Beiträge von reimer22

    Bist du sicher, daß es tatsächlich um 1kW geht? Weil, was fängt man mit eienr 300W Halbinsel an? Das ist zum spielen ganz nett, aber nennenswert was damit betreiben kann man nicht.

    Ich bleibe aber dabei, daß auch bei so einer kleien Anlage weich günstiger umzusetzen wäre als eine Halbinsel.

    Es geht tatsächlich um mehr. Deswegen habe ich ja geschrieben "Die Anlage besteht aus zwei Teilen in dem Verhältnis 700/300". Die richtigen Werte sind 2565 zu 4940. Der Halbinselteil ist schon da und würde erweitert. Deshalb kostet mich das nichts außer die Panele und das Montagematerial. Ich brauche das Einspeisemanagement nicht, da durch die Anlagenauslegung bereits fix. Ich frage mich nur ob es da von Seiten des EEG/VNB eine andere berechtigte Sichtweise geben kann.


    Grundsätzlich würde das Prinzip aber auch für Balkonanlagen gelten.

    Zitat aus dem Urteil:


    "[...] Schon der Gesetzgeber des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2004 und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2009 hat damit das Wort Reduzierung nicht im Sinne einer bloßen Möglichkeit des Abschaltens verstanden, sondern verlangt, dass die Einspeiseleistung auch nur teilweise verringert werden kann.

    (3) Zwar hat der Gesetzgeber in § 6 Abs. 1 Nr. 1 EEG 2012 keine technischen Vorgaben gemacht, in welcher Weise ein Reduzieren der Einspeiseleistung erfolgen muss. Dies bedeutet aber nur, dass das Gesetz weder eine stufenlose Regelungsmöglichkeit noch ein Reduzieren der Einspeiseleistung in einer bestimmten Anzahl von Stufen verlangt. Es bedeutet nicht, dass das Gesetz überhaupt keine Möglichkeit der unterschiedlichen Verringerung der Leistung der Anlage verlangt.

    cc) Auch Sinn und Zweck der Norm legen nahe, dass die Möglichkeit des bloßen Abschaltens der Anlage nicht genügt.

    (1) Die in § 6 Abs. 1 Nr. 1 EEG 2012 vorgesehene Pflicht von Anlagenbetreibern, Anlagen mit einer technischen Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung auszustatten, hat ihren Grund darin, dass diese Anlagen in das Einspeisemanagement nach § 11 EEG 2012 einbezogen werden. Bei drohenden Netzengpässen muss der Netzbetreiber im Rahmen des Einspeisemanagements die Stromeinspeisung in dem jeweils erforderlichen Umfang ferngesteuert regeln können (§ 11 Abs. 1 Satz 1 EEG 2012). Hierbei muss er die Erfordernisse der Netzsicherheit und gleichzeitig den Vorrang der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Satz 3 EEG 2012 beachten. Zudem muss der Netzbetreiber beachten, dass Anlagen mit einer installierten Leistung von über 100 Kilowatt im Rahmen des Einspeisemanagements bei Netzüberlastung vorrangig heranzuziehen sind, während Anlagen mit einer geringeren Leistung nur nachrangig zu regeln sind (§ 11 Abs. 1 Satz 2 EEG 2012). [...]"

    Für mich bedeutet dass im Umkehrschluss, das der Anlagenbetreiber in diesem Fall keinen Erlaubnis hat, die Anlage nach seinem Ermessen einfach auszuschalten. Das ist eigentlich absurd. Nirgendwo steht, das die Anlage in diesen Fällen (60, 30%) am Netz bleiben muss. Greift man hier nicht einfach ohne Rechtsgrundlage in die Rechte des Eigentümers ein ?

    wenn es als eine Anlage angemeldet wird, ist die harte 70% begrenzung erfüllt.

    3) Mehrere Solaranlagen gelten unabhängig von den Eigentumsverhältnissen und ausschließlich zum Zweck der Ermittlung der installierten Leistung im Sinne der Absätze 1 und 2 als eine Anlage, wenn

    1.sie sich auf demselben Grundstück oder Gebäude befinden und
    2.sie innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen worden sind.

    Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__9.html


    Die Anlagenteile müssten innerhalb von 12 Monaten installiert und angemeldet werden, da sich innerhalb von 12 Monaten die installierte Leistung um alle in diesem Zeitraum gemeldeten Anlagen erhöht.

    Sonst wäre er, ähnlich wie ein Elektroauto mit dem man keinen Hänger ziehen kann, ein inadäquater Ersatz für einen Benzinmäher mit Antrieb. Meiner hatte Allrad und Rückwärtsgang, ich gehe da schon genügend Kompromisse ein. Danach habe ich lange gesucht. Ich habe kein Interesse im E Auto zu frieren, und ich habe kein Interesse einen Mäher im 30% Hang zu schieben.

    Mein Tesla Model 3 hat eine Anhängerkupplung und die ist für meine Zwecke ok und ich friere auch nicht im Fahrzeug. Ziemlich viel Unwissenheit in wenigen Zeilen Text.

    Beim Verbrenner läuft die ganze Zeit die Maschine mit und der gönnt sich beim Start erstmal eine kräftige Pulle Sprit.

    Beim Start eine Pulle gönnen. Ja.


    Aber auch Verbrenner "segeln" den Berg runter. Nennt sich Schubabschaltung.

    Der Unterschied ist hier aber das die Pulle fehlt. Bei mir war der Verbrauch deshalb über alles negativ. Das geht beim Verbrenner nicht.

    Wobei das auch ein Nachteil ist wenn man das Auto zuhause voll lädt, dann hat man kaum oder keine Rekuperation zu Beginn.

    Beim Tesla ist bei mir das Ladeende auf 80% eingestellt. Beim BMW i3 geht das leider nicht. Außerdem kann man beim Tesla eine Menge per Python Skript einstellen und abfragen. Das hab ich für den BMW i3 noch nicht hinbekommen.

    Wohnst Du auf nem Berg?

    Ja, 275m über null. Das ist der Vorteil des Elektroautos. Wer auf dem Berg wohnt, segelt eine Strecke abwärts. Beim Verbrenner läuft die ganze Zeit die Maschine mit und der gönnt sich beim Start erstmal eine kräftige Pulle Sprit.