Beiträge von Willy54 im Thema „Konzept für KfW40 Plus Neubau“

    Und wenn das Haus 2 Wohnungen hat ist diese Aussage erst recht für die Tonne, denn dann gibt es je Wohnung 15000€ für KFW 40+ und bei uns war 40 schon Standard, d.h. ich bekomme 10000€ insgesamt für 40+ und zahle davon den Speicher.
    Was soll den abgezogen werden, wenn alle Kosten im Hauspreis enthalten sind ? Wenn ich natürlich 55 berechnen lasse und unterwegs 40 oder 40+ will bleibt nichts übrig...
    Von Verplombung der KWL hab ich noch nie was gehört oder in den KFW - Bedingungen gelesen ==> FAKE NEWS ?
    Gruß
    Willy54

    Hallo zusammen,
    bei uns war die Vorgabe nach der KFW - Berechnung, daß wir für die 2 Wohnungen mit ca. 290m² Gesamtfläche (kein Keller)mind. 6,4 KWp aufs Dach machen und einen Speicher mit 6,4 KWh installieren müssen, es werden jetzt 4,2 KWp an der Fassade und 10,2 KWp auf dem Dach sowie ein Speicher mit 10KWh.


    PV so groß weil E-Auto angedacht ist.


    Gruß
    Willy54

    Auszug aus KFW 153 :
    Welche Kombination mit anderen Förderprogrammen ist möglich?
    Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln z. B. Krediten, Zulagen oder Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. Dabei darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen. Innovative Technologien zur Wärme- und Kälteerzeugung aus erneuerbaren Energien werden im Rahmen des Programms des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, http://www.bafa.de) "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" und größere Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt im KfW-Programm "Erneuerbare Energien - Premium" (http://www.kfw.de/271) gefördert. Eine Kombination mit diesen Programmen ist grundsätzlich möglich. Nicht aus Mitteln dieses Programms (teil)finanziert werden Anlagen zur Stromerzeugung (z. B. Photovoltaik, Windkraftanlagen, Biomasse-KWK-Anlagen), die nach dem Erneuerbare-Energien- oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (Einspeisevergütung) sowie in den KfW-Programmen "Erneuerbare Energien - Premium (271)" gefördert werden. Diese Anlagen sind separat von der Förderung eines Vorhabens zum KfW-Effizienzhaus zu finanzieren. Nicht möglich ist eine Kombination dieses Programms mit einem von der KfW aus diesen Mitteln refinanzierten Programm eines Landesförderinstituts für dasselbe Vorhaben (KfW-Effizienzhaus).


    Zusätzliche Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus :
    Ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus erfüllt die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 40 und verfügt über folgendes Plus Paket: • Eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien • Ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher) • Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung • Eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface Der in der Bilanz anrechenbare Strom aus erneuerbaren Energien muss auf dem Grundstück im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Gebäude oder dessen Nebenbauwerken (Garage, Carport, Schuppen etc.) erzeugt werden. Das sind z.B. Strom aus Photovoltaikanlagen oder kleinen Windkraftanlagen oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die zu 100% mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Der am Gebäude oder dessen Nebengebäuden erzeugte Strom sollte überwiegend im Gebäude selbst genutzt werden. Die Eigennutzung von Strom muss durch eine Vorrangschaltung gewährleistet sein. Zwischen Erzeugern, Speichern und Verbrauchern (Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Haushaltsprozesse und Haushaltsgeräte) muss eine physische Verbindung bestehen. Bei netzeinspeisenden Photovoltaikanlagen ist die maximale Leistungsabgabe am Netzanschlusspunkt auf 60% der installierten Leistung zu begrenzen. Die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung muss einen Wärmebereitstellungsgrad von mindestens 80% aufweisen. Die Lüftungsanlage muss in der Lage sein, die in der DIN 1946-6 genannten planmäßigen Außenluftvolumenströme (Nennlüftung) für die gesamte bilanzierte Gebäudenutzfläche sicher zu stellen. Die Lüftungsanlage muss einreguliert werden. Die Luftdichtheit der Gebäudehülle ist mit n50 ≤ 1,5 h-1 messtechnisch nachzuweisen (Empfehlung: n50 ≤ 0,6 h-1). Der jährliche zu erzeugende Stromertrag ist in Abhängigkeit von der Anzahl der Wohneinheiten und der Gebäudenutzfläche zu bestimmen und beträgt mindestens die Summe aus 500 kWh/a je Wohneinheit und 10 kWh/(m²·a) bezogen auf die Gebäudenutzfläche. Der Stromertrag der stromerzeugenden Anlage muss nach DIN V 18599:2011-12 und den weiteren Maßgaben des § 5 EnEV bilanziert werden.
    Gruß
    Willy54

    Hallo zusammen,
    ich bau grad KFW 40+, deshalb weiß ich etwas dazu.
    Über das Programm 153 wird gefördert, 5000€ Tilgungszuschus je Wohneinheit ab 55 aufwärts, d.h. bei KFW 40+ gibt es weitere 5000€ für das Haus und 5000€ für den Speicher. Da ich 2 Wohnungen baue verdoppelt sich diese Summe. Einspeisen darf man mit diesem Programm 60%,nach meinem Kenntnisstand geht nur 153, Kombination mit 275 ist nicht möglich.
    Gruß
    Willy54