Beiträge von remag

    In welchen Studien? Es gibt zahlreiche, und Wien ist in jeder immer vorn dabei! München & Co. sind dagegen in viele nicht mal unter den Top 10


    https://en.wikipedia.org/wiki/Global_Liveability_Ranking

    Spielt das wirklich eine Rolle ? Dann frag doch Google


    Monocle-Magazins München 3. Platz 2019 https://www.muenchen.de/rathau…p-25-liveable-cities.html


    Mercer Studie München 3. Platz 2019

    https://www.mercer.de/newsroom/quality-of-living-2019.html



    Hast du dir deinen eigenen Link eigentlich mal durchgelesen ?

    Liefere doch mal noch eine von deinen vielen Studien wo München nicht dabei ist !


    In der Regel dominieren Städte aus Australien, Kanada und Neuseeland die Top 10, was auf die weit verbreitete Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen, das geringe persönliche Risiko und eine effektive Infrastruktur zurückzuführen ist. In einer Stellungnahme der New York Times aus dem Jahr 2010 wurde die Economist Intelligence Unit als übermäßig anglozentrisch kritisiert .

    Du darfst ja gern mal Dein Bild von der Arbeitswelt in 50 Jahren aufmalen. Ich halte meines mit viel Homearbeit bei sehr reduzierter Wochenarbeitzeit in einer reinen Informationsgesellschaft jedenfalls für relativ wahrscheinlich und auch heute von vielen schon so gelebt. Und das wird den Drang in die Städt erheblich abmildern.


    Übrigen bist Du uns immer noch die Kalkulation einer realistischen Kaltmiete ohne die Kosten der Grundstücksspekulation schuldig! Behauptest Du immer noch 6-7 Euro kalt im Neubau sind unrealistisch?

    Also was in 50 Jahren ist, ist reine Spekulation und kann niemand vorher sehen.


    Aber so wie du die Welt siehst, ist es eben für die Mehrzahl gerade nicht.

    Es gibt sehr viele Berufe für die kein Homeoffice möglich ist. (Handwerk, Dienstleister, Industrie)

    Und natürlich wird sich unsere Welt verändern und es gibt wahrscheinlich auch prozentual mehr Homeoffice als heute,


    Aber komischerweise zieht es immer mehr Leute in die Ballungsgebiete, eben auch genau solche Leute wie dich.

    Der Zuzug in die Städte bzw. Metropolregionen wird ungebremset anhalten, mit allen Problemen die damit einhergehen.



    Erstens bin ich dir gar nichts schuldig und zweitens interessiert eine Rechnung ohne Grundstück niemanden.

    Weil es ganz einfach nicht möglich ist, ein Haus zu bauen ohne Grundstück.

    Ein Preis ist dazu da um Angebot und Nachfrage zu regeln, du solltest dein sozialistisches Gedankengut mal beiseite legen.

    Wenn ich hier eine Wohnung für 7,- Euro kalt ausschreibe (mein bezahltes Eigentum) habe ich 2 große Probleme.

    1. Das Finanzamt unterstellt mir Liebhaberei und keine Gewinnerzielungsabsicht !

    2. Auf diese Anzeige melden sich dann geschätzt 500 Interessenten, wem soll ich die Wohnung geben ?

    Also soweit rauf mit dem Preis dass sich nur noch 10-20 melden, dann fällt die Entscheidung leichter und es gibt

    keinen Ärger mit dem Finanzamt.

    Das Wien regelmäßig zur lebenwertesten Stadt gewählt wird (über alle Studien von Mercer/Monocle/Economist hinweg) ist natürlich auch nur gefälscht! Oder sind die Leute dort etwa doch zufrieden so wie es läuft?

    Komisch, das München gleich an 4. Stelle kommt und Frankfurt an 7. Stelle. Weltweit.

    Auch Zürich an 2. Stelle ist nicht gerade dafür bekannt günstig zu vermieten ??


    Vielleicht liegt es einfach an vielen anderen Faktoren, aber mit Sicherheit nicht daran daß die Mieten für

    Bestandskunden besonders geschützt sind.

    Als digitaler Normade treffe ich weltweit viele Gleichgesinnte.

    Nachdem die Realität eine andere ist, als deine Sichtweise, solltest du nochmal überlegen ob nicht du in

    deiner eigenen Welt lebst.

    Natürlich mag das für einzelne wie dich funktionieren, für die Mehrheit tut es das nicht und wird es auch nie.

    Ich würde bezweifel das das ein gottgegebenes Grundgesetz ist. Man muss ja nur ins kommunistische Wien schauen das es auch anders geht. Wenn wir nur genug Druck machen wird sich auch was ändern. Bauen können auch Genossenschaft und Co.


