Beiträge von EVA-LOG ENERGY DATALOGGER

    An sich sollte der Mppt egal sein - auch eine Batterie hat einen.
    Der EVT wird sich vermutlich gut 6A gönnen um auf die 300W AC seitig zu kommen?

    In der blanken Theorie hat er gar nicht so Unrecht. Es gilt bei einer Spannungsquelle das Ersatzschaltbild einer Urspannungsquelle mit in Reihe befindlichem Ri.
    "Urspannungsquelle" ist schon echt angestaubt :-)

    Diesen "MPPT", also den Arbeitspunkt maximaler Leistung erreicht man bei einer Batterie wenn die Last gleich dem (internen) Ri ist. Bei einer Li-Batterie ist dies wenige mOhm. Diesen Strom kann man mit einem EVT niemalsnimmermehr ziehen und wenn (Phantasie) doch, dann ist die Spannung soweit zusammengebrochen das der EVT schon lange abgeschaltet hätte.
    Soviel zur Ehrenrettung vom grünen Piraten.

    Hallo Ihr!


    Da ich erwähnt wurde hier mein Statement:

    1. Die Höhe der DC-Spannung hat nichts mit einer Vermeidbarkeit von EMV zu tun. Auch mit 5V kann ich EMV in den Orbit senden. Falls Ihr nicht EMV meint sondern Selbstinduktion: Theoretisch möglich, das Gerät sollte (und wird mit Sicherheit auch) durch geeignete Maßnahmen gegen Spannungsüberhöhungen (wir reden vom <µs Bereich) geschützt sein. Snubber circuits, Varistoren,...


    2. Der Wechselrichter kann durch eine zu hohe Eingangsspannung beschädigt werden. Hier reden wir aber nicht von Peaks mit harten Transienten sondern schlichtweg von mit dem Multimeter messbaren Überschreitungen. Diese sind nicht bei 2 parallelen Modulen zu erwarten. Auch nicht bei 50.


    3. Der Wechselrichter sollte eigentlich nicht durch eine zu hohe Leistung beschädigt werden. Die internen MOSFETs setzen das um, was eine µC-Regelung vorgibt.
    ABER: Ob in Einzelfällen die Leistungsbegrenzung nicht begrenzt bzw. nicht richtig regelt und die duty cycles zu lang geöffnet lässt wäre eine mangelhafte Programmierung. Diesem Sachverhalt mit einer Begrenzung anschließbarer Module zu begegnen ist ein einfacher Weg und schließt selbstverständlich eine Beschädigung im Vorweg aus.


    4. Der Wechselrichter kann durch eine dauerhaft zu hohe Leistung beschädigt werden. Einige haben es schon vermutet und ich möchte mich (ohne Messungen und Prüfungen natürlich unfundiert!) deren Meinung anschließen. Wenn mehrere Module parallel hängen ist eine sehr viel längere Volllastphase gegeben welche entsprechend mehr Hitze entwickelt. Wenn dann noch eine hohe Umgebungstemperatur hinzukommt wird die Elektronik gestresst und versagt entsprechend früher.

    Selbst wenn eine Übertemperatursicherung existiert (habe ich noch nicht feststellen können) kochen die ELKOs aus und die Halbleiter altern über Gebühr.
    Die EVTs haben für ein gutes Temperaturmanagement meiner Meinung nach sowieso ein nicht optimal gestaltetes Gehäuse. Ein wenig mehr Oberfläche täte den Geräten gut. Hersteller wie beispielsweise AEConversion können das deutlich besser.


    Es scheint mir vereinzelt ein Problem mehrerer verketteter Faktoren zu sein welchen der Hersteller mit der einfachsten Methode begegnet: Fahre langsamer, dann hält der Motor länger.


    Ich betreibe ohne Ausfälle mehrere EVTs als Batteriewechselrichter bei 51V an einer 160Ah Lithium-Batterie. An zu hohen Strömen, zu hohen Spannungen und zu hohen Leistungen kann es also nach meinen Beobachtungen nicht liegen. Meine EVTs laufen jede Nacht ca 4 Stunden dauerhaft und den Rest der Nacht mit Unterbrechungen.
    Dieser Sachverhalt unterstreicht meine Annahme, das hier ein thermisches Problem bei den vorliegenden Defektgeräten vorliegt welches dauerhaft bei zu hoher Leistung unter ungünstigen Betriebsbedingungen zu Ausfällen führt.

    Hallo Antimaster,


    ich versuche, so einfach wie möglich zu antworten:

    werden die Zellen bei erreichen der Abschaltspannung (welche über das Poti eingestellt wird) von der Ladung getrennt, richtig?

    -> Nein :-) Mit dem Poti wird eine "Aktivierungsspannung" eingestellt. Ab erreichen dieser Spannung (z.B. 4,10V für 18650er Zellen) lässt die Schaltung einen geringen Bleedingstrom fließen damit die Spannung nicht weiter ansteigt.

    Wenn das Ladeteil noch mehr in die Zelle 'reindrücken will als sie am Ende noch einlagern kann erhöht die Schaltung den Bleedingstrom proportional. Die Spannung an der Einzelzelle wird exakt (aber dynamisch) gehalten.


    Ein Balancing erfolgt also nur wenn der Akku vollständig geladen wird

    -> Das ist abhängig von der eingestellten Spannung. Stellt man diese z.B. auf 3,2V ein würde dauerhaft Leistung verbraten werden.


    Was macht genau deine EVA-Box dabei?

    -> Nichts


    Der übernimmt eigentlich alles wie Abschaltung nach Zellspannung, Strombegrenzung Ladeendspannung usw.

    -> Das wiederum wäre beim Forumsspeicher wie wir ihn gebaut haben Job des umgebauten EVA-LOG oder passra's Logo.


    Wenn die Akkus mal komplett raus sind würde ich sie eh an mein Junsi 4010 packen um sie wieder komplett auszugleichen

    -> Wenn die "raus sind" hast Du schon die ersten Spannungsüberschreitungen mit entsprechendem erhöhten Zellverschleiss der diese Zellen ganz selbstmörderisch immer schneller killt. Das ist übrigens einer der Gründe, warum Laptopakkus nur 500-1000 Zyklen (maxmax.) halten.
    UND die Frage ist auch: Nichts gegen eine Modelleisenbahn und interessante Beschäftigung, aber willst Du vor Deinem Sommerurlaub schnell nochmal per Hand balancieren müssen, damit auch für die nächsten 4 Wochen alles OK ist?

    "Cell balancing: 150 mA, "

    -> Für größere Packs völlig unzureichend. Vor allem wenn die Akkus altern und auseinanderdriften.


    Viel Spielkram mit toller App, aber im wichtigsten Kriterium keine Performance. Wie die meisten. Das merkt man aber oftmals erst nach längerer Betriebsdauer das die schlechteren Zellen immer weiter überladen werden weil das BMS die Überspannung nicht verarbeiten kann. Das kannst Du für einen 200Wh Laptop Akku nutzen oder höchstens für Dein E-Bike.


    Das hier: LINK wäre das Richtige und kostet nix. Gerade heute morgen hat ein Forumskollege die letzten 2 Bausätze gekauft und ich muss nun erst nachproduzieren. Dauert also wieder ein wenig.
    HIER ist es in Aktion.


    Ich wurde xP und 12S (max.13S machen)
    Warum?

    1. Du kannst leichter um ein paar Zellen erweitern

    2. Du hast nicht 7x14 Kabel zu den 7 BMS herumfliegen. Der Aufwand ist irre.


    Warum nicht 14S? Weil Du Probleme mit einem passenden Lader bekommst. Die meisten 48V-Lader kommen mit der Spannung nicht so hoch.

    Es geht bei dieser Diode nicht darum, das Netzteil beim Einschalten ohne Last zu schützen (interessante Idee, wär ich nicht drauf gekommen, dass das nötig sein könnte) oder irgendwie als Gleichrichterdiode zu arbeiten, sondern um den Schutz des Netzteils vor Rückströmen von der Batterie in das Netzteil, falls die Batteriespannung höher als die Ausgangsspannung des Netzteils ist.

    Immer noch überflüssig?

    Ja, ich betreibe das RSP2000 auch ohne Diode.
    Allerdings ist es tatsächlich so, dass ohne Diode einige mA Rückstrom fließen. Wenn das Batteriepaket sehr klein ist oder lange Stand-by Zeiten zu erwarten sind macht die Diode sicherlich Sinn.

    Ansonsten: s.o.