Beiträge von remag

    Was macht deine Firma mit der Abwärme des BHKW ? Wenn nicht für Prozesse genutzt, dann vermutlich ihren sonstigen Wärmebedarf als CO2 neutral darstellen, da Abwärmenutzung auch wenn sie aus einem fossilen Kraftwerk bzw. BHKW kommt als CO2 neutral gilt (!). Wissen die wenigsten, offensichtlich auch nicht die Grünen. BHKW können zwar eine sinnvole Sache sein, eben wegen der Abwärmenutzung die bei dezentralen Anlagen gegeben ist im gegensatz zu den meisten größeren quasi zentralen Kraftwerken, aber von der Seite der CO2 Entstehung betrachtet sollte man den weiteren Zubau von BHKW verbieten da es das Problem nicht an der Wurzel behebt. Mit Wasserstoff wird man die BHKW niemals betreiben wenn man die Wärmepumpe dagegen rechnet.

    Also wir nutzen die Abwärme unseres Erdgas BHKW für Prozesswärme und Heizbedarf.

    Für uns ist das sinnvoll weil der größte Strombedarf zwischen 4-9 Uhr entsteht und da kann selbst

    die Ost-PV im Sommer wenig beitragen.

    Da bei uns der Strombedarf und der Wärmebedarf zeitlich versetzt entstehen, puffern wir die Wärme,

    während das BHKW im Sommer nur die 5 Stunden von 4-9 Uhr läuft.

    Im Winter läuft es natürlich aufgrund des Heizbetriebes länger, so 8-10 Stunden während der Arbeitszeit.

    Sozusagen eigenverbrauchsoptimierte Laufzeit.

    Der große Vorteil ist eben für mich daß der Strom zu der gewünschten Zeit produziert wird, wenn er gebraucht wird.

    Deswegen macht das für Firmen schon Sinn.

    Ob es Sinn macht das BHKW irgendwann mit einem anderen Brennstoff zu betreiben kann ich momentan nicht abschätzen.

    Hängt auch maßgeblich von den Strompreisen in Zukunft ab.

    Im Moment ist alles was Strom macht lukrativ. Ob das in 5 Jahren noch genauso ist, weiß im Moment noch niemand.

    Sparsamkeit hilft aber ungemein um Vermögen aufzubauen.


    Und auch Bildung und Ausbildung und Fortbildung liegen doch im persönlichen Ermessen.

    Jeder kann was tun um sich oder seine eigene Situation zu verbessern.


    Aber das ist mühsam und anstrengend und erfordert Willen und Willenskraft.

    Natürlich ist unbestritten daß nicht jeder die Willenskraft dazu hat, aber dann darf man

    sich auch nicht über die eigene Situation beschweren.

    Man muss schon von sich aus Willen und Leistung zeigen, sonst kommt man nicht vorwärts.

    "Start with the man in the Mirror"

    Der Strombedarf ist mit Sicherheit hoch, aber mit noch größerer Wahrscheinlichkeit ist der Strombezug für diese Märkte wesentlich geringer wie für uns zuhause.

    Das ist auch einer der Gründe warum viele Märkte keine PV haben.

    Meinst du ernsthaft ein Supermarkt braucht nicht mehr Strom wie ein EFH / 4 Personen Haushalt ??


    Für einen durchschnittlichen EDEKA-Markt (500.000 kWh p. a., Zahlen 2019)https://verbund.edeka/verbund/energie_2020.pdf

    Grundsätzlich würde ich sagen daß du auf der sicheren Seite bist.

    Weil gemäß deinen Dokumenten hast du nichts unterschrieben.


    Du wurdest nur in einem Schreiben darauf hingewiesen daß eine IBN kostenpflichtig wäre.


    §14 NAV gilt gemäß §1 NAV nicht bei EEG Anlagen, mit diesem Hinweis nochmals die Rechnung

    ablehnen. Inkasso oder Mahnbescheid widersprechen.

    Eine Verhandlung wird es nicht geben.

    Du bist im Recht, also lass dich nicht unterkriegen.

    Welchen Hochtemperaturbedarf kann man elektrisch nicht bedienen? (Lichtbogen etc...)

    Die Lichtbogenöfen werden fast ausschließlich bei Schrottrecycling oder für hochwertigere Edelstähle eingesetzt,

    die einen niedrigeren Kohlenstoffgehalt haben sollen.

    Ob es technisch möglich ist auch Rohstahl mit Lichtbogen herzustellen kann ich nicht beantworten.


    Hier steht es wäre eine Kostenfrage auf Lichtbogen umzustellen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtbogenofen


    Hier steht daß der LIchtbogenofen eine von mehreren Möglichkeiten ist, die aber erst erprobt werden

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stahlerzeugung

    566 kWp hatten wir geplant auf unseren Hallendächern.

    Und richtig wenn man einen Anwalt und Gutachter braucht und am Schluß dann 200m Kabel im öffentlichen Raum zusätzlich zahlen muss, bei den Extremkosten, die die Versorger dafür ansetzen, rechnet sich nichts mehr.

    Außerdem hat man als Firma andere Dinge zu tun als sich herumzustreiten.


    Ich bin gespannt wie das mit der Solarpflicht gehen soll wenn die Netzbetreiber blockieren.

    also 200m Kabel wären bei dieser Größenordnung eher das kleinere Übel.


    Eigenverbrauch möglich oder Volleinspeiser ?

    Wenn Eigenverbrauch würde ich das auch als Firmeninteresse durchziehen wollen,

    bei Volleinspeiser (oder sehr wenig Eigenverbrauch) ist natürlich die Frage ob man sich

    großartig streiten will oder seinem Kerngeschäft nachgeht.