Beiträge von EVA-LOG ENERGY DATALOGGER

    Höchstens kann der Wechselrichter überlastet werden, wenn zu viel reingepumpt wird. Da hilft aber ein Blick ins Datenblatt.

    Da möchte ich als Elektroniker widersprechen :-) (nicht böse sein, ist auch nicht böse gemeint).
    Eine "Überlastung" kann an dieser Stelle nur zu hohe Spannung bedeuten. Diese wird durch die verwendeten Eingangstransistoren (IGBT oder MOSFET) limitiert.

    Es wird keine Leistung "reingedrückt" sondern der Wechselrichter setzt die Leistung um welche er bauartbedingt umsetzen kann. Das PV-Modul ist eine Spannungsquelle und der sich durch MPPT dynamisch verändernde Eingangswiderstand des Wechselrichters lässt den Strom fließen.
    Deshalb kann man übrigens die allermeisten Modulwechselrichter an eine Batterie anschließen welche auch mal eben 1000A liefern könnte. Es gibt natürlich auch Wechselrichter die dies nicht können. Das hat dann allerdings andere Hintergründe wie z.B. den Incrush Current.
    *Klugscheissmodus OFF* ;-) :-)

    Daten der orangenen Anlage in Südausrichtung, 5,44 kWp in kWh:

    2018-07 788,09
    2018-08 596,42
    2018-09 493,98
    2018-10 421,65
    2018-11 125,93
    2018-12 51,89
    2019-01 106,38
    2019-02 299,64
    2019-03 348,79
    2019-04 659,12
    2019-05 595,02
    2019-06 233,12

    Tageserträge zum schlechtesten Monat:

    2018-12-01 00:00:00 2,27
    2018-12-02 00:00:00 0,43
    2018-12-03 00:00:00 0,53
    2018-12-04 00:00:00 8,4
    2018-12-05 00:00:00 5,83
    2018-12-06 00:00:00 0,21
    2018-12-07 00:00:00 0,18
    2018-12-08 00:00:00 0,7
    2018-12-09 00:00:00 1,75
    2018-12-10 00:00:00 1,96
    2018-12-11 00:00:00 8,28
    2018-12-12 00:00:00 0,78
    2018-12-13 00:00:00 4,99
    2018-12-14 00:00:00 0,6
    2018-12-15 00:00:00 0,74
    2018-12-16 00:00:00 0,9
    2018-12-17 00:00:00 0,22
    2018-12-18 00:00:00 0,61
    2018-12-19 00:00:00 0,33
    2018-12-20 00:00:00 0,85
    2018-12-21 00:00:00 0,16
    2018-12-22 00:00:00 0,72
    2018-12-23 00:00:00 0,52
    2018-12-24 00:00:00 2,96
    2018-12-25 00:00:00 0,64
    2018-12-26 00:00:00 0,26
    2018-12-27 00:00:00 0,15
    2018-12-28 00:00:00 0,63
    2018-12-29 00:00:00 0,38
    2018-12-30 00:00:00 4,06
    2018-12-31 00:00:00 0,85

    Vielen Dank, Uwe! Es ist sehr schön, wenn ich Unterstützung bekomme!


    Hallo ihr Lieben :-)


    Nochmal zur Klarheit für die Schnittstellenkarte:

    1. Die 8 Schaltausgänge liefern 0V (AUS) oder 5V (EIN)

    2. Die 2 Regelausgänge liefern eine Spannung zwischen 0V und 5V, je nach Regelzustand

    3. Um ein RSP 750 zu betreiben schaltet also ein Schaltausgang ein SSR ein für die 230V Versorgung und ein Regelausgang regelt es dann in seiner Ausgangsleistung aus.

    4. IMMER sind pro Kanal die Ausgänge PWM (+) und GND (-) zu nutzen. Egal ob zum Schalten oder Regeln.

    5. Wenn ihr Solid State Relais nutzt: IMMER an einen Schaltausgang anschliessen. Die brauchen ein einwandfreies Signal 0V (AUS) oder >3V (EIN) zum Schalten.

    Aktuell (im Moment, wo ich das schreibe) habe ich bei mir zu Hause rund 2000% Deckung. Irgendwann wird es dunkel. Nachts reicht die im deutschen Stromnnetz verfügbare EE bilanziell ganz sicher nicht aus, um ganz Deutschland sicher mit EE zu versorgen. Da kannst du ausbauen, wie du willst. Es wird nicht reichen, auch mit Wind nicht.

    Wenn du ausgebaut hast, was machst du mit dem Überschuß zu diesen Zeiten? Du mußt davon ausgehen, daß die Nachbarländer ebenfalls entsprechend ausbauen und keinen Bedarf zu diesen Überschußzeiten haben.

    Da möchte ich Dir zustimmen. Und: Nicht nur das! Selbst in den kleinen Wind/Sonne-Pausen kann ein kleiner Speicher ein unterstützender Puffer sein.
    Als Beispiel hier meine "Entwicklungsanlage" für die Universal-Steuerung.
    Eine nur 1,7 kWp große PV-Anlage (es gibt bestimmt noch mehrere davon ;-) ) wird permanent mit einem 700Wh Kleinspeicher hin-und hergepuffert. Ergebnis: Fast 2 Vollzyklen am Tag. Mal mehr, mal weniger. Wann immer der Herd Mittags eingeschaltet wird leistet die PV-Anlage viel... und der Rest kommt von der Batterie hinzu. Dieses Selbstbau - Batteriesystem kostet ganz nebenbei nur rund 800,-€...
    Und so arbeitet das Ganze: