Beiträge von alterego im Thema „2x10kW im Abstand von 12 Monaten“

    Irgendwo gab es mal einen Entwurf, bei dem Fahrzeuge ausdrücklich ausgenommen waren, genau wie z.B. bei der Stromsteuer. Ausdrücklich scheint das abr wohl nicht ins Gesetz eingeflossen zu sein.
    Die Autolobby hätte schon laut gerufen, wenn da auch nur irgendwas dran wäre :!: Warum da nichts dran ist, sehe ich alleine aus dem Gesetzestext aber auch nicht.
    BTW: mit der Meinung, daß man den Stromanschluß komplett rückbauen muß um eine Insel zu haben, steht die Bundesnetzagentur auch recht alleine da. Bei der Novelierung wurde da aber absolut nichts geändert oder klargestellt und die Meinung der Bundesnetzagentur sollte im BMWi bekannt sein, vielleicht meinen die das ja wirklich so :roll:

    Das sehe ich auch so, bis auf

    Zitat von gruennetz

    ...eine Erweiterung sein soll. Wäre dem so, müsstest du die 2012-er Vergütung für die neue Anlage erhalten, und dann auch nur für die Restlaufzeit der ersten Anlage....


    PV bekommt immer die Vergütung, die bei IBN gilt, egal ob sie mit einer bestehenden Anlage zusammengefaßt wird (das würde ich als Erweiterung sehen) oder nicht.
    Bei Austausch wegen Defekts, Diebstahl etc. gilt das auch, weil die neuen Module ja die IBN der alten übernehmen.

    Wo der Betreiber die zwingend benötigten Zähler herbekommt und wie er die korrekt einbaut (einbauen läßt), ist sein Problem. AC/DC ist für die Umlagepflicht egal.
    edit: *grübel* man kann ja mal bei gMSB nachfragen, weil der ja neuerdings zuständig ist :mrgreen:

    Wenn schon, dann müssen die beiden Anlagen natürlich vertauscht werden, man will ja den Strom der geringer vergüteten bevorzugt nutzen. Wie schon geschrieben ist die Neuanlage ja nicht wegen der 30% befreit sondern weil sie unter 10kWp liegt.
    Nötig ist der Zähler aber nicht, weder nach EEG2014 noch nach EEG2017
    Aus §24 EEG2017

    Zitat

    (3) Anlagenbetreiber können Strom aus mehreren Anlagen, die gleichartige erneuerbare Energien oder Grubengas einsetzen, über eine gemeinsame Messeinrichtung abrechnen. In diesem Fall ist für die Berechnung der Einspeisevergütung oder Marktprämie bei mehreren Windenergieanlagen an Land die Zuordnung der Strommengen zu den Windenergieanlagen im Verhältnis des jeweiligen Referenzertrags nach Anlage 2 Nummer 2 maßgeblich; bei allen anderen Anlagen erfolgt die Zuordnung der Strommengen im Verhältnis zu der installierten Leistung der Anlagen.

    Zitat von stan


    Für Inselanlagen mit <10 kW/10MWh Eigenverbrauch benötige ich einen geeichten Zähler?


    Wenn es darum gehen sollte, daß du nachweisen mußt unter 10MWh zu bleiben, schon. Das Gesetz gilt ja nicht nur für PV, wo man es in den meisten Fällen schon damit begründen kann, daß die Anlage keine 10MWh produzieren kann sondern auch für BHKW oder was man sich sonst noch vorstellen kann (ich denke da an Speicher, wenn sie über 10kW - nicht kWh! - haben, obwohl die selbst ja keinen Strom produzieren aber trotzdem so behandelt werden, als würden sie das).

    Zitat von stan


    Ja aber nur die Anlagen, welche auch ins Netz einspeisen.
    Für Inselanlagen genügt die Anzeige des WR.


    Wenn es um die EEG-Umlage geht, ist immer geeicht zu mssen. Obwohl es eigentlich selbstverständlich ist, steht das im EEG ausdrücklich nochmal.


    Zitat von Ralf Hofmann

    Es darf nicht gemischt werden zwischen Anlagen mit verschiedenen Vergütungsmodellen (Vergütung nach EEG und Direktvermarktung bzw. Marktprämienmodell z.B.).


    Zusätzlich ist es de fakto nicht möglich, wenn für einen Teil EEG-Umlage fällig wird und für den anderen nicht, obwohl das nirgends so explizit steht.