Beiträge von McQ

    Hallo Jörg,


    die Argumente für den Unterschied hast du doch alle selbst geliefert:


    Unterschiedliche Neigung, unterschiedliche Technologie der Wechselrichter.


    Die Frage nach der Reinigung sollte sich folglich gar nicht stellen.

    Moin,
    ich arbeite schon viele Jahre mit PVsol. Die Simulation kann sehr genau die Erträge im Jahresmittel darstellen.
    Aber: dafür muss man schon halbwegs genau wissen welche Eingaben man macht.
    Und: gerade in die Auslegung der Wechselrichter sollte man etwas Gehirnschmalz investieren.


    Willst du die Anlage selbst errichten?
    Stell doch mal ein paar Bilder vom Dach hier online. Dann kann man das viel besser beurteilen welche Flächen man belegt oder nicht. Aber grundsätzlich ist der Gedanke "Vollmachen" schon mal gar nicht so verkehrt.

    Moin.
    Mein Favorit wäre die Lösung von SMA (HomeManager + SunnyPortal). Das finde ich sehr einfach und übersichtlich. Die App tut was sie soll. Das ist ein funtionierendes und preislich absolut faires System.
    Wenn du unbedingt SolarEdge haben möchtest, sei es aus technischen Gründen oder der persönlichen Vorliebe, dann ist das wohl auch ok.

    Also ich kenne zufällig den Hersteller, der für Viessmann die Module in Indien herstellt. Ist immerhin ein TIER1 Produkt. Aber die Preise sind viel zu teuer. Wenn du andere Beiträge hier im Forum anschaust sollte das klar werden.


    In Hameln sollte es doch etablierte Installateure geben, die sollten wissen was sie tun und vor allem vernünftige Preise ausrufen.


    PS: Was ist denn diese Laserüberprüfung? Das würde mich ja mal interessieren!

    Zitat von laguna120

    SunnyDesignWeb sagt, dass der STP 12000TL mit jeweils 32 (O/W) 300er Modulen funktioniert. An jeden Tracker jeweils einen 16er Ost und 16er West String.
    Das Nennleistungsverhältnis gibt er mit 61% an. Der Ertrag ist dann bei 846 kWh/kWp


    Nein! Das ist Unsinn.
    Du hast 4 Strings. Zwei Ost und zwei West. Der Wechselrichter hat zwei MPP-Tracker. Warum solltest du dann auf eine Polystring-Verschaltung gehen?
    Eingang A: Zwei Strings mit je 16 Modulen Ost
    Eingang B: Zwei Strings mit je 16 Modulen West

    Zitat von Ricross

    Hallo zusammen,
    ich bin im Bereich Photovoltaik derzeit noch relativ neu (Einarbeitungsphase). Erste Startschwierigkeiten sind mittlerweile überwunden, als „ungelernter“ Maschinenbauer bin ich aber stets auf der Suche nach weiteren Infos.


    Also in der Einarbeitungsphase würde ich solche Arbeiten und Fehlersuchen nicht machen. Da du Maschinenbauer bist, vermute ich mal dass du auch keine "Elektrofachkraft" bist! Ergo darfst du solche Arbeiten gar nicht machen! Frag mal deinen Arbeitgeber was er zum Beispiel zum Thema Versicherungsschutz so sagt.


    Als Kunde würde ich zudem auf die Barrikaden gehen, wenn mein Solarteur mir einen "ungelernten Maschinenbauer" zur Fehlersuche ("Nadel im Heuhaufen") schickt und ich das ganze auch noch bezahlen soll.
    Nichts gegen dich persönlich, aber solche Arbeiten überlässt man lieber qualifizierten und geschulten Fachkräften.

    Also ich bin hauptsächlich im Netzgebiet der Avacon unterwegs. Ich habe es in den vergangenen Jahren ganz ganz selten erlebt, dass die Bearbeitung bei der Avacon länger als eine Woche dauert. Vorrausgesetzt natürlich dass alle Unterlagen und Anträge vollständig vorliegen.


    Und nach der Fertigmeldung (wieder mit allen notwendigen Dokumenten und der BNA) dauert es circa eine Woche bis der Zähler gesetzt wird.


    Unabhängig davon habe ich von einem Bekannten eines Nachbarn (oder dessen Arbeitskollegen) gehört, dass es schon mal Leute gegeben hat, die, natürlich aus Versehen, einfach die Anlage schon mal in Betrieb genommen haben. Zu Testzwecken, versteht sich ja von selbst.

    Ich hab grad mal auf die schnelle eine Simulation in PVsol gemacht:


    Ost: 16 Module 285 Wp (60 Zeller, Standard)
    West: 16 Module 285 Wp
    Wechselrichter: SMA Tripower 7.000TL


    Ertrag ca. 775 kWh/kWp*a


    unterstellter Verbrauch: 2.500 kWh Wärmepumpe + 2.500 kWh Rest


    Gesamterzeugung: 7.072 kWh / a
    Eigenverbrauch: 1.692 kWh / a
    Netzeinspeisung: 5.379 kWh / a


    Strombezugskosten 28 Cent netto
    Kosten für die Anlage: 1.200 € / kWp


    Finanzierung: 70 % Fremdkapital zu 2,8% Zinsen ergibt eine Eigenkapitalrendite von 16,4%

    Also ich würde beide Dachseiten voll machen. Nen bisschen Gehirnschmalz in den Stringplan investieren und dann wird das schon. Wird keine astronomisch hohe Rendite, sollte sich aber bei den aktuellen Preisen rechnen. Such dir doch einfach mal nen kompetenten Solarteur und lass dir die Anlage mal anbieten.