thema „Sonnenbatterie (Wirkungsgrad Akku und Eigenverbrauch)“

    Klaus44:

    Meine SB hat die Tage in Abwesenheit und mit ausgeschaltener Heizung immer noch zu tun. Beispiel 21.4. - 25% Restladung 7:56 Uhr, voll 13:30 Uhr. Rein ging an dem Tag 9,3 kWh und raus ganze 5 kWh - sensationeller Wirkungsgrad... :ironie:

    Am 23. waren wir wieder anwesend (also seit 22. abends und keine Heizung (WP) lief): Speicher leer 7:23 Uhr / voll 15:30 Uhr (wechselhaftest Wetter), entnommen am 23. 10,4 kWh/ geladen 12,3 kWh = 84,6% Wirkungsgrad.

    Der Wirkungsgrad geht aber unter 80% wenn 100% Sonne ist (wie in der Woche 15.-21.4.) und dadurch viele kleine La-/Entladungen statt finden. In der Woche war lag der WG bei 72,4%, die Woche davor bei 89,4% und die letzte Woche bei über 90%.



    Darf ich mal die Frage stellen wie verbohrt man sein muss um nicht die einfachste Rechnung verstehen zu wollen? Totale Kosten Strom im Jahr vs. Anschaffung PV mit Speicher.

    Wenn Du ohne PV 2000 für Strom ausgibst sucht der normal denkende Mensch ein System mit dem er für genau diese 2000 Euro möglichst innerhalb 10 Jahren eine PV-Anlage finanzieren kann. Ob es mit oder ohne Speicher wird hängt von einigen Faktoren ab. Aber auszurechnen was einen aus dem Speicher entnommen kWh kostet ist völliger Käse in der Betrachtung des hier diskutieren Sonnenbatterie / Community Flatrate-Modells. Wo genau ist Dein Problem? Evtl. Neid, weil Du die SF nicht nutzen kannst weil keine SB vorhanden ist? Kann ich verstehen. ;)

    Aber rechne ruhig weiter aus was die kWh aus einer AA-Batterie kosten könnte. Mir und zig tausend SB-Besitzer ist das Hupe, selbst wenn der Strom aus der SB 5 Euro kosten würde - UND? Die Zahl unterm Strich interessiert und nix anderes.

    Laut Speicherinspektion 2018 Seite 31 hat der in der Sonnenbatterie verbaute WR bei 2,5kW immer noch seinen höchsten Wirkungsgrad von 96%. Nur eine System war geschätzt 0,5% besser, aller anderen liegen drunter. Wir reden immer noch von 4% Energieverlust der völlig klima- und kostenneutral entsteht und somit m.M.n. nebensächlich ist. Im Standby hat die SB 9 Watt Leistungsaufnahme, genau wie fast das gesamte Testfeld. Und was braucht eine Fritzbox und Repeater so? ;) Bei 3,3kW hat der Sonnen-WR immer noch ca. 95,9% Wirkungsgrad. Insofern hat die softwareseitige Drosselung andere Gründe.

    Da braucht er nur in die App schauen Lade-/Entlademenge vergleichen.

    Meine Stromkosten im Februar: 19,69€ (ohne Speicher&Flat8000 wären es 169,17 € gewesen). Autarkie Feb 40% (ohne Speicher 20%).


    Meine SB macht das seit dem Februar Update nur noch mit 2,5kW rein und raus. Davor ging das oft mit 3,3 kW. Sonnen wird sich dabei etwas gedacht haben. Akkuschonung kann ich mir nicht vorstellen, weil selbst der 5,5kWh Akku damit unter 1C Lade-/Entladerate liegt. Bei anderen Anwendung (siehe BEV) ist die Lade-/Entladeraten deutlich höher.


    Wenig Eigenverbrauch und Viel Netzbezug, Viel Einspeisen ist der Schlüssel, für eine Schnelle Amortisation) bei der Sonnenflat um die es hier ja indirekt auch geht.

    Das kann so aufgehen. Allerdings glaube ich auch, dass Sonnen es nicht zulassen würde Deinen Netzbezug ins "unendliche" hochzutreiben... ;) Evtl. haben die so viel Strom über, dass sie ihn nicht verkauft bekommen. Glück für alle Sonnenflat-Kunden... :P

    Stimmt, aber bei den größeren Batteriekapazität gehen 3,3kW rein/raus. Der Punkt ist: wenn wechselhaftes Wetter herrscht wäre es sinnvoll er lädt mit 3,3kW, damit er möglichst viel "abfängt". Und umgekehrt wenn ein hoher Strombedarf im Haus ist und es die aktuelle Leistung der PV übersteigt, hilf es auch 3,3 kW abzugeben und damit den Netzbezug gering zu halten.

    Bei 3,3kW ist die WR-Effizienz etwas geringer als bei 2,5kW - müsste jetzt nachsehen wie viel das ausmacht, habe so um die 2% vor Augen. Deshalb wird man zumindest aus der Batterie etwas mehr Strom bekommen wenn der WR im mittleren Bereich zw. 1-2,5kW arbeitet -> siehe Speicherinstpektion.


    Erhöht es evtl. die Lebensdauer wenn man mit 2,5kW statt 3kW lädt

    Die Laderate ist auch bei 3,3kW so gering, dass ich zumindest für die größeren Speicher ab 10kWh Kapazität da keinen großen Unterschied sehe. Da gibt es andere Hersteller, die fordern ihren Zellen deutlich mehr ab.

    Bei der SB gab es kürzlich eine größeren "Updatesprung", von 0.xx auf 1.0 (Soft- als auch Firmware) - aktuell wäre das bei meiner Eco 8 dieser Stand:


    Was auffällt: die Ladestrategie ist anders. Sie lädt bei 100% Prognose "Sonne" für den Tag nicht mehr mit 3,3kW, sondern noch schonender mit ca. 2,3kW. Auch ist mir aufgefallen, dass bei Teilladung und der Gewissheit das der Füllstand der Batterie sowieso über die komplette Nacht nicht reichen würde, sie auch nur noch mit ca. 2,3kW entlädt. An ertragreichen Tagen ballert sie nur bei Zwischenpüufferungen noch mit den vollen 3,3kW rein/raus.

    Die 2,3kW Lade-/Entladeleistung steigern natürlich die Effektivität, wie man am Wirkungsgraddiagramm im großen Speichertest 2018 ablesen kann.

    Vor allem sind Updates und deren Auswirkungen besser nachzuvollziehen. Ersatzteilbeschaffung/-vorhaltung einfacher. Zum Schluss ist's wie bei Apple oder Samsung: Bauteile- und Softwaregleichheit wo man hinschaut. Außerdem kann man beobachten wie sich die Akkus über die Zeit mit den unterschiedlichen C-Raten verhalten. Eine 5kWh Batterie mit 3 kW zu stressen ist eine andere Nummer als bei der 10kWh Batterie mit 3,3 kW Lade-/Entladeleistung. Aber letztendlich ist das auch egal - 8 Jahre gibt Tesla auf ihre Batterie? (war das so?) OK, die hat deutlich höhere C-Raten auszuhalten und eine echt schlechte Betriebsumgebung.

    Die kommt natürlich aus dem Netz und muss irgendwann im Verlaufsdiagramm sichtbar sein, es sei denn Du hast ausgerechnet dann wieder Sonne.

    Entweder sind bei mir die Schwellwerte anders gesetzt, vllt. 4-7% (das er erst unterhalb 4% anfängt mit erhöhter Nachladung) und ich hatte wirklich Glück -> es kam Sonne ins Spiel. Oder die Wettervorhersage wird hier mehr berücksichtigt. Ich schau noch mal in den Dezember, da war mehrere Tage nix zu holen.

    Ja, in der Nacht zieht er aus dem Netz. Sobal der WR Strom liefert, dann von dort - sie Bild zwei 8:22 Uhr. Geht mit 2W los und geht dann entsprechend mit hoch. Ich wüsste nicht wie ich manuell den rSOC einstellen könnte? Man kann nur den Backuppuffer manuell festlegen, der geht aber auf den uSOC. Bei mir 0%, da mir Backupstrom nix nutzt.

    Ich sehe die 5W auch nur um die 7% rSOC zu halten. Deshalb der Gedanke an die Spannung. Liegt entsprechend Spannung am Akku an, behält er seine Ladung. Bei 5W/230V sind das 0,0217A auf der AC-Seite und bei 50V DC (von der Ladespannung würde ich mindesten ausgehen) sind das 0,1A Ladestrom. Könnte reichen um das Level zu halten. Wie gesagt, die Spannung ist entscheidend, das diese immer über der Leerlaufspannung liegt. Man kann z.B. eine Autobatterie im Oldtimer/Womo usw. auch ganz simpel mit einem Steckernetzteil über den Winter bringen. Das muss nur 13-14V und 0,5A können. Man hat hier natürlich keinerlei Überwachungs- und Pflegeladungen wie es CTEK Ladegeräte beispielsweise machen.