Beiträge von remag

    Wobei man einmal sehen müsste ob die Betriebsgenehmigungen der Tagebaue heute noch einer rechtlichen Prüfung standhalten würden.

    Das spielt so erstmal keine Rolle, es gibt eben auch Bestandsschutz.

    Und im Normalfall ist der Bestandsschutz auch eine sehr sinnvolle Sache.


    Ich will jetzt nicht pro Kohletagebau sein, aber es gibt eben auch eine Rechtsstaatlichkeit

    an die sich jeder halten sollte.

    Du hast gesagt die Demonstranten sollen für den Schaden gerade stehen, daraufhin habe ich erklärt, dass die Kraftwerksbetreiber auch nicht für den Schaden gerade stehen. Den Betreibern liegt eine Genehmigung vor, korrekt. Die Demonstranten handeln auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, die besagen, dass wir schnellstmöglich aufhören müssen fossile Brennstoffe zu verbrennen. Haben also so gesehen auch eine Genehmigung. Alles also nicht so einfach.

    Man kann sich alles so hindrehen wie man will, es ist ganz einfach nicht rechtmäßig.

    Und selbstjustiz ist aus gutem Grund verboten.


    Dann muss man aus diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Gesetz stricken und die Politik solange belagern,

    bis sie es gemacht haben. Aber das rechtfertigt einfach nicht Privatbesitz zu beschädigen.

    Genau so ist es, die Kraftwerke und die Tagebaue sind/waren genehmigt. Punkt.

    Genau so wie die AKW, damals


    Und auch wenn man gerne über die Politik schimpfen will, vielleicht sahen die damals keinen anderen Weg um die

    Bevölkerung zu versorgen.


    Aber man muss sich halt jetzt Gedanken wie man die Probleme lösen kann und zwar vernünftig.

    Weil erstens stehen natürlich wirtschaftliche Interessen dahinter (Steuern, Arbeitsplätze und Gewinne)

    und zweitens braucht man auch einen Lösung mit Plan.

    Die Politik wird zwar wahrscheinlich durch die Lobby eher auf die wirtschaftlichen Interessen schauen, von

    daher ist ein gewisser Protest oder Druck auf die Politik auch richtig.

    ...und wenn es Trinkwasser wäre, könnte man mit der benötigten Menge Wasser für die Batterie eines BEV auch ein Kilogramm Rindfleisch erzeugen.

    Nur zur Information: Eine Milchkuh säuft pro Tag 100l Wasser!

    wobei eine Milchkuh nicht primär zur Fleischerzeugung dient ;)


    Ein Mastrind säuft bedeutend weniger.

    Vereinfacht gesagt wäre es besser gewesen denen einfach gar nichts zu sagen dann hättest du keine Probleme.

    Aber nachdem dies jetzt so ist:


    Du kannst nicht "nicht einspeisen"! Was passiert mit der Energie die erzeugt wird und von dir nicht verbraucht wird ?

    Rundsteuerempfänger brauchst du nicht, aber wenn du doch irgendwann einspeist musst du die 70% Einspeise Begrenzung

    einhalten.

    Am einfachsten wird für dich sein, einfach ganz normal gegen Einspeisevergütung einzuspeisen.

    1. Ich habe 500 DM für meinen Sohn und 500 DM je Monat für meine Tochter zahlen müssen,


    2. Da ich auch Steuern in Bayern zahle, 'vermutlich' sogar mehr, als die Bayern, die hier die große Lippe riskieren, weise ich gerne darauf hin, das die Ursachen, für den Mechanismus des Länderfinanzausgleich etwas komplexer sind, als nur auf die Faulheit der anderen hinweisen.

    1. Liegt vermutlich daran weil du nicht mehr der jüngste bist.


    2. Beim Länderfinanzausgleich geht es mir primär (wie vermutlich den meisten anderen auch die das anprangern)

    das die "Nehmerländer" Ihren Bürgern gewisse Vorteile anbieten (z.B. die Kita Gebühr) die in den "Geberländern" gebührenpflichtig sind. Das so etwas nicht förderlich für diese Struktur ist, liegt doch auf der Hand.

    Das hat rein gar nichts mit Faulheit anprangern zu tun, hat Roland auch nicht gemacht.

    Die erste große Frage wäre ja schon wann hat man es geschafft ?


    Wenn jemand eine ordentliche Berufsausbildung macht, eventuell auf dem 2. Bildungsweg einen Meister/Techniker hinterher dazu macht, ist er auf jeden Fall nicht von Armut betroffen.

    Und genau für das (Berufsausbildung) braucht man meistens nicht mal gute Noten in der Schule, ein Unternehmer eines kleineren Betriebes schaut nicht so sehr auf die Schulnoten, der braucht einen Typen der zur (kleinen) Belegschaft passt und

    sich engagiert und halbwegs zuverlässig ist. Das ist alles.


    Das nicht jeder Vorstandsvorsitzender der deutschen Bank werden kann ist ja wohl sonnenklar.

    Und auch daß ein Studium automatisch heißen soll, das man zu den oberen 10% gehört, halte ich für äußerst verwerflich.