    Mehr als 6-7€ Kaltmiete im Neubau müssen eigentlich nicht sein wenn jegliche Spekulation aus dem System eliminiert wird. Kann jeder selbst mal nachrechnen. Baukosten pro qm durch Nutzungszeit + Zinsen. Selbst 10% Rendite wären möglich ohne die Mieten in heutige Sphären zu bringen.


    Wer es nicht glaubt: was schätzt ihr werden wir in 100 Jahren für Wochenarbeitszeiten haben? Welche Einkommen können diese Wochenarbeitszeiten noch generieren? Zur Meinungsbildung einfach mal ein paar Videos von Boston Dynamics anschauen. Mein Tipp: 10 Stunden Arbeit/Woche reichen zum glücklich sein vollkommen! Sind aber nicht genug um Investoren glücklich zu machen. Was machen?

    Dann bezweifel mal ruhig. Wenn eine steigende Nachfrage auf ein gleichbleibendes Angebot trifft passiert was ?

    Und wie Bondholder schon geschrieben hat, eine Genossenschaft, ein Mietendeckel usw ändert überhaupt nichts an

    der Situation vor Ort. Es wird nur eine Folge bekämpft, aber nicht die Ursache.

    Wenn man die Ursache bekämpfen will muss man einer steigenden Nachfrage auch ein steigendes Angebot anbieten.

    Also einfach mehr bauen.

    Und wenn du selbst bereits gebaut hast (was ich nicht glaube) dann weißt du ja wie sehr die Baukosten insgesamt

    gestiegen sind. Das fängt bei der Enev an, geht bei Brandschutzvorschriften weiter, von den allgemeinen Kostensteigerungen bei Baumaterial und auch bei den Löhnen.


    Ich weiß ja nicht wo du lebst, aber vermutlich nicht in einem Ballungsraum. Deine 6-7 Euro sind einfach unrealistisch.

    Fängt ja schon damit an, was ist die Nutzungszeit einer Immobilie ?

    Wenn der Baugrund gekauft werden muss, dann ist es im Moment ein Drama, weißt du überhaupt was für solche Bauträgergrundstücke für Preise aufgerufen werden ?

    Natürlich steht die Immobilie auch in 50 Jahren noch, aber der Instandhaltungsbedarf einer Vermieteten Immobilie

    ist enorm.


    Ich gebe dir jetzt mal ein Beispiel für eine ganz normale Situation hier im Münchner Umland. (Speckgürtel)

    Baugrundstück gut geschnitten, gute Zufahrt, teilweise sogar mit Altbestand 1200qm x 2000,- Euro/qm = 2,4 Mio

    2 MFH a 6 WE a 100qm = 1200qm vermietbare Fläche x Baukosten 3000,- qm = 3,6 Mio

    Tiefgarage für Stellplatznachweis 24 Plätze x 20000 Euro = 0,48 Mio

    Herstellungskosten: 6,48 Mio Euro ohne Nebenkosten gerechnet und an Nebenkosten fällt so einiges an.

    Grunderwerbsteuer, Notar, Planung, Baugenehmigung, Gutachter, Energieberater usw


    Hier im Münchner Speckgürtel werden für solche Wohnungen 15,- Euro Kaltmiete aufgerufen.

    Also 1200qm vermietbare Fläche x 15,- Euro/qm x 12 Monate = 216.000 Euro Netto Kaltmiete

    Bei deinen gewünschten 7,- Kaltmiete/qm wären das nur 100.800 Euro Kaltmiete.

    Alleine die Finanzierung mit 2% gerechnet kostet im Jahr 130.000 Euro Zinsen. Merkst du was ?

    1. natürlich ist das heute etwas unsicherer, weil wir ja schon ein gestiegenes Niveau haben.

    In 1a Lagen der gesuchten Großstädte wird es aber zu keinen größeren Verwerfungen kommen, ganz einfach weil

    die Nachfrage sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland riesig ist. Und das Angebot ist mehr als begrenzt.

    In Randlagen der Großstädte kann es natürlich schon zu Korrekturen kommen, und direkt in der Pampa auch zu

    größeren Preiskorrekturen.


    2. für gewerbliche gelten natürlich andere Regeln, die nützen dir aber nichts. Weil dafür haben die gewerblichen

    einen anderen Kostenblock und sind nicht so flexibel wie ein privater (Klein)Unternehmer.


    3. ich kann nicht für Looser sprechen, aber ich denke man kann auch jetzt noch investieren. Natürlich selektiert.

    Und dann halt nicht in Berlin (wenn einem der Mietendeckel spanisch vorkommt) sondern in München, Stuttgart

    Hamburg etc.

    Die Mietdeckelung ist meines Erachtens auch nicht verfassungskonform und wird wieder kassiert.

    Das werden auch die Berliner irgendwann eingestehen müssen, weil durch eine Deckelung keine einzige neue

    Wohnung entsteht. Die Maßnahme ist sinnlos und geht vollkommen am Markt vorbei.

    Am allerbesten kann man im Moment investieren wenn man selber ein Mehrfamilienhaus baut.

    Das erfordert natürlich etwas Bausachverstand, Willen und Einsatzbereitschaft, aber so kann man den maximalen

    Hebel herausholen. Mit so einem 6-Familien Haus kann man eine mehr als ordentliche Rendite erzeugen.


    4. Das Geschäft wird weiter funktionieren und hat auch in den vergangenen 40 Jahren funktioniert.

    Wertsteigerungen auf Grund und Boden sind in Ballungsgebieten aufgrund der steigenden Bevölkerung und des

    nicht vermehrbaren Bodens einfach logisch. Mieten und Kaufpreise korrelieren auch relativ entlang der Inflation.

    Wenn alles teurer wird, wird auch das wohnen teurer, ganz einfach.

    Dieser Effekt kann einem Immobilien-Besitzer nur nützen.


    5. Das ist mit Sicherheit ein Problem, aber unter dem Strich ganz einfach unternehmerisches Risiko. Je mehr Wohnungen

    du hast, desto besser kann man das Risiko natürlich verteilen. Wenn du nur eine Wohnung hast, ist das natürlich

    ein großes Risiko.


    6. So wie ich die Situation von Looser deute, ist er mittlerweile auf der sicheren Seite und ihm würde auch das Zinsänderungsrisiko oder auch eine Wertkorrektur einzelner Immobilien nicht das Genick brechen.

    Das macht dann einfach die Masse, die er besitzt.

    Wenn man natürlich nur eine einzelne Eigentumswohnung hat (im schlechtesten Fall auch noch WEG) dann ist das

    natürlich ein Risiko.

    Insofern kann es natürlich bei kleineren Investitionssummen Sinn machen, keine Eigentumswohnung zu kaufen.

    Aber grundsätzlich sind Investitionen in Immobilien gut und ab einer gewissen Kapitalkraft auch sinnvoll.

    Wobei man einmal sehen müsste ob die Betriebsgenehmigungen der Tagebaue heute noch einer rechtlichen Prüfung standhalten würden.

    Das spielt so erstmal keine Rolle, es gibt eben auch Bestandsschutz.

    Und im Normalfall ist der Bestandsschutz auch eine sehr sinnvolle Sache.


    Ich will jetzt nicht pro Kohletagebau sein, aber es gibt eben auch eine Rechtsstaatlichkeit

    an die sich jeder halten sollte.

    Du hast gesagt die Demonstranten sollen für den Schaden gerade stehen, daraufhin habe ich erklärt, dass die Kraftwerksbetreiber auch nicht für den Schaden gerade stehen. Den Betreibern liegt eine Genehmigung vor, korrekt. Die Demonstranten handeln auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, die besagen, dass wir schnellstmöglich aufhören müssen fossile Brennstoffe zu verbrennen. Haben also so gesehen auch eine Genehmigung. Alles also nicht so einfach.

    Man kann sich alles so hindrehen wie man will, es ist ganz einfach nicht rechtmäßig.

    Und selbstjustiz ist aus gutem Grund verboten.


    Dann muss man aus diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Gesetz stricken und die Politik solange belagern,

    bis sie es gemacht haben. Aber das rechtfertigt einfach nicht Privatbesitz zu beschädigen.

    Genau so ist es, die Kraftwerke und die Tagebaue sind/waren genehmigt. Punkt.

    Genau so wie die AKW, damals


    Und auch wenn man gerne über die Politik schimpfen will, vielleicht sahen die damals keinen anderen Weg um die

    Bevölkerung zu versorgen.


    Aber man muss sich halt jetzt Gedanken wie man die Probleme lösen kann und zwar vernünftig.

    Weil erstens stehen natürlich wirtschaftliche Interessen dahinter (Steuern, Arbeitsplätze und Gewinne)

    und zweitens braucht man auch einen Lösung mit Plan.

    Die Politik wird zwar wahrscheinlich durch die Lobby eher auf die wirtschaftlichen Interessen schauen, von

    daher ist ein gewisser Protest oder Druck auf die Politik auch richtig.