Beiträge von Paul_S im Thema „Top5: Strompreis abhängig vom Stromangebot“

    Die Berechnung von Netzentgelten, Stromsteuer, EEG-Umlage usw. erfolgt in Deutschland pro kWh.
    Diese machen den Hauptanteil des Endkundenpreises aus
    Das führt dazu, dass ein niedriger Preis an der Strombörse trotzdem noch einen relativ hohen Endkundenpreis bedeutet.
    Mein Vorschlag dazu: alle Zuschläge auf den Preis der Stromerzeugung umstellen auf eine prozentuale Belastung.
    Dann brächte ein halbierter Preis an der Strombörse auch einen halbierten Endkundenpreis. Sicherlich müsste man bei Strombörsen-Preisen unter 0 darauf verzichten den Abnehmern Stromsteuer auszuzahlen, aber in solchen Fällen sollte der Endkundenpreis zumindest auf Null kommen.
    Ich habe einen 7,5 kW Heizstab in meinem Pufferspeicher, der über 700 kWh an Wärme speichern kann. Für weniger als 10 ct/kWh würde ich ihn automatisch einschalten (und damit das Netz stabilisieren) - aber die aktuelle Berechnung ermöglicht so einen Preis nicht. Wegen gelegentlich 24 ct/kWh statt 29 ct/kWh lohnt sich für mich der Aufwand nicht!


    Man könnte natürlich bei der Gelegenheit:
    - die Stromsteuer abschaffen
    - die EEG-Umlage aus dem allgemeinen Steuertopf zahlen und die Stromkunden entlasten.
    Das gäbe einen Schub für die Elektromobilität